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Übersicht > Familie > Haustiere > Nagetiere > Hamster > Allgemein

    >> Vor- und Nachteile / Bewertung
Vorteile:
süß, pflegeleicht, niedrige Kosten

Nachteile:
nachtaktiv, kurze Lebensdauer (max. 2 Jahre)




Wenn sie nur länger leben würden....
Bericht wurde 1390 mal gelesen Produktbewertung:  gut
Bericht wurde 1 mal kommentiert Berichtbewertung: 

Hallo liebe Leser,

bereits seit 1999 besitze ich nun schon Hamster. Meistens hatte ich zwei gleichzeitig, kurze Zeit auch drei - und nun habe ich nur noch einen.

Bereits am 28.03.2002 habe ich diesen Bericht aktualiesiert, der Tag, an dem mein kleiner Jumpy Jumper eingeschläfert wurde. Es war sehr hart für mich, denn so einen Tod habe ich noch nie erlebt. Der kleine hatte schreckliche Anfälle und ihn schlug es wie nach einem Stromschlag im Käfig herum.

Auch heute (24.01.2003) werde ich aus gegebenem Anlass den Bericht wieder ein wenig aktualisieren. Gestern fand ich die kleine Tabby Taifun tot in ihrem Häuschen. Sie war schon alt und bereits seit Wochen merkte man ihr an, dass es zu Ende ging. Sie war schwach, schlief viel und kam eigentlich kaum noch aus ihrem Schlafhaus. Auch wenn man jeden Tag damit rechnet, ist es nicht einfach. Zu diesem Hamster hatte ich eigentlich kaum eine Beziehung. Gleich nach ihrem Einzug bei mir, warf sie sechs kleine Hamster und deshalb konnte ich mich anfangs kaum mit ihr abgeben. Sie war schließlich sehr beschäftigt. Auch danach war sie immer die ruhige, war nicht so verspielt wie die anderen. Ihr Tod tut mir nicht so weh, dennoch trauere ich auch ein wenig.

Wer jetzt denkt, dass man einem Tier nicht nachtrauern kann, der hat noch nie ein Tier verloren. Hamster werden zwar nur ca. 2 Jahre alt, aber in dieser Zeit werden die Tiere auch ein Teil der Familie. Man ist gewöhnt, dass sie da sind. Wenn ich morgens aufstehe, schauen sie aus ihrem Häusschen - jetzt wird mir nur noch ein Gesicht entgegenblicken.

Doch nun zum eigentlich Bericht - Tipps zur Anschaffung eines Hamsters

Anschaffungskosten
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Nager sind in der Anschaffung wirklich sehr günstig. Die Preise liegen bei ca. 5 Euro. Natürlich lohnt sich auch eine Nachfrage beim Tierheim - die haben manchmal auch Nager und dort bekommt man sie auch manchmal gratis oder gegen eine kleine Futterspende.

Da ein Hamster nicht frei in der Wohnung leben kann, braucht ihr natürlich auch einen passenden Käfig. Dieser sollte nicht zu klein sein, schließlich wird der Hamster viel Zeit darin verbringen. Ein Aquarium eignet sich für Hamster überhaupt nicht, da diese gewohnt sind zu klettern und bei einer glatten Oberflächer wäre das nicht möglich. Mehr zum Käfig weiter unten. Bei den Kosten solltet ihr schon ca. 50 Euro einplanen.

Da Hamster sich gerne verstecken, benötigen sie ein Schlafhaus, in das sie sich jederzeit zurück ziehen können. Ein normales Holzhaus (kein Plastik - das könnte der Hamster zernagen und an Kleinteilen ersticken) kostet ca. 7 - 10 Euro. Grenzen nach oben sind natürlich keine gesetzt, da es natürlich auch verschiedene Modelle gibt. So kann euer Hamster natürlich auch in einer Ritterburg wohnen. Gerade aber bei solchen "Spezialhäusern" solltet ihr darauf achten, dass das Eingangsloch nicht zu klein ist.

Futter- und Wasserspender sind eher selten bei dem Käfig mit dabei und müssen separat gekauft werden. Allerdings sind die Kosten hierfür nicht hoch. Ich schätze mal mit ca. 5 Euro für beides.

Nun braucht ihr noch ein wenig Einstreu, damit er auch weich liegt und Futter.

Insgesamt beläuft sich somit die Erstanschaffung auf ca. 70 Euro.

Futter
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Beim Futter waren meine Hamster eigentlich nicht sehr wählerisch. Sie haben jede Sorte von Hamsterfutter brav gefressen. Bei der Anschaffung von Futter sollte man also die Preise vergleichen. Die Preise reichen von ca. 1 Euro bis ca. 3 Euro für eine Packung mit 500g Inhalt. Bei einem einzelnen Hamster reicht das Futter dann ca. 1 bis 2 Monate. Je nachdem was er außerdem noch bekommt.
***Update: Inzwischen bin ich so schlau und kaufe teures Futter, da ich das billige oft nach der Hälfte wegwerfen musste. Es waren oft Maden oder Eier im Futter vorhanden und das Futter musste entfernt werden. Das ist mir bei mehreren verschiedenen Sorten passiert - bei teurem Futter nicht. ****

Zwischendurch kann man dem Hamster auch einmal ein Leckerli geben. Wie aber auch bei anderen Tieren auch, sollte man nicht zu viel geben, da der Hamster sonst überfettet. Leckerlis gibt es in der Zoohandlung und die Preise sind unterschiedlich, je nachdem ihr eurem Freund mitbringt.

