| KONTAKT | | HILFE | | HOMEPAGE |
 MyReise   MyTickets   MyShopping 
 
    STARTSEITE
Suche in
  Auswahl

Kategorie:

Aktuelles
Was ist Q-Test.de
Geld verdienen
Mitglied werden
Kontakt

  User Login
Username

Passwort



Passwort vergessen ?
 

Übersicht > Medien > Bücher > Ratgeber > Besser leben mit weniger Geld (Oliver Rueß)

    >> Vor- und Nachteile / Bewertung
Vorteile:
Intelligentes und nachhaltiges Sparen

Nachteile:
Gebraucht immer noch kostenpflichtig - das Taschenbuch für 4,29 EUR...




Da grunzt das Sparschwein vor Freude!
Bericht wurde 7849 mal gelesen Produktbewertung:  sehr gut
Bericht wurde 4 mal kommentiert Berichtbewertung: 

Intelligentes und nachhaltiges Sparen leicht gemacht!

INFO

Besser leben mit weniger Geld. So macht das Sparen Spaß von Oliver Rueß. TB, 150 Seiten, Ullstein Bücher, 2000, ISBN: 3548700403. Bei amazon neu für 6,95 Euro. Gebraucht für 4,29 EUR bei Antbo.de (Fast 30 Prozent gespart!)

PROLOG

Sparfuchs bin ich ja schon seit einiger Zeit – obwohl mir das nicht in die Wiege gelegt wurde. Dazu mal ein aktuelles Beispiel:

Bis vor etwa zwei Jahren habe ich für den Schuldienst sämtliche Arbeitsblätter, Klausuren, Protokolle, Gutachten, Unterrichtsmaterial von meinem häuslichen Drucker ausspucken lassen. Habe die Papiere dann wohlgemut in die Schule getragen und dort klassensatzweise kopiert .- je nach Bedarf.

Nachdem mein Drucker zeitweise mal schlapp machte, kam ich auf die grandiose Idee, die Dateien doch einfach mal auf Diskette zu speichern und auf dem schuleigenen Laserprinter ausdrucken zu lassen. Zur Sicherheit habe ich die entsprechenden Word-Dateien dann auch noch in meinem Emailfach bei WEB.DE abgelegt, denn da wir auch in der Schule inzwischen eine Internet-Standleitung haben, war das Runterladen und Ausdrucken vor Ort möglich.

Aus der Not war eine Spar-Tugend geboren, denn die langfristigen Papier- und Tonerkosten – auch der Druckerverschleiß - sind ja dienstlich begründet. Etwa 70 Prozent meiner Druckerkosten kann ich auf diese Weise einsparen. Vielleicht lässt sich diese Vorgehensweise ja auch auf andere Bereiche übertragen.

INTRO

Nicht nur Bund, Länder, Kommunen und die Wirtschaft müssen sparen, nachdem die New Economy und Weltwirtschaft seit Jahren kränkeln. Auch die Privathaushalte müssen den Cent mehrfach umdrehen, denn nichts fließt schneller durch die Finger als Geld – nicht einmal Wasser...

So habe auch ich mir in den letzten Jahren den Qualitätsvergleich und das schnelle Kopfrechnen beim Einkauf angewöhnen müssen. Das ist mir inzwischen in ‚Fleisch und Blut’ übergegangen. Meinungs- und Shoppingportale, Ratgeber aller Art nutze ich für diese Art des ‚Besseren Lebens’.

Dazu braucht man/frau natürlich Zeit, um die nötigen Infos einzuholen, sie abzuwägen und um ständig auf dem Laufenden zu bleiben. Zeit ist Geld – im wahrsten Sinne des Wortes. So habe ich mir die Zeit genommen und mir den Ratgeber ‚Besser leben mit weniger Geld. So macht das Sparen Spaß’ vom 1973 geborenen Berliner Autor und Fotojournalisten Olver Rueß zu Gemüte geführt.

