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Übersicht > Reisen > Tauch-Gebiete > Region Afrika

    >> Vor- und Nachteile / Bewertung
Vorteile:
sehr professionelles Tauchteam mit super Equipment - grosse Auswahl an Tauchfahrten

Nachteile:
keeeeine!




Tauchen ist Magic
Bericht wurde 3935 mal gelesen Produktbewertung:  sehr gut
Bericht wurde 1 mal kommentiert Berichtbewertung: 

Seit über einem Jahr bin ich unter den Tauchern und habe seither alle Tauchgänge bei den MAGIC DIVERS (gehören zum Magic Life Sharm El Sheikh) gemacht. Und ich muss sagen, ich bin endlos begeistert!

Das Team hat je nach Saison 7 - 11 Tauchlehrer und eine „Basis-Schnecke“ (die Lady erledigt die Administration und ist für alle Fragen, Infos, etc da). Die Teamältesten sind Andreas (Basisleiter), Ümit (auch Baba genannt) und Murat. Sie waren vor Ägypten schon in der Türkei im Magic Life World und haben dort die Tauchschule betrieben. Der Rest wechselt saisonweise teilweise ab, andere sind dauerhaft dort. Das Team ist sehr international – aus der Türkei, der Schweiz, Österreich, Deutschland der Slovakei und Ägypten. Kurse werden auf deutsch und englisch angeboten. Die Ausrüstungen werden von Scubapro, Aqualung und Mares bezogen. Schnorchler können sich hier ebenso Material ausleihen wie die Taucher. Und da direkt vor dem Strand ein wunderschönes Hausriff liegt lohnt sich das auf jeden Fall! Die Basis gehört dem CMAS Verband an, aber natürlich können auch alle PADI-Mitglieder dort tauchen gehen.

Für mehr Details, bzw zum reinschnuppern empfehle ich euch die Website der MAGIC DIVERS www.magicdivers.at Dort könnt ihr auch direkt Kontakt mit der Tauchbasis aufnehmen und euch alle Infos schicken lassen, die euch interessieren.

Das Angebot der TauchSCHULE bietet ein kostenloses Schnuppertauchen im Pool (2x wöchentlich), wo man die ersten kleinen Schritte tun kann und erleben kann, wie es sich überhaupt mit der gesamten Ausrüstung unter Wasser anfühlt. Anschliessend natürlich den Grundkurs für alle Einsteiger (beinhaltet drei Lektionen im Pool, drei Theoriestunden und zwei Tauchgänge auf einer Ausfahrt nach „Local“ mit dem Boot – Ausrüstung ist komplett mit dabei, sowie ein abschliessender Theorietest und das Logbuch / Preis: 199,00€) und für alle Fortgeschrittenen den Bronzekurs (CMAS 1*) (beinhaltet zwei Übungstauchgänge am Hausriff, eine Tagesausfahrt mit dem Boot nach „Local“ mit zwei Tauchgängen, einen praktischen Prüfungstauchgang, Ausrüstung ist komplett mit dabei, eine theoretische Lektion sowie die CMAS-Mitgliedskarte / Preis: 177,00€). Für alle, die gleich beide Kurse auf einmal buchen gibt es ein attraktives Preisangebot von 350,00€ (Aktualität bitte auf der Webseite nachlesen, keine Garantie – da das Angebot änderbar ist).

