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Übersicht > Unterhaltung > Musik > HIM - Love Metal

    >> Vor- und Nachteile / Bewertung



Der Wollmützenmeister jault wieder
Bericht wurde 3845 mal gelesen Produktbewertung:  gut
Bericht wurde 0 mal kommentiert Berichtbewertung: 

Ich habe gerade ein gesteigertes Mitteilungsbedürfnis, aber irgendwie kein Fackelmannprodukt zur Hand, wo ich mich zu äußern könnte. Das deprimiert mich, da munterte mich das schwarze Cover des neuesten Machwerks der Gruselrocker HIM mich doch glatt auf. Ich habe hier die limitierte Edition im Pappcover. Selbiges ist also immer noch schwarz, hat aber ein verschnörkeltes Muster, welches ungefähr so aussieht, wie die Plastiktischdecke, die meine Mom mal bei ALDI gekauft hatte. Die Beschriftung ist gar gülden – ebenso wie dieses verdummdödelte Pentagramm (mit Herzken, wat sweet), mit dem HIM auch schön länger hausieren gehen. Übrigens sind Pappcover was ganz dämliches, wenn man einen gefräßigen Sittich besitzt.

Was jetzt an der limitierten Version soooooooo besonders ist, weiß ich auch nicht mehr, weil der Aufkleber, wo das draufstand im Rachen meines großen runden Ablagekörbchens entschwunden ist. Ich vermute aber fast, die C-Seite (*kopfkratz*) „Love’s Requiem“, bzw. Titel 11 ist auf der unlimierten Version nicht drauf. Aber wo ist die C-Seite? Etwa die CD-Kante? Lustige Leute, diese Finnen! Woran ich mich noch erinnere ist, daß hervorgehoben wurde, die limitierte Edition enthielte ein 20seitiges Booklet mit Songtexten und Fotos. Sorry, aber so was erwarte ich eigentlich als Standard – der Hinweis wäre nicht erwähnenswert. Ob des Hinweises erwartete ich natürlich ein etwas ausführlicheres Songbook als gewöhnlich – Gott war ich dämlich! Das ganze Dingen ist aufklappbar und somit in Plakatform. Auf der einen Seite ein Bühnenfoto, (wenigstens nicht mit Ville oben ohne, denn der Typ ohne Hemd ist gar wirklich gruselig), die andere Seite ist gar gülden gefärbt und enthält die Songtexte, wenn man denn Bock hat diese zu lesen, die Buchstaben sind nämlich ebenfalls gar gülden und nur lesbar, wenn man sie gegen das Licht hält. Möchte wissen, welcher Schwachmat sich so einen Mist ausdenkt! Axo und dann kann man sich noch ein Video* begucken!

Musik:
Tja also ich tu mich schwer HIM einzuordnen. Goth passt nicht – trotz der Klamotten und geschminkten schwarzgrauen Augenrändern. Metal? Vielleicht ist mal eine Metalkapelle an denen vorbeigelaufen... Rock, meinetwegen schon irgendwo. Also Gruselrock passt schon – schließlich habe ich immer Angst, daß Ville Valo (klingt der Name nur in Deutschland so dämlich?) wieder seine Hähnchenbrust auspackt! Ansonsten ist der Frontman ausgesprochen schön und hängt somit bestimmt als Starschnitt in so einigen Pipimädchenzimmern. Wenn ich mir den Typen so angucke, ist er eigentlich eine ziemliche Schlaftablette.

Love Metal:
Alles in allem hat die Scheibe mich nicht aus dem Anzug gehauen. Die Stücke kann man sich einwandfrei anhören, wenn man diese Musikrichtung mag natürlich. Ich ordne sie unter Gewohnheitsmucke ein – Mucke die mich nicht stört, sondern immer passt.

01. Buried alive by love
(*Video als Zugabe enthalten!)
Als erster Song wirklich gut gewählt. Wenn man es wirklich gut meint, kann man mal sagen, der Song beginnt mit einem metalmässigen Gitarrenriff. Gefällt mir soweit ganz gut. Ich fühle mich irgendwie an das Zeug erinnert, was ich mir so in den 80ern und frühen 90ern anhörte – hat was von Skid Row, falls die noch einer kennt. Der Song enthält sogar ein schickes Gitarrensolo und Ville jault einmal nicht wie ein kranker Köter.
Das Video ist nichts besonderes, die Band spielt in einem prunkvollen alten Theater, zunächst drückt sich eine Tusse in der Ecke rum. Abwechselnd sieht man dann die Band spielen und Ville hinter der Tusse herlatschen, bis sie ihn ans Pfötchen nimmt und beider hinter einer Tür im hellen Licht entschwinden („ein Schelm, der schlimmes dabei denkt“). Habe schon mehr gelacht.
02. The Funeral Of Hearts
Ist gar nicht so übel, wenn man mal davon absieht, daß es sich wie „in Joy and Sorrow“ anhört, ein Song der bereits etwas älter ist und ich meine auf der „Brilliant Shadows and deep Highlights“ war.
Im Endeffekt ist es eine nicht ganz langsame Ballade, wobei mir mal wieder die Gitarrenparts im Refrainteil gut gefallen. Hört sich laut richtig gut an und ich sollte das eigentlich nicht unbedingt im Auto hören. Der Text ist fast schon poetisch und „when angels cry blood“ finde ich recht hübsch.

