| KONTAKT | | HILFE | | HOMEPAGE |
 MyReise   MyTickets   MyShopping 
 
    STARTSEITE
Suche in
  Auswahl

Kategorie:

Aktuelles
Was ist Q-Test.de
Geld verdienen
Mitglied werden
Kontakt

  User Login
Username

Passwort



Passwort vergessen ?
 

Übersicht > Unterhaltung > Kinofilme > Science-Fiction > The time machine

    >> Vor- und Nachteile / Bewertung



Nicht das original, aber doch sehenswert
Bericht wurde 1047 mal gelesen Produktbewertung:  befriedigend
Bericht wurde 0 mal kommentiert Berichtbewertung: 

Ich gebe es ja zu, ich war schon wieder im Kino und habe mir einen Film angeschaut. Wen es etwas wundert, ich gehe sehr gerne ins Kino, meist in kurzer Zeit recht oft und dann wieder lange nicht. Dies hat aber an dieser Stelle nicht zu suchen und wird euch auch bestimmt nicht sonderlich interessieren.
Also, ich hatte schon als Kind unzählige Male H. G. Wells "Die Zeitmaschine" im Fernsehen angeschaut und das Buch gelesen. Fasziniert von der Vorstellung, durch die Zeit reisen zu können, dabei immer auf der Suche, die Welt zu verändern, hatte ich gebannt diesen Film verschlungen und immer wieder davon geträumt, diese sei doch möglich. Natürlich, es war nur eine Geschichte, Science Fiction, aber darum nicht weniger spannend. Nun, Jahrzehnte später sollte diese spannende Geschichte in neuem Glanz erstrahlen und wieder den Weg in die Kinos finden. Angetrieben sicher vom einstigen Erfolg wurde abermals die Geschichte eines Forschers erzählt, der aus persönlichem Unglück eine Maschine baut, die es ihm erlaubt durch die Zeit zu reisen. Diesmal wurde das neue Werk von Simon Wells verfilm, welches dem Werk seines gleichnamigen Ur-Großvaters alle Ehre machen sollte. So war das Ziel, einen Film zu drehen, getreu zwar dem alten Vorbild, aber doch mit den Möglichkeiten, sprich der Technik von heute. Sozusagen eine Modernisierung des alten Märchens. Was daraus gemacht wurde, nun darüber streiten sich die Gestallten.

***Worum geht es denn ?****
Ende des 19. Jahrhunderts arbeitet an der New Yorker Columbia der Physiker Alexander Hartdegen (gespielt von Guy Pearce). Neben seinen Verpflichtungen als Dozent für Physik, liegt sein Hauptinteresse eher in der Forschung. Seine Ideen sind dabei seiner Zeit weit voraus, was aber nur wenig Verständnis und Respekt seiner Kollegen einbringt. Trotz der Vielen Arbeit, hegt er dennoch eine sehr innige Beziehung zu Emma (Sienna Guillory), in die er sich bis über beide Ohren verliebt hat. Diese Liebe geht so weit, das Alexander sogar um Emmas Hand anhalten möchte. Wie aber das Schicksal so spielt, ereignet sich just in dem Moment, in dem Alexander seine Liebe erklären möchte das Unglück. Während des Heiratsantrags werden beide Opfer eines Raubüberfalls. Auf Emma wird geschossen und sie erliegt ihren Verletzungen.
Als gebrochener Mann, verbittert vor Schmerz zieht sich Alexander immer mehr aus der Öffentlichkeit zurück und widmet sich nur noch seiner Arbeit. Sein Wunsch ist es, eine Zeitmaschine zu bauen, mit deren Hilfe er in der Zeit zurückkehren kann, um dann das Geschehene rückgängig zu machen. In der Tat geling sein Vorhaben in Bezug auf den Bau einer solchen Maschine. Er reist prompt zurück, umgeht den Überfall und rast in ein neues Unglück. Wieder, diesmal aber auf andere Art und Weise wird Emma Opfer eines Unglücks und stirbt. Nun muss Alexander einsehen, dass er nie das Geschehene wird ändern können.
Auf der Suche nach einer Antwort auf das Warum, entschließt er sich abermals eine Zeitreise anzutreten, diesmal aber in die Zukunft. Bei Zwischenstopps im Jahr 2030 (die Welt ist noch in Ordnung) und 2037 (inzwischen wurde der Mond aufgrund einer missglückten Sprengung auseinander gebrochen), landet er schließlich durch eine kleine Panne im Jahr 800000 (ca.).
Nur oberflächlich gesehen ist die Welt dieser Zeit ein Paradies und die jungen Menschen (wo immer die Alten sind) leben fröhlich in den Tag hinein. Tatsächlich aber besteht die Welt aus zwei Arten von Menschen. Diese so glücklichen und die Morlocks. Letztere scheinen pure Monster zu sein deren einzige Nahrungsquelle die schönen Eloi sind, die das Privileg haben auf der Erdoberfläche zu leben. Abermals verliebt sich Alexander in eine Frau, diesmal die schöne Mara (Samantha Mumba). Er versucht sie vor den Morlocks zu retten und erfährt dabei überraschendes von Führer der Morlocks (Jeremy Irons) über die Entwicklung der Menschen so wie er sie aus seiner Zeit kennt.

