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Übersicht > Unterhaltung > Kinofilme > Science-Fiction > Minority Report

    >> Vor- und Nachteile / Bewertung
Vorteile:
für (angehende) Juristen beinahe schon ein Horror-Film

Nachteile:
keine




Strafbar für die eigene Zukunft?!?
Bericht wurde 1740 mal gelesen Produktbewertung:  sehr gut
Bericht wurde 0 mal kommentiert Berichtbewertung: 

Wer Alexander Huxleys „Schöne neue Welt“ als bizarr und utopistisch-verquert angesehen und entsprechend schnell abgetan hat, wird in „Minority Report“ sicherlich nicht mehr als dass sehen, was es nach den meisten Kritiken ist: ein sehr gut gemachter und dank der Mitwirkung von Tom Cruise zum Bestseller befähigter Science-Fiction-Thriller, der ohne übermäßige Feuer- und Explosionseffekte, dafür um so mehr mit Emotionen auskommt. Ein wirklich sehenswertes Kinoereignis, das man sich nicht so einfach entgehen lassen sollte – aber letztlich mehr auch nicht.

Um Missverständnissen und ersten Mausbewegungen in Richtung „nicht hilfreich“ – dafür ist am Ende sicherlich immer noch Zeit – vorzubeugen: der Film hat mir in seiner Umsetzung wirklich sehr gut gefallen, obgleich das ein oder andere an Kitsch der Melodramen erinnernde Element „aufgewärmt“ worden ist. Die Umsetzung ist weder computeranimationslastig, man sieht also tatsächlich ab und an auch reale Kulisse – natürlich nicht als solche – und den ein oder anderen menschlichen Darsteller, der jedoch, das ist auch nach meiner Einschätzung unbestritten, von Tom Cruise „verdeckt“ wird. Der Hauptdarsteller agiert auch dieses Mal nicht als „Jung-Rambo“, der nur Schrottflinte und Panzerfaust zu bedienen versteht, sondern beeindruckt mit durchaus nachvollzieh- und fühlbaren Gefühlsausdrücken und –ausbrüchen, wie sie in Science-Fictions ja nicht unbedingt immer gelungen eingebracht sind: man denke nur an „Independence Day“, „Deep Impact“, „Armageddon“ oder ähnliches.

Wer allerdings nicht zu den zu Anfangs beschriebenen Kinogängern bzw. Literaten gehört, die, etwa auch bei anderer Science-Fiction-Philosophie wie „Die Zeitmaschine“ oder „Wenn der Schläfer erwacht“ von H.G. Wells, am Ende des Buches sich fragen, ob der nächste Star Trek-Roman oder das neue Star Wars Buch nicht vielleicht doch sinnvoller gewesen sind, wird mir sicherlich (hoffentlich?) beipflichten, dass der Steven Spielberg auch dieses Mal mehr als nur triviale Science-Fiction, gepaart mit Horror und Action, auf die Leinwand gezaubert hat – was für sich genommen sicherlich auch schon eine gelungene Arbeit ist, kein Zweifel. Doch es ist eben noch ein wenig mehr „hinter der Leinwand“, das einen, so man es erkennt bzw. so sieht, wie ich es gesehen habe, nicht unbedingt mit verklärtem Blick oder romantischen Gefühlen den Saal verlassen lässt.

Doch zunächst, damit diejenigen, die den Film nicht kennen, überhaupt wissen, worum es geht, eine Inhaltsangabe, nach deren Lesen aber auch diejenigen, die den Film sich noch ansehen wollen, ein wenig Nervenkitzel und Überraschung vor sich haben – wer gar nichts näheres über den Film wissen möchte, sollte auch direkt zu der weiter unten kommenden – zumindest von mir beim Einstellen meines offline geschriebenen Beitrags (Ciao! zahlt ja nun wirklich wenig) geplanten – „##############“-Streifens scrollen, da mit diesem die inhaltlichen Ausführungen meinerseits ihr Ende gefunden haben.