Die TauchBASIS bietet eine umfangreiche Auswahl an Ausfahrten, sowie Tauchgängen am Hausriff des Clubs (Tag und auch Nachttauchgänge – diese erst ab 15 geloggten Tauchgängen). Bei allen Bootsausfahrten ist die Verpflegung an Bord, sowie Flaschen und Blei inkludiert. Es werden jeweils zwei Tauchgänge durchgeführt. Los geht es morgens um 7.30h direkt von der Tauchbasis weg – zurück ist man gegen 16.00h / 16.30h. Der Hotelbus bringt dann alle samt Ausrüstung zum Hafen, wo man noch ein paar Meter zum Boot laufen muss und dann geht’s los!
Auf den Booten wird man bereits herzlich von der ägyptischen Besatzung begrüsst. Kurz nach der Abfahrt kann man schon die ersten Düfte des Mittagessens schnuppern, das der „Smutje“ bereits vorkocht. Das Essen ist auf beiden Booten sehr lecker! Es ist einfach eine gemütliche Atmosphäre, wenn man gemeinsam auf Deck sitzt und nocheinmal den Vormittagstauchgang mit den anderen Revue-passieren lassen kann. Kalte Getränke, sowie auch Kaffee und Tee stehen den ganzen Tag zur Selbstbedienung bereit. Nach Ankunft auf Deck gibt es erst eine kurze Einweisung zu den Gepflogenheiten (Schuhe ausziehen, nicht durchnässt in die Kabine gehen, wo ist was, etc.), dann baut man schnell sein Equipment zusammen und dann heisst es erstmal noch ein bischen entspannen bis das Boot am ersten Tauchplatz angelangt ist. Der Vorteil der frühen Abfahrt ist, dass man überall mit die erste Gruppe ist, die abtaucht und man so dem „Massenansturm“ grösstenteils entgehen kann. Zu Mittag wird dann irgendwo geankert und um ca. 13.00h geht’s weiter zum nächsten Tauchplatz. Vor jedem Tauchgang gibt es ein ausführliches Briefing über den Tauchplatz und seine Besonderheiten, das richtige Verhalten unter Wasser, den gesamten Ablauf und die Einteilung der Tauchpartner.

Es gibt täglich eine Fahrt mit dem Boot nach „Local“ – bedeutet zu den Riffen von Sharm El Sheikh bis über Ne’Ama Bay hinaus an der Küste entlang. Diese Ausfahrten sind am besten geeignet für Anfänger und gemütliche Tauchgänge. Die Tauchtiefe ist hier nicht so tief wie bei Tiran oder Ras Mohammed und man hat meistens einfachere Bedingungen betreffend der Strömung und Wellen. Da die Riffe direkt an der Küste liegen, sind sie wellengeschützter als beispielsweise die von Tiran. Es gibt wunderschöne Korallengärten nahe der Wasseroberfläche, sodass man hier auch Personen zum schnorcheln mitnehmen kann. Allerdings werden die Boote zuerst für Taucher gebucht und wenn genügend Platz ist auch für Schnorchler als Begleitpersonen. Diese zahlen einen Beitrag von 25,00€. Die Fahrt für Taucher kostet 60,00€. Auch bei „Local“ gibt es natürlich Drift-Tauchgänge, die ich als die interessanteren empfinde, da ich dabei das Gefühl habe, mehr gesehen zu haben. Wobei es natürlich auch sehr reizvoll sein kann, einen Platz intensiver zu erkunden.

Dreimal pro Woche werden Fahrten zu den Riffen in der „Strasse von Tiran“ angeboten. Es sind dort vier Riffe hintereinander (wobei ich bei meiner Aufzählung nicht die Reihenfolge einhalte...): Jackson Reef, Woodhouse Reef, Thomas Reef und Gordon’s Reef. Tiran ist einfach ein Paradies!!! Von der Korallenvielfalt in Farben und Formen und natürlich auch von der Vielfalt der Fische her. Hier kann einem auch hier und da mal etwas „Grösseres“ über den Weg schwimmen. Schildkröten z.B. sind keine Seltenheit. Und wer sich etwas genauer am Riff in den kleineren Details umschaut entdeckt auch die kleinen feinen Besonderheiten, die sich dort verstecken. Vielleicht eine kleine orange-violette Pyjamaschnecke oder einen getarnten Steinfisch... Der Preis für die Ausfahrten nach Tiran ist 70,00€ pro Person. Hier empfiehlt es sich weniger, Schnorchler mitzunehmen, da Tiran sehr exponiert liegt und häufig starke Wellenbewegung vorhanden ist. Ausserdem muss man dort dann zwischen all den ankernden Schiffen herum schnorcheln und bekommt dabei mehr Motorenöl ab als einem lieb ist (eigene Erfahrung vor meiner „Taucherkarriere“).

