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Übersicht > Essen > Rezepte > Flammkuchen (Elsässer Art)

    >> Vor- und Nachteile / Bewertung
Vorteile:
schnell gemacht, macht wenig Umstände, kostengünstig

Nachteile:
keine




ORIGINAL - wie die Elsässer ihn machen
Bericht wurde 5820 mal gelesen Produktbewertung:  sehr gut
Bericht wurde 0 mal kommentiert Berichtbewertung: 


Am letzten Wochenende war es mal wieder soweit.
Von Freunden angesprochen, war ich dazu aufgefordert, ganz schnell, möglichst aus dem Stegreif, eine kurzweilige Restauration ausfindig zu machen, die den Ansprüchen und Wünschen der augenblicklichen Gemütslagen entsprach.
Ich grübelte sehr lange nach.

Zu „unserem“ Italiener? Nein, nicht schon wieder.
Zum Griechen? Waren wir doch erst letzte Woche.
Zum Mexikaner? Langweilig.

Doch wie es immer ist, wenn man krampfhaft über eine Lösung nachdenkt, an das Naheliegenste denkt man dabei nie. Und dabei leben wir (in Karlsruhe) in direkter Nachbarschaft zum „Franzosen“, insbesondere zum „Elsässer“. Was liegt da näher, als mal wieder zum Flammkuchenessen zu fahren? Nichts!!! Genau der gleichen Meinung waren auch die Freunde und wir machten uns sofort auf den Weg in´s Grenzstädtchen Lauterbourg. Dort, nicht mal 10 Meter vom ehemaligen Grenz-Schlagbaum entfernt, steht „unsere Flammkuchen-Kneipe“. Hier werden Flammkuchen hergestellt, die weit über die Grenzen der Pfalz und Badens hinaus bekannt sind für ihre Originalität und unvergleichbare Schmackhaftigkeit.

Eben „Original Elsässer Flammkuchen“.

Wir haben natürlich - schon vor einiger Zeit, bei einem unserer vielen Besuche - dem Wirt das Rezept aus der Nase gekitzelt, genauer gesagt, wir haben es ihm in einer „Weinlaune“ entlockt.
Und so wird „Original Elsässer Flammkuchen“ tatsächlich hergestellt:
Rezept für 2 Kuchenbleche und ein - zwei Personen:

250 g Mehl mit 15 g Hefe, je einer Prise Salz und Zucker und 1/8 Liter Milch zu einem Hefeteig verarbeiten und gehen lassen.
Ca. 150 g Räucherspeck in kleine Würfel und 150 g Zwiebeln in sehr feine Streifen schneiden.
200 g Quark und 200 g saure Sahne (oder Schmand), einen Esslöffel Mehl und 4 Esslöffel Öl zu einer glatten Creme verrühren. Etwas (wenig) salzen.
Den Teig dann ganz dünn ausrollen, aufs gefettete Blech legen und ihn dann mit der Creme bestreichen.
Auf der Creme werden die Zwiebelstreifen und die Speckwürfel gleichmäßig verteilt.
Das Ganze dann im vorgeheizten Backofen (am Besten wäre natürlich ein Steinbackofen, aber wer hat den schon) - sehr heiß bei ca. 250 ° - 10 bis 15 Minuten backen.
Fertig!
Ist doch gar nicht so schwer ! Oder?

In Gesellschaft lässt sich so eine Schlemmerorgie organisieren, die es in sich hat. Aber auch in trauter Zweisamkeit kann so ein sehr romantisches Feeling aufkommen. Genehmigt man sich dazu einen schönen trockenen Rotwein, kann man mit Fug und Recht sagen: Schlemmen wie Gott in Frankreich.

Guten Appetit und vieeeeeeel Vergnügen!

Euer: K.B.

20.11.2001



Geschrieben am: 20. Nov 2001, 11:03   von: gfbeck



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