Man schreibt das Jahr 2054. In Washington D.C. existiert seit sechs Jahren das Projekt „Precrime“, mittels dem die Rate der Morde im der US-Hauptstadt auf Null gesenkt worden ist. Der vollendeten Morde, wohlgemerkt, nicht etwa der Mordversuche. Denn mittels „Precrime“ ist die Vorhersage eines bevorstehenden Mordes möglich – und entsprechend die rechtzeitige Verhinderung durch eine Spezialeinheit der Polizei.

Ermöglicht wird dies durch die „Präcogs“, drei Menschen, die in der Lage sind, die „metaphysischen Veränderungen“, die in der Zukunft durch den sich ereignenden Mord ergeben, vorsehen können. Dabei ist es diesen „Mustererkennungsfiltern“ – so oder so ähnlich der O-Ton eines gewissen Chiefs Anderton (T. Cruise) – möglich, zwischen Affekt-Morden, also keinen geplanten Tötungen, und eben den planmäßigen Tötungen zu unterscheiden. Auch erfassen sie sowohl den Namen des Opfers wie auch den des Täters und daneben, möglich durch die neurovisuelle Scanmethodik der Zukunft – „optothomographisch“ (!!!) – auch die unmittelbaren optischen Eindrücke der Umwelt, also etwa Gesicht des Täters, der Opfers, nähere Umgebung etc. Wird der Mord als geplante Tat begangen, ist die Zeitspanne der Vorhersage ungleich länger als bei Affekthandlungen „aus Leidenschaft“, da insoweit das „metaphysische Beben“ stärker ausfällt.

Aufgabe von „Precrime“ ist es nun, nach Erhalt des Namens von Täter und Opfer sowie des genauen Zeitpunktes des zukünftigen Verbrechens, dieses zu verhindern. Hierzu werden die erhaltenen optischen Eindrücke der in einer Flüssigkeit – „Photonenmilch“ (!!!) – liegenden und Zeit ihres Lebens unter Drogeneinfluss stehenden „Präcogs“ unter televisueller Hinzuziehung zweier Zeugen ausgewertet. Stehen der Ort des Verbrechens sowie die genaue Identität des Täters, von dem zu Anfang nur sein Name bekannt ist – ebenso wie der Name des Opfers auch eingraviert auf einer Holzkugel (!!!), die bei geplanter Tat aus braunem, bei Affekttaten aus rotem Holz ist –, fest, so startet ein Einsatzkommando, um diesen vor Begehung seines zukünftigen Verbrechens mittels einer „Kopffessel“, einem Gerät, das eine Art Koma beim Träger hervorruft, in Sicherheitsverwahrung zu nehmen. Dies erfolgt dabei ohne jegliche gerichtliche Verhandlung, vielmehr wird aus der Vorhersehung alleine das „Urteil“ über die Betroffenen gefällt.

Das System arbeitet fehlerfrei, seit sechs Jahren hat es keinen Mord gegeben, und entsprechend groß ist die Aufregung, als eines Tages der Name des Chiefs der Einheit, John Anderton, auf einer Holzkugel eingraviert wird ... auf einer braunen Kugel ... der des Mörders. Anderton, der fest davon überzeugt ist, angesichts der bevorstehenden landesweiten Einführung des Systems und der damit erfolgenden Unterstellung unter die Aufsicht des Generalstaatsanwaltes von dessen Schergen herein gelegt worden zu sein, flieht und entkommt nach einer misslungenen Festnahme durch seine ehemaligen Kollegen ... in einer Welt, in der beinahe allerorts Augenscans für die Abspulung individueller Werbeslogans bereit stehen.

Eine Hoffnung, die ihm die Entwicklerin des „Precrime-Projektes“ macht, ist, dass es auch für ihn, wie für einige andere „Zukunftsmörder“ eine alternative Zukunft gibt, die von den „Präcogs“ auch vorhergesehen wurde, allerdings aus Prestigegründen unmittelbar nach ihrer Wahrnehmung und Aufzeichnung gelöscht wird. Anderton erkennt, dass ihn nur das Auffinden seines „Minory Reports“, dessen Original natürlich ausgerechnet in dem „Präcog“ gespeichert ist, der ihn bereits einmal im „Tempel“, jenem Raum, in dem die „Präcogs“ ihr Leben fristen, aus aller Lethargie und Apahtie erwachend um Hilfe gebeten hat. Nur liegen zwischen diesem und Anderton neben Tausenden von Augenscans und Hunderten von Sicherheitssystemen auch seine ehemaligen Kollegen, die eine Kopfjagd auf den flüchtigen Chief und zukünftigen Mörder angesetzt haben...