Hier mein Eindruck:

INHALTSANRISS

Der wichtigste Leitsatz, die Philosophie von ‚Besser leben’ lautet: Geld muss zweimal verdient werden. Zunächst muss es eingenommen und dann muss es noch behalten werden.

Was schlägt der Autor konkret zur erfolgreichen Umsetzung vor?

1 Ausgaben unter Kontrolle halten. (Infos einholen und die Eigenschaften des Produkts/der Dienstleistung mit den persönlichen Bedürfnissen abgleichen).

2. Kostenloses muss entdeckt werden. (Im Netz und anderswo. Der Zeitaufwand lohnt sich!)

3. Beim Kauf nicht aufs Handeln verzichten, Preisnachlässe ansprechen, auf Zugaben und besondere Serviceleistungen achten (Neues Rabattgesetz!)

4. Fixkosten überprüfen und minimieren. Die meisten von uns nutzen die verschiedensten Kommunikationsmittel, ein oder mehrere Bankkonten, wir verbrauchen Energie und fahren mit dem Auto in Urlaub, zum Großeinkauf, etc. Da muss doch was zu machen, einzusparen sein!

Wie gesagt, der mir vorliegende Ratgeber befasst sich eher mit dem nachhaltigen Geldbehalten als mit dem kurzfristigen Geldverdienen. Insofern sind hier nicht in erster Linie Schnäppchenjäger angesprochen, sondern eher die langfristig denkenden Sparer, die aber auf Qualität bei Produkten und Dienstleistungen, die auf den gewohnten Lebensstandard nicht verzichten wollen. Also so eine Art Langzeit-Spar-Therapie

“Besser einen Tag geplant als neunundzwanzig Tage gearbeitet.” „Handeln ist die Mutter des Reichtums – das sagten sich wahrscheinlich schon die Gebrüder Albrecht, als sie damit begannen, Aldi-Filialen in Deutschland zu errichten.“

Gehen wir mal ans Eingemachte:

Manage Deine Ausgaben!

Es soll ja Manager geben, die in Zeiten der Wirtschaftskrise trotzdem Rekordumsätze erwirtschaften. Der Privathaushalt wird einem Unternehmen gleichgestellt. Folglich gelten auch hier die Unternehmensziele: Einnahmen erhöhen und Ausgaben senken.

Wenn ich mir folgende Fragen stelle, komme ich meinem Sparziel schon um einiges näher:
o Wo gibt es die vergleichbare Leistung zum günstigeren Preis? Andersherum: Wo erhalte ich für den selben Preis eine optimalere Leistung?

Das Vorurteil, dass Discounter ihre günstigen Preise nur durch schlechte Qualität halten können, ist schlichtweg falsch. Untersuchungen der Stiftung Warentest haben die hochwertige Qualität von Discountern bestätigt. Hinter den Discount-Supermärkten steckt nämlich ein genial einfaches Konzept: Schlichte Ladenausstattung, wenig Personal, überschaubares Sortiment, billige Verpackung, günstige Mieten durch Ortsrandlage der Läden und kostengünstiger Transport durch ausgefeilte Logistik helfen, Kosten zu sparen und die Preise niedrig zu halten.

Kostenloses „Einkaufen“ ist natürlich der Traum aller Sparfüchse. Das Internet (aber nicht nur dort). Ist geradezu vollgestopft mit Pröbchen- und Proben-Anbietern. Manche Portale nehmen Ihnen sogar die Suche nach Gratisproben gegen eine geringe Gebühr ab. Einziger Nachteil dieser Methode: Wer die Email-Adresse hinterlässt, erhält natürlich häufig Werbemails oder gar Prospekte, etc. in seinen Briefkasten. Das muss jeder für sich abwägen: Das ist zwar vielfach ärgerlich, aber ein Gratisprodukt sollte diesen Nachteil aufwiegen. Besuchen Sie einfach mal die Herstellerseiten Ihres Lieblingsproduktes im Internet – Sie werden öfter fündig, als Sie denken.

