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Übersicht > Computer > Monitor > Flachbildschirme > EIZO > EIZO FlexScan L680

    >> Vor- und Nachteile / Bewertung
Vorteile:
ein rundum genialer Bildschirm

Nachteile:
der hohe Preis




So viel Platz auf dem Schreibtisch!
Bericht wurde 2809 mal gelesen Produktbewertung:  sehr gut
Bericht wurde 4 mal kommentiert Berichtbewertung: 

Das es sich bei manchen Anschaffungen lohnt ein wenig zu warten habe ich erst letztens wieder in der Firma gemerkt. Vor ein paar Monaten hat unser Abteilungsleiter zugestimmt unsere Abteilung mit Flachbildschirmen auszustatten. Allerdings nur mit 15 Zollern. Und da ich zu dem Zeitpunkt einen normalen 21 Zoll Bildschirm an meinem Arbeitsplatz stehen hatte, hab ich dankend abgelehnt. Platzersparnis und ein etwas besseres Bild sind zwar schön und gut, aber ein wesentlich kleineres Display wollte ich dafür nicht in Kauf nehmen.
Mittlerweile bin ich froh darüber. Vor drei Wochen hat unsere Einkaufsabteilung einen neuen Flachbildschirm zum Standard erklärt, diesmal einen 18 Zoller. Und da konnte ich natürlich nicht mehr wiederstehen und hab gleich einen bestellt. Seitdem ziert ein EIZO L680 meinen Schreibtisch, auf dem auf einmal so viel mehr Platz ist ;-)


Allgemein (was spricht für, bzw. gegen einen Flachbildschirm)
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Bevor ich mit den technischen Daten oder meinem persönlichen Eindrücken loslege, erst mal ein paar allgemeine Worte zu Flachbildschirmen. Schließlich muss man für die Anschaffung immer noch wesentlich mehr auf den Tisch legen als für einen normalen, vergleichbar großen Bildschirm. Die Mehrkosten machen sich aber durchaus bezahlt. Ein Flatscreen kommt mit vielen Vorteilen daher. Der auffälligste Vorteil ist sicherlich die Größe, bzw. die geringe Tiefe des Bildschirms. Jeder der noch mit einem normalen Bildschirm arbeitet kennt den Platzbedarf eines solchen Geräts. Bei meinem 21 Zoller war es schon fast so, dass ich dafür einen eigenen Tisch brauchte, von Gewicht mal ganz zu schweigen. Ein weiterer Vorteil ist die Tatsache, dass man bei TFT Bildschirmen kein nerviges Flimmern mehr hat. Das Arbeiten wird also wesentlich angenehmer. Und vor allem die Augen werden geschont. Ein weiterer gesundheitlicher Aspekt den ich sehr wichtig finde, TFT Monitore geben keine Röntgen- oder elektro-magnetische Strahlung mehr ab. Wer so wie ich im Normalfalle von morgens bis abends am Rechner sitzt, dem sind Kopfschmerzen sicherlich kein Fremdwort. Seit ich allerdings meinen Flatscreen habe, machen sich selbst nach einem 12 Stunden Tag keine Probleme bemerkbar. Der letzte große Vorteil den ein Flachbildschirm bietet ist der Stromverbrauch, der rund 60 % geringer ist als bei herkömmlichen Monitoren.

