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Übersicht > Computer > Software > Windows > NortonSystemWorks

    >> Vor- und Nachteile / Bewertung
Vorteile:
kostenloses einjähriges Update

Nachteile:
keine




PC-Werkzeugkiste für Jedermann
Bericht wurde 2317 mal gelesen Produktbewertung:  sehr gut
Bericht wurde 0 mal kommentiert Berichtbewertung: 

Mit „Norton System Works 2003“ von Symantec erwirbt man einmal mehr einen Werkzeugkasten für den PC, der sicherlich für Jedermann, Einsteiger und PC-Laien noch mehr als für Fortgeschrittene und Profis, ein Segen ist. Denn wie bereits in so ziemlich allen Vorversionen bis hin zu den berühmten „Norton Utilities“, die die Arbeit mit Windows 95 erträglich machten, lassen sich neben Wartung und Leistungssteigerung auch Reparaturen und Fehlerbehebung vornehmen.

Die Software, die von der bekannten Software-Schmiede Symantec, deren Anti-Virus-Software aus vielen PC-Netzwerken nicht wegzudenken ist, neben den klassischen Tools auch einen VirenScanner, eben Norton AntiVirus 2003, der, ebenso wie alle anderen Programme, für ein Jahr, beginnend mit dem Tag der jeweiligen (!) Installation, kostenlos up to date gehalten werden können. Sehr nützlich ist das natürlich bei den Vireninformationen, aber auch Verbesserungen in den Systemwartungsmodulen sind mit inbegriffen, obgleich hier natürlich nicht wöchentlich mit Verbesserungen zu rechnen ist.

SystemWorks selbst aus mehreren Komponenten, den Utilities, AntiVirus, CleanSweep und WebTools, die sich ihrerseits als „Werkzeugkästen“ präsentieren.

Zu AntiVirus ist insoweit eigentlich am wenigsten zu sagen, als ein Virenscanner wohl ein allgemeiner Begriff ist. Sehr angenehm ist, dass neben einem vollständigen, verschiedenen konfigurierbaren, Systemcheck auch eine In/Out-Kontrolle einstellbar ist, wodurch sowohl alle eingegehenden Dateien, namentlich aus Emails oder dem WWW, wie aber auch ausgehende Dateien, wieder insbesondere im letztgenannten Bereich, auf Viren überprüft werden. Durch die Möglichkeit des Updates kann man sich zudem auch ziemlich sicher vor Würmern, Neuviren oder ähnlichem „Unrat“ aus dem WWW sein, denn Symantec gilt auf diesem Gebiet als einer der großen Branchenführer, wird also ein erhebliches Interesse daran haben, nicht plötzlich massenweise in Meinungsforen als „Schlafmütze“ abgestempelt zu werden, da gerade auch mittelständige Unternehmen eher zu Produkten, die auch von Privaten eingesetzt werden, greifen, da diese selbst als Mehrplatzlizenz einfach günstiger sind und im Zweifel ebenso effektiv wie Unternehmenslösungen für die „Global Players“.

Utilities beinhaltet verschiedene Tools, die auf Leistungssteigerung, Fehlerbehebung und Information über das System und dessen Komponenten abzielen.

Mit SpeedDisk lässt sich die leidige Festplattefragmentierung als solche zunächst erkennen und, wäre sonst ja auch lächerlich, beheben. Vorteil gegenüber dem windowseigenen „Defrag“ ist, dass hier auch die Auslagerungsdatei verschoben bzw. optimiert wird. Zudem lassen sich Verzeichnisse und häufig benötige Dateien, die das Programm von sich aus sucht und auswertet, in die Festplattenbereiche verschieben, auf die ein Zugriff aus physikalischen Gründen zügiger erfolgen kann als in den Außenbereichen. Darüber hinaus, aber das ist eine subjektive Beobachtung, scheint mir SpeedDisk auch um einiges schneller und effizienter zu sein als das Windows-Pendant – wobei natürlich eine identische Fragmentierung auf einer Festplatte, wie sie zur sekundengenauen Abmessung beider Prozesse erforderlich wäre, allenfalls in den Labors von Chip und Konsorten möglich ist.

SystemDoctor ist ein Programm, dass, soweit man das mag oder braucht, permanent aus dem Hintergrund heraus den Rechner überwacht und frühzeitig auf Probleme überwacht und somit, bei empfindlichen Systemen oder Anwendungen, einen Systemcrash oder ähnliches verhindert kann. Ich selbst habe dieses Programm nicht eingesetzt, da ich insoweit dann doch darauf vertraue, dass Anwendungen wie Word, Excel oder Access nicht derartig viele Probleme aufwerfen, als dass ich ständig einen „Babysitter“ im Rücken brauche – schlecht ist es aber sicherlich nicht, da so auch ständig Informationen „griffbereit“ vorliegen.

Der UnErase-Assistent ist eine Funktion, die ich zumindest unter Win XP nicht gefunden habe: die Wiederherstellung von Dateien, die gelöscht worden sind und sich gerade nicht im Papierkorb mehr finden lassen. Das Programm untersucht die Festplattenbereiche und Verzeichnisse, wirft die überhaupt gefundenen Dateien aus und gibt zugleich auch deren Zustand an, denn die Wiederherstellung einer Dutzende von MB großen Filmdatei, die im Zustand „schlecht“ ist, wird wahrscheinlich nur den Speicherplatz für nachfolgend gelöschte Dateien durch die Wiederherstellung „zumauern“, ohne aber selbst als solche wieder benutzbar zu sein – Wunder sollte man also auch hier nicht erwarten.
Möglich ist es aber, durch den Einsatz von Filtern oder die Vorgabe eines bestimmten Dateinamens gezielt nach gelöschten Dokumenten und Dateien zu suchen. Ebenso kann durch den Norton Protection-Dienst jeder Löschvorgang als solcher protokolliert werden, womit beinahe jede Datei auch noch nach Wochen wiederherstellbar sein dürfte.

