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Übersicht > Unterhaltung > Kinofilme

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THE DAY AFTER TOMORROW
Bericht wurde 794 mal gelesen Produktbewertung:  gut
Bericht wurde 0 mal kommentiert Berichtbewertung: 

The day after Tomorrow


***Wieso gesehen?***

Den Film „The Day After Tomorrow“ (zu Deutsch: Übermorgen) habe ich mir 2004 im Kino angesehen, zusammen mit einer Freundin.
Das Thema Klimakatastrophe fand ich sehr interessant und wollte mir den Film daher gerne ansehen. Auch die Vorschau im Kino haben mir einen positiven Eindruck von diesem Film vermittelt. Nicht dass ich die Schauspieler kannte und mir den Film daher ansehen wollte, was ich sonst eigentlich meistens tue.
Letztens, am 11.3.07 kam der Film auch auf RTL, und danach eine Reportage zum Thema Klimaveränderung und Treibhauseffekt.



***Inhaltsangabe***

Der Klimaforscher Jack Hall warnt die US Regierung schon seit jeher vor den Folgen unbedachter Ausbeutung der Ressourcen der Erde und unbedarftem Umgang mit der Natur. Doch niemand nimmt ihn ernst. Bis auf einmal Hurrikaines und sintflutartige Fluten das Land heimsuchen und eine Katastrophe droht. Das Klima droht sich rasant zu verändern, und es droht die nächste Eiszeit. New York ist am schwersten betroffen. Zu allem Überfluss ist Jacks Sohn Sam aber in der Stadt, und droht unter dem gewaltigen Kälteeinbruch zu erfrieren.





***Preis für die dvd-Version***

EUR 14,90



***formale Details der dvd-Version***

# Darsteller: Dennis Quaid, Jake Gyllenhaal, Emmy Rossum
# Regisseur(e): Roland Emmerich
# Format: Dolby, DTS, PAL, Special Edition, Surround Sound
# Sprache: Deutsch, Englisch
# Region: Region 2
# Bildseitenformat: 16:9
# Anzahl Disks: 2
# FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
# Studio: Twentieth Century Fox Home Entert.
# DVD-Erscheinungstermin: 30. Oktober 2006
# Spieldauer: 119 Minuten
# DVD Features:
# ASIN: B000HCO70A



***Besetzung***

* Dennis Quaid: Jack Hall
* Jake Gyllenhaal: Sam Hall
* Emmy Rossum: Laura Chapman
* Ian Holm: Terry Rapson
* Kenneth Welsh: Vizepräsident Becker
* Sela Ward: Dr. Lucy Hall



***Regisseur***

Roland Emmerich




***Filmmusik***

Harald Kloser




***meine Meinung***

Das Thema wird ja zur Zeit kontrovers diskutiert und ist damit hoch-aktuell. Dass sich das Klima schon radikal verändert hat, konnte man schon bei der Jahrhundertflut 2002 in Deutschland beobachten und in vielen anderen Teilen der Welt spielt das Wetter bis heute teilweise verrückt: von Tsunamis, Hurrikaines usw. will ich gar nicht erst anfangen zu sprechen.

Aber der Film überspitzt die Klimakatastrophe bzw. den –wandel bis ins Apokalyptische. Schon verständlich, der Film war ja zu dem Zeitpunkt als Unterhaltung gedacht, und nicht, um auf den steten Wandel des Klimas, bedingt durch den Treibhauseffekt etc., hinzuweisen.

Von Klimaforschern und – Wissenschaftlern wird so eine Prognose der Zukunft belächelt, der Film im Genauen auch.

Aber: der Film öffnet einem trotzdem die Augen. Es ist an der Zeit zu handeln, wenn nicht eine Katastrophe geschehen soll (oder sie sich nicht ausweiten soll); zwar nicht in dem Ausmaße wie in TDAT mit vereisten unter Tonen von Schnee bedeckten Städten wie z.B. New York City im Film (die Ansicht war aber schon beeindruckend!), aber doch schon…

Die Special Effects im Film überzeugten mich im Kino sehr, manchmal wirkten die Personen vor diesen Kulissen aber auch etwas aufgeklebt. Im Großen und Ganzen waren sie aber ganz gut. Die Ansicht des vereisten New Yorks sah erschreckend echt aus, dass man ins Schwitzen gekommen ist!

OK zugegeben. Damals hab ich die Botschaft des Films nicht sooooooo ernst genommen wie jetzt. Aber es war auch mal schön einen ernsten Film aus der Traumfabrik zu sehen, der ein wichtiges Thema unserer heutigen Zeit anspricht. Und gerade so ein Film kommt aus dem Land, welches das Kyotoprotokoll nicht unterschrieben hat und die Umwelt sowieso verachtet wie kein 2. (außer vielleicht China). Das war schon beeindruckend.

Die Leistungen der Schauspieler, außer die von Jake Gyllenhall, kann man nicht so sehr hervorheben. Sie bleiben in der Geschichte eher platt. Eine hübsche Idee war es aber doch, eine kleine Liebesgeschichte in den Film hineinzuintegrieren.

So hat sich alles schön ergänzt: Nachdenklichkeit, Action, Romanze, Drama, alles drin. Und das macht doch einen unterhaltsamen Film aus, oder nicht…?!

Dass Jake Gyllenhall schauspielern kann, sieht man spätestens in „Brokeback Mountain“ von Ang Lee. In TDAT konnte sich sein schauspielerisches Talent nicht so sehr entfalten, weil der Film doch zu sehr von Special Effects und monumentalen Ansichten beherrscht wurde. Roland Emmerich ist ja bekannt für seinen Hang zu gigantischen Filmen. Er hat ja auch King Kong wieder auf die Leinwand gebracht.

Emmy Rossum, die auch bekannt ist aus der Musicalverfilmung „Das Phantom der Oper“ hatte leider nur eine kleine Rolle im Film, aber trotzdem schön, dass sie dabei war. Das wertet den Film für mich nochmals auf. Das hier ist eine subjektive Meinung. :-P

Die Filmmusik ist nicht zu aufdränglerisch und unterstreicht das Ernste des Films.


Alles in allem kann ich abschließend nur sagen: Sehenswert!


Geschrieben am: 15. Mar 2007, 00:49   von: scarlettrose



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