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Übersicht > Ausbildung > Schule > Referate

    >> Vor- und Nachteile / Bewertung
Vorteile:
Gutes Referat, und gut aufgebat

Nachteile:
ist verdammt schwer beim vortragen, wegen den vielen Jahreszahlen




Das Leben des Schriftstellers: Thomas Mann
Bericht wurde 2363 mal gelesen Produktbewertung:  sehr gut
Bericht wurde 2 mal kommentiert Berichtbewertung: 

Hallo zusammen,

ich habe vor 2 Tagen mein Referat gehalten. Weil ich damit eine 1 bekommen habe, hab ich mir gedacht ich werde euch das auch mal posten.



Thomas Mann

Der Schriftsteller und Kritiker war einer der herausragendsten Vertreter der deutschen Literatur des 20. Jahrhunderts. Leben und Werk standen im beständigen Widerstreit, da er selbst ein bedeutender Schriftsteller war, sich aber auch für das soziale Dichtertum einsetzte.

Thomas Mann wurde am 6. Juni 1875 in Lübeck geboren. Er kommt aus einer wohlhabender Kaufmannsfamilie. Sein Vater Johann Heinrich Mann leitete eine Getreidegroßhandlung als angesehener Kaufmann. Danach wurde er Konsul und später Senator. Die Muter Julia entstammte dem brasilianischen Großbürgertum. Sein älterer Bruder Heinrich Mann, war ebenfalls ein geachteter Schriftsteller. Nach dem Tod seines Vaters 1891 wurde die Firma aufgelöst, was erhebliche Vermögensverluste verursachte, da beide Brüder keine Interesse an der Weiterführung des Betriebs hatten. Und die Familie zog ohne Thomas nach München, da er erst die Schule fertig machte. Thomas fing schon in seiner frühen Jugend an Gedichte zu schreiben. Mit seinem Schulkamerad kamen 1893 2 Exemplare einer „Monatsschrift“ die „Frühlingssturm“ hieß heraus. Aber []b1894[/b] folgte Mann seiner Familie. Dort war er zunächst bei einer Versicherungsgesellschaft tätig. Diese dauerte aber nur wenige Monate.

Mit seinem zweiten Gedichtsband „Aber die Liebe“ breitete sich sein Ruf als Lyriker aus.
1895 und noch einmal 1896-1898 lebten die beiden Schriftstellerbrüder zusammen in Italien.
Danach lebte er wieder in München. 1898 bis 1899 wurde er Mitarbeiter bei einer Zeitschrift und knüpfte vielfältige Beziehungen zu Münchner Künstlerkreisen. Einer seiner erster Erzählungen war „Der kleine Friedmann“. 1901 machte er mit seinem populärsten Roman „Buddenbrooks Verfall einer Familie“ den Durchbruch zum angesehenen Schriftsteller. 1929 bekam Thomas für diesen Roman einen Nobelpreis verliehen. In dem Buch handelt es sich um den Niedergang einer wohlhabende Familie. 1903 wurden seine berühmten Novellen Tristan und Tonio Kröger veröffentlicht.

Die Erzählung Tonio Kröger gewinnt den Entbürgerlichten Künstler. positive Seiten ab. Sie präsentiert das Programm eines Schriftsteller, der seine Endfremdung der von der Bürgerlichkeit, zu der er doch gehört und in die er sich zurücksehnt, durch liebevolle Zuneigung zu seinen Lesern Ausgleich. Nicht zufällig tritt ein homoerotisches Motiv in Tonio Kröger an die Oberfläche. Thomas Manns Bisexualität war ihm immer eine Bestätigung seines Artistischen Außenseitertums. 1905 heiratete Thomas Mann Katja Pringsheim die aus einem jüdischen Elternhaus stammt. Dadurch wurde der Zugang zu den besten Kreisen der Stadt möglich und versetzte Ihn finanziell in die Lage sich, fort an sich seinen schriftstellerischen Ambitionen zu widmen.

Als 1914 der 1. Weltkrieg ausbrach, glaubte Thomas Mann sich mit seinem Volk einig. Der Krieg gegen die Demokratie sei ein Krieg für die deutsche Lebensform, für Kultur und militärische Disziplin, für einen Staat, der von politischen Fachleuten geleitet, den Bürger frei für Kultur ließe und nur so eine von politischem Eifer freie Literatur mögliche. Da die politische Polizei die Einweisung Thomas Manns in ein Konzentrationslager beabsichtigte, weil er sich sehr gegen die Nationalistische Kulturbarbarei eingesetzt hatte, kehrte er im Frühjahr 1933 nicht mehr nach Deutschland sonder ließ sich in Zürich nieder. Dort bekannte sich Thomas Mann öffentlich zu seinem Exil und die nationalistische Regierung Deutschlands verfügte die endgültige Ausbürgerung Thomas Manns, welcher kurz zuvor die tschechoslowakische Staatsbürgerschaft angenommen hatte.


1938 während des Anschlusses Österreichs reiste Thomas Mann in die USA, wo er zuerst in Princeton als Lektor an der Universität arbeitete, 1941 siedelte er nach Los Angeles um. Im amerikanischen Exil setzte er sich nach anfänglicher Zurückhaltung, für den Krieg gegen Hitler ein. 1944 wurde er amerikanischer Staatsbürger. In regelmäßigen Rundfunksendungen drückte er den Wunsch aus, die Deutschen möchten sich selbst von Hitler befreien. Er litt sehr darunter, dass dies nicht geschah. Der Aufforderung deutscher Schriftsteller, die während des Krieges emigriert waren, nach Deutschland zurückzukehren, folgte Thomas Mann nicht, was zu Missstimmung in Westdeutschland führte.

1949 hielt er Goethereden in beiden Teilen Deutschlands. Der Besuch in Weimar hatte Angriff der westdeutschen Presse zur Folge. 1952 emigrierte Mann ein drittes Mal, aus den vom Antikommunismus des Senators Joseph Mc Carthy besessenen USA, und ließ sich noch einmal in der Schweiz nieder. Während eines Erholungsaufenthalts am Meer in Holland erkrankte der 80 jährige. Er stirbt am 12 August 1955 in Zürich.


Weitere Werke von Thomas Mann

- Joseph und seine Brüder
- Der Zauberberg
- Lotte in Weimar
- Der Tod in Venedig
- Mario und der Zauberer


..::Fazit::..
Das Referat ist ziemlich schwer zu halten, da ziemlich viele Jahreszahlen vorkommen. Aber meine Lehrerin meinte jedoch, dass das immer ein Pluspunkt gibt. Naja, sonst kann man dazu nicht viel sagen, außer viel glück :)

MFG Kuschelbiene



Geschrieben am: 19. Feb 2003, 17:30   von: Kuschelbiene



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