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Übersicht > Essen > Dessert

    >> Vor- und Nachteile / Bewertung



Palatschinken - nichts anderes, als ein PFANNKUCHEN!
Bericht wurde 2882 mal gelesen Produktbewertung:  gut
Bericht wurde 2 mal kommentiert Berichtbewertung: 

Es war wieder einmal an der Zeit, das wir in unserem Lokal die Karte ändern mußten und vor allem für den Bereich Dessert mußten wir uns etwas neues einfallen lassen. Da ich ein großer Freund von Pfannkuchen bin, erwähnte ich sofort eines meiner Leibspeisen, die mir meine Salzburger Amme in jungen Jahren zum Nachtisch zubereitete :

DIE PALATSCHINKEN

Diese Leckerei sind dünne Eierpfannkuchen, die dem französischen Crepes nicht unähnlich sind und werden nun bei uns in allen erdenklichen Variationen serviert. Ich persönlich bereite mir immer wieder die Variante mit Schokoladensoße und Vanilleeis zu und schwelge in Erinnerung an meine Besuche in Tirol bei meiner lieben Amme Gundela, wo ich die allseits geliebte Version mit Marillenmarmelade verköstigte. Sie machte diese Spezialität aus Österreich immer nach dem Originalrezept aus dem Hause Sacher in Wien und hat mir schon in meinen jungen Jahren die hohe Kunst der Herstellung von Palatschinken beigebracht. Aus dem Stammhaus in Wien kommen auch die köstlichen Sachertorten her, die ich ebenso gerne verspeist habe. Meine Amme hatte dort in jungen Jahren eine Ausbildung gemacht und konnte quasi das Original herstellen.

Bei uns Zuhause gibt es seit dem keine Pfannkuchen mehr, sondern nur noch Palatschinken, die etwas edlere Variante für diese Süßspeise. Und ich bevorzuge eindeutig die klassische Version ohne Beigabe von Zucker.

Mit den Zutaten 140 g Mehl, gut 1/4 l Milch, 2 Eier und einem Eigelb und etwas Salz braucht man ja fast so gut wie nichts zur Herstellung dieser Luxusvariante des herkömmlichen Pfannkuchens.
Die gute Marmelade bringt den wohl entscheiden Geschmacksträger und macht diese Süßspeise würdevoll dekoriert zu einer einzigartigen Süßspeise.

- So wird’s gemacht :
Um die vier Palatschinken herzustellen verrührte ich die 2 Eier und 140 g Mehl, gut 1/4 l Milch, 1 Eigelb und eine Prise Salz mit dem Schneebesen des Rührgerätes bis ein dünnflüssiger Teig entstanden ist. Manchmal hält der Teig nicht zusammen, sondern er zerfällt, in diesem Fall gebe ich noch etwas Eigelb oder ein bißchen Mehl dazu. Ist mir der Teig aber zu fest, gebe ich noch ein wenig Sodawasser bei, dadurch wird er noch lockerer und schmeckt himmlisch leicht. Dabei habe ich mir mit der Zeit gemerkt, das mit mehr Eidottern oder Sahne statt Milch die Palatschinken zwar feiner, aber auch schwerer werden und eine Geschmackliche Veränderung akzeptieren müssen.

Wer mag kann natürlich noch Zucker beigeben, allerdings brennen die Palatschinken in eine Stielpfanne nach meiner Erfahrung bei der Zugabe von Zucker viel leichter an. Wer dies vermeiden will, kann auch auf die Zugabe von Zucker verzichten, denn die süße Füllung und das Bestreuen mit Puderzucker geben den Palatschinken sowieso einen süßen Geschmack

Für jeden Palatschinken (Pfannkuchen) erhitze ich in der Pfanne etwas Butter, aber einen Teil des Fetts gieße ich zurück und lasse nur so viel Butter in der Pfanne, daß der Teig nicht ansetzt. Mit einer Schöpfkelle gieße ich nun etwa 100 ml Teig in die Pfanne und verteile ihn schnell, dabei verteile ich ihn aufmerksam. Zum Brutzeln lasse ich die Palatschinken bei starker Hitze backen, bis er sich beim Schütteln der Pfanne vom Boden löst, um ihn noch etwa 5 Sekunden weiter zu brutzeln. Zum Abschluß wende ich den Pfannkuchen und der Ordnung halber wird die andere Seite kurz gebacken. Anschließend nehme ich die fertigen Palatschinken aus der Pfanne, um die Pfannkuchen dünn mit Marmelade bestreichen.
Um sie warm zuhalten rolle ich sie abschließend ein und halte sie im Ofen bei 75° warm, obwohl man am Besten die dünnen Pfannkuchen in zwei Pfannen brät , damit die Zubereitung schneller geht.
Wenn alle Palatschinken fertig gebacken sind, bestreue ich sie mit weißem Puderzucker und greife auch sofort zu Gabel und Messer. Wenn ich auch noch Früchte- Quark und Honig dabei stelle, ist der Festtagsschmaus perfekt.

Es gibt eine Vielzahl an Variationen, aber mein Rezept ist das einzigartige Version aus dem Berühmten Hause Sacher und besitzt daher nicht nur für mich Kultversion. Deftige Varianten sind überhaupt nicht mein Geschmack, obwohl ich einen Versuch mit Schinken und Spinat positiv gesehen habe.
Leider kommen in der Vergangenheit zahlreiche schlechte Kopien auf den Markt und bringen den Ruf dieses Desserts in Negativschlagzeilen. Ich als Liebhaber dieser Speise verurteile so etwas aufs Tiefste und kann nur mein Unverständnis mitteilen.


Für viele sind die Palatschinken nur eine andere Version von Pfannkuchen. Die Zutaten sind die gleichen und auch optisch geben diese runden Dinger einiges her. Aber der Name bürgt für Tradition und Qualität und läßt den Kenner den Unterschied schmecken.
Bei uns im Laden bieten wir die Palatschinken im Doppelpack zusammen mit einer Wiener Melange für 3,50 € mit verschiedenen Beilagen an und haben einige Feinschmecker gefunden, die wegen diesen Pfannkuchen de luxe extra in unser Lokal kommen. Wenn ihr mal in der Nähe seid, dann schaut vorbei und versucht die Variante mit Likören jeden Geschmacks oder mit Fruchtmus.



Geschrieben am: 16. Feb 2003, 14:57   von: krawallschachtel



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