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Übersicht > Essen > Backmischungen > Dr. Oetker Erdbeer-Jogotella Kuchen

    >> Vor- und Nachteile / Bewertung
Vorteile:
schmeckt superlecker frisch und leicht, keine absolute Kalorienbombe, idiotensichere Zubereitung

Nachteile:
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Schmeckt nach Sommer, Joghurt und Erdbeeren
Bericht wurde 1510 mal gelesen Produktbewertung:  sehr gut
Bericht wurde 0 mal kommentiert Berichtbewertung: 

Letzte Woche war es ja mal wieder soweit...die Nicky wurde ein Jahr älter.
Es stand natürlich nicht nur eine geniale Fete abends für meine Freunde auf dem Terminplan...natürlich kam ich auch nicht um einen Besuch der Verwandtschaft umhin (will nicht meckern...hab ja nette Omas und Opas).

Nun...stellte sich die Frage, was ich denn zum Kaffeetrinken für einen Kuchen anbiete. Wobei ich bemerken muß, obwohl ich für mein Leben gerne koche, und ich möchte sogar behaupten das ganz gut...mit dem Backen habe ich es überhaupt nicht.
Nicht nur das mir die eigentlichen Mittel schon mal fehlen (ich hab nur eine einzige Backform), ich kann es überhaupt nicht leiden irgendeinen Teig, sei es für Plätzchen, Kuchen usw. zusammenzuwerkeln und dieses dann in die Röhre zu stellen. Außerdem habe ich wohl ein ganz besonderes Talent, was den Fertigzustand meiner Kuchen betrifft. Entweder schwarz, oder in der Mitte noch nicht durch.

Aber welch Glück für mich...gibt es doch in jedem Geschäft mittlerweile solche Backmischungen für Backmuffel zu erstehen.
Und, da ich ein absoluter Erdbeerfreak bin, und dann auf der Verpackung dieses Produkts noch geschrieben stand „OHNE BACKEN“, griff ich ohne viel zu überlegen zu, dieser Erdbeer-Joghurt-Kuchen wird an meinem Geburtstag präsentiert. Nun...sicherheitshalber, da dies ja mein erster Versuch mit diesem Kuchen war, gab ich dann meiner Mum noch den Auftrag einen Not-Sandkuchen zu backen ;o).

Einkaufsliste
* * * * * * *

Kommen wir erst mal zu den Zutaten die wir haben und die wir noch brauchen:

In der Backmischung sind enthalten
200 g Mischung für den Boden
165 g Mischung für den Belag.

Aber damit ist es noch nicht getan, irgendwo muß ja der Joghurt und die Erdbeeren herkommen.
Also lassen wir noch folgende Zutaten in den Einkaufskorb wandern:
500 g frische Erdbeeren
200 g Schlagsahne
500 g Joghurt mild.

Außerdem brauchen wir noch Wasser (sollte ja in jedem Haushalt vorhanden sein ;o), sowie Butter (habe ich auch in der Regel im Kühlschrank).
Welch Zufall, die Kuchenform die benötigt wird, ist eine Springform, und das ist auch besagte einzige Kuchenform die ich mein Eigen nennen kann.
Etwas dumm geschaut habe ich, als ich las, es wird eine Tortenspitze benötigt. Wofür denn das???? Aber ohne groß zu fragen landete auch diese in der Tasche.


So...daheim angekommen studierte ich erst einmal die Anleitung, und das sah doch schon mal alles sehr einfach und vertrauenserweckend aus.
Da der Kuchen ja das Prädikat „ohne Backen“ besitzt, muß er zumindest für mehrere Stunden in den Kühlschrank, damit der Belag fest wird (die Gelatine muß ja schließlich fest werden), also bietet es sich an, den Kuchen schon am Vortag zu backen (nee...zusammenzurühren), was ich dann auch getan habe.


Also...gehen wir ans Werk:

Die Zubereitung
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Die Tortenspitze legen wir auf eine Tortenplatte, und stellen darauf die geschlossene Springform, wohlgemerkt ohne Boden darauf.

Die Butter lassen wir in einem kleinen Topf bei leichter Hitze in flüssigen Zustand mutieren, und nehmen das ganze dann von der Kochstelle.
Nun brauchen wir auch gleich die erste Mischung für den Boden. Einfach in die Butter geben und das ganze gut vermengen. (Ich muß ja gestehen...ich mußte gleich mal probieren. Diese Art Teig schmeckte irgendwie wie Müsli...also schon mal mehr als lecker).
Diese Masse geben wir nun in die Springform und streichen das ganze schön gleichmäßig glatt und drücken es noch schön fest, und dann erst mal ab damit in den Kühlschrank.

Nun...Schritt eins war ja schon mal mehr als kinderleicht. Also weitergehts...der Belag wird zubereitet:

Die Erdbeeren, bzw. das was davon übrig ist (ich muß halt nun mal immer ein bisserl naschen) werden gewaschen, und die 6 schönsten aussortiert, die brauchen wir nämlich dann noch als Verzierung.
Der Rest der Erdbeeren wird entstielt und halbiert.

Nun die Sahne steifschlagen.

Die nächste Schüssel hernehmen, und in die geben wir erst mal die Mischung für den Belag. Hier hinein geben wir 100 ml Wasser und nehmen den Mixer zur Hand und rühren was das Zeugs hält. Dann das restliche Wasser dazu, und nochmal 1 Minute lang weiterrühren.
Nun kommt der Joghurt dazu, und das ganze wird solange gerührt, bis eine schöne glatte Masse entstanden ist.
Nun die steifgeschlagene Sahne in 2 Portionen unterrühren...und das war auch schon das Gröbste!

