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Übersicht > Unterhaltung > Kinofilme > Komödien > American Pie 2

    >> Vor- und Nachteile / Bewertung
Vorteile:
im Rudel angeschaut hat der Film sicher Unterhaltungswert;

Nachteile:
Peinlichkeit als Serienproduktion;




Peinlich - Peinlich
Bericht wurde 1551 mal gelesen Produktbewertung:  mangelhaft
Bericht wurde 0 mal kommentiert Berichtbewertung: 


Ich weiß jetzt schon, dass ich mich mit diesem Bericht mit Sicherheit aufs Glatteis begeben werde.

Denn wenn ich andere Berichte zu diesem Film (auf anderen Meinungsplattformen) lese, so sind diese durchweg positiv bewertet, zwar oft mit Abstrichen, aber doch positiv, was mit den verschiedenen Geschmäckern der Zuschauer zu begründen ist.

Meine Meinung - und auf die kommt es ja wohl auf dieser MEINUNGS-Plattform in erster Linie an - ist da etwas anders gelagert.

Ganz kurz zum Inhalt des Films:

Die Hauptakteure sind nahezu identisch mit denen des ersten Filmes. Jim und seine vier Freunde mieten nach ihrem ersten „erfolgreichen“ College-Jahr ein Sommerhaus am See, um dort ungestört von allen äußeren Einflüssen eine riesige, endlose Party zu feiern. Natürlich nicht ohne Hintergedanken in Bezug auf die „Erfahrungen“, die im ersten Film errungen wurden, sprich, mit der jeweils Auserwählten die Zeit im Bett zu verbringen. Aber bevor sie diesem ihrem „ehrenhaften“ Ziel näher kommen, müssen die Jungs noch viele peinliche Situationen überstehen.

Wen es jetzt juckt, diesen Film in seiner vollen Länge ansehen zu wollen, der muss ins Kino gehen.

Ich möchte mich hier auf meinen persönlichen Eindruck beschränken und der wäre wie folgt:

Bereits beim Vorgänger dieses Films äußerten sich Fachpresse und Filmkritiker meist wie folgt: „Dümmliche und ziemlich humorlose Nullnummer“, der man getrost aus dem Wege gehen könnte, dies aber nicht darf, weil die Masse vieler „niveauloser“ Kinogänger (und der Großaktionär und Filmverleiher Leo Kirch) den Film hochpreisen und letztendlich auch besuchen.

Ganz so krass möchte ich allerdings nicht argumentieren, aber meine Meinung liegt doch sehr nahe an dem, was die sogenannten Fachleute auch über dieses Werk, den Nachfolger, vom Stapel lassen.

Die im Film auftauchenden peinlichen Alltagsszenen pubertierender Jugendlicher, die außerhalb des Dunstkreises ihrer Erzeuger sexuelle Erfahrungen sammeln wollen, sind manchmal noch nicht einmal zum Lachen, sondern einfach nur peinlich. Dabei entspricht reichlich wenig der Realität, denn wer kommt bei seinen Sexaktivitäten schon mit Sekundenkleber in Berührung und fingert dann damit noch an seinen edelsten Teilen herum? Soviel Dummheit gibt es selbst im realen Leben nicht, auch nicht mit noch soviel Phantasie. Doch zugegeben: einen Punkt für gelungene Slapstick muss man dieser Filmszene geben.

Außerdem mag ich zugeben, dass der Film in bestimmten Situationen - z.B. auch in der zuvor geschilderten - Lacher produzieren kann. Dafür muss man aber mit seinen Kumpels ins Kino gehen, denn im Rudel erscheint manche Situation eher zum grölen, als wenn man sich die betreffende Situation alleine anguckt und dabei ins Nachdenken verfällt.

So war es auch bei meinem Kinobesuch:
Hinter, vor und neben mir saßen Gruppen von Jugendlichen, die den Film natürlich toll fanden.
Wenn ich ehrlich bin, muss ich gestehen, dass ich sehr wenig vom Gesprochenen dieses Filmes mitbekommen habe. Dafür aber mehr von den Kommentaren und entzückten Ausrufen meiner Mitbetrachter. Teils kommentierten sie die peinlichsten Situationen im Film mit eigenen Peinlichkeiten, die in den Augen ihrer Kumpels als männlich und äußerst cool galten.
Eines muss ich hier noch einräumen und klarstellen: weibliche Besucher waren da viel zurückhaltender, ja sogar überhaupt nicht bemerkbar. Muss wohl doch was dran sein an der Behauptung: Mädchen/Frauen zeigen im jungen Alter etwas mehr Reife als ihre männlichen Gegenstücke.

Mein Fazit:

Wer sich in einer feuchtfröhlichen Laune und im Kreise seiner Kumpels befindet, der sollte, gemeinsam mit diesen Kumpels, diesen Film besuchen.

Wer diesen Film alleine mit Partner oder Freund anschauen will, der sollte warten, bis dieser auf DVD und Video herauskommt, oder darauf, dass ihm/ihr der Filmvorführer eine Privatvorstellung gibt.

Vom Inhalt her nichts Neues, sieht eher aus wie ein Neuschnitt des Originals. Lediglich der Soundtrack, der ist Klasse.

Übrigens: In den USA hat dieser Film an seinem Startwochenende 45 Millionen US-Dollar eingespielt. Für dieses Geld könnte man einige Millionen Apfelkuchen erwerben und an bedürftige Personen verteilen. Wäre wahrscheinlich wertvoller.

Euer Kinogänger: K.B.

24.11.2001



Geschrieben am: 24. Nov 2001, 09:35   von: gfbeck



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