Nach Ras Mohammed gehen dreimal wöchentlich Ausfahrten (Eintrittsgebühr für den Nationalpark im Preis von 75,00€ inklusive). Für Ras Mohammed sollte ihr am Besten bereits Bronze, bzw. OWD haben und ein Visum für gesamt Ägypten im Pass haben (käuflich zu erwerben am Flughafen bei der Einreise – vor der Passkontrolle, normaler Weise bei einem Vertreter des Reiseveranstalters). Da Ras Mohammed als Nationalpark als Kulturreise in Ägypten gilt ist hier das Visum von Nöten. Dort hatte ich meinen mit beeindruckendsten Tauchgang seither (wobei dies auch mein erster dort war): Anemone City – Shark Reef – Yolanda Reef. Man startet bei einem sehr „gemütlich“ anmutenden Riff „Anemone City“ wo dem Namen nach endlos viele Anemonen wachsen und rund um sie herum tummeln sich natürlich auch reichlich „Nemos“ ;-) also Anemonefische. Es ist grandios, wenn man dort abtaucht und diese wunderschöne Landschaft vor sich hat, die noch relativ flach abfallend ins Meer hinaus geht. Dann aber taucht man weg – hinein ins tiefe Blau, ins Nichts, um weiter zum Shark Reef zu kommen. Dieser Moment hat mir fast einen Herzstillstand gebracht, weil es so faszinierend war und so „schaurig“, dass plötzlich wirklich nichts als Wasser um mich herum war. Dort muss man allerdings auch höllisch aufpassen, denn wie schnell verliert man hier die Orientierung, wenn man den Rest der Gruppe aus den Augen verliert und selbst keinen Kompass dabei hat – aber der Guide von der Tauchbasis ist jederzeit bei euch und schaut immer wieder, dass auch alles in Ordnung ist – also alles kein Problem. Ausserdem herrscht in diesem freien Bereich häufig eine starke Strömung, die eine schneller runter zieht als man es merkt (da man ja keinerlei äussere Anhaltspunkte hat...). Also kräftig paddeln und rüber zum Shark Reef. Und plötzlich taucht es vor einem auf – so unerwartet einerseits, andererseits hat man sich schon die Augen danach „ausgeschaut“ wo es denn nun endlich kommt. Ja und da ist es dann, eine Steilwand, die einem total den Atem nimmt. Es ist faszinierend, was es alles an dieser Steilwand gibt – und vor allem was es in der Tiefe gibt... und schwups war ich auf fast 30m ohne es zu merken. Besonders im Sommer umschwärmen einen dort riesige Fischschwärme von Fledermausfischen oder Schnappern zum Beispiel. Es ist einfach grandios wie sie mit einer Seelenruhe um einen herum schwimmen und man sich mitten in einem Schwarm von hunderten von Fischen befindet. Nach dieser Steilwand geht es langsam wieder in einen flacheren Bereich über – dem Yolanda Reef. Dort wird es besonders lustig, denn auf dem Grund sind überall Toiletten und Waschbecken verteilt, die von einem gesunkenen Schiff übrig geblieben sind. Wahrscheinlich dachten sich die Leute „Lassen wir die Toiletten hier, auch Taucher brauchen sanitäre Anlagen...“ Hier kann man wieder eine gemütliche Erkundungstour einlegen und auf dem Boden und in und um die Keramikteile jede Menge entdecken. Am Yolanda Reef habe ich so viele Blaupunktrochen auf einmal gesehen wie sonst noch nirgendwo.

