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Übersicht > Unterhaltung > Werbung > Werbung im Fernsehen > Faber Systemlotto (Und das können sie auch)

    >> Vor- und Nachteile / Bewertung
Vorteile:
keine

Nachteile:
überwiegen hier ganz klar, abgesehen von der positiven Wirkung eines Traumes, wenn es denn ein positiver war.




So wichtig, wie der Pickel am Hintern ist
Bericht wurde 3619 mal gelesen Produktbewertung:  mangelhaft
Bericht wurde 0 mal kommentiert Berichtbewertung: 

.... dieser Werbespot, der nun kurz vor Weihnachten wieder vermehrt um unsere Aufmerksamkeit bittet.

Das ist ihm schon mal gelungen, kann ich aus meiner Sicht mit ruhigen gewissen behaupten. Besonders in Erinnerung habe ich eine Szenen aus dem Spot, die scheinbar irgendwo in der Südsee abgedreht wurde und - wie es klischeehafter nicht sein könnte - dem Betrachter die schöne heile Welt vorgaukelt.

Kurz zum Inhalt:

Ein gestandenes Mannsbild rekelt sich in der sanften Dünung, umspielt von kristallklaren Wasser, das sanft auf einen schneeweißen Strand aufläuft. Im Hintergrund, - zwar etwas unscharf aber dennoch so geschickt fokussiert, daß es mir ja nicht entgeht - sehen wir schemenhaft eine hübsche vor Vitalität sprühende Frau, die deutlich jünger scheint als unser Fossil im Vordergrund, von einer Segelyacht in das bereits oben erwähnte Wasser eintaucht.

„Ich habe im Lotto gewonnen, und sie können das auch, mit Faber“

Das Bild ist perfekt, der Mann hat es geschafft, und ich will das auch.

Zwar beginnt mein Instinkt mich schon – wenngleich noch zaghaft, will er doch meine schöne Stimmung nicht versauen – zu warnen, indem er dieses Trugbild langsam aber sicher demontiert, so wie wir es kennen, wenn eine Seifenblase nach der anderen schillernd zu Boden sinkt und aus ungeklärten Gründen zerplatzen, bevor sie eben diesen Boden erreicht haben.


Die erste Seifenblase:

Wenn ich erst Lotto spielen muß, um mir einen solchen Urlaub leisten zu können, dann habe ich etwas falsch gemacht im Leben und fange noch mal von vorn an.

Halt Ingo, wieso Urlaub?

Ach so, ihr habt es anders interpretiert als ich. OK, das konnte ich natürlich nicht wissen. Der Typ hätte natürlich auch ausdrücklich sagen können, daß alles was zu sehen ist, auch sein Eigentum ist: Wasser, Strand, Segelyacht und natürlich auch die vitale Frau im Hintergrund.

Die weiteren Seifenblasen zerplatzen n einem wahren funkenregen, der durch die Inspiration ausgelöst wurde, welcher auch letztendlich diesen Erfahrungsbericht vomn mir hervorbrachte und gipfelt mit einem Brennen in meinem Magen, Sodbrennen!.

So ein starkes Sodbrennen verspürte ich zum letzten mal, als ich aus reiner Höflichkeit nicht das mir dargereichte Glas Proletarier Sekt, welcher den gleichen Namen trägt wie das Produkt, welches diese Werbung in mein Gedächtnis rufen soll, „Faber Sekt“ oder auch als arme Leute Sekt bekannt.

Ob es den heute überhaupt noch gibt, weiß ich nicht und den glücklichen unter uns, die mit dem Sekt aufwachsen durften, den Rotkäppchen der lieben Oma brachte – oder war es gar der Wolf - sei gesagt, ihr habt nichts verpaßt.


Klartext,
für mich suggeriert diese Werbung den Verbrauchern, und dabei vornehmlich den Verbrauchern, die sich eigentlich keinen Lottoschein für ein paar Hundert Mark erlauben können, etwas, was nicht existiert. Der Schein der schönen heilen Welt, oder auch in der Gruppe sind wir stark.


Millionäre hat Faber sicherlich schon gemacht, zumindest einen, der wahrscheinlich Faber heißt und bestimmt weder Rotkäppchen Sekt trinkt noch den grauslichen Fabersekt.

Mein Urteil: Volksverdummung und Verschwendung von wichtigen Ressourcen an Rohstoffen, sowie Umweltverschmutzung, da die im Zuge des Werbespots verteilten Postwurfsendungen noch immer auf Hochglanzpapier hergestellt werden. Wobei gleichzeitig die Frage beantwortet wäre, wo ein Großteil der Millionen bleibt, die Faber kassiert. Um so eine Werbekampagne finanzieren zu können, muß der gute schon ganz schön oft gewonnen haben, oder finanziert er es etwa aus den Beträgen, die „Fabersekttrinker“ ihm in den Rachen schmeißen?


Die letzte Seifenblase ist zerplatzt!


PS.
Den jüngsten Spot der Serie, den ich jetzt kürzlich sah, mit den beiden etwas jüngeren Intelligenzbolzen - waren es Handwerkern glaube ich -, von denen der eine noch die Silbensprache von der Schauspielschule zwanghaft nachahmt, rezensiere ich lieber nicht, sonst kommt noch der wirkliche Gewinner der Millionen angelaufen und haut mir eine Pulle Faber über den Schädel.

©Skorpion99


Geschrieben am: 07. Nov 2001, 13:14   von: skorpion99



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