Ich nenne hier mal ein paar Beispiele unter vielen:

Also zuerst mal nur bei Google die Stichwörter ‚Gratis’ und ‚Proben’ eingeben, dann wird unsereiner geradezu überschwemmt von dementsprechenden Anbietern. Einfach mal austesten.

Für unsere Eltern und Kleinen unter uns:

° gefro.de – Kennenlernpaket: kostenlose Suppen
° hipp.de – gratis Babynahrung
° humana.de – noch mal kostenlose Babynahrung
° veritastiernahrung.de – Futterprobe für unsere lieben Vierbeiner

Für die Größeren

Sind Sie Zeitungsleser? Fast alle großen Zeitungen und Zeitschriften offerieren Gratis-Probeabonnements für unterschiedliche Laufzeiten an. Das Ordern kann bequem über die Internet-Portale der Zeitschriften-Verlage abgewickeltt werden. Wie wär’s denn mit zwei Wochen FAZ, dann die SZ (Gibt’s auch im billigen Wochenend-Abo – Freitag und Samstag -, damit Sie am Wochenende immer gut informiert sind) und dann z. B.drei Wochen „Die Welt“. Kostenlos Zeitungen und Zeitschriften lesen – Sie meinen das geht nur einmal? Falsch! Die meisten Verlage bieten Ihnen das Gratis- oder kostengünstigste Abo (meist noch mit Werbeprämie) nach einer Schamfrist von drei bis vier Monaten erneut an.

Zusammenfassend - Sparfuchsmäßig handeln

Beim Handeln im Fachhandel, in Warenhäusern und bei Discountern bitte Einiges zuvor beherzigen:

° Vorher überlegen: Was will ich eigentlich kaufen?! Wofür brauche ich vor allem meinen PC z. B. nur Textverarbeitung beherrschen oder wollen Sie vielleicht auch grafikintensive Spiele oder Programme installieren oder gar Filme und/oder Musikdateien downloaden?
° Informieren Sie sich umfassend über das Produkt in Verbraucherzeitschriften (z. B. Guter Rat, plus) und Fernsehmagazinen (z. B. WISO). Je genauer Sie Bescheid wissen, desto besser können Sie später im Laden handeln.
° Nehmen Sie sich die Zeit für einen Preisvergleich und beachten Sie so viele Anbieter wie möglich. Stimmt das Preis-Leistungs-Verhältnis?
° Legen Sie sich, bevor Sie in den Laden Ihrer Wahl gehen, Ihr persönliches Verhandlungsziel fest. Was wollen Sie erreichen?
° Die richtige Einkaufszeit ist nicht im SSV oder kurz vor Weihnachten. Nach dem Fest können Sie mehr erreichen. In der Hauptverkaufszeit fällt handeln besonders schwer, lassen Sie sich Zeit – unter Zeitdruck geht meistens nichts.
° Bleiben Sie grundsätzlich freundlich, aber beweisen Sie Ausdauer. Wenn kein Nachlass herausspringt, versuchen Sie es mit Zugaben (z. B. ein Programm als Bonus zu einem gekauften Computer) oder mit besseren Serviceleistungen nach dem Kauf. Sollten Sie kleine Fehler bei der Ware entdecken, ist Ihr Preisnachlass gegessen.
° Die Höhe eines Rabattes ist unterschiedlich: Im Fachhandel sind etwa 10-15 Prozent drin. Bei Möbeln bis zu 20 Prozent, bei Bekleidung und Schuhen winken sogar bis zu 50 Prozent.

