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Übersicht > Sport > Outdoor > Climbing

    >> Vor- und Nachteile / Bewertung
Vorteile:
viel Sonne, super Klettereien, schöne Strände

Nachteile:
Anreise relativ teuer




Teneriffa - ein Traum zum Klettern und Baden
Bericht wurde 4773 mal gelesen Produktbewertung:  sehr gut
Bericht wurde 1 mal kommentiert Berichtbewertung: 

Ich war über Ostern 1999 für 2 Wochen und im Dezember 2000 eine Woche auf Teneriffa und habe dort 3 wirklich lohnende Klettergebiete besucht. Das Klettern stand dabei jedesmal an erster Stelle, aber bei dem fast immer schönen Wetter ( man könnte es schon fast Schönwettergarantie nennen ), waren wir fast jeden Tag auch noch am Strand zum Baden ). Daher bezahle ich auch lieber ein paar Mark mehr als nach Mallorca, habe dafür aber schönes Wetter. Allerdings gibt es Unterschiede zwischen dem Norden und dem Süden. Der Süden ist wesentlich regenärmer und ist auch für das Klettern der bessere Ausgangspunkt.

So, nun komme ich aber zu den einzelnen Gebieten:

1. Arico: Das Klettergebiet liegt in einer Schlucht (wie die meisten auf Teneriffa) ca. 1 km oberhalb des Ortes Arico im Süden der Insel.
Das Gestein ist vulkanischen Ursprung, erinnert aber fast an harten Sandstein (gute Reibung, schöne Strukturen). In dieser Schlucht kann man bei Bedarf auch zelten, allerdings gibt es nur einige wenige gute Plätze. Wasser ist vorhanden (Wasserhahn!!!).
Das Gebiet teilt sich in 2 Teile mit jeweils mehreren Sektoren auf. Die beiden Teile werden durch die Zufahrtsstraße (sehr schmaler, aber asphaltierter Weg) getrennt.
Im oberen Teil gibt es sehr viele Klettereien von ca. 6 bis 8 mit durchschnittlich 10-15m Höhe.
Im unteren Teil ist das Schwierigkeitsniveau deutlich höher und die Routen bis zu
30 Meter lang (imposant anzusehen oder auch zu klettern *g*)
Es dominiert Leisten- und Fingerlochkletterei mir einigen wenigen Rissen, im unteren Teil auch etliche Dächer.
Über den Daumen sind es ingesamt weit mehr als 100 Routen die für jede Menge Spaß und Abwechslung sorgen.
Das ganze ist ziemlich regensicher, da die Südseite Teneriffas sehr wenig Regen abbekommt.
Es kommt allerdings hin und wieder vor, das das Gebiet in den Wolken liegt, da es um die 1000m hoch liegt (gute Ausssicht).

Ein oder zwei Schluchten weiter westlich soll es ein neues Klettergebiet geben, hab mir das selber aber nicht angesehen.

2. Guia de Isora
Dieses Gebiet liegt im Westen der Insel, auch eine Schlucht und in etwa gleich hochgelegen wie Arico.
Das Gestein ist ähnlich genial wie in Arico aber es gibt hier auch Mehrseillängentouren( 2-3SL) mit wiederum
herrlichen Blick aufs Meer und die Nachbarinseln !!!
Es gibt traumhafte Routen. Plattenklettereien, Leisten- und
Loch(groß)kletterein sowie auch einige Risse und
Überhänge. Die Wandlänge beträgt einige 100 Meter und ist bei weitem noch nicht voll erschlossen, aber die
jetzt schon vorhandenen Routen sind allemal eine Reise wert.

3. Canadas
Dieses Gebiet liegt im großen Krater etwa im Mittelpunkt der Insel. Das Gestein läßt sich nur schwer beschreiben, genauso wie die Felsformen an sich. Sie sind schlicht und einfach bizarr !!! Fotomotive ohne Ende. Die Farbe des Gesteins ist gelblich im Gegensatz zu der eher dunklen Farbe
der Umgebung. Hier liegt im Schatten durchaus noch Schnee !!! Beim Klettern darüber kann es schon recht kühl sein. Deas Gestein ist hier ziemlich scharfkantig ! Also aufpassen.
Die Kletterrei ist oftmals technisch anspruchsvoll mit wirklich exotischen Griffen und Formen, anders als in den anderen Gebieten. Auch hier gibt es sehr viele (100???) Routen in allen Schwierigkeitsbereichen. Allerdings ist die Orientierung in diesem Felswirrwar manchmal nicht sehr einfach.

In der Nähe des letzten Gebietes gibt es noch große freistehende Türme ( von weitem sichtbar, wie eine Perlenkette), an denen teilweise alpine Mehrseillängenrouten dran sind. Es gibt auch eine Kletterhütte direkt an der Hauptstraße, dort sind auch aktuelle Infos erhältlich.
Generell sollte man in der Mittagszeit schattige Bereiche aufsuchen, die Sonne brennt erbarmungslos !
Ich habe in den insgesamt 3 Wochen tagsüber nie Regen gehabt. Nur einmal Nebel mit ein bißchen Nieselregen und in einer Nacht hat es geregnet. Also nicht von Bedeutung. An einzelnen Tagen kann es allerdings recht windig sein.
Es gibt noch weitere Gebiete im Norden und Nordosten der Insel (z.B. Tabares) in denen ich allerdings noch nicht war.

Topos gab es in alten Kletter- und Rotpunktausgaben, sowie in spanischen Desnivelausgaben. Es soll auch einen alten englischen Kletterführer über die mehr alpinen Sachen geben.
Angeblich sind die Locals dabei einen Kletterführer zu erstellen, wie weit der schon ist, weiß ich nicht. Für aktuellere Infos würde ich mich an die Redaktion von Desnival wenden.
Generell kann man sagen, daß das Klettern ab dem 6. Grad (UIAA) anfängt. Es gibt auch einige leichtere, aber deswegen lohnt sich der Flug dorthin wohl nicht.

Private Unterkünfte gibt es, wenn auch etwas versteckt. Es ist wesentlich billiger als ein Hotel zu nehmen. Einen Mietwagen braucht man auf jeden Fall , da die Klettergebiete ansonsten nur sehr schlecht zu erreichen sind.

Eine geniale Sache ist es auch, daß man nach dem Klettern noch an den Strand fahren und baden kann, ein guter Kombiurlaub also. Einige Tage habe ich auch nur faulenzend am Strand verbracht, muß ja auch mal sein :-), und man braucht keine Angst zu haben, daß es den nächsten Tag regnet und man evtl. nicht zum Klettern kommt.

Wenn möglich sollte man die Ferienzeiten meiden und in der Nebensaison hinfliegen, da die Preise dann deutlich billiger sind.



Geschrieben am: 24. Sep 2001, 16:31   von: Taras



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