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Übersicht > Unterhaltung > Kinofilme > Thriller > Sag kein Wort

    >> Vor- und Nachteile / Bewertung
Vorteile:
Michael Douglas, Sean Bean, beide in guter Form!

Nachteile:
Gehobener Durchschnitt – mehr nicht!




Sag kein Wort! - Oder doch?
Bericht wurde 1599 mal gelesen Produktbewertung:  befriedigend
Bericht wurde 0 mal kommentiert Berichtbewertung: 

So, bei My Opinion hab ich diesmal ein wenig rumgetrödelt, denn geschrieben war der artikel schon länger, aber erst wollte die Kategorie nicht, den war Sag kein Wort! aus den Kinos – und ich zu faul, die Einleitung umzuschreiben! Aber nach Wochen des Dümpelns, kommt der Film auch alsbald auf Video/DVD raus, ca. im August – er ist kurz nach HdR gelaufen. So bietet sich mir schonmal Gelegenheit Euch einen guten, wenn auch nicht überragenden Thriller vorzustellen:

Da bei uns in den Helmstedter Kino (immerhin die Mehrzahl) dann genau zwei Filme laufen, blieb einem gar nix anderes übrig, als in „Sag kein Wort!“ reinzuschauen.

Das Drehbuch hat immerhin schon 12 Jahre auf den Buckel, aber Producerehepaar Arnold und Anne Kopelson fanden es so gelungen, daß sie nun endlich Gary Fleder als Regisseur gewinnen konnten. Dieser glänzte schon bei „Denn zum Küssen sind sie da“, ein ganz gelungener Thriller zu Scream-Zeiten mit Morgan Freeman.

Nun aber zur Story:
Vor rund 10 Jahren überfällt ein Team Profi-Räuber eine Bank, dem Anführer Koster (gespielt von Sean Bean; Herr der Ringe: Die Gefährten, Ronin) geht es dabei hauptsächlich um einen roten Rubin. Der Raubzug war erfolgreich, Team 1 und 2 sind abgerückt, ihr Kleinbus, mit dem sie kamen gesprengt. Koster holt sein Lederbeutelchen aus der Tasche hervor und heraus purzelt ein wertloser Armreif... Nanu, da hat doch Team 2 etwa nicht...

10 Jahre später, Koster und Co. waren durch eine Gefängnisstrafe etwas in ihren Bewegungsfreiraum limitiert, will er sich das Schmuckstück holen. Der Schlüssel dazu ist eine sechsstellige Zahl, einem Mädchen in den Kopf gebrannt (psychisch natürlich).

Dr. Nathan Konrad (Michael Douglas; The Game, Falling Down etc.) ist mittlerweile erfolgreicher Kinderpsychologe, mit eigener Praxis und überreichen Kunden. Er bekommt jedoch einen Anruf von seiner ehemaligen Wirk- und Arbeitsstätte, einem staatlichen Sanatorium.Ein Kollege hat kurz vor Thanksgiving einen besonders harten Fall zu knacken, ein ziemlich durchgeknalltes Mädel: 20 Einweisungen, 20 verschiedene Diagnosen. Auch Konrad kann sie so recht nicht knacken...

Zuhause ein wenig trautes Familienglück, Ehefrau Aggie (Famke Janssen; 007 Goldeneye) ist zwar wegen eines gebrochenen Beines ans Bett gefesselt, aber die quirlige Tochter sorgt für Unterhaltung.

Am nächsten Tag: Tochter weg, Türkette per Bolzenschneider zerschnitten – dann der Anruf bei der Polizei. Doch anstatt den Cops meldet sich eine unbekannte Stimme (Koster), droht Konrad und zwingt ihn dazu, erneut zum Sanatorium zu fahren und sich die gerade kennengelernte Patentin Elisabeth Burrows (Brittany Murphy) vorzunehmen und ihr das Geheimnis um die sechsstellige Zahl zu entreißen. Ansonsten wäre seine Tochter am Abend Rahmgeschnetzteltes...

Zurück zur Umsetzung, mehr sollte man nämlich nicht verraten:
Michael Douglas glänzt wie zumeist, Sean Bean mit dicker Rolle ist zwar ebenfalls brilliant, aber sein Charakter etwas zwiespältig: auf der einen Seite Vollprofi, auf der anderen Seite Arschloch. Wäre beispielsweise die eine Leiche 5 Minuten später entdeckt worden, wär´s aus mit dem Rubin. Wenn ein Vollprofi jemanden umbringt, sorgt er zumindest dafür, daß die Leiche auch erst danngefunden wird, wenn´s einen nicht mehr stört.
Brittany Murphy ist der dritte Glanzpunkt, sie spielt ein verängstigtes, etwas durchgeknalltes Mädel wirklich überzeugend.

Die eingesetzte Hightech-Überwachung der Räubertruppe wird manchem sauer aufstossen, ich fand sie aber durchaus im Bereich des Realisierbaren.
Einige kranke Ideen, wie die arme Ehefrau durch ihr Gipsbein ans Bett zu fesseln, sind gelungen (die Arme kann nix machen und der mysteriöse Anrufer scheint sogar zu wissen, was sie für ein Fernsehprogramm guckt...).

Der Film setzt auf viele Rückblenden, so daß erst recht spät der komplette Zusammenhang (auch warum Koster im Gefängnis war und natürlich erst recht was das für eine verdammte Zahl ist) klar werden – auch wenn der Plot eigentlich recht simpel gestrickt ist.

Fazit: Gehobener Durchschnitt, wobei der Unterhaltungsfaktor recht gut, der Gruselfaktor eher niedrig angesetzt sind!



Geschrieben am: 02. Jul 2002, 21:28   von: Greifenklaue



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