Ansonsten sind Hamster aber richtige Schleckermäuler. Sie essen gern einmal einen Klecks Joghurt (nicht so kalt, am besten ohne Zucker), rohes Hackfleisch (ungewürzt, nicht zu viel), gekochten Reis und natürlich sehr viele Früchte und Gemüse.
Bei Obst und Gemüse sollte man darauf achten, dass es keine blähenden Sorten sind: Also kein Kohl und keine Zitrusfrüchte.

Bei der Futtergabe sollte man immer Bedenken, dass der Hamster einen Großteil der Nahrung erst einmal aufhebt. Es könnten ja mal schlechte Zeiten kommen.
Aus diesem Grund sollte man immer kleine Mengen an Futter in den Käfig geben.

Gerade wenn man Obst oder Gemüse gegeben hat, sollte man am nächsten Tag schauen, ob noch was im Käfig ist und es dann entfernen.

Ich muss wohl nicht sagen, dass Süßigkeiten für einen Hamster tabu sind?! Diese würden seine Backentaschen verkleben und dies könnte zu schlimmen Entzündungen führen.

Wasser
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Für einen Hamster ist Wasser nicht so wichtig, wie vielleicht einige denken. In der Freiheit nehmen die Hamster fast ihren kompletten Wasserbedarf mit dem Futter auf.
Da das Tierchen aber in Gefangenschaft nicht die nötige Menge Wasser aus der Nahrung aufnehmen kann, muss ihm immer frisches Wasser zur Verfügung stehen.

Reinigung
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Der Käfig muss einmal die Woche gereinigt werden. Dazu muss man das Streu aus der Wanne leeren und dann die Wanne mit heißem Wasser ausspülen.
Nun wird die Wanne ausgetrocknet und wieder mit frischen Streu aufgefüllt. Ihr seht schon, die Reinigung ist ziemlich schnell erledigt.

Natürlich muss auch der Wasser- und der Futternapf regelmäßig, mit heißem Wasser, ausgewaschen werden.

Haltung
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Hamster sind absolute Einzelkämpfer. Es dürfen auf keinen Fall mehrere Hamster in einem Käfig gehalten werden. Das gibt entweder Nachwuchs (nicht so schlimm) oder aber die Hamster bringen sich gegenseitig um.

Bis heute hatte ich drei Hamster und habe auch versucht, ob sie sich verstehen, aber es gibt keine Chance. Zuerst schauen sie sich an, dann fallen sie sich an. Ich konnte zum Glück noch dazwischen gehen, bevor sie sich richtig angefallen haben. Man merkt aber schon am Zähneknirschen, das es Zeit ist, einen Hamster wieder in den Käfig zu stecken.

*** Update: Selbst Mutter und Tochter haben sich versucht anzugreifen - das war aber schon nach der Trennung. ***

Käfig
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Empfohlen wird, dass der Käfig mindestens 40 x 80 x 50 cm groß ist. Jedoch kann der Käfig nie groß genug sein, da Hamster einen sehr starken Bewegungsdrang haben.

Die Gitterstäbe sollten waagerecht sein, damit der Hamster klettern kann.
Außerdem sollte man beachten, dass die Gitterstäbe nicht lackiert sind. Warum? Wenn euch euer Freund nerven will, knabbert er an den Gitterstangen. Da der Lack nicht gut für ihn ist, muss man die Finger davon lassen.

Im Käfig sollten Versteckmöglichkeiten und auch ein Laufrad vorhanden sein. Das Laufrad wird zwar nur im ersten Lebensabschnitt benutzt, aber da dann ausgiebig.

Damit der Hamster auch Abwechslung hat, kann man verschiedene Sachen zum Spielen in den Käfig legen. So spielen sie z. B. gern mit einer leeren Toilettenpapierrolle oder mit einer einfachen Pappschachtel. Zuerst verstecken sie sich darin, danach wird das Ding in 1000 Einzelteile zerlegt.

Nachwuchs
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Als mein erster Hamster gestorben ist, musste ich gleich einen neuen kaufen um mich selbst zu trösten. Was ich damals noch nicht wusste, ich hatte nicht einen Hamster gekauft, sonders sieben Hamster.
Als der Hamster sich zuhause nicht aus dem Häuschen traute, schaute ich einfach mal rein. Was ich da sah, war wirklich herzzerreißend. Dort lag also meine Hamstermama mit ihren sechs kleinen Sprösslingen und säugte sie. Erst dachte ich, dass mein Freund die Krise bekommt, aber als er das Bild sah, war auch er gleich angetan.