(Ende der inhaltlichen Zusammenfassung).



Soweit also der Inhalt in gröbster und spannungserhaltender Darstellung, die zumindest aber für meine nachfolgenden Ausführungen ein wenig Hintergrund liefern sollte.

Denn wie schon anfangs erwähnt, halte ich die hier verarbeitete Story längst nicht nur für eine vordergründige „Science-Fiction-Schnulze“, bei der das Gute zu siegen versucht und das Böse, natürlich, zunächst Oberwasser hat.

So mag es auch nur eine fixe Idee sein, aber irgendwie drängte sich insbesondere angesichts des Jahres, in dem die Handlung spielt, 2054, eine gewisse Assoziation mit einem Roman auf, der zumindest von seinem Titel und seiner zeitlichen Verankerung alles andere als ein Science-Fiction ist, ungeachtet dessen aber wohl zu den bedeutendsten Werken gehört, die in die Kategorie der „düsteren Visionen“ einzuordnen sind: George Orwells „1984“.

Mag es auch Zufall sein, dass die hiesige Geschichte 70 Jahre nach der von Orwell in seinem 1949 verfassten Roman angesetzten Jahr 1984 spielt, so ergeben sich doch gewisse, wenngleich nicht unbedingt augenfällige oder brachial gewollte Parallelitäten: so ist in beiden Antiutopien eine permanente Kontrolle der Bevölkerung gegeben. Bei Orwell dank der Überwachung durch den „Großen Bruder“ und die in jeder Wohnung befindlichen Teleschirme, bei „Minority Report“ durch allgegenwärtige Augenscans und sogar partielle Zukunftsüberwachung. Auch die „Precrime“-Polizisten erinnern irgendwie an die gefürchtete orwellsche Gedankenpolizei – eine Art Hyper-Stasi oder Ulta-Gestapo – die letztlich nur ein Ziel haben: Verhinderung von Systemwidrigkeiten. Hier der bevorstehenden Morde, deren Verhinderung unstreitig im Grundsatz zu befürworten ist, dort der Entstehung von Zweifeln und Widerstand. In jedem Fall erfolgt jedoch die Aburteilung und „Bestrafung“ bar dessen, was hierzulande und in unserer Zeit unter rechtsstaatlichen Verfahren verstanden wird.

Insoweit ist „Minority Report“ vielleicht sogar noch etwas spitzer, als es Orwells Antiutopie ist. Denn wird dort vergleichsweise im Versteckten gearbeitet – Leser des Romans sollten nur an das „Ministerium der Wahrheit“ denken, in der die Hauptfigur des Romans die Vergangenheit der Gegenwart anpasst – so entfaltet hier das System seine ganze Brutalität und „Herrlichkeit“, indem die „Zukunftstäter“ direkt und unmittelbar gestellt und verhaftet werden.

Man muss sicherlich nicht Jurist sein oder sich, wie ich, infolge der universitären Ausbildung mit den rechtsstaatlichen Verfahrenssätzen im Strafprozess vertraut gemacht haben, um zu erkennen, welche Gefahr dieses vermeintlich idyllische System, das Gewalttaten auf immer zu vermeiden scheinen kann, in sich trägt: die Verhaftung und quasi „lebendige Begrabung“ eines Menschen, der zu einem möglicherweise noch Stunden in der Zukunft liegenden Zeitpunkt einen Mord begehen soll, zum aktuellen Zeitpunkt der Verhaftung aber selbst noch nicht einmal etwas von seinem zukünftigen Affektentschluss weiß!!!

