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Übersicht > Medien > NDR > NDR Quizshow

    >> Vor- und Nachteile / Bewertung
Vorteile:
tolle Moderation, gute Sendezeit




Was ist ein Dröhnbüdel
Bericht wurde 2008 mal gelesen Produktbewertung:  sehr gut
Bericht wurde 1 mal kommentiert Berichtbewertung: 

Das wisst Ihr nicht? Dann seid Ihr bei dieser Sendung richtig...

Ich habe früher nie viel N3 geguckt. Sicher, an Silvester war ‚Dinner for One‘ Pflicht und auch das Ohnsorg-Theater wurde gerne mal eingeschaltet.

Aber ich muss zugeben, dass ich immer öfter den Sender des Norddeutschen Rundfunks anschalte, seitdem ich nicht mehr im Norden wohne. Wahrscheinlich schon alleine, um mal wieder Leute vernünftig Deutsch reden zu hören ;-)

Eine Sendung, die ich mir regelmässig auf N3 angucke, ist die NDR Quizshow, die jeden Sonntag Abend um 21.45 Uhr läuft. Eine gute Sendezeit, wie ich finde. Ein guter Ausklang zum Wochenende.

Bei diesem Quiz ist jeweils ein Vertreter der fünf Bundesländer vertreten, die zum NDR ‚gehören‘: Schleswig-Holstein, Hamburg, Niedersachsen, Bremen und Mecklenburg-Vorpommern.

Ab und zu ist auch mal eine Promirunde angesagt, aber auch dort bleibt der NDR sich treu. Dann sind Moderatoren des NDR oder norddeutsche Künstler vertreten.

Moderator dieser Sendung ist Ludger Abeln, der sich seine ersten Moderationssporen bei ‚Hallo Niedersachsen‘ erworben hat.

Zu gewinnen gibt es übrigens weder eine Million Euro noch tolle Autos oder Reisen, sondern einfach nur die Auszeichnung „Leuchte des Nordens“ inclusive einer Leuchtturm-Statue.

Auch die Fragen sind zu 80% auf den Norden bezogen (wobei ja für mich alles ab Südgrenze Hamburg schon zu Norditalien gehört *fg*).

Für jede richtig beantwortete Frage in Kategorien wie ‚Küstendeutsch (was ist ein Dröhnbüdel)‘, Norddeutsche Kunst (wer arbeitete nie in der Künstlerkolonie Worpswede), aber auch ganz normale wie Sport, Klatsch und Tratsch oder Politik gibt es einen Punkt.
Jeder Mitspieler kann einen Joker setzen, das bedeutet, nur er bekommt diese Frage gestellt und kann dabei auch noch drei Punkte absahnen.

Logischerweise hat am Ende derjenige gewonnen, der die meisten Punkte hat und sich dann ‚Leuchte des Nordens‘ nennen darf.

Ich bin durch meine Eltern auf die Sendung gekommen. Jeden Sonntag Abend sitze ich seitdem vor dem Fernseher und fiebere mit meinem Schleswig-Holsteiner Kandidaten (ein bißchen Lokalpatriotismus muss sein ;-)).

Aber ich liebe auch das Mitspielen zu Hause, insbesondere bei den norddeutschen Fragen, da wird dann doch immer wieder unter Beweis gestellt, ob der Heimat- und Sachkunde-Unterricht in der Grundschule Früchte getragen hat. Ausserdem ist es interessant, herauszufinden, was die Heimat eigentlich alles zu bieten hat.

Ich finde es auch gut, dass es nicht um Unsummen von Preisgeld geht, sondern eigentlich nur um den Spaß an der Freude. Das merkt man den Kandidaten auch an. Die Stimmung ist immer sehr gelöst und es wird viel gelacht... und blamieren tut sich da keiner, wenn die Antwort mal voll daneben liegt.

Allen Norddeutschen Ciao’lern kann ich die Sendung auf jeden Fall empfehlen. Allen anderen allerdings nur, wenn sie sich ein bißchen für die Ecke da oben interessieren, denn ich kann es mir äusserst frustrierend vorstellen, wenn man kaum etwas von den Fragen mitbeantworten kann.

So, viel Spaß dann am nächsten Sonntag um viertel vor zehn ;-)





Als Auflösung: ein Dröhnbüdel ist jemand, der tranig ist, sprich jemand, der alles gaaanz laaangsaaam macht ;-)


Geschrieben am: 25. Feb 2003, 12:56   von: BabsS



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