Sparen bei Bankgeschäften

„Als Geldinstitute werden Banken oftmals bezeichnet. Genau betrachtet ist eine Bank aber nichts anderes als ein Geldsupermarkt, ein Anbieter von verschiedenen Geldprodukten.“

Die Zeiten, in denen Sie für Ihr Girokonto und Ihre Kreditkarte Gebühren bezahlt haben, sind vorbei. Sofern Sie einem bestimmten Personenkreis wie Schüler, Studenten oder Senioren angehören, bekommen Sie von vielen Banken einen Sonderstatus und somit günstigere Konditionen. Aber auch wenn Sie nicht zu einer dieser Gruppen gehören, sollten Sie nicht auf ein gebührenfreies Girokonto verzichten. Viele Direkt-Banken bieten „kostenlose“ Girokonten an.

„Fragen Sie nach dem Konto-Umzugs-Service Ihrer neuen Bank. Dann geht alles fast wie von selbst.“

Folgende Features sollte Ihr Konto haben:

° Kostenlose Kontoführung, Buchungen, Überweisungen und Daueraufträge
° Kostenlose EC-Karte und Kreditkarte
° Kostenlose Scheckvordrucke
° Dispo-Kredit
° Die Höhe der geforderten Einlage variiert von Bank zu Bank. Bei der Citi-Bank waren es Ende letzten Jahres auf meine Nachfrage hin in Freiburg 2000 EUR.

Fragen Sie einmal bei Ihrer Bank nach. Wenn Ihnen dort kein derartiges Angebot unterbreitet wird, sollten Sie einmal bei Citi-Bank, BfG-Bank, Sparda-Bank oder Postbank vorbeischauen.

Viele Menschen scheuen einen Bankwechsel aus Angst vor Komplikationen. Dabei ist ein Kontowechsel einfach: Erkundigen Sie sich bei Ihrer neuen Bank nach dem Konto-Umzugs-Service. Sie erhalten daraufhin Postkarten, mit denen Sie Arbeitgebern, Versicherungen, Verlagen usw. Ihre neue Bankverbindung mitteilen können. Die Karten werden von der neuen Bank verschickt. Sie müssen dem Institut nur die nötigen Informationen (Adressen, Einzugsermächtigung, Daueraufträge) mitteilen. Danach wird Ihr Konto aufgelöst. Bei Ihrem alten Bankinstitut brauchen Sie sich nicht einmal mehr verabschieden. Es sei denn, Sie haben eine persönliche Beziehung zur/zum Filialleiter/in...

Sparen beim Telefonieren

„Anruf für Anruf. So angenehm kann sparen sein: Sie bleiben bei der Deutschen Telekom, entscheiden aber vor jedem Anruf, welche Telefongesellschaft Ihre Gesprächsverbindung herstellen soll.“ Bedenken Sie aber hierbei, dass Sie zum einen keinen persönlichen Ansprechpartner haben und zum anderen für jede Aktion Telefon- oder Internetgebühren anfallen. So kostenlos sind diese Angebote also nicht.

Telefonieren Sie am Besten Call-by-Call und sparen Sie Telefongebühren. Technisch funktioniert dies folgendermaßen: Vor der Vorwahl und der Rufnummer für Ihr Gespräch müssen Sie eine sogenannte „Vorwahl vor der Vorwahl“ wählen. Dies ist eine fünf oder sechsstellige Nummer, die je nach Telefonanbieter variiert.

Den absolut günstigsten Call-by-Call-Anbieter gibt es nicht. Die Tarife sind je nach Art des Gesprächs unterschiedlich. Es ist nahezu unmöglich immer die günstigste „Vorvorwahl“ im Kopf zu haben, zumal sich Tarife ständig ändern. Studieren Sie also Illustrierten, Verbraucherzeitschriften oder Internetdienste, die regelmäßig die günstigsten Anbieter veröffentlichen und sparen Sie dabei bares Geld, denn die Call-by-Call-Vorwahlen sind in der Regel günstiger als die normalen Tarife der Telekom. Ich selbst habe unter anderem den Startseiten-Anbieter Klamm.de gewählt, weil auf der Startseite die billigsten aktuellen Tarife fürs Festnetz und für den Mobilfunk angegeben werden – und das auch noch täglich mehrmals aktualisiert! Was will man/frau mehr?!

