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Übersicht > Medien > Bücher > Autoren > Link, Charlotte > Der Verehrer

    >> Vor- und Nachteile / Bewertung
Vorteile:
unterhaltsam

Nachteile:
leider etwas vorraussehbar




Auf den Verehrer verzichte ich..
Bericht wurde 2596 mal gelesen Produktbewertung:  gut
Bericht wurde 0 mal kommentiert Berichtbewertung: 

„Der Verehrer“ ist der zweite Roman von Charlotte Link der mir in die Hände fiel. Charlotte Link beliebt und bekannt für ihre sehr gut recherchierten, höchstunterhaltsamen und spannenden Familien, Historik oder aber auch spannender Thriller hat hier den Thriller und einen simplen Frauenroman geschickt miteinander verstrickt.


FACTS
Der Verehrer / Charlotte Link
Goldmann Verlag
508 Seiten
ISBN:3-442-44254-0
9 Euro


STORY
Ein Ehepaar findet in einem Waldstück nahe bei München die grausam zugerichtete Leiche einer jungen Frau. Seltsamerweise wurde diese junge Frau bereits vor 6 Jahren als vermisst gemeldet. Die Ermittler tappen im dunkeln, auch die einzige Schwester hat keinerlei Vorstellungen wo sie all die Jahre war und wer sie umgebracht haben könnte.

Ein paar Monate später stürzt sie Eva Fabiani aus ihrer Wohnung in Frankfurt aus dem 6. Stockwerk. Dummerweise direkt vor die Füße von Leona Dorn, die Hauptprotagonistin dieses Buches. Sie kann noch „ Jetzt hat er es endlich geschafft“ murmeln bevor sie an ihren Verletzungen stirbt. Für Leona ein Vorfall den sie schwer vergessen kann und sehr an ihrer Seele nagt. Hinzu kommt das ihr Mann, Wolfgang sich ganz plötzlich und unvorhergesehenen von ihr trennt. Bereits seit einem halben Jahr hätte er eine Beziehung zu einer anderen. Auf der Suche nach Zerstreuung nimmt Leona das Angebot der Nachbarin , der Frau die sich aus dem Fenster gestürzt hat an , und geht in deren Wohnung um eventuell ein zwei Bücher mitzunehmen. Hier lernt sie Evas Ex- Ehemann, den vermeintlichen Auslöser des Selbstmordes , und Evas Bruder Robert kennen. Robert und Leona kommen sich näher und relativ schnell gehen die beiden eine Beziehung ein.

Zunächst erscheint es als ob die zwei Geschichten nichts miteinander zu tun haben. Aber der gewitzte Leser bemerkt sehr schnell den Zusammenhang. Leider muss ich sagen ist das bei dieser durchaus intelligenten und durchdachten Story der größte Kritikpunkt. Trotz der wirklich spannenden Phasen schnallt der Leser sehr schnell was vor sich geht und was als nächstes passieren könnte. Keinesfalls kann ich behaupten das die Geschichte deswegen langweilig wird, denn trotzdem schafft es Frau Link die Spannung aufrecht zu erhalten.

Protagonisten...
Sind einige in diesem Buch vorhanden. Das Hauptmerk richtet sich allerdings auf Leona, die im Laufe der Geschichte einen wirklich abgerundeten und glaubhaften Charakter bekommt. Des weiteren gibt es noch Wolfgang ihren Ehemann, der ebenfalls in einem sehr klarem Bild erscheint. Frau Link scheint sich wirklich viel Mühe mit der Erschaffung ihrer Charaktere zu geben. Jede noch so kleine Nebenperson kann man sich wunderbar vorstellen.

Schreibweise...
Der Stil ist wie immer flüssig, locker leicht und nicht sehr anspruchsvoll. Das braucht es bei einem solchen Buch aber auch nicht zu sein. Wo sie ¾ der Buches immer wieder zwischen den zwei Geschichten hin und herspringt kommt im 2. Teil noch eine 3. Perspektive hinzu. Die Sicht des Verehrers, in eine Art Tagebuch verfasst. Leider macht genau dies den Anschein das sie etwas verkrampft seine Gedanken und Gefühle darstellen möchte. Ich frag mich hier allerdings, warum hat sie dies nicht von Beginn an getan, dann wäre dies glaubhafter erschienen.


Beziehungskisten...
Charlotte Link ist und bleibt ja nun mal auch Expertin für Herzschmerz und Beziehungskisten. Auch das vernachlässigt sie hier nicht. Neben der Haupthandlung hat Leona und einige andere Personen mit Beziehungsproblemen zu kämpfen. Sei es der zerrüttete Ehe ihrer Schwester aufgrund eines Behinderten Kindes , oder aber die einsame Nachbarin der Selbstmörderin. Hier kann man eigentlich nur sagen : Typisch Frau!!


RESÜMEE
Wie schon gesagt ist dieser Roman alles in allem unterhaltsam und lesenswert. Dadurch das doch sehr viele Einzelpersonen mit den dazugehörigen Schicksalen und Geschichten vorhanden sind wird es auch nicht langweilig. Dennoch hapert es an der Qualität der eigentlichen Geschichte die wie schon erwähnt an vielen Stellen sehr voraussehbar ist. Dennoch will ich hier mal nicht zu streng sein, denn sie verpackt ja einen klassischen Familienroman in einen Thriller was meiner Ansicht nach auch nicht ganz so einfach ist. Daher ziehe ich ihr nur ein Sternchen ab :o).

Grüße Nikolina


Geschrieben am: 22. Dec 2003, 15:05   von: nikosternchen



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