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Übersicht > Reisen > Urlaubsziele > Afrika > Tunesien > Djerba

    >> Vor- und Nachteile / Bewertung
Vorteile:
schönes Hotel, schönes WEtter

Nachteile:
schlechte Reiseleitung




Traumurlaub mit Macken
Bericht wurde 1487 mal gelesen Produktbewertung:  sehr gut
Bericht wurde 1 mal kommentiert Berichtbewertung: 

Auch die schönsten Tage gehen einmal zu Ende... LEIDER!!!

Mein liebstes Hobby ist und bleibt das Reisen. Leider ist es auch etwas teuer, aber das muss man wohl in Kauf nehmen. Da habe ich mir mal wieder ein paar Mark, ..., tschuldigung ... Euro zusammen gespart und schon kam mein Freund an und machte den Vorschlag, wir können doch mal wieder Urlaub machen. Gesagt, getan (der letzte ist schließlich schon über 2 Monate her...). Also haben wir uns vor den Computer gesetzt und losgesucht.

Schnell sind wir auf der Seite von Alltours gelandet. Da findet man gleich auf der Homepage ein paar Schnäppchen. Und wer sagt’s denn, da war auch schon was Passendes dabei. Eine Woche Djerba im Hotel Club Karthago (4 Sterne) mit All Inklusive. Und das schon ab 299 Euro!! Neee, bloß nicht lange warten, sondern gleich buchen!

Der erste Schreck:
Gut, der Preis war AB 299 Euro. Also hat es uns auch nichts ausgemacht, dass wir für eine Woche 330 Euro bezahlen mussten. Das ist immer noch mit dem Angebot aus dem Neckermann Katalog (2 Wochen 969 Euro) verdammt wenig!
Doch schon auf der Reservierungsbestätigung mussten wir feststellen, dass wir nur Halbpension gebucht haben. Am Telefon erklärte man uns, es wäre ein Fehler im Internet und man könne da nichts machen. Na gut, das nehmen wir dann mal so hin.

Der Hinflug:
Freitag Abend ging es um kurz nach 8 ab Hannover mit Tunis Air los. Das hatte den Nachteil, dass wir erst um kurz nach 11 auf Djerba landen würden. Zu dumm, da geht uns ein ganzer Tag verloren. Aber auch das haben wir in Kauf genommen. Pünktlich sind wir dann auch gelandet. Die Abfertigung am Flughafen auf Djerba ging dann auch relativ schnell und wir saßen im Bus, der uns ins Hotel bringen sollte. Die Reiseleitung teilte uns dann mit, dass unser Hotel ca. 45 Minuten vom Flughafen entfernt sei. Na gut, habe ich mir gedacht, das kann man ja noch verkraften. Hoffentlich taugt das Hotel wenigstens was. Um 1 Uhr mitten in der Nacht kamen wir dann total erschöpft an.

Was uns erwartete??? Nein, kein heruntergekommenes Hotel sondern eine total moderne und dazu noch neue Clubanlage.

Die Eingangshalle vom Hotel Club Karthago ist sehr pompös mit vielen Kuppeln. Sofort schwirrten dann auch schon ein paar Männer (im Alter zwischen 20 und 30) an, die uns die Koffer in unser Appartement gebracht haben.

Die Appartements:
Die Appartements sind nicht mit dem Hauptgebäude verbunden und wirken daher wie kleine Wohnungen. Die Ausstattung war recht komfortabel mit TV, Telefon, seperatem Badezimmer mit Dusche/Badewanne, separatem Wohnzimmer, Klimaanlage usw.

Naja, erst mal schlafen.

Am nächsten Tag haben wir dann erst mal die Anlage in Betracht genommen. In dem Hauptgebäude (das so groß ist, wie ein Einkaufszentrum) findet man neben der Empfangshalle noch ein Hallenbad, einen Schmuckladen, einen Souvenirladen, einen Kiosk, eine Bar, ein maurisches Café, einen Vitalbereich, eine Spielhalle, ein Restaurant à la carte und den Speisesaal, wo zum Frühstück und zum Abendessen jeweils ein reichhaltiges Büffet aufgetischt wurde.
Der Gang zum Pool führte durch eine wunderschöne Gartenanlage die einem Park ähnelt. Der Pool war total klasse (ist er bestimmt auch immer noch). Mitten drin ist eine kleine Insel und ein Wasserfall. Auf der Sonnenterasse befindet sich noch ein zweiter Pool.
Vom Pool aus waren es noch ca. 50 m bis zum Hoteleigenen Strand, wo man Minigolf und Beachvolleyball spielen kann. Ebenso ist es möglich sich Kajaks oder Tretboote zu leihen. Und das umsonst.
Am Pool befinden sich noch zwei weitere Bars, von denen jedoch eine noch nicht ganz fertig gestellt war. Zusätzlich ist im Programm noch eine hauseigene Disco und der Miniclub für die kleinen Gäste. Und damit der Urlaub auch ja nicht langweilig wird: ANIMATION! Das Programm reichte von Bogenschiessen bis hin zu Wassergymnastik