Für alle – und das werden sicherlich die meisten sein, die meinen Beitrag lesen – die sich noch nie durch das „Theoriengestrüpp“ hinsichtlich der strafrechtlichen Abgrenzung zwischen „(strafloser) Vorbereitung“ und „(strafbarem) Versuch“ in Urteilsbegründungen, Lehrbüchern und Kommentaren beißen mussten, wird sicherlich die Problematik einer solchen Vorgehensweise abseits des juristischen Diskurses hierzu gleichfalls deutlich: ein Individuum wird für seine eigene Zukunft bestraft!

Dabei ist, im Film wie aber auch beim Durchspielen eines potentiell möglichen Zukunftsmodells, weniger die Frage, ob ein solches Vorgehen überhaupt bei Annahme einer noch so geringen Fehlerquote gerechtfertigt ist oder ob nicht vielmehr, solange auch ein noch so kleiner Fehler existiert, eine Anwendung außer Betracht bleiben muss. Vielmehr ist wohl zu fragen, ob, gesetzt den Fall, die Vorhersage eines zukünftigen Kapitalverbrechens wäre möglich, eine derartige Linearität menschlicher und universeller Handlungsabläufe angenommen werden kann, als aus der Zukunft die Strafbarkeit in die Gegenwart „gezogen“ wird.

Zum Vergleich eine kurze „juristische Abhandlung“ über den derzeitigen Beginn der Strafbarkeit als Grundlage staatlicher Ahndung und Bestrafung des Täters: mit wenigen Ausnahmen, etwa der Vorbereitung eines Angriffskrieges – unheimlich alltäglich, ich weiß – oder der Verabredung zur Verbrechensbegehung – also etwa der Verabredung, einen Mord zu begehen – beginnt die Strafbarkeit erst, sobald der Täter in das „Versuchsstadium“ eingetreten ist, er „unmittelbar angesetzt“ hat.

Um Verwirrung zu vermeiden: die eben genannte „Verabredung zur Verbrechensbegehung“ setzt, bereits begrifflich, das Zusammenwirken mindestens zweier Personen voraus, so dass bei einem Alleintäter gerade keine Strafbarkeit vor dem Versuchseintritt, auch beim (geplanten) Mord, möglich ist. Da insoweit am Merkmal „unmittelbares Ansetzen“ letztlich die Entscheidung darüber, ob der Täter als Angeklagter zu einer Freiheitsstrafe von mindestens drei bis zu fünfzehn Jahren verurteilt wird oder, im Extremfall, freigesprochen wird, hängt, verwundert es sicherlich nicht, dass auch nach mehr als 120 Jahren Strafgesetzbuch, über 50 Jahre Rechtsprechung durch den Bundesgerichtshof und sicherlich mehr als 150 Jahre wissenschaftliche Erkenntnissuche der ultimative „Abgrenzungsaspekt“ nicht gefunden ist.

So ranken sich auch heute noch immer ein gutes Dutzend Theorien und Ansichten um die genaue Festlegung und die Kriterien im Einzelfall, so dass der zur Strafbarkeit führende Versuch bereits mit dem Laden der Schuss- und Mordwaffe, mit dem Anlegen über das Zielen bis hin zur Schussabgabe gespannt wird. Volle Strafbarkeit wegen Mordes mit lebenslänglicher Freiheitsstrafe, die, um einem allgemeinen Vorurteil entgegen zu treten, als solche verhängt und des öfteren auch wirklich vollzogen wird, tritt dabei erst mit „erfolgreicher“ Tötung ein.

Soweit also der „juristische“ Grobhintergrund, wobei selbstverständlich zwischen diesen theoretischen Betrachtungen und der realen Lage, angefangen bei Tatermittlungen über Gerichtsverhandlungen bis hin zur Urteilsfindung, mehr als nur Differenzen bestehen. Klar dürfte, so hoffe ich wenigstens, eines geworden sein: noch, und hoffentlich auch für immer, muss ein Verbrechen erst begangen worden sein, zumindest, will man das „begehen“ mit „vollenden“ gleichsetzen, versucht worden sein, damit ein Individuum als Täter oder Verbrecher „abgestempelt“ werden kann.