Sollte es bei euch auch so weit kommen, solltet ihr dem Hamster viel Ruhe gönne. Gebt ihm genug zu essen. Bei Essen sollte man auch immer wieder etwas Eiweiß geben, da die Hamstermama dies nun dringend braucht. Bekommt sie zu wenig Nahrung ist es leicht möglich, dass sie ihre Babys isst. (Hamster neigen zu Kannibalismus)

Bis die kleinen Babys ca. fünf Wochen alt sind, darf der Käfig auch nicht gereinigt werden.

Die Entwicklung der kleinen ist wirklich sehr interessant. Nach etwa einer Woche machen die Kleinen zum ersten Mal die Augen auf.
Nach einer weiteren Woche kommen die Babys dann auch zum ersten Mal nach draußen. Jetzt wird es wirklich interessant. Sobald ein kleiner rauskommt, kommt sofort die Mama und schleppt ihn wieder rein. In der Zwischenzeit sind natürlich die anderen auch schon alle raus. So ist die Mama nach einer Weile ziemlich am Ende.

Nach ca. drei Wochen, kann man sie dann auch mal rausnehmen. Sind dann wirklich aufgeweckte Dinger. In dieser Zeit nehmen sie auch alles im Käfig unter die Lupe. Jetzt ist es Zeit Klorollen in den Käfig zu legen. Am besten sind aber leere Küchenrollen. Da macht man dann kleine Löcher rein, damit die Hamster rausschauen können.

Nach maximal fünf Wochen sollte man die Kleinen trennen.
Das wohin war recht schnell geklärt. Drei habe ich verschenkt, einen bekam meine Schwester, einen behielt ich und einen habe ich in eine Zoohandlung gebracht.

Wenn Hamster sterben
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Nach drei Todesfällen möchte ich versuchen euch ein paar Tipps zu geben, wenn ihr merkt, dass es soweit ist. Ich habe bei meinen drei Hamstern immer sofort gemerkt, wann das Ende naht. Ich habe von allen dreien noch einen richtig heftigen Biss mit viel Blut bekommen. Meine Hamster hatten mich davor nie gebissen, immer nur kurz vor ihrem Tod.

Wenn ihr merkt, dass euer Hamster nicht mehr so fit ist wie früher, sich auch sein Gleichgewichtssinn verschlechtert und er manchmal umkippt, dann gebt ihm einfach nur viel Ruhe. Ich wollte mit Tabby eigentlich zum Tierarzt gehen, doch im Internet ließ ich einen Bericht, der mich letztendlich davon abhielt. Darin stand, dass man dem kleinen Tier diesen Stress nicht zumuten soll, wenn es keine Schmerzen hat. Wenn ein Tier alt ist, sollte man es in Ruhe sterben lassen. Einen Menschen tötet man auch nicht einfach, nur weil er alt ist. So habe ich es dann auch gemacht. Ich habe mich um Tabby gekümmert, ihr Futter und Wasser gegeben und immer mal wieder ein Leckererli. Ich habe mich um die verklebten Augen gekümmert und ansonsten habe ich sie in Ruhe gelassen.

Gestern als ich das Häusschen hob, war der Todeskampf für sie schon beendet. Sie lag zusammengerollt und vollkommen friedlich in ihrem Streu. Der Anblick war nicht einfach, doch auf der anderen Seite war ich froh, dass sie es endlich geschafft hatte.

Ich habe mir einen kleinen Karton geschnappt und mit Tempo ausgelegt. Darin habe ich sie verpackt und heute wird sie beerdigt. Ich halte nichts davon, Tiere in den Mülleimer zu werfen, das finde ich wirklich nur pervers. Als Kind hatte meine Oma einen Wellensittich, nach seinem Tod wurde er auch einfach in den Mülleimer geworfen. Als ich dann den Müll rausbrachte und das Tier dort liegen sah, brach für mich eine Welt zusammen. Gerade für Kinder ist es wichtig, dass das Tier ordentlich "beigesetzt" wird.


Fazit
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Die Tierchen sind besonders für Menschen geeignet, die sich erst abends mit einem Tier befassen können. Hamster schlafen tagsüber und stehen dann abends so gegen 20 Uhr auf.
Außerdem brauchen sie nicht sehr viel Zuwendung und sind meistens froh, wenn man sie in Ruhe lässt.

Da die Lebenserwartung doch sehr kurz ist, denke ich, ist es kein Gefährte für kleine Kinder. Ein weiterer Grund ist, dass Hamster ihren eigenen Willen haben und meistens nicht das machen, was man will.

Die Lebenserwartung eines Hamsters liegt bei ca. 2 Jahren. Zwei Hamster von mir sind nun knapp zwei Jahre geworden. Die Hamster meiner Schwester sind nicht mal ein Jahr geworden. Das liegt aber nicht an schlechter Haltung oder so. Hamster sind sehr anfällig auf Krankheiten.
Alle Hamster sind an Entzündungen gestorben.


RUHE IN FRIEDEN JUMPY JUMPER (+ 28.03.2002)
RUHE IN FRIEDEN TABBY TAIFUN (+ 24.01.2003)


Geschrieben am: 25. Jan 2003, 14:08   von: Seehuhn



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