1/3 der Masse geben wir nun in unsere Springform und streichen diese wieder glatt. Dann die halbierten Erdbeeren mit der Schnittfläche nach unten drauf verteilen, und etwas in der Creme versenken. Die restliche Masse darüber geben und glatt streichen...und fertig ist der Zauber auch schon! (Ihr könnts Euch sicher schon denken...ich bin nun mal eine alte Naschkatze...ich habe die ganze Zeit geschleckt was das Zeugs hielt...)

Den Kuchen dann nur noch für 3 Stunden, oder eben über Nacht in den Kühlschrankt und das Meisterwerk ist auch schon vollbracht.
Vor dem Servieren kommen dann noch unsere 6 Erdbeeren zur Garnierung (sofern man es geschafft hat diese über Nacht im Kühlschrank zu lassen, und diese nicht eine Wanderung in den Magen gemacht haben) zum Zuge, und dann nur noch ab damit auf die Kuchenteller!


Rezeptvariante
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Da ja nun mal nur im Sommer Erdbeerzeit ist, hat die Firma Dr. Oetker mitgedacht. Auf der Packungsseite ist eine Rezeptvariante abgedruckt, die sich „Preiselbeer-Erdbeer-Kuchen“ nennt. Genau so leicht zuzubereiten, und garantiert auch genauso lecker...aber im Moment, ich greife dem ganze ja zuvor...


Wie schmeckts...???? (Geschmack)
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Es war dann also soweit, um 15.00 Uhr am Nachmittag kam fast meine komplette Verwandtschaft an. Der Tisch war natürlich gedeckt, der Kaffee bereitgestellt, und als dann alle saßen, präsentierte ich mit großem Tusch mein Kuchen-Werk.
Jeder, vorallem meine Oma, waren natürlich baff, das ich nicht nur einen einfachen Rührkuchen präsentierte, sondern eine richtige kleine Torte! (Aus der Nicky ist halt doch was geworden...;o)

Als dann jeder sein Stück Kuchen auf dem Teller hatte, beobachtete ich natürlich erst mal gespannt die Reaktionen. Schmecken sies nun, das dies eine Fertigmischung ist, oder nicht? Schmeckts ihnen überhaupt????
Meine Angst wurde vernichtet, als sich dann schließlich fast jeder ein weiteres Stück Kuchen auf den Teller legte, und sogar meine Oma ein anerkenntes Lob aussprach. (Dem Not-Sandkuchen meiner Mutter wurde keines Blickes gewürdigt).

Aber ist auch wirklich so. Dieser Kuchen ist ganz einfach lecker. Sehr schön frisch (kommt ja schließlich aus dem Kühlschrank und ist somit gekühlt), und man schmeckt so richtig schön den Joghurt raus. Vorallem aber nicht zu pappig süß...das süßeste daran sind eigentlich die Erdbeeren.
Alles in allem...einfach mmmmmmhhhhhhh !!!!! Das ist die Beschreibung die einfach am besten passt!

Da ja vorwiegend Joghurt verwendet wird, und nicht soviel Sahne, triumphiert diese Erdbeer-Torte natürlich kalorienmäßig gegen alle anderen üblichen Sahne-Torten. Hier kann man sich ruhigen Gewissens auch mal zwei Stückchen zu Gemüte führen.

Größtes Lob für mich war dann schließlich, das meine Oma doch tatsächlich das Rezept haben wollte. Nun...da mußte ich dann schließlich mit der Sprache herausrücken, und gestehen, das dies ja eine Fertig-Backmischung war. Meine Oma staunte nicht schlecht, als sie das hörte, und muß wohl jetzt erstmal gründlich mit ihren Vorurteilen in Bezug auf Fertigmischungen aufräumen.


Inhalt (Zutaten) der Backmischung
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Was ist eigentlich genau in dem Wunderwerk drin?
Zucker, Vollkorn-Haferflocken, pflanzliches Öl, Weizenkeime, Gelatine, Weizenmehl, modifizierte Stärke, Glukosesirup, gefriergetrocknete Fruchzubereitung (mit modifizierter Stärke, Verdickungsmittel E401, Säuerungsmittel, Citronensäure), Honig, Säuerungsmittel Citronensäure, Kochsalz, Aroma


Der Preis
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Oh je...was habe ich nochmal bezahlt? Ich bin mir nicht sicher, aber es waren glaube ich so an die 2,00 Euro. Mit den Zutaten die man noch dazukaufen mußte kam ich dann wohl alles in allem so ca. auf 6,00 Euro.


Fazit
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Ich war begeistert, und meine Verwandtschaft (insbesondere sogar meine Oma) war begeistert von diesem Kuchen. Er schmeckt richtig schön frisch, und ist gerade für den Sommer der ideale Kuchen.
Schmeckt nicht nach Kalorienbombe und ist mal ne nette Abwechslung zum üblichen althergebrachten (aber auch leckeren) Erdbeerkuchen.

Aber vorallem: Dieser Kuchen gelingt wirklich jedem. Auch Backmuffel wie ich können sich mit der Zubereitung wirklich anfreunden.





Geschrieben am: 18. May 2002, 10:16   von: Nicky



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