Als weitere Fahrt Richtung Ras Mohammed gibt es die Fahrt zum Wrack der „Dunraven“. Es ist ein 1876 gesunkenes Segelschiff, dass jetzt in etwa 20m – 30m Tiefe auf Sandgrund liegt. Ihr braucht für diese Tour mindestens 20 geloggte Tauchgänge. Sie sagen hier immer, sie sähe aus wie eine umgekippte Badewanne. Neben der Dunraven gibt es ein schönes, schräg abfallendes Riff, an dem man bis zum Wrack abtaucht. Dann geht es aussen entlang bis zum Heck, dort befindet sich ein Loch, durch das man in den Rumpf hineintaucht und dann am anderen Ende wieder heraus kommt. Für alle die noch nie ein Wrack betaucht haben, ist das ein gelungener Anfang, da man recht einfach durch die Dunraven durchtauchen kann, ohne viel anzuecken. Haltet die Augen offen, denn hier versteckt sich der ein odere andere höchst interessante Fisch, den man unter Umständen eher selten zu Gesicht bekommt, wie z.B. Steinfische. Nach dem Tauchgang beim Riff gibt es am Nachmittag einen an einem Platz irgendwo am Ras Mohammed, wobei mehrere zur Auswahl stehen – das wird unterwegs entschieden.

Die zweite Fahrt zu einem Wrack geht zur „Thistlegorm“. Ein bereits sehr bekannter Tauchplatz. Ich hatte bisher leider keine Gelegenheit, dort tauchen zu gehen, da nur einmal die Woche für Gruppen ab 6 Personen für diese Tour gebucht wird. Hierfür braucht ihr schon gute Taucherfahrung und mindestens 20 geloggte Tauchgänge. Es wird ohne Riff an der Seite, nur am Seil abgetaucht und es geht bis auf über 30m Tiefe. Ausserdem ist dort immer mit gut Strömung zu rechnen. Und ihr solltet zu den Frühaufstehern gehören – denn es geht bereits morgens um 3.30h los, da die Fahrt etwa vier Stunden dauert. Die Thistlegorm ist ein 1956 entdecktes Transportschiff, dass mit Motorrädern, Autos, Raketen, LKW, Lokomotiven, Waggons, etc beladen war. Von daher ein äusserst interessanter Tauchplatz, den ich bald auf jeden Fall besuchen werde.

Und zu guter Letzt noch das Hausriff direkt am Club.
Es ist ein Saumriff, das als Steilwand tief in den Golf von Aqaba abfällt. Die ersten 20m fallen steil ab, danach geht der bewachsene Grund noch bis ca. 35m tief. Danach geht die Vegetation zurück und es bleibt reiner Sandgrund bis in die Tiefe. Da hier ständig Wellenbewegung stattfindet und die Strömung am Riff vorbei zieht, ist der Bewuchs mit Weichkorallen auf wenige Plätze beschränkt. Die Fischvielfalt ist sehr gross, beschränkt sich meistens aber auf eine grosse Anzahl kleinerer Riff-Fischarten. Grössere kommen hier selten vorbei – wobei man auch hier auf den ein oder anderen Hai treffen kann... Aber keine Angst, sie verhalten sich ganz friedlich und sind überhaupt nicht an uns Touris interessiert ;-)) Zeitweise kommen relativ starke Gezeitenströmungen vor, die entweder von Norden oder Süden parallel zum Riff verlaufen. In dem Fall ist es nicht ratsam vor dem Riff zu schnorcheln und auch die Taucher werden schwer zu tun haben, von der Stelle zu kommen. Die Stärke der Strömung kann vorne an der Position der Bojen abgemessen werden.

Ich kann meinen nächsten Tauchgang kaum erwarten, vielleicht schon nächsten Samstag?? Na wer weiss...

Viele Grüsse aus der Wüste

Silke@Q-Test und unter gleichem Usernamen auch auf anderen Meinungsportalen zu lesen.


Geschrieben am: 18. Oct 2004, 00:05   von: tuimama



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