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Übersicht > Offene Kategorie > A-Z > Alles mit R...

    >> Vor- und Nachteile / Bewertung
Vorteile:
gerade den armen Kindern muss geholfen werden

Nachteile:
keine




Referat über die Entwicklungshilfe
Bericht wurde 13936 mal gelesen Produktbewertung:  gut
Bericht wurde 0 mal kommentiert Berichtbewertung:  nicht bewertet

Heute will ich einmal ein Referat, das ich vor kurzem halten musste, über das Thema Entwicklungshilfe anbieten. Unter anderem ist Miseor eine wichtige Organisation, für die mein Referat auch gilt.

Gliederung
I. Allgemeine Fakten zu Entwicklungsländern
1. Geschichtliche Entwicklung der Dritten Welt
2. Was ist ein Entwicklungsland?
3. Einteilung der Entwicklungsländer
II. Probleme in Entwicklungsländern
1. Armut
2. Bevölkerungswachstum
3. Nahrungsmangel / Hungersnöte
4. Krankheiten und Seuchen
5. Mangelnde Bildung und Ausbildung
6. Obdachlosigkeit
7. Kinderleiden / Kinderarbeit
8. Kriege
9. Menschenrechtsverletzungen
III. Entwicklungsländer (Beispiele)
1. Afrika
1.1. Äthiopien
2. Asien
2.1. Indien
IV. . Möglichkeiten der Entwicklungshilfe (Beispiele)
1. Entwicklung durch Selbsthilfe
2. Nichtstaatliche Entwicklungshilfen.
2.1 Brot für die Welt
3. Staatliche Entwicklungshilfe
4. Private Entwicklungshilfe
V. Zusammenfassung
VI. Quellen
VII. Folientitel
1. Gliederung
2. Nichtstaatliche Entwicklungshilfen (Spendensiegel)
3. Liste der Entwicklungsländer und –gebiete

I. Allgemeine Fakten zu Entwicklungsländern
1. Geschichtliche Entwicklung der 3. Welt
Anfang des 16. Jahrhunderts kam es zu mehreren Entdeckungsfahrten aus dem europäischen Raum. Vasco da Gama und Columbus waren damals zwei bekannte Namen. In dieser Zeit wurden neue Kontinente, wie zum Beispiel Amerika entdeckt. Es kam zur ersten Kolonialisierung von Südamerika, Südostasien und Afrika. Gerade Deutschland fühlte sich aber in dieser Zeit sehr benachteiligt und so kam es Ende des 19., Anfang des 20. Jahrhunderts zur „Neuaufteilung der Welt“. Der Wille aller beteiligten Länder war so viele Kolonien wie möglich zu besitzen.
Mit dem Aufbau der Mauer kam es zu der Aufteilung in 3 Welten. Auf der einen Seite standen die Westmächte, wie zum Beispiel Nordamerika, Frankreich, BRD, Spanien usw. und auf der anderen Seite gab es die Sowjet Union. Diese beiden Gruppen verstand man unter der 1. und 2. Welt. Die 3. Welt wurde von den Entwicklungsländern bzw. Kolonien gebildet. Diese versuchten nach und nach ihre Freiheit zu erkämpfen. Anfang der 60er Jahre waren sie dann endlich alle frei.
2. Was ist ein Entwicklungsland?
„Entwicklungsland“ ist eine Sammelbezeichnung für jene Länder in Afrika, Asien, Europa und Lateinamerika, die wirtschaftlich unterentwickelt sind.
Entwicklungsländer kann man an den folgenden Punkten erkennen:
 Ungünstiges Klima (meist in den Tropen)
 Rohstoffmangel
 Hohe Bevölkerungszahl und -wachstum
 Mangelhafte Infrastruktur
 Unterernährung und Hunger
 Hohe Arbeitslosigkeit und wenige Ausbildungsplätze
 Niedriger Verdienst
 Einkommen ist ungleich verteilt
 Import ist größer als der Export (es fehlen die Gelder um die Einfuhr zu bezahlen)
 Großer Widerspruch zwischen Industrie- und Tourismusgebieten und den restlichen armen Gebieten
3. Einteilung der Entwicklungsländer
Zu den Entwicklungsländern gehören rund 135 unabhängige Staaten mit über vier Milliarden Einwohnern. Die meisten liegen auf der Südhalbkugel. Dazu zählen nach Einteilung der OPEC (Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung):
 in Afrika alle Länder außer der Republik Südafrika
 in Amerika alle Länder außer Kanada und USA
 in Asien alle Länder außer Japan und den GUS Staaten (Gemeinschaft unabhängiger Staaten)
 in Ozeanien alle Länder außer Australien und Neuseeland
 in Europa: Gibraltar, Malta, Türkei
Die aktuelle vollständige Länderliste ist der letzten Folie zu entnehmen.
II. Probleme in Entwicklungsländern
 Armut
 Bevölkerungswachstum
 Nahrungsmangel / Hungersnöte
 Seuchen und Krankheiten (AIDS)
 Mangelnde Bildung und Ausbildung
 Obdachlosigkeit
 Kinderleiden / Kinderarbeit
 Kriege
 Menschenrechtsverletzungen