Aber natürlich gibt es auch ein paar Nachteile, die man berücksichtigen muss. Neben dem Preis wäre z.B. das Problem mit der Farbtreue. Bei anspruchsvollen grafischen Anwendungen wird man leider feststellen, dass die Farben nicht so optimal dargestellt werden wie bei einem normalen Monitor. Allerdings bemerkt man dieses Problem nur, wenn man z.B. viel mit Bildbearbeitungssoftware arbeitet.
Ein weiterer Nachteil ist die Tatsache, dass viele Flatscreens nur in der empfohlenen Maximalauflösung ein perfektes Bild bieten. Setzt man nun die Auflösung runter, wird das Gesamtbild kleiner, d.h. es wird nicht mehr der gesamte Bereich des Bildschirms gefüllt. Zwar kann man das per Interpolation wieder anpassen, darunter leidet dann aber oftmals die Bildschärfe. Nur wenige TFT Display bisher sind in der Lage dieses Problem zu umgehen. Einer davon ist der L680.
Der größte Nachteil wird sich besonders bei Spielfreaks oder Animationsfans bemerkbar machen. Trotz der ständigen Weiterentwicklung ist es leider bis heute noch nicht möglich auf einem TFT eine Animation perfekt darzustellen.(© logge)Sich schnell bewegende Objekte ziehen auf Grund der Flüssigkristalltechnik immer noch eine kleine Spur hinter sich her.
Als letzten Nachteil gehe ich jetzt noch auf das Problem des eingeschränkten Sichtfeldes ein. Gerade viele der preiswerteren Modelle haben das Problem, dass das Bild nur in einem 90° Winkel optimal angezeigt wird. Sitz man ein Stück neben dem Monitor oder schaut von oben herab wird man feststellen, dass die Bildschärfe nachlässt und die Farben und der Kontrast verfälscht werden.

Alles in allem sollte man sich vor einem Kauf genau überlegen, in welchem Bereich der Monitor eingesetzt werden soll und ob die Vorteile für einen selber überwiegen. Ein Flachbildschirm ist nicht immer die beste Entscheidung. Und gerade in meinem Bekanntenkreis gibt es viele Leute, die sich nach dem Kauf schwarz geärgert haben, nur weil sie sich im Vorwege nicht genug informiert haben, bzw. ein billiges Modell angeschafft haben.
Wer also momentan über eine Neuanschaffung nachdenkt sollte vorher prüfen, ob es wirklich ein TFT Monitor sein soll. Und vor allem kann ich nur empfehlen Abstand von preiswerten Angeboten wie z.B. bei Aldi zu nehmen. Lieber „ein paar Mark mehr“ bezahlen als sich nachträglich zu ärgern.


Technische Daten
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- Bildschirmdiagonale von 46 cm / 18,1 Zoll
- Kontraststabilität bis maximal 170°
- Maximale Auflösung von 1280 x 1024 bei 16,7 Millionen Farben
- der Punktabstand der Lochmaske beträgt 0,28 mm
- Horizontalfrequenz zwischen 30 kHz und 82 kHz
- Vertikalfrequenz zwischen 50kHz und 85 kHz
- im Normalbetrieb 67 Watt Leistungsaufnahme, im Standbye Modus sind es nur noch 3 Watt
- im Gehäuse integrierter 4 Port USB Hub
- ebenfalls im Gehäuse integriert sind 2 D-Sub Anschlusse
- sämtliche Einstellungen können per On Screen Menü vorgenommen werden
- Kensington Lock vorhanden (d.h. der Monitor kann mittels eines Kensington Schlosses gegen Diebstahl gesichert werden)
- automatische Abschaltung bei Nichtbenutzung ( Zeitpunkt im Menü einstellbar)
- optional können zwei Boxen sowie ein Mikrofon angeschlossen werden
- Maße und Gewicht: 43cm x 46cm x 22cm (Breite x Höhe x Tiefe) und 7,4 Kg


Lieferumfang
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- der Monitor selbst
- ein dreisprachiges, sehr ausführliches Handbuch
- das Netzkabel
- ein Signalkabel zum Anschluss an den Rechner
- eine CD mit Treibern, Tools und einem Konfigurationsprogramm ( alle Einstellungen können per PC vorgenommen werden)

- optional kann das Audiosystem ( würde ich nicht direkt von EIZO beziehen, mittlerweile gibt es von einigen Anbietern kompatible und wesentlich preiswertere Alternativen), eine Wandhalterung oder ein Schwenkarm erworben werden


Garantie und Service
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Wer schon mal ein Gerät von EIZO sein Eigen nennen durfte weiß, dass Service und Garantie hier sehr groß geschrieben werden. Für den L680 gibt es 3 Jahre Garantie Vollgarantie. Allerdings muