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Übersicht > Medien > Musik > Interpreter > X-Z > Yes

    >> Vor- und Nachteile / Bewertung
Vorteile:
gibt einen guten Überblick in frühe Jahre

Nachteile:
es fehlt eines der bedeutendsten Stücke (Close to the edge)




CLASSIC YES - ...und es sind doch keine Törtchen...
Bericht wurde 2990 mal gelesen Produktbewertung:  gut
Bericht wurde 0 mal kommentiert Berichtbewertung: 

Was ist den das nun wieder für eine Überschrift? Auf die Idee für diese Meinung bin ich gekommen, als ich vor kurzem Abends das Haus verlassen wollte und sich folgender Dialog mit meinem Ältesten ergab.

"Tschüss, und anständig sein..."
"Wo gehst Du hin?"
"Nach Stuttgart."
"Ins Stadion?"
"Nein, zu Yes." (setzt selbstverständlich voraus, dass jeder weiß, was gemeint ist)
"Au Klasse. Bringst Du uns was mit?"
"Was soll ich Euch den mitbringen?"
"Schoko!!!! Die schmecken am besten...."

Und es war mir wieder mal klar geworden, wie alt ich bin und das Yes nicht zwangsläufig mit der Band in Verbindung gebracht wird.
Yes wurde gegründet im Sommer 1968 und hat eine Vielzahl an Alben hervorgebracht. Für mich persönlich sind jedoch die Aufnahmen zwischen 1972 und 1984 die Besten. Und so war es klar, dass ich mir sofort Karten für die Symphonic - Tour besorgt habe. Es war ein sagenhaftes Konzert und deswegen habe ich auch gleich danach in meinem Musikarchiv gewühlt und diese Scheibe rausgezogen, weil sie so ziemlich alle Songs beinhaltet, die am Konzert gespielt wurden.

Das Album wurde 1981 zusammengestellt und stellt die Highlights der frühen 70er (mit einer Ausnahme) auf einer Scheibe zusammen.
Jede Art von Musik ist es natürlich Geschmackssache und Yes ist nicht unbedingt leicht zu hören. Die meisten Stücke sind in Melodie, Harmonie und Rhythmus höchst komplex und ich höre Sie mir am liebsten mit Kopfhörer an um voll auf die Musik einzugehen. Doch nun zu den Einzelnen Stücken. Hinter den einzelnen Titeln stehen die Alben, auf denen die Songs bisher veröffentlicht wurden. Nach "Classic Yes" gibt es noch eine Unzahl an Alben, auf denen das Eine oder Andere zu finden ist.

1. Heart of the Sunrise (1972 - Fragile, 1973 - Yessongs)
Kraftvoller Auftakt mit intensiven Gitarren und Bassläufen, wechselt in einen langsamen, durch sphärische Klänge durchzogenen, penetranten Beat, um schließlich wieder im Ausgangsthema zu enden. Dieses Thema wird in einer Vielzahl von klanglichen Variationen gespielt. Nach ca. 3 1/2 Minuten wechseln wir in einen leisen, besinnlichen Teil, in dem dann auch Jon Anderson zum ersten Mal seine unverwechselbare Stimme (ganz leise) klingen lässt. "SHARP-DISTANCE". Nach weiteren drei Minuten wieder diese megaschnellen Gitarren-Bassläufe. Mit 10:32 das längste Stück auf dem Album (Original 11:32)

2. Wonderous Stories (1977 - Going For The One)
Eines der bekanntesten Stücke von Yes. Im Gegensatz zu allen anderen Stücken ziemlich "seicht" (ist nicht negativ gemeint!). Leichte Gitarrenriffs und schöner Gesangssatz.

3. Yours Is No Disgrace (1971 - The Yes Album, 1973 - Yessongs)
Die Gesangssätze erinnern ein wenig an Crosby, Stills, Nash & Young, aber schon in dem für Yes so typischen Harmonieschema. Auch ein sehr langes, abwechslungsreiches Stück.

4. Starship Trooper (1971 - The Yes Album, 1973 - Yessongs)
Eines meiner Lieblingsstücke. Das Stück besticht wie kein anderes durch die Vielfalt an Themen...Kopfhörer ist Pflicht!
Es besteht aus drei logischen Teilen:
a) Life Seeker
b) Disillusion
c) Würm (Instrumental-Teil)

5. Long Distance Runaround (1972 - Fragile, 1973 - Yessongs)
Beginnt sehr "jazzig", außergewöhnliche Akkorde um dann in einen "Mitsing - Teil" zu wechseln.

6. The Fish (1972 - Fragile, 1973 - Yessongs)
Macht eigentlich keinen Sinn, dieses Stück einzeln aufzuführen, da es eng an 5. gekoppelt ist und den Abschluss dafür bildet. Wird von Yes oft für experimentale Solis bei Life - Events genutzt.

7. And You And I (1972 - Close To The Edge, 1973 - Yessongs)
Die schönste Ballade von Yes. Bei diesem Stück merkt man, aus welcher Epoche es stammt. Es könnte auch eines der frühen Genesis Nummern sein. Hier zeigt bei heutigen Live-Auftritten Steve Howe seine Extraklasse an der Gitarre.

8. Roundabout (1972 - Fragile, 1973 - Yessongs)
Mit der Nr. 2 das bekannteste Stück aus der frühen Yes - Zeit. Ich habe es schon in vielen Varianten davon gehört. Die hier gespielte Live-Version ist meiner Meinung nach nicht die Beste. Sie klingt so "runtergespielt", kein "Drive" drin.

9. Ive Seen All Good People (1971 - The Yes Album, 1973 - Yessongs)
Ist eigentlich schon immer die Schlussnummer bei Yes - Konzerten. Das kennt jeder Yes - Fan auswendig !
I've seen all good people turn their heads each day so satisfied I'm on my way.
Da singen die Fans mit und es werden die Musiker bei Solis noch mal vorgestellt.


Fazit
=====
Für jemanden, der die frühen Yes - Jahre mal anstreifen möchte, OK. Aber es gibt bessere Zusammenstellungen und wer auf "Wonderous Stories" verzichten kann sollte lieber zu den "Yessongs" greifen, ist einfach besser.

Das außergewöhnliche an Yes kann man nicht einfach auf einen Nenner bringen. Ist es die Stimme von Jon, der Bass von Chris? Alles zusammen macht den unvergleichlichen Sound von Yes aus!


Geschrieben am: 02. Dec 2001, 16:37   von: Beka



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