III. Beispiele für Entwicklungsländer
1. Afrika
1.1. Äthiopien
Äthiopien hat immer zu den aller ärmsten Länder Afrikas gehört. Durch Trockenheit gab es in vielen Teilen des Landes Missernten. Äthiopien ist in den 80er Jahren mehrfach von Hungersnöten heimgesucht worden. Die große Katastrophe von 1984 und 1985, bei der über 9 Mio. Menschen in den nördlichen und östlichen Provinzen von Hunger betroffen waren, machte das Ausland auf die Lage aufmerksam. Die allmählich in gang kommende Nahrungsmittelhilfe kam jedoch für eine Mio. Menschen zu spät.
2. Asien
2.1. Indien
Indien hat die zweitgrößte Bevölkerungszahl der Erde. Die Teilung der Kolonie Britisch - Indien in Indien, Ost- und Westpakistan führte zu wirtschaftlichen und sozialen Problemen. Der Kolonialismus hatte wie in allen Ländern Südasiens in Indien eine rückständige und einseitig agrarisch ausgerichtete Wirtschaftsstruktur sowie großes soziales Elend hinterlassen.
In allen indischen Großstädten, besonders aber Kalkutta, treten viele Entwicklungsprobleme auf, die vor allem mit dem enormen Bevölkerungswachstum im Zusammenhang stehen: wachsende Arbeitslosigkeit Ausdehnung der Elendsviertel (Slums), Wohnraummangel, Verkehrsprobleme, Trinkwasserknappheit.
IV. Möglichkeiten der Entwicklungshilfe
Das Ziel von Entwicklung muss sein: Kein Mensch auf Erden soll mehr Hunger leiden, jeder Mensch muss ein Dach über dem Kopf haben, eine Schule besuchen können, ärztliche Betreuung finden, wenn er krank ist, muss die Möglichkeit haben, einen Beruf zu erlernen und auszuüben, seine Regierung frei zu wählen und ohne Unterdrückung zu leben. Die Erkenntnis, dass die Bereitstellung von Kapital allein noch keinen Entwicklungsprozess auslöst, führte zu einer Neuregelung der Rahmenbedingungen. Durch einen Poltikdialog von Gebern und Nehmern, eine verbesserte Koordinierung, Erfolgskontrollen, die Festlegung fachlicher Schwerpunkte und eine regionale Konzentration soll für die Zukunft ein höherer Wirkungsgrad der Entwicklungshilfe erreicht werden.
1. Entwicklung durch Selbsthilfe
Selbsthilfe ist wenn der einzelne Mensch das Lebensnotwendige für sich und seine Familie aus eigener Kraft erwirtschaften kann. Gesellschaft und Staat müssen dafür geeignete Bedingungen schaffen und das zur Verfügung stellen, was der Einzelne nicht selbst schaffen kann: Straßen, Schulen, Krankenhäuser, Märkte, Spar- und Kreditmöglichkeiten, eine unabhängige Rechtssprechung, freie Beteiligung an demokratischen Wahlen, aktive Teilnahme an gesellschaftlichen Entscheidungen.

