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Übersicht > Unterhaltung > Kinofilme

    >> Vor- und Nachteile / Bewertung
Vorteile:
Darsteller (mit Abstrichen)

Nachteile:
Handlung, Überzogene Special Effects




Stirb an einem anderen Tag - Nicht mal Mittelmaß
Bericht wurde 745 mal gelesen Produktbewertung:  mangelhaft
Bericht wurde 0 mal kommentiert Berichtbewertung: 

Am 23. war es so weit, ich wollte doch unbedingt noch den neuen Bond sehen. Eine Enttäuschung, wie sich herausstellte. Wie es dazu kam, ist im Folgenden zu lesen.

INHALT
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Der Film beginnt mit einem Undercover-Auftritt von Bond (Pierce Brosnan) in Nordkorea, bei dem der Kauf von Waffen verhindert werden soll. Bond gelingt es zwar, den dafür verantwortlichen Offizier zu töten und die Waffen zu vernichten, jedoch gelingt es ihm Bond-unüblich nicht, zu entfliehen. Er gerät in Gefangenschaft, während der er brutal gefoltert wird. Jedoch kommt er nach über einem Jahr Gefangenschaft im Rahmen eines Agententauschs, frei, ein Gefangenaustausch, bei der er ausgerechnet gegen den Koreaner Zao getauscht wird, der an dem Verrat, durch den er in Gefangenschaft geriet, beteiligt war. Der britische Geheimdienst scheint zunächst kein Interesse mehr an Bond zu haben, und so macht er sich mit Hilfe Chinas auf der Suche nach diesem Zau und wird in einer schönheitschirurgischen Klinik auf Kuba fündig. Zau entwischt zwar, Bond lernt jedoch die amerikanische Geheimagentin Jinx (Halle Berry) kennen und erbeutet zudem ein paar Diamanten, die ihn zu einem gewissen Gustav Graves (Toby Stephens) führen, einem Millionär, der in Island mit Diamanten sein Geld verdient. Dieser tarnt eine Waffe auf einem Satelliten im Weltraum als wohltätiges Instrument, Bond kommt jedoch dahinter, dass mit dieser Waffe ein Regimewechsel in Nordkorea und die Bedrohung der westlichen Welt verfolgt wird.

DARSTELLER
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Nun wie immer überzeugt Pierce Brosnan in der Rolle des James Bond. Er versteht es einfach den smarten Briten zu verkaufen, so dass ich ihn schon seit jeher als gelungenen Bond-Darsteller betrachte. Jedoch sei angemerkt, dass man Pierce Brosnan inzwischen auch anmerkt, dass er älter wird.
Halle Berry spielt die bezaubernde amerikanische Agentin Jinx. Auch sie weiß absolut zu überzeugen. Erstmalig wird Bond eine gleichwertige Agentin anbei gestellt, die nicht nur Opfer seines Macho-Gehabes ist. Hier weiß Berry zu überzeugen, füllt die Rolle sehr gut aus, indem sie sowohl die Actionpassagen gut meistert als auch die ‚Sexy-Einlagen’ überzeugend darstellt.
Als Gegenspieler steht Bond Toby Stephens als Gustav Graves gegenüber. Nun, er spielt ok, ist aber sicherlich nicht der mächtige Gegenspieler, den man aus anderen Bond-Filmen kennt. Liegt zum einen sicherlich am Drehbuch, das ihm schon früh gewisse Schwächen beschert, liegt aber sicherlich auch daran, dass der mir bis dahin eigentlich unbekannte Stephens ein wenig milchgesichtig wirkt.
Da es sich hierbei eigentlich um die beiden Hauptfiguren handelt, möchte ich gar nicht weiter auf die Darsteller eingehen. Zum Teil ist der Rest ja auch bekannt. Alles in allem machen die Darsteller einen guten Job und spielen ihre Rollen überzeugend.

ALLGEMEINE DATEN
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Kinostart: 28.11.2002
Land: USA 2002
Originaltitel: Die Another Day
Regie: Lee Tamahori
Darsteller: Pierce Brosnan, Judi Dench, John Cleese, Halle Berry
FSK: ab 12

MEIN EINDRUCK
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Die Story ist nicht schlecht, die Darsteller sind wie ich bereits schrieb überzeugend, denn ist der Film schlicht scheiße. Warum? Nun, ganz einfach. Die Macher haben es nicht verstanden, ein Gleichgewicht zwischen Special Effects und Realität hinzubekommen. Die Special Effects sind schon bombastisch, aber eben völlig übertrieben und zudem völlig unrealistisch. Da bricht ein Eisberg zusammen, ein Ereignis, das normalerweise alles mit sich reißt, nur James Bond surft auf diesen Eisschollen, um sich dann mit einem Fallschirm zu retten. Oder in dem Schlusskampf gerät das Flugzeug in Brand und zerfällt Stück für Stück in seine Einzelteile ohne zu explodieren.
Von diesen Szenen gibt es massig und es ist einfach lächerlich. Sicher, ich bin durchaus bereit, hier und da ein Auge zu zudrücken, aber hier wurde einfach übertrieben, so dass der Film schlicht ins Lächerliche abgeleitet. Man war wohl einfach zu technikverliebt, so dass man am Ende eine technisch zwar interessanten, storymäßig jedoch absolut lächerlichen Film im Kasten hatte. Manchmal ist weniger eben mehr.

FAZIT
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Nun, ich denke es wird deutlich. Der Film ist schlicht schlecht. Für jemanden, der zumindest noch etwas Anspruch von einer Story verlangt, kann man diesen Film einfach nicht empfehlen. Für Technikbegeisterte hingegen, die nicht viel denken wollen, sicherlich ein geeigneter Film. Ich kann ihn sicherlich nicht weiter empfehlen und bin froh, dass ich keinen Eintritt bezahlen musste.


Geschrieben am: 27. Dec 2002, 17:46   von: JustOliver



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