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Übersicht > Beauty > Körperschmuck > Pircing

    >> Vor- und Nachteile / Bewertung
Vorteile:
keine

Nachteile:
kann zu Entzündungen führen, ist gesetzlich verboten




Piercing mit Betäubungsspritze?
Bericht wurde 5077 mal gelesen Produktbewertung:  ungenügend
Bericht wurde 0 mal kommentiert Berichtbewertung: 

Heute möchte ich was über den Sinn oder Unsinn von Betäubungsspritzen beim Piercen loswerden.

Wenn man sich so umhört, bekommt man immer wieder mal mit, dass einige Piercer mit Betäubungsspritzen arbeiten.
Die Kunden versprechen sich davon ein nahezu schmerzloses Piercing.
Gerade von Leuten, die ihr erstes Piercing bekommen, wird gerne danach gefragt.

Aaaaber:

Gesetztlich sieht es so aus, dass kein Piercer/in Betäubungsspritzen verabreichen darf, es sei denn, er ist gleichzeitig Arzt (gibts ja mittlerweile häufiger *g*).

Das gilt ohne Ausnahme.

Wenn man in den betreffenden Studios dann mal nachfragt, ob überhaupt gespritzt werden darf, werden einem die phantasievollsten Geschichten aufgetischt.
Von Spritzenscheinen oder ähnlichem (den sie natürlich angeblich haben) wird dann erzählt.
Solche Scheine gibt es überhaupt nicht!

Fakt ist, das man als Piercer/in keine, aber auch wirklich keine Möglichkeit hat, legal Betäubungsspritzen zu verabreichen, es sei denn, man ist Arzt.


Eine Betäubungsspritze beim Piercen halte ich teils für gefählich (z. B. beim Zungenpiercing) und auch für ziemlich überflüssig. Warum sollte ich den Einstich einer Nadel mit dem Einstich einer Nadel betäuben lassen?

1. Risiko:
Außerdem passiert bei der Spritze folgendes:
Da sich die eingespritzte Flüßigkeit ja nicht sofort gleichmäßig im Gewebe verteilt, bildet soetwas wie eine Blase bzw eine Schwellung, die dann mit dem Betäubungsmittel gefüllt ist (kennt jeder vom Zahnarzt. Wenn man z. B. eine Spritze in den Gaumen bekommt, kann man das am deutlichsten mit der Zunge spüren).

Der Kanal für das Piercing würde jetzt genau durch diese Schwellung führen. Hat sich das Mittel dann im Gewebe verteilt und ist die Schwellung nach einiger Zeit weg, ist der Piercingkanal nicht mehr so, wie er ursprünglich gestochen wurde. Gewebefasern werden dadurch gezerrt und es kommt in vielen Fällen zu Wundheilungsstörungen, obwohl von der Hygiene her wahrscheinlich sauber gearbeitet worden ist.

2. Risiko:
Da es keine gesetzliche Grundlage über die Voraussetzungen und die Ausbildung von Piercern/innen gibt, haben sich einige auch noch nie mit Medizin beschäftigt, geschweige denn, dass sie eine med. Ausbildung haben.

3. Risiko
Ist der Piercer/in in der Lage richtig zu reagieren, wenn es durch die verabreichte Spritze zu Problemen ( z. B. Kreislauf, Allergie usw.) kommt?



Ich kenne mehrere solcher Studios, deshalb mußte ich das ganz einfach mal loswerden :-)

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Dieser Bericht wurde auch schon in einem anderen Meinungsforum von mir unter diesem Namen veröffentlicht.



Geschrieben am: 11. May 2003, 11:43   von: cojaka



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