2. Nichtstaatliche Entwicklungshilfen
2.1 Brot für die Welt
Die Aktion „Brot für die Welt“ wird seit Beginn im Jahre 1959 von allen evangelischen Kirchen getragen. Für jede Spende übernimmt „Brot für die Welt“ die Verpflichtung, sie effektiv und verantwortungsbewusst für die Projektarbeit einzusetzen. Das deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) bestätigt die seriöse Arbeit durch die jährliche Vergabe des Spendensiegels.
Schwerpunkte der Projektarbeit sind:
 Abschaffung der Kinderarbeit
 Nutzung lokal verfügbarer Betriebsmittel
 Verbesserung von standortgerechtem Anbau und Tierhaltung
 Ernährungssituation verbessern und die Produktivität des Bodens stärken
 Eigenversorgung geht vor Export-Produktion
 Vorbeugung gegen Krankheiten
 Bildung und Beruf (Ausbildungs- und Kreditprogramme)
 Ernährung, Gesundheit und Umwelt
 Schutz der natürlichen Ressourcen: Erosionskontrolle, Bodendeckerpflanzungen, Terrassenbau, reduzierter Einsatz von Kunstdünger)
 Gleichstellung der Geschlechter
 Katastrophenhilfe (Überlebenshilfe durch Nahrung, Decken und Medikamente)
 Öffentlichkeitsarbeit (korrekte Weitergabe von Situations- / Entwicklungsberichten)

Brot für die Welt Diakonische Arbeitsgemeinschaft

Homepage http://www.brot-fuer-die-welt.de
Qualitätsmerkmale
Spendensiegel des Deutschen Zentralinstituts für Soziale Fragen

Bedeutung von Spenden
regelmäßige Spendenwerbung
Haupttätigkeitsfeld
Entwicklungszusammenarbeit



3. Staatliche Entwicklungshilfe
Staatliche Entwicklungshilfe wird entweder bilateral oder multilateral geleistet. In der bilateralen Zusammenarbeit wird einem Entwicklungsland direkte Hilfe gewährt. Multilaterale Hilfe bedeutet: die Bundesrepublik und andere Länder zahlen Beiträge an internationale Institutionen wie die UN oder die EG, mit denen diese dann Projekte finanzieren. Etwa ein Drittel der öffentlichen deutschen Hilfe wird multilateral, zwei Drittel bilateral geleistet. Die deutsche Entwicklungshilfe setzt sich zusammen aus:
 Kapitalhilfe in Form von Krediten, zu besonders günstigen Konditionen
 Zuschüssen, die nicht zurückgezahlt werden müssen
 Technischer Hilfe durch deutsche Fachkräfte
Die Auszahlung der bereitgestellten Mittel ist meistens mit der Auflage versehen, deutsches Material zu kaufen und Aufträge an die deutsche Industrie zu vergeben.
4. Private Entwicklungshilfe
Außerdem wird noch von unzähligen kleinen Vereinen durch Mitgliedsbeiträge und Spenden direkte Entwicklungshilfe vor Ort geleistet. Auch die Übernahme einer Kinderpatenschaft ist eine Möglichkeit der privaten Entwicklungshilfe.
V. Zusammenfassung
Wer nie eine Schule besuchen durfte, wer unter sklavenähnlichen Bedingungen arbeiten und auf elementare Arbeitsrechte verzichten muss, kann seine Fähigkeiten nicht entdecken und für sich nutzen. Damit Menschen in Lateinamerika, Afrika und Asien in der Lage sind,
ihr Leben aus eigener Kraft zu gestalten, brauchen sie Gerechtigkeit, Solidarität – und als Mindestmaß an Starthilfe eine solide Ausbildung. Es ist die Aufgabe Menschen, allen voran Frauen und Jugendlichen dabei zu helfen, sich selbst, ihren Familien und damit auch ihren Dörfern zu helfen. Damit sie auf eigenen Füßen stehen und ihre Existenz langfristig ohne fremde Hilfe sichern können. Deshalb gibt es Projekte, die Grundlagen für ein Leben aus eigener Kraft schaffen: Frauen lernen Lesen, Schreiben und Rechnen. Sie bilden sich in Familienplanung und Gesundheitsfragen weiter und lernen, für ihre Rechte zu kämpfen. Jungen und Mädchen bekommen die Chance zu einer Ausbildung. Durch kleine Darlehen oder Werkzeug-Ausstattung wird eine Existenzgründung möglich. Hilfe zur Starthilfe ist auf unterschiedliche Weise möglich. Entscheidend ist aber die Erkenntnis, dass unser Leben hier eng verknüpft ist mit dem Leben der Menschen in den armen Ländern des Südens. Die Solidarität und Nächstenliebe, das verantwortungsvolle Umgehen mit Ressourcen, das Mitdenken und Mitsorgen, stärken den Lebensmut in einer oft menschenverachtenden Umgebung.

