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Übersicht > Health > Medikamente > Ritalin

    >> Vor- und Nachteile / Bewertung
Vorteile:
Es hilft meinem Sohn, sich zu konzentrieren

Nachteile:
hat einen schlechten Ruf in den Medien und auch einige Nebenwirkungen




Aufputschmittel mit paradoxer Wirkung bei ADS-Gestörten
Bericht wurde 5924 mal gelesen Produktbewertung:  gut
Bericht wurde 5 mal kommentiert Berichtbewertung: 

Liebe Leser,

mein erster Bericht hier auf diesem Portal soll über das Medikament Ritalin handeln. Da ich Mutter eines ADS-Kindes bin, habe ich schon einige Erfahrungen mit diesem Medikament durch mein Kind gesammelt. Ich möchte versuchen mit diesem Beitrag über dieses Medikament etwas aufzuklären.

Ritalin ist ein Zentrales Stimulans,welches zur Behandlung von Hyperkinetischen Verhaltensstörungen bei Kindern im Rahmen einer therapeutischen Gesamtstrategie und bei zwanghaften Schlafanfällen während des Tages(Narkolepsie)im Rahmen einer therapeutischen Gesamtstrategie eingesetzt wird.

Die Zusammensetzung einer Tablette ist wie folgt.:

Arzneilich wirksamer Bestandteil:
10 mg Methylpheidathydrochlorid

Sonstige Bestandteile:
Laktose-Monohydrat
Magnesiumstearat
Talkum
Tricalciumphosphat
Weizenstärke
Gelantine

Die Darreichungsformen und der Inhalt:
Teilbare Tabletten Packungen mit 20(N1)
und 50(N1) Tabletten

Der Wirkstoff Methylphenidat gehört zur Substanzklasse der zentralen Stimulantien

Ritalin wird vom Pharmazeutischen Unternehmer und Hersteller
Novatis Pharma GmBH
90327 Nürnberg
Tel.:0911/273-0
Telefax:0911/273-12653

hergestellt und vertrieben.

Nun etwas zum Medikament selber:

Es gibt verschiedene handelsübliche Medikamente, die hyperaktiven Kindern auf verblüffende Weise helfen. Dazu zählt auch Ritalin, das am häufigsten angewandte Medikament. Es hilft rund zwei Dritteln der betroffenen Kinder,Ihr Verhalten zu bändigen,und nicht mehr so unkonzentriert und unruhig zu sein.

In den letzten Jahren ist der Absatz von Ritalin enorm gestiegen.

Bei Ritalin handelt es sich um einen Tranquilizer, welcher nicht- wie viele immer meinen-die hyperaktiven Kinder ruhiger stellen soll, sondern paradoxer Weise um ein Anregungsmittel. Mittlerweise weiss man, daß der Wirkstoff Methylphenidat für eine höhere Dopaminkonzentration im Gehirn sorgt,und somit für eine schnellere Reizleitung zwischen den Nervenzellen bewirkt.

Bei hyperaktiven Kindern zeigt sich die Wirkung von Ritalin bereits ca. eine halbe Stunde nach Einnahme der empfohlenen Dosis. Sie hält ungefähr 3-4 Stunden an. Die Kinder werden erst ruhiger, ausgeglichener und aufmerksamer. Wenn die Wirkung nachlässt,dann kommt das übliche Verhalten wieder.

Es können folgende Nebenwirkungen bei Ritalin--welches im übrigen in Deutschland unter das Betäubungsmittelgesetz fällt--auftreten:
*Appetitlosigkeit(bei unserem Sohn ist das ganz stark
der Fall,er bekommt seine Mahlzeiten immer vor
Einsetzen der Wirkung)
*Schlaflosigkeit(hat unser Sohn auch manchmal)
*Bauch-und Kopfschmerzen(ist bei unserem Sohn äusserst
selten)

Langzeitnebenwirkungen sind ,laut verschiedener Ärzte, nicht erkennbar. Eine Abhängigkeit von diesem Medikament ist auch nicht bekannt.

Ritalin darf natürlich nur angewandt werden, wenn bei einem Kind wirklich absolut feststeht, daß es unter dem hyperkinetischen Syndrom, bzw.unter ADS, ADD, ADHD leidet. Andere Krankheiten, wie z.B.eine Lebensmittelallergie, oder eine Fehlfunktion der Schilddrüse sollten auf jeden Fall ausgeschlossen sein.

Wichtig ist,das vor der Behandlung mit Ritalin beim Kind die Gehirnströme gemessen werden(EEG),das der Augeninnendruck gemessen wird,und dass eine Blutkontrolle stattfindet.Ausserdem muss einer regelmässige Blutkontrolle während der gesamten Behandlung--welche sich über einige Jahre hinziehen kann-stattfinden. Bei unserem Sohn wird ca.alle 4-6 Monate eine Blutkontrolle von seinem behandelnden Arzt durchgeführt.