In der Zukunft von „Minority Report“ ist dies gerade nicht der Fall. Hier entscheidet letztlich ein „drogenstabilisiertes Orakel“ über das Schicksal derer, die einmal straffällig werden, es aber – insoweit ein „fundamentales Paradoxon“ – letztlich gar nicht mehr können. Insoweit gilt auch der bereits den Römern bekannte Grundsatz „in dubio pro reo“ (lat.: Im Zweifel für den Angeklagten) nicht, da es dank des modernen Orakels – auch in der griechischen Mythologie bzw. Vergangenheit sind die Orakel über Erdspalten errichtet worden, aus denen bewusstseinsbeeinträchtigende Dämpfe entstiegen sein sollten und die Visionen der Priester hervorgerufen haben – überhaupt gar keinen Zweifel an der bei Nichteingriff erfolgten Tatbegehung gibt. Entsprechend erfolgt auch kein Prozess, da die eigene Zukunft des Täters diesen mehr als ein Geständnis belastet und keinerlei Zweifel an seiner Schuld und Straffälligkeit lässt – obgleich er selbst noch gar nichts getan, gegebenenfalls noch nicht einmal gedacht hat.

Und schließlich, um den juristisch-philosophischen „Sumpf“ zu verlassen, eimal mehr das Problem des Missbrauchs von Menschen durch Ihresgleichen getreu dem Sinnsatz „homo homini lupus est“ (lat.: Der Mensch ist sich selbst ein Wolf). Die Präcogs werden, wie auch der ziemlich am Anfang fallende Kurzdialog „Sie sind mehr als nur Menschen“ „Sie sind n u r Mustererkennungsfilter.“ im Film deutlich macht, künstlich in einer Art Wachkoma gehalten. In der Lage, die schrecklichen zukünftigen Ereignisse als reale Situationen mitzuerleben und die Ängste der Opfer zu fühlen, zugleich aber unfähig, sich den Eindrücken zu entziehen oder diese zumindest zu verarbeiten – zum Wohle der übrigen Bevölkerung, die so vor sich selbst geschützt werden soll.


Der Film ist, insoweit knüpfe ich am Ende – für die Wenigen, die bis hier hin durchgehalten haben – wieder am Anfang an, nach meiner Ansicht mehr als nur ein Film. Er ist eine Utopie, eine Antiutopie, die bizarre und surrealistische, zum Teil mit Abstrichen aber auch bereits gegenwärtige oder zumindest im Entstehen begriffene Aspekte aufzeigt: Verurteilung ohne Beweise, Indizien aus ungeklärten Quellen, Bestrafung ohne Verstöße. Und dennoch wird die Hoffnung, dass alles sein gutes Ende findet, dem Zuschauer oder, besser, dem Erlebenden hingehalten ... bis eben auch diese erlischt.


Ein Film, wie er sicherlich nicht alle Tage auf den Kinowänden zu sehen ist, der aber auch, wird er nicht nur als Unterhaltungskomponente betrachtet, nicht unbedingt wöchentlich „erlebt“ werden muss. Ausdrucksstark und reich an charakterlichen Darstellungen, gut in der Umsetzung und brillant in der schauspielerischen Leistung – nicht nur von Tom Cruise. Einmal mehr zeigt sich auch, das Science-Fiction mehr sein kann, als nur Laserorgien oder Megaexplosionen.


Ein Film, den ich daher auch nur empfehlen kann, uneingeschränkt und ausnahmslos, da auch diejenigen, die nach seinem Erleben nicht die von mir angesprochenen Hintergründe sehen oder diese anders bewerten, ihren Spaß und Unterhaltungswert erhalten und sicherlich nicht enttäuscht oder gelangweilt nach Hause gehen werden. Neugierig wäre ich dann aber schon hinsichtlich möglicher und sicherlich weitgefächerter anderer Interpretationen, die hoffentlich zu dem ein oder anderen Kommentar führen.


Geschrieben am: 11. Aug 2003, 19:43   von: magnifico



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