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Übersicht > Dienstleistungen > Energieversorger > Strom > Anbieter

    >> Vor- und Nachteile / Bewertung
Vorteile:
günstiger Strom

Nachteile:
Wechsel kostet viele Nerven




Ares - Wechseln leicht gemacht?
Bericht wurde 2676 mal gelesen Produktbewertung:  befriedigend
Bericht wurde 0 mal kommentiert Berichtbewertung: 

Nachdem mein Stromversorger ganz schön teuer geworden war, wir gehören zu den Isar-Amperwerken, machte ich mich letztes Jahr daran, per Internet, einen Stromvergleich durchzuführen.

Ares hatte damals mit einer Grundgebühr von rund 56 Euro und 11,25 ct/KWh für unser Postleitzahlengebiet mit Abstand den besten Tarif. Der Tarif nennt sich Future Plus.

Der Anbieter wollte sich um alles kümmern, wie auch die Kündigung beim alten Stromversorger. Also dachte ich mir, wenn das so einfach ist, einen Versuch wäre es schon Wert. Immerhin würde bei unserem Verbrauch von ca. 4500 KWh eine Ersparnis von ca. 150 Euro pro Jahr herausspringen.

Den Antrag auf Wechsel druckte ich also ausgefüllt am Computer aus und schickte ihn auch gleich an die angegebene Adresse bei Ares.

Schon zwei Wochen später hatte ich eine Bestätigung, dass Ares unter Einhaltung der gesetzlichen Kündigungsfrist, die Umstellung auf Ares vornehmen würde. Nachdem bis dahin noch 3 Monate Zeit waren, vergaß ich die Sache vorläufig wieder.

Kurz vor Weihnachten, am 01.11.2001 sollte der Vertrag bei Ares beginnen, bekam ich dann ein Schreiben, dass sich der Preis bei Ares aufgrund der Netznutzungsentgelte ab 01.01.2002 erhöhen würde. Nun würde der Grundpreis 60 Euro jährlich und der Verbrauchspreis 14,09 ct/KWh betragen.

Toll kaum 2 Monate beim neuen Anbieter, schon rechnete sich der Wechsel fast nicht mehr. Heute würde ich bei einem Anbieterwechsel auf jeden Fall darauf achten, dass wenigstens für 1 Jahr eine Preisbindung besteht.

Meine zweimonatige Abschlagszahlungshöhe wurde mir in diesem Schreiben auch mitgeteilt. Mittlerweile sind ein paar Monate vergangen und bei der Durchsicht meiner Kontoauszüge musste ich feststellen, dass seit dem Wechsel noch nicht einmal die Abschlagszahlung abgebucht worden war.

Aus diesem Grund wendete ich mich an die Hotline, um mich nach dem Stand meines Vertrages zu erkundigen. Ares bietet seit neuesten eine Hotline 0180/1122332 mit Gebühren zum Ortstarif an.

Ein kompetent klingender Mitarbeiter nahm also Einsicht in meinen Vertrag und musste feststellen, dass bis heute die Vertragsumstellung seitens des Netzbetreibers noch nicht vorgenommen worden sei. Das heißt, dass eine Umstellung auf Ares erst dann möglich ist, wenn die ISAR-Amperwerke auch bestätigen, dass der Vertrag mit dem Vorbetreiber erloschen ist.

Momentan sei ich also eigentlich stromlos glücklich, müsste aber evtl. damit rechnen, dass ich von den Isar-Amperwerken wieder eine Rechnung bekäme.

Daraufhin meinte ich, dass ich auf gar keinen Fall damit einverstanden sei, jetzt wieder die doch noch höheren Gebühren der Isar-Amperwerke zu bezahlen.

Der Mitarbeiter traf mit mir dann folgende Vereinbarung.

Er würde sofort die Kündigungsbescheinigung von den Isar-Amperwerken anfordern und ich versprach ihm, die Kündigungsbestätigung, die ich von meinem vorherigen Strombetreiber bekommen hatte, mit einem kleinen Anschreiben an ihn zu faxen.
In dem Anschreiben bat ich darum die Vertragsumstellung rückwirkend zum 01.11.01 bei den Isar-Amperwerken abzuklären.

Zum Tarif gab er mir den Rat, nachdem der Vertrag nicht ordnungsgemäß innerhalb von 4 Monaten zustande gekommen ist, von meinem Sonderkündigungsrecht Gebrauch zu machen und gleichzeitig den Tarif „Future Plus“ auf den neuen Tarif „Ares Selekt Netzgebiet B“ rückwirkend umstellen zu lassen. Dieser Tarif schlägt mit 13,4 ct/KWh zu Buche, was doch wieder eine Erleichterung ist.

Mittlerweile schulde ich mindestens 400 Euro Strom. Diese Kosten wäre Ares bereit, mir in Ratenzahlungen abzubuchen, damit nicht eine so große Summe auf einmal fällig ist.

All dies ist jetzt veranlasst und mit Spannung erwarte ich nun eine Antwort, von wem und ab wann ich jetzt Kunde für meinen Strombezug bin.

Wie die Sache weiter geht, werde ich noch mal ergänzen bzw. neu berichten.

Meine Meinung:

Überall wird damit geworben, wie einfach und problemlos ein Wechsel dem Kunden gemacht werden soll. Wenn man sich auf diese Versprechen verlässt, steht man bald ohne Stromversorger da. Ares hätte von sich aus auf jeden Fall von sich aus dafür Sorge tragen müssen, dass die Umstellung auch wirklich vorgenommen wird. Es kann doch nicht sein, dass man sich als Kunde darum kümmern muss, dass das Geld auch wirklich eingezogen wird.

Sollte in meinem speziellen Fall klappen, dass ich dafür den preiswerteren Tarif in Anspruch nehmen kann, was ich jetzt noch nicht genau weiß, dann hätte sich der Ärger wenigstens finanziell gelohnt.

Bis bald

Mittlerweile sind wieder 2 Wochen ins Land gezogen. Freiwillig habe ich von Ares nichts gehört, also rief ich wieder einmal die Hotline an. Natürlich war diesesmal eine andere Mitarbeiterin am Telefon.

Zunächst riet sie mir erneut, bitte beantragen sie das nochmal neu. Daraufhin bin ich schon ein bischen ärgerlich geworden und meinte dazu, wie oft ich das denn noch machen solle.

Auf jeden Fall war in der Angelegenheit immer noch nichts von seiten Ares geschehen. Nachdem ich massiv darum gebeten hatte, dass man mir endlich Bescheid gibt, rief sie mich auch prompt nochmals zurück, um mir mitzuteilen, dass sie die Sache an den Kundenservice weitergegeben hätte und dass ich heute oder morgen vor dort einen Anruf bekäme.

Skeptisch war ich schon, aber o Wunder am Tag darauf rief mich tatsächlich wieder eine andere Mitarbeiterin von Ares zurück.

Sie hätte die Sache jetzt in die Wege geleitet und rechnet damit, dass ich ca. einer Woche Antwort da ist und sie würde mich dann ganz schnell informieren.

Das ist der Stand bis heute. Nächste Woche geht mein Bericht dann wieder weiter.

Mittlerweile nach einem 3/4 Jahr ist der Wechsel nun endlich vollzogen. Ob man nocheinmal einen Stromwechsel vornehmen soll oder nicht, das ist die Frage.


Geschrieben am: 29. Sep 2002, 09:40   von: angelika46



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