Ritalin muss immer eingenommen werden,und Pausen müssen mit dem Arzt abgesprochen werden,und sollten nur zu Testzwecken,ob das Ritalin noch notwendig ist,gemacht werden. Zwischendurch ist es nicht Ratsam, das Medikament abzusetzen, auch nicht am Wochenende oder in den Schulferien,da sonst die gesamte Behandlung zu nichts führt,und das Kind sonst in die alten Verhaltensweisen zurückfällt,und herbe Rückschläge nicht sehr gut für das Selbstwertgegühl dieser Kinder sind, da sie eh schon viel ausgegrenzt werden.

Sollte bei Ihrem Kind das hyperkinetische Syndrom festgestellt werden,und der Arzt eine Behandlung mit Ritalin empfehlen,dann lassen sie sich über die Störung und die Wirkung aufklären,die Ärzte haben Infomaterial zu Ritalin immer da.

Wenn sie bei Ihrem Kind mit der Behandlung von Ritalin beginnen, dann führen Sie anfangs bitte ganz genau Tagebuch,und schreiben sie jegliche Veränderung -- ob gut oder schlecht genau auf. Ausserdem fangen Sie bitte mit einer Kleinstdosierung an(wir haben mit einer viertel Tablette morgends und einer viertel Tablette mittags und einer viertel Tablette nachmittags angefangen und die Dosierung langsam erhöht, bis wir merkten, es reicht). Wenn Sie nach einigen Wochen merken, dass Sie mit der derzeitigen Dosierung nicht mehr hinkommen, setzen Sie sich mit dem behandelnden Arzt in Verbindung,und fragen Sie nach, ob Sie um eine viertel Tablette erhöhen dürfen. Meistens stimmt der Arzt zu, wenn er erfährt warum. Ich empfehle immer nur eine Erhöhung um eine viertel Tablette, da eine Erhöhung um eine halbe Tablette oft schon zuviel sein kann. Wir haben einmal den Fehler gemacht, eine Erhöhung um eine halbe Tablette zu machen, und da war unser Sohn die ganzen 4 Stunden der Wirkung viel zu ruhig,und saß nur still in der Ecke. Das ist ja auch nicht Sinn und Zweck der Sache.

Seitdem unser Sohn Ritalin nimmt,(jetzt schon fast 3 Jahre),ist unser Familienleben viel angenehmer geworden. Ritalin ist zwar kein Allheilmittel, aber es hilft dem Kind, sich zu konzentrieren,und aufnahmefähiger zu sein. Ich bin froh, daß wir und damals für die Behandlung mit Ritalin entschlossen haben.

Wenn eine Behandlung mit Ritalin empfohlen wird, dann sollte man sich ruhig dazu entschliessen,denn meistens hilft es,und zwar sofort ab dem Zeitpunkt der ersten Einnahme.Ich habe es bisher nicht bereut,unserem Sohn dieses Medikament zu geben.Er macht sehr grosse Fortschritte in der Schule,und ist sehr wissbegierig. Durch die Gabe von Ritalin war es auch möglich,ihn vorzeitig in die Schule zu schicken,und er liebt es zur Schule zu gehen.

Als wir im November2000 auf Kurzurlaub waren, klappte es hier auch sehr gut. Am Montag darauf hatte ich allerdings vergessen, unserem Sohn die Tablette zu geben,und das hat sich in der Schule auch bemerkbar gemacht. Aber sein Lehrer meinte, daß es ganz gut war, mal zu erleben, wie unser Sohn sich ohne Ritalin verhält, damit man einen Vergleich hat.

Im Sommer bekam er dann als Ritalinersatz das Medikinet, welches ja genau die gleiche Zusammensetzung haben soll, wie das Ritalin. Leider wirkte Medikinet überhaupt nicht. $,5 Wochen lang bekam er Medikinet und 4,5 Wochen durchlebten wir alle( unsere Familie, Freunde und auch der Lehrer und seine Mitschüler) eine wahre Hölle. Dann reichte es uns, und wir stiegen wieder um auf Ritalin. Seither läuft alles Bestens und in der Schule ist er wieder ein wahrer "Musterschüler".

Ich weiß zwar, daß mein Sohn diese Tabletten noch länger nehmen muss, aber ich bin froh, daß es überhaupt etwas gibt, was meinem Sohn hilft sich zu konzentrieren.

Diese Meinung habe ich in anderen Foren auch schon veröffentlicht.




Geschrieben am: 23. Nov 2001, 20:04   von: Die Homemanagerin



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