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Übersicht > City-Guide > Ausland > Israel

    >> Vor- und Nachteile / Bewertung
Vorteile:
ein Land voler geschichte und religiöser gegenwart

Nachteile:
zur Zeit evtl etwas unsicher




Mein Traumland
Bericht wurde 3313 mal gelesen Produktbewertung:  gut
Bericht wurde 2 mal kommentiert Berichtbewertung: 

Isral ist, allen politischen und sicherheitsmäßigen Bedenken zum Trotz, mein Traumland. Im Nissan letzten Jahres (im weltlichen kalender frühjahr diesen Jahres) sollte es eigentlich eine Reise geben, auf der wir gemeinsam die Partnerstadt Münsters Rishon-le-Zion besucht hatten. Leider wurde diese reise abgesagt, weil sich nur sehr wenige TeilnehmerInnen gefunden hatten. Schade.
So muss ich noch meinem vorhergehenden besuch zehren, der eine Israelrundreise war (alleine dorthin zu fahren, hatte ich erstmal keine Lust; vieleicht wird die reise im Winter nachgeholt, sonst werde ich wohl doch für mich nach Israel fliegen).

So erzähle ich Euch jetzt von meiner Israel Rundreise. Angekommen bin ich in -tel Aviv, was der normale Flughafen ist. Von dorten wurde ich mit einem Taxi abgeholt und nach Jerusalem gebracht, wo ich den Rest der Gruppe traf.
Unser Programm begann in -jetzt werde ich den richtigen Namen schreiben - Jeruschalajim. Ölberg, Grabeskirche und Klagemauer sind, neben der Altstadt, die Höhepunkte eines heutigen Jerusalembesuches. Ölberg und Grabeskirche, okay gehören zum Jerusalem-Besuch dazu. Und Jeschuah ist ja ein Rabbi mit durchaus bedenkenswerten Positionen gewesen. Wichtiger war der Besuch an der Klagemauer. Eigentlich Westmauer, weil dieser Teil des Tempels stehen geblieben ist. Die Westmaer ist ein Ort des Gebetes. Viele TouristInnen bween dort außerhalb der eigentlich üblichen Gebetszeiten, was möglich und in Ordnung ist, sie aber relativ deutlich als TouristInnen kennzeichnet. In der Westmauer ist eine eher in Osteuropa (und inzwischen aus bekannen Gründen Amerika)beheimatete Gebetsform vorfindlich, nämlich das Einlegen von Gebetsanliegen in die Mauernische. Traditonsgmäß ist das persönliche Gebet still und mit dem achtzehnbittengebet verbunden; die jetzt genannte Gebetsform ist davon abweichend und hat sich konsequenterweise auch außerhalb eines eng umgrenzten Bereiches kaum durchgesetzt.
Frauen und Männer beten an der Klagemauer an getrennten Plätzen und es gibt starke Bewegungen, dass auch Frauen den Tallit an der klagemauer tragen dürfen. Die Trennung von fRauen und Männern im Gebet hat ursprünglich nicht frauenfeindliche Gründe, sondern dient(e) Frauen wie Männern zur besseren Konzentration auf das Gebet. Dass sie heute teilweise andres empfunden wird, ist genauso richtig wie ihr völlig undiskriminierender Ursprung. (Ich selber bevorzuge auch einen egalitären G-ttesdienst, allerdings gibt es diese nur vereinzelt und relativ unregelmäßig).
Shoppen lässt sich auch relativ gut, aber achtet bitte immer auf folgendes: Die Mehrwertsteuer ist in den komunizierten Preisen oft nicht mit eingerechnet !
Zu Jeruschalajim noch ein Wort: Mea Sherim ist das orthodoxe (bessser: orthopraxe) Viertel. Dort wohnen Menschen und keine Touriattraktionen. natürlich ist es möglich, durch dieses Viertel zu gehen - es besteht aus normalen Straßen und manchmal ist der Weg dadurch eine Abkürzung - aber nicht gaffend und mit der Kleiderordnung, die für dieses Viertel gilt. (Bedeckte Ellenbögen, Männer Kopfbedeckung, bedeckte Knie, Frauen nicht in Hosen). Diese Regeln gelten in dieser strenge zum Teil noch nicht mal in allen Synagogen (unbedeckte Ellenbögen und Hosen bei Frauen sind in Masorti- und liberalen Synagogen meistens volkommen okay), aber sie gelten für dieses Wohnquartier und diese Wünsche der BewohnerInnen sollten wir respektieren.
Zu Yod vashem, der Holocoustgedenkstätte , nur soviel: Sie ist wohl auf jeden fall ein Pflichtpunkt für Deutsche, ein Ort tiefer Trauer, an dem Vernichtung spürbar wird. Und die verantwortung dafür, dass sich vergleichbares nicht mehr wiederholt.
Ein weiterer Punkt unseres Besuches war Beth-Lechem (oft als Bethlehem verdeutscht), übersetzt Haus des Brotes. Heutigentags wird es wohl nicht möglich sein, dorthin zu fahren auf grund der politischen Situation. Schade.
Dann waren wir noch in Nazareth, am See Kinereth (Genezareth) und in Tel Aviv.
Alle diese Orte sind sehenswert, die ersten besonders aus chrsitlicher Sicht, findet sich doch eine Kirche, wo der Vater Jeschuah´s seine schreinerei hatte. Am See Kinereth finden sich manche Orte, an denen Jeschuah gepredigt hat und auch der berg, wo die Bergrede gehalten wurde, ist dortselbst vorfindbar.
Tel Aviv ist eine recht moderne, eher weltliche Stadt. Zu erwähnen sit insbesondere der Strand und der Künstlervorort Jaffa. Dieser hat übrigens eine viel größere Tradition als Tel aviv, welches ursprünglich eine vorörtliche Zugründung für Jaffa war...
Dann waren wir noch in Massada. Massada ist ein Mahnmal des Widerstandes gegen die römische Besatzung. Eine Festung, die doch gefallen sit. Und wo heute RekrutInnen der israelischen Armee mit dem Ruf "Massada darf nicht wieder fallen" vereidigt werden.
Als letztes waren wir am und im Toten Meer. Der Binnensee mit einem großen salzgehalt. Baden ist sehr leicht und die salze sind auch gesund. Jedoch muss anch jedem Bad sorgfältig geduscht werden, da eine Dauereinwirkung des hohen Salzgehaltes hautschädlich sein kann.
Von Eliat aus sehn wir auf das Gebirge Moab (Jordanien), woher die bekannteste Proselytin (Ruth, vgl Bibel Buch Ruth) kam.

Allen, die anch Jisrael (so der landeseigene name) fahren wünsche ich schönen Aufenthalt und sichere Rückkehr.



Helmut


Geschrieben am: 29. Sep 2002, 16:06   von: helmut.agnesson



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