Fast täglich lesen oder hören wir etwas in den Medien über Entwicklungsländer. Meist geht es dann um Kriege, Naturkatastrophen, Krankheiten oder Hungerleiden. Doch erst dann wird die Menschheit aufgerüttelt, um schnelle Hilfe für die Notleidenden zu leisten. Aber für viele Menschen kommt diese Hilfe schon zu spät. Eigentlich ist es doch ein riesiger Widerspruch, wenn Wohlstand des Nordens und Armut des Südens, die Satten und die Hungrigen auf einer Welt leben. Da eine Hälfte der Welt ohne die andere nicht existieren kann, sollten wir doch im eigenen Interesse die Entwicklungsländer zu starken Partnern machen. Warum kann es dann so schwer sein, solchen Menschen bzw. Ländern zu helfen?

VI. Quellen
 Handbuch der 3. Welt (ISBN 3- 8012- 0181- 3)
 Dritte Welt Entwicklungsräume(ISBN 3-486-88582-0)
 Dritte Welt Buch für Kinder (ISBN 3-473-35599-2)
 Großer Atlas aller Länder „Afrika“
 Deutsche Welthungerhilfe”
 „Brot für die Welt”
 „Deutsches Rotes Kreuz“
 „Deutscher Caritasverband international“
 Großes Universallexikon
 „Freie Presse“
 Internet



Liste der Entwicklungsländer und -gebiete
Gemäß dem Ausschuss für Entwicklungshilfe (Development Assistance Committee - DAC)
Afrika
nördlich der Sahara
Ägypten
Algerien
Libyen
Marokko
Tunesien
südlich der Sahara
Angola
Äquatorialguinea
Äthiopien
Benin
Botsuana
Burkina Faso
Burundi
Côte d'lvoire
Dschibuti
Eritrea
Gabun
Gambia
Ghana
Guinea
Guinea-Bissau
Kamerun
Kap Verde
Kenia
Komoren
Kongo
Kongo, Dem. Rep.
Lesotho
Liberia
Madagaskar
Malawi
Mali
Mauretanien
Mauritius
Mayotte
Mosambik
Namibia
Niger
Nigeria
Ruanda Afrika
südlich der Sahara
Sambia
Sâo Tomé & Principe
Senegal
Seychellen
Sierra Leone
Simbabwe
Somalia
St. Helena
Sudan
Swasiland
Tansania
Togo
Tschad
Uganda
Zentralafrikanische Rep.

Ozeanien
Cookinseln
Fidschi
Französich-Polynesien
Kiribati
Marianen
Marshallinseln
Mikronesien
Nauru
Neukaledonien
Niue
Palau
Papua-Neuguinea
Salomonen
Samoa
Tokelau
Tonga
Tuvalu
Vanuatu
Wallis & Futuna Amerika
Nord- & Mittelamerika
Anguilla
Antigua & Barbuda
Aruba
Barbados
Belize
Brit. Jungferninseln
Costa Rica
Dominika
Dom.Republik
El Salvador
Grenada
Guatemala
Haiti
Honduras
Jamaika
Kaimaninseln
Kuba
Mexiko
Montserrat
Nicaragua
Niederländische Antillen
Panama
St. Kitts & Nevis
St. Lucia
St. Vincent & die Grenadinen
Trinidad & Tobago
Turks- & Caicosinseln
Südamerika
Argentinien
Bolivien
Brasilien
Chile
Ecuador
Guyana
Kolumbien
Paraguay
Peru
Surinam
Uruguay
Venezuela Asien
Naher & Mittlerer Osten
Bahrain
Irak
Iran
Jemen
Jordanien
Libanon
Oman
Palästinensische Gebiete
Saudi-Arabien
Syrien
Süd- & Zentralasien
Afghanistan
Bangladesch
Bhutan
Indien
Malediven
Myanmar
Nepal
Pakistan
Sri Lanka

Ostasien
China
Indonesien
Kambodscha
Korea, DVR
Korea, Rep.
Laos
Macau
Malaysia
Mongolei
Osttimor
Philippinen
Thailand
Vietnam
Europa
Gibraltar
Malta
Türkei

Ich hoffe mein Referat hat Euch gefallen.



Geschrieben am: 06. Oct 2002, 03:14   von: angelika46



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