Der DiskDoctor ist, ebenso wie SpeedDisk, an sich mit ScanDisk bereits in Windows enthalten, nur schafft Nortons Pedant auch Fehler weg, die ScanDisk entweder erst gar nicht erkennt oder eben nicht beheben kann. Auch hier meine ich, eine schnellere und effizientere Vorgehensweise beobachten zu können – wieder rein subjektiv.

Zuletzt, als „Check-by-on-click“-Tool, der WinDoctor. Dieses Programm untersucht so ziemlich jeden Systemabschnitt, angefangen bei der Registrierung über die Festplatten bis hin zu Verknüpfungen und Systemdateien, auf Fehler, Probleme und andere „Hacken“. Dabei wird aber stets zumindest eine Reparaturmöglichkeit angeboten, durch die das jeweilige Problem behoben werden kann bzw. soll. Das Tool ist insoweit von nicht zu unterschätzendem Wert, als wirklich auch schwer erfassbare Bereiche – überflüssige bzw. fehlerhafte Verknüpfungen im Start-Bereich von Windows etwa – vollautomatisch überprüft und repariert werden können, womit gerade auch Einsteigern eine schnelle und unkomplizierte Wartung ihres Systems ermöglicht wird.

Neben der Systeminformation, einem Tool, das so ziemlich jede Hardware- wie auch zahlreiche Softwarekomponenten untersucht und zahlreiche Informationen darüber liefert, ist schließlich noch WipeInfo zu nennen. Dieser Datenreißwolf vernichtet jede beliebige Datei sowie ganze Verzeichnisse durch mehrfaches Überschreiben jedes einzelnen Bytes, so dass wohl nur Profis mit Methoden wie Restmagnetismus-Untersuchungen oder ähnlichem an eine Rekonstruktion des Originals denken können – wobei ich bei zwanzig oder mehr Löschvorgängen nach der Regierungsrichtlinie zur Datenvernichtung – Leuna-Akten lassen grüßen – skeptisch bin, ob irgendjemand aus dem dann immerhin dreimal mit verschiedenen Werten je Löschvorgang überschriebenen Datensalat noch etwas anfangen kann. Wer auch da noch Angst vor Wiederherstellung oder Spionen hat, sollte besser erst gar nicht zur Tastatur greifen.

Mit CleanSweep, einem weiteren „Werkzeugkasten“ neben Utilities, lassen sich insbesondere lästige Anhängsel aus dem WWW löschen, so insbesondere Cookies, aber auch Plug-Ins und ActiveX-Controls. Zudem ermöglicht das Programm, soweit als Hintergrundanwendung geladen, die Aufzeichnung jedes Installationsvorgangs mit eigener Bezeichnung, wodurch wirklich jede Installation lückenlos wieder entfernt werden kann. Allerdings ist es auch Geschmacksache, ob man bei wirklich allem, was unter dem Mantel einer Installation auf den Rechner kommt, mit dem Programm „genervt“ werden will. Sehr angenehm ist auch das Tools „Schnellsäuberung“, das insbesondere nach temporären Dateien oder Fragmenten mit verlorenen Clustern fahndet. Hier kann, ebenfalls mit einem Knopfdruck, sehr schnell und unkompliziert lästiger Datenschrott gefunden und gelöscht werden, der etwa auch eine Defragmentierung nur unnötig behindern würde.

Die Web-Tools schließlich ermöglichen die automatische Bereinigung der Festplatte von unerwünschten Datenablagerungen, die sich, entgegen allen Versprechen seitens Microsoft, der Internet Explorer lasse bei entsprechender Einstellung etwas derartiges nicht zu, halt doch beim Surfen ablagern. Erfasst werden hierbei neben dem Cache selbst, der ja noch relativ leicht zu finden ist, auch Cookies und URL-Protokolle. Bei einer wöchentlichen Vornahme und keiner gesteigerten Surftätigkeit kommen bei da doch immer recht schnell mehrere Tausend Dateien und Objekte zusammen.

Alles in allem kann ich Norton SystemWorks nur empfehlen, da hier zahlreiche Funktionen, die es zwar sicherlich auch mit Free- und Sharewaretools erhältlich gibt, aus einer Hand kommen und sehr übersichtlich und unkompliziert anwendbar sind. Zudem billige ich im Zweifel immer noch einem Traditionsunternehmen wie Symantec, das durchaus einen Ruf zu verlieren hat und bei entsprechendem Pfusch auch verlieren würde, bessere Ausarbeitung zu als irgendwelchen Free- oder Sharewareanbietern. Darüber hinaus ist die LiveUpdate-Möglichkeit, die eben ein Jahr lang für jede Komponente Aktualisierungen und insbesondere im Virenbereich auch wertvolle Fortentwicklung ermöglicht, ein echtes „Schmankerl“. Schüler und Studenten können die Software als vergünstigte SSL-Version für 49,- € erwerben – zumindest habe ich als Student gegen Einsendung einer Immatrikulationsbescheinigung diese so erhalten. Die Preise für Nicht-SSL-Lizenzen variieren hingegen zwischen 69,- € bis 89,- €, so das eine eindeutige Zuordnung, die durch Ciao!s Funktion „Preisvergleich“ ja ohnehin kaum erforderlich ist, nicht möglich ist.

Der eigene PC – und damit auch die eigenen Nerven – werden den Erwerb jedoch auf jeden Fall zu schätzen wissen.


Geschrieben am: 16. Nov 2003, 23:09   von: magnifico



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