Wenn Sie gerne ein Handy nutzen möchten, ohne jeden Monat Grundgebühr bezahlen zu müssen, empfiehlt sich ein Prepaid-Handy. Diese Guthabenkarte fürs Handy erfreut sich größter Beliebtheit – vor allem bei Wenigtelefonierern – wie ich einer bin. Diese Prepaid-Karten können Sie bei jedem Mobilfunkanbieter kaufen. Diese Karten bestehen aus einem Chip, den Sie mit einem Telefonguthaben aufladen können. Egal ob 5, 10 oder 25 Euro, sie bezahlen nur die anfallenden Gebühren, die Sie auch „vertelefoniert“ haben. Das Handy müssen Sie sich allerdings zusätzlich besorgen.

Ach so: In einer Notlage können Sie per Handy kostenlos Hilfe rufen. Dazu benötigen Sie nur ein Handy – Mobilfunkvertrag oder Prepaid-Karte sind nicht notwendig. Nachdem Sie das Handy eingeschaltet haben, überspringen Sie einfach die PIN-Abfrage und wählen 112 oder drücken eine Notruftaste (je nach Handy unterschiedlich). Daraufhin werden Sie kostenlos mit der nächsten Notrufzentrale verbunden

Sparen beim Autofahren

„Die beste Möglichkeit zur Treibstoffersparnis steckt nicht in der Technik, sondern im Autofahrer selbst.“

Auch beim Autofahren können Sie Kraftstoff sparen, ohne gleich ein neues Öko-Auto kaufen zu müssen. So fahren Sie spritsparend:

° Durch Änderung des Fahrstils können Sie bis zu 30 Prozent Sprit sparen. Fahren Sie vorausschauend und mit möglichst seltenen Brems- und Beschleunigungsvorgängen. Schwimmen Sie mit dem Verkehrsstrom. Schalten Sie schnell und bewegen Sie Ihr Fahrzeug im niedrigen Drehzahlbereich. So werden Sie entspannter und nicht wesentlich später an Ihrem Ziel ankommen.

° Durch Erhöhung des Reifendrucks können Sie Sprit sparen, weil der Rollwiderstand durch den höheren Druck geringer wird. Liegt der Reifendruck 0,3 Bar über dem angegebenen, normalen Reifendruck, können Sie eine beträchtliche Einsparung erreichen. Keine Angst, Reifen platzen erst bei extrem erhöhtem Druck. Im Winter habe ich Unterdruck auf meinen Reifen, um die Boden-Haftung bei glattem Straßenbelag zu erhöhen. Das ist sicherer. Aber in der wärmeren Jahreszeit hoch mit dem Reifendruck!

° Sehr sparreich ist auch die Entrümpelung des Kofferraums: Nehmen Sie Ihre Goldbarren raus und deponieren Sie diese bei Ihrer Hausbank oder legen Sie dies unter Ihr Kopfkissen J. Fahren Sie Ihre Schneeketten nicht den ganzen Sommer spazieren und vermeiden Sie unnötiges Gepäck – so verringern Sie das Gewicht und sparen Sprit.

Sparen beim Stromverbrauch

„Strom ist eine edle Energieform, kann aber einen belastenden Anteil an den jährlichen Haushaltausgaben haben. Dabei genügen kleine, zumutbare Gewohnheitsänderungen, um die Ausgaben für Strom spürbar zu senken.“

Wie bei allen anderen Spartipps gilt: „Wer den Pfennig nicht ehrt, ist des Talers nicht wert“. So kann auch durch kleinere Sparmaßnahmen, z. B. durch Stromsparen, am Jahresende eine beachtliche Summe herauskommen:

° Beim Neukauf von Elektrogeräten sollte man auch auf den Stromverbrauch achten. Hilfestellung geben hier wiederum verschiedene Verbraucherzeitschriften. So lassen sich bei Neuanschaffung eines modernen Farbfernsehgerätes bis zu 80 Prozent Stromverbrauch gegenüber der alten „Röhre“ sparen.
° Auch im Stand-by-Betrieb verbrauchen moderne Geräte wesentlich weniger Strom. Ohne Stand-by-Betrieb natürlich Null-Komma-Nix.
° Durch die Öffnung des Strommarktes steht den Kunden die Möglichkeitoffen, den Stromanbieter selbst auszuwählen. Vergleichen Sie also die verschiedenen Angebote und wechseln Sie, wenn es ein günstigeres Angebot gibt. Übrigens: Beim Anbieterwechsel stehen Sie rechtlich auf einer sicheren Grundlage. Wenn es mit dem neuen Anbieter Probleme gibt, muss der ehemalige Stromlieferant Sie trotzdem versorgen. Ihre Lichter gehen also nicht aus. Effekt: Sie brauchen keine Notkerzen horten...
° Auch beim Kochen kann Strom gespart werden: Lassen Sie das Vorheizen des Backofens weg, Braten Sie Fleischstücke mit weniger als einem Kilogramm in der Mikrowelle, lassen Sie Topfdeckel während des Kochvorgangs auf dem Topf – schon mit diesen kleinen Maßnahmen können Sie Strom sparen. So kann durch die Verwendung eines Dampfkochtopfes bis zu 50 Prozent Energie gespart werden.
° Lüften Sie Ihre Wohnung per Sturzlüftung. D,h,: Um Himmels willen nicht ständig die Fenster gekippt lassen, sondern zwei-, dreimal am Tag für 10 Minuten die Fenster weit aufreissen (selbstverständlich bei abgedrehter Heizung) und dann wieder schliessen.
° Kühlgeräte gelten vielfach als Stromfresser. Durch die richtige Platzierung des Kühlschranks oder der Gefriertruhe können Sie bis zu 30 Prozent Energie sparen. Ein Kühlschrank gehört nicht in die Nähe einer Heizung oder eines Herdes. Am besten platziert man die Gefriertruhe in einem ungeheizten, gut durchlüfteten Raum. So können Sie das Thermostat im Winter auch etwas niedriger einstellen.

FAZIT

So das war’s. Aber bitte nicht alles auf einmal! Oliver Rueß’ Sparfibel ist mir ein ständiger Begleiter und Ratgeber geworden. Kurz-, mittel- und langfristige, sehr sinnvolle und nachhaltige Einsparmaßnahmen aller Art werden hier auf intelligente und überzeugende Weise gebündelt.

Wer meinen sollte: Das war mir doch alles bekannt, der sollte sich mal fragen, was er/sie tatsächlich umgesetzt hat.

Einiges war neu für mich. Einiges bekannt. Da aber der Mensch ein Wesen mit einem auch noch löchrigen Kurzzeitgedächtnis und zudem noch ein Gewohnheitstier ist, lohnt es sich allemal ‚Besser leben mit weniger Geld. So macht das Sparen Spaß von Oliver Rueß – aber nur gebraucht – für 4,29 EUR anzuschaffen und ab und zu zur Auffrischung des Sparbewußtseins reinzuschauen.

Gegen das Vergessen: Eine Sparfibel für die Langzeit-Spar-Therapie.

Gehört in jeden Privathaushalt!

Dann grunzt das Sparschwein vor Freude!


Geschrieben am: 04. Mar 2003, 22:30   von: Reve



Bewertungen   Übersicht


Weitere Infos? Versuchen Sie doch mal folgende Suchen bei Google:

Alle evtl. aufgeführten Marken gehören ihren jeweiligen Inhabern und unterliegen den jeweiligen Bestimmungen.


Was ist Q-Test.de | Impressum | Werbung | Geld verdienen | Banner | Counter | Preisvergleich | Download