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Vorteile: - unheimlich lecker
- auch für große Personenzahlen geeignet
| Nachteile: - benötigt etwas mehr Zeit
- relativ aufwendig
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| Schweinebraten nach toskanischer Art... |
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Produktbewertung:
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sehr gut
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Berichtbewertung:
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Ich weiß nicht, ob es Euch auch so geht, aber nun, da die kalte Jahreszeit wieder über uns hereingebrochen ist, mag ich ziemlich gern am Herd stehen und für mich und meinen Schatz ein tolles Essen aus dem Ofen zaubern. Da darf es auch ruhig etwas aufwendiger sein und ein wenig länger dauern. Vor kurzem habe ich ihn daher mal wieder mit einem tollen Braten verwöhnt, den ich Euch heute vorstellen möchte.
Schweinerücken nach toskanischer Art
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Das Rezept für diesen Braten ist schon sehr alt und klassisch für die italienische - vor allem die toskanische - Küche. Denn außer Pasta und Pizza können die Italiener auch hervorragende Fleischgerichte zubereiten. Es ist hier ein sehr deftiger Braten, für den man ein wenig Zeit und Muße beim kochen benötigt.
Hier aber erstmal die Zutaten. Diese reichen ca. für 4 Personen (je nach Hunger):
- 2 kg Schweinerücken (Kotelettstrang; mit Filetstück und leichter Fettschicht)
- 6 Rosmarinzweige
- 5 Knoblauchzehen
- 1 EL schwarzer Pfeffer, grob gestoßen
- 5 Pimentkörner
- 10 Salbeiblätter
- 3 TL grobes Meersalz
- Olivenöl
- 1 kg Kartoffeln
Die Zubereitung des Bratens erfolgt in folgenden Schritten:
Das Fleisch wird zunächst mit einem spitzen Messer an 12-15 verschiedenen Stellen ca. 1 cm lang und 1 cm tief eingeschnitten. Diese Einschnitte sollten möglichst über den ganzen Braten gut verteilt sein. Der Knoblauch wird von der Schale befreit und in feine Stifte geschnitten. Die Rosmarinzweige werden in ca. 2 cm lange Stücke geschnitten. Knoblauchstifte und Rosmarin werden nun in die Einschitte des Fleisches verteilt (fest hineindrücken).
Nun wird eine Gewürzmischung hergestellt, mit der der Braten im Anschluß sorgfältig eingerieben wird. Dazu benutzt man am besten einen Mörser. Der Pfeffer, die Pimentkörner und das Salz werden in die Mörserschale gegeben und mit dem Mörserschlegel fein zermahlen. Die Salbeiblätter werden in feine Stücke geschnitten (wer dazu zu faul ist, kann auch ca. 1 TL bereits gemahlenen Salbei nehmen) und dazugegeben. Mit dieser Mischung wird der Braten dann gleichmäßig eingerieben. Dabei sollte man etwas Geduld haben und wirklich alle Stellen gut damit bedecken.
Nun wird der Backofen auf ca. 160°C vorgeheizt. Währenddessen gibt man das Fleisch auf ein tiefes Backblech oder in eine große, backofenfeste Bratenform und übergießt es mit reichlich Olivenöl. Beim Olivenöl sollte man nicht sparen. Der Braten sollte richtig darin "schwimmen". Dann das Blech oder die Form in den Ofen geben und den Braten etwa 60 Minuten im Ofen lassen.
Ist das Fleisch im Ofen, können wir uns in Ruhe der sehr einfachen, aber unheimlich leckeren Beilage widmen: Rosmarinkartoffeln. Dazu werden die Kartoffeln geschält, gewaschen und in Spalten geschnitten. Nachdem der Braten dann 60 Minuten im Ofen gegart ist, die Temperatur auf 180°C erhöhen, evtl. nochmal etwas Olivenöl auf das Blech oder die Form geben und die Kartoffelspalten rund um das Fleisch verteilen. Wenn noch vorhanden ruhig noch einige Rosmarinzweige darauf verteilen. Nun werden das Fleisch und die Kartoffeln ca. 20 Minuten im Ofen gebacken. Alle 5 Minuten etwa die Kartoffeln einmal wenden, damit sie von allen Seiten im Bratensud garen können und nicht anbrennen.
Und dann ist der Braten "schon" fertig. Zum Servieren wird das Fleisch noch vom Knochen gelöst, in ca. 1 cm dicke Scheiben geschnitten (je nachdem, wie man es mag) und mit den Kartoffeln auf einem Teller angerichtet.
Dazu paßt am besten ein einfaches Ciabattabrot (italienisches Weißbrot), welches man bereits zum Aufbacken in jedem Supermakrt bekommt. Man kann allerdings auch eine Gemüsebeilage (z.B. grüne Bohnen) dazu machen.
Als Getränk zum Essen kommt hier eigentlich nur ein trockener, schwerer Rotwein (natürlich italienisch) in Frage. Sehr gut paßt z.B. ein Brunello oder auch ein Barolo (für die, die etwas mehr ausgeben möchten).
Mein Fazit: Dieser Braten benötigt zwar ein wenig Zeit und Arbeitsaufwand, aber es lohnt sich auf jeden Fall. Wer also das Weihnachtsessen dieses Jahr mal ein wenig anders gestalten möchte, der hat mit diesem Braten eine sehr gute Möglichkeit dazu. Denn auch für eine größere Personenanzahl läßt er sich gut zubereiten - hauptsache, man hat einen Ofen, der entsprechend groß genug ist.
Also: Viel Spaß beim Ausprobieren - guten Appetit!
Vielen Dank für´s Lesen und Bewerten und bis bald.
Geschrieben am: 09. Dec 2001, 19:10 von: Angel05
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