Der Begrüßungstreff:
Samstag Nachmittag war dann der Begrüßungstreff. Eigentlich hasse ich diese Veranstaltungen ja, und ich wurde wieder bestätigt. Einige Besucher haben sich beschwert, dass die Zimmer weder über Balkon noch Terrasse verfügen. Man hat uns mitgeteilt, dass wir uns in den kommenden Tagen an den neuen Reiseleiter wenden sollten. Na gut, das werden wir tun (schließlich gibt es ja auch noch eine Entschädigung.).
Ansonsten wurden dann die Angebote von Neckermann bzw. Bucher Reisen angeboten, die aber wie immer sehr teuer waren. Also haben wir uns entschlossen, einen Roller zu mieten (dies kann man auch direkt im Hotel machen).

Wir haben für einen Tag 55 Dinar (ca. 45 Euro ) bezahlt und sind losgedüst. Ich muss schon sagen, so eine Tour mit dem Roller macht doch viel mehr Spaß, als eine Organisierte Inselrundfahrt... Wir haben uns erst einmal den Norden der Insel angesehen. Beginnend beim Küstenleuchtturm. Danach sind wir noch an Djerbas Casino vorbeigekommen. Schon komisch, ich dachte immer, die Tunesier wären eher arm. Unsere Fahrt führte uns nach Houmt Souk, der Hauptstadt Djerbas. Dort sind wir gemütlich über den Souk „Markt“ gelaufen. Für mich ist das ja nichts, die Leute zerren einen fast in ihre kleinen lädchen und wollen einem mit Gewalt was kaufen. Hat man sich dann auch für was entschieden, heißt es HANDELN! Das ist scheinbar des Tunesiers liebster Sport. Dies gilt für alle Waren, ausser für Lebensmittel.

Nach ein paar Stunden Aufenthalt sind wir dann über Midoun zurück in unser Hotel gefahren.

Die restlichen Tage unseres Urlaubs haben wir dann am Pool und im Hallenbad verbracht.

Natürlich wäre ein Urlaub ja kein Urlaub, wenn es nicht auch ein wenig Ärger gibt. Den hatten wir mit der Reiseleitung. Wir haben sage und schreibe 2 Tage auf die Bestätigung gewartet, dass das Hotel weder Terrasse, noch Balkon hat. Dann wollte man uns 5 % des Reisepreises anbieten. Aber darauf haben wir uns nicht eingelassen. Wir haben die Bestätigung zwar unterschrieben, aber im Nachhinein hat der Reiseleiter auf diesem Dokument noch ein paar Kreuzchen gemacht. Wir haben ihn freundlich darauf hingewiesen, dass es sich hierbei doch um Dokumentenfälschung handelt. Das fand er wohl gar nicht witzig und ist gleich richtig sauer geworden. Naja, zu Hause haben wir dann erst mal eine Beschwerde an den Veranstalter (Bucher Reisen) geschickt.

Kommen wir zum Abflug:
Hier waren die Zeiten besser organisiert. Wir wurden nachmittags um halb 2 vom Hotel abgeholt und zum Flughafen gebracht. Um viertel nach 4 ging dann der Flieger Richtung Heimat. Und pünktlich um 19 Uhr sind wir dann wieder gelandet. Doch dann kam der Schock, in Hannover waren es gerade mal 3 Grad. Wobei wir doch die ganze Woche ca. 25 Grad hatten....

Naja, so gehen ein paar wunderschöne Urlaubstage in einem wunderbaren Hotel mit wunderbaren Service zuende....

Update:
Gestern haben wir ein Antwortschreiben von Bucher Reisen bekommen.
Als Entschädigung hat man eien Reisegutschein über 44,50 Euro beigelegt.
Ganz schön ärgerlich, da ich eigentlich nicht mehr vorhatte, meinen Urlaub mit diesem "Verein" zu verbringen...


Geschrieben am: 31. Mar 2002, 19:53   von: sunshine_31701



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