03.Beyond Redemption
Durch das ganze Stück ertönt immer wieder ein Keyboard-Geklimper(?), daß mich an eine alte Türglocke erinnert. Ich glaube das sind nur 4 Töne, aber mich nerven die echt. Der Song ist wieder etwas schneller, aber poppiger als der erste Titel, bekommt dadurch Tempo, ist aber nicht wirklich mein Fall – trotz guter Parts mit Klampfe.

04.Sweet Pandemonium
beginnt mir einem sehr schönen Gitarrenteil am Anfang, welcher während des Titels immer wieder wiederholt wird. Ich habe da sofort mitgesummt, weil: ich habe den schon mal wo gehört – zumindest sehr ähnlich, bin ständig am Grübeln wo, wie, warum und wann? Die Gitarre klingt eigentlich recht freundlich, aber Villes Gesang verbreitet eher Depressionen während der Strophen. Der Refrain ist eingängig und kommt echt gut. Alles in allem eine interessante Mischung. Würde mal einen Anspieltip vergeben wollen.

05.Soul on Fire
haut sofort rein, wie ein klassisches Hardrock-Teil es tun sollte. Die Strophen sind ruhig – bevor man abschnarcht, weckt einen die Gitarre, der Refrain kommt lauter, härter, schneller. Ist ganz OK – für meinen Geschmack eher ein durchschnittlicher Song.

06.The Sacrament
beginnt mit einem Klavierpart, der würdig wäre in einem Rosamunde Pilcher Film eingesetzt zu werden. Danach jault dann was komisches, so ein Ton wie in den alten Enterprise-Folgen, wenn James T. auf der Brücke antreten soll, habe ich bei HIM schon öfters vernommen, fällt an der Stelle nur gut auf. Ville singt meist relativ tief, wo ich mich auch nicht drüber beschwere. Seine gern genommenen Sopran-Einlagen nerven nämlich. Der Song ist keine Ballade, aber trotzdem nicht schnell – ich würde mal sagen: ein Schleicher, kann man Walzer nach tanzen. Trotzdem gut, noch ma’n Anspieltip.

07.Fortress Of Tears
Der kitschigste Songtitel auf dem Album. Und wieder gibt es einen Gitarrenteil, den ich auf gewisse Art und Weise bereits intus habe – kenn ich auch woher *grübel*. Hier haben wir nu definitiv eine Ballade und Ville quietscht auch wieder. Eigentlich ist der Refrain auch kitschig. Dafür hat der Song eine schöne Melodie und zum Ende hin noch eine schöne Gitarrenbeigabe. Also wenn ich blau wäre, bekäme ich glatt das Pipi ins Auge.

08.Circle Of Fear
hat einen Touch von „Sisters of Mercy“ – besonders in den Teilen, wo Ville versucht, tiefere Töne zu treffen. Gefällt mir gut als 80er-Jahre-Verschnitt, langsam und etwas poppig – trotzdem nachdenklich und etwas traurig.

09.Endless Dark
Der Einstieg ist diesmal fast schon metallisch. Besonders eingängig, daher allerdings auch schnell langweilig ist der Refrain. Mit gefallen die Strophen da denn doch besser, weil Ville hier nett von Riffs unterstützt wird. Das reicht aber nicht wirklich, damit diese Scheibe in meine persönlichen Toptausend kommt.

10.The Path
startet mit einem zarten Keyboardgeklimper, hinzu kommen melodische Gitarren. Die Strophen sind langsam und hauptsächlich auf Gesang ausgelegt – so ein bisschen langweilig auch. Der Refrain der Ballade wird dann wieder per Gitarre unterstützt – und der Gitarrist darf denn auch mittendrin mal alleine ran. So eine Hammerballade des Rocks ist der Titel aber denn auch nicht, würde mich aber nicht wundern, wenn das ausgekoppelt wird.

(11. Love’s Requiem)
Hätte mich bei „Requiem“ auch umgehauen, wenn das keine Ballade gewesen wäre. Ohne echte Ahnung von Musikinstrumenten zu haben, würde ich mal behaupten, ich höre diesmal Bassklänge gut heraus. Der Titel klingt etwas nach Blues, damit halt nicht sonderlich nach HIM. Sehr langsam und düster – so zum aus dem Fenster gucken, wenn es regnet – mit einer Kaffeetasse in der Hand. Finde ich echt schade, daß man diesen Song nur auf der Sonderedition bekommt.

tja – hm: ist schon scheiße (Ooops!), wenn man sein Schlusswort bereits oben verpulvert hat... was nu?

Axo: also Ville mit Strickmütze auf dem Schädel ist auch kein Gewinn für Mutter Erde!


Geschrieben am: 03. May 2003, 21:43   von: vampire-lady



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