***Wie wars?***
Wer das Original kennt wird sich sicher schon auf die Tricks in der neuen Variante gefreut haben. Diejenigen, den es so geht kann ich versichern, daß sie nicht enttäuscht werden. Alle Tricks sind elektronisch auf gearbeitet worden oder entstammen gänzlich aus dem PC. Hinzu kommt, dass an der Requisite bei Finanzmitteln von einer Million Dollar nun wirklich nicht gespart wurde. So werden vor allem die Zeitreisen eine wahrer Genuss für den Zuschauer. Besonders hat mir dabei die Entwicklung New Yorks gefallen, bei der die Entstehung der einzelnen Gebäude entsprechend ihrer tatsächlichen Erbauung nachempfunden wurde.
So gut auch die technischen Tricks sind, so schlecht sind aber auch einzelne Masken. Wurden zugegeben nicht nur die schnellen Bewegungen der Morlocks sondern auch deren Aussehen gut gemacht, enttäuschen ein wenig die Masken der Eloj. Diese Menschen im Hawaii-outfit wurden versehen mit Pseudo-Tatoos und wirken wie am falschen Platz in dieser doch so guten Geschichte.
Versehen nun wurde der Film mit einer Musik die mir nicht viel sagte. Keinerlei Spannung wurde aufgebaut, nirgends wurde die Handlung unterstützt. Hier hätte ich von Hans Zimmer wirklich mehr erwartet.

***Fazit***
Die Geschichte um die Zeitmaschine war und ist immer noch eine interessante und wert verfilmt zu werden. So lange nach der Ausstrahlung des Original war es zu Recht an der Zeit, ein re-make zu wagen. Dabei hat sicher Wells Ur-Enkel am ehesten das Recht dazu, diese Unterfangen zu wagen. Was dabei entstanden ist, stellt einen sehenswerten Film dar, der vor allem aufgrund der Effekte und brillanten Bilder zu dem wird was er ist. Leider wird der Geist der ursprünglichen Geschichte nur am Rande geweckt. Die Entwicklung des Menschen in scheinbar zwei Rassen oder Arten, die nichts anderes als das Gute im Menschen zum einen und das Schlechte zum anderer wird gerade mal in wenigen Minuten abgehandelt. Aber gerade diese Konflikt ist es, der den Charme des 1960 mit dem Oscar prämierten Originals mit Rod Taylor von George Pal ausmacht. Hinzu kommen einige Widersprüche und unschlüssige Zusammenhänge die dem re-ake nur schaden. Dennoch denke ist, das es lohnt den Film zu sehen, empfehle aber jedem sich auch bei Zeiten mal das Original anzuschauen. Betrachtet man beide Filme unabhängig voneinander, so erscheint jeder für sich als ein gutes Werk.


Geschrieben am: 23. May 2003, 17:01   von: jeff2000



Bewertungen   Übersicht


Was ist Q-Test.de | Impressum | Werbung | Geld verdienen | Banner | Counter | Preisvergleich | Download