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Übersicht > Medien > Bücher > Fantasy > Jennifer Roberson: Cheysuli-Zyklus > Die Fährte des weißen Wolfs (Band 4)

    >> Vor- und Nachteile / Bewertung
Vorteile:
spannend, unterhaltsam, auf 1 Figur konzentriert

Nachteile:
keine




Seines Schicksals Schmied
Bericht wurde 1682 mal gelesen Produktbewertung:  sehr gut
Bericht wurde 0 mal kommentiert Berichtbewertung: 

Dies ist der vierte Band des Cheysuli-Zyklus, der vierte von neun. Der Cheysuli-Zyklus, der mit "Wolfsmagie" eröffent wird, umfaßt neun Bände, die alle bei Heyne erschienen.

Die Autorin

Zusammen mit ihrem "Schwerttänzer"-Zyklus und einem Robin-Hood-Roman "Herrin der Wälder", Goldmann) bildet der Cheysuli-Zyklus Robersons Hauptwerk, und ein sehr unterhaltendes dazu. Sie wurde damit zu einer der erfolgreichsten Fantasy-Autorinnen.

Handlung

Weil ihm die Homaner wegen seines Cheysuli-Blutes mißtrauen und die Cheysuli wiederum wegen seines Mangels an Gestaltwandlerfähigkeiten (er hat nicht einmal einen Lir), entfernt sich Niall, der Thronerbe, eine Zeitlang aus dem Königreich Homana, um seine Braut abzuholen. Er wurde mit Gisella, der Tochter König Alarics von Atvia bereits in der Wiege verlobt. Doch am Tag, als Gisellas Brautführer am homanischen Hofe erscheinen, um eine Pro-forma-Herat durchzuführen, erkennt Niall mit Entsetzen, wer Gisellas Ziehmutter ist: eine Ihlini-Hexe. Und diese soll er nun heiraten.

Auf der stürmischen Überfahrt nach Atvia gerät Nialls Schiff in einen übernatürlichen Sturm. Während er die hexe und seinen ihn begleitenden Bruder für ertrunken hält, spülen die Wellen ihn selbst an die Küste Erinns. Nur daß Erinns König Shea und seine Kinder mit Atvia in Fehde liegen und daher den Fremdling, der Atvias Thronerbin freien soll, in Geiselhaft nehmen. Seine gefangenschaft dauert viele Monate, denn Atvias König Alaric hat es durchaus nicht eilig, den Schwiegersohn auszulösen. Und so ergibt sich die Gelegenheit mit Sheas schöner Tochter Deirdre anzubandeln – was nicht ohne Folgen bleibt. Niall versucht zu fliehen.

In Atvia erkennt er, daß die Ihlini-Hexe und sein Bruder überlebt haben, daß sie ihn sogar in der Zwischenzeit zu ihrer Kreatur abgerichtet hat. Die egoistische Gisella versucht Niall sogleich für sich zu vereinnahmen, wie sie es von der Zauberin gelernt hat.

Zurück in Homana schenkt Gisella ihm einen Thronfolger und weitere Kinder. Doch sein Thron ist nicht gesichert. Denn eine Gegenbewegung von Homanern macht König Carillon, seinem Vater, den Thronanspruch streitig. Ein Bürgerkrieg bricht aus, geschürt von den Ihlini. Gerüchte über eine von Wölfen übertragene Seuche tauchen auf.

Verzweifelt in seinen Familienquerelen und seinem Mangel an Cheysuli-Eigenschaften, haut Niall eines Morgens einfach ab – für einen Prinzen sehr verantwortungslos. Doch im selbstgewählten Exil findet der Prinz seine wahre Kraft, eine Kraft, die sich als Homanas einzige Chance auf Erlösung von einer tödlichen Bedrohung erweisen könnte: Er wird von seinem Lir gefunden, einem weißen Wolf, und ist überglücklich. Er erlangt seine zeremonielle Aufnahme in den Cheysuli-Stamm seines Bruders.

Schließlich stellt er sich sogar der Herausforderung durch den wichtigsten Zauberer der Ihlini, Strahan. Nur mit Hilfe seines Lir überlebt er die Auseinandersetzung mit einem riesigen Seuchenwolf. Zugleich findet er den Herausforderer Carillons: ein blinder und tauber Mann, der von seinen Anhängern lediglich benutzt wird. Alles scheint gut zu werden. Nach Carillons Tod im Krieg wirft Niall sogar das von seinem Vater geerbte Schwert der Prophezeiung in den "Schoß der Erde" unter dem Schloß von Homana. Er ist entschlossen, seines Schicksals Schmied zu sein.

Fazit

Dieser Cheysuli-Roman hat zwar auch seinen Ecken und Kanten wie schon sein Vorgänger (siehe meine Rezension), doch bringt insgesamt eine spannende Geschichte. Seine Disparatheit liegt zum Teil daran, daß bestimmte Gegensätze nicht überbrückt und angefangene Handlungsstränge nicht weitergeführt werden – jedenfalls nicht in diesem Buch, vielleicht im nächsten. So geschehen etwa mit Deirdres Lovestory in Erinn, und mit der Story der Ihlini-Hexe in Atvia.

Nicht genug damit, daß die Autorin einen Bürgerkrieg entbrennen läßt, sie muß auch noch eine Seuche einführen, Gisella zur Beinahe-Hexe machen, Niall zum Totalversager in Sachen Cheysuli-Eigenschaften und so weiter. Es grenzt fast an ein Wunder, daß sich alle diese Probleme lösen lassen. Der Leser bekommt jedenfalls viel Action für sein Geld.

Im nächsten Band spielen Nialls Kinder – nicht nur die mit Gisella – eine tragende Rolle. Denn die Cheysuli-Prophezeiung muß erfüllt werden.

Michael Matzer © 2003ff

Info: Track of the white wolf, 1987; Heyne 1997, 06/5674, München; aus dem US-Englischen übertragen von Karin König; ISBN 3-453-11983-5


Geschrieben am: 21. Mar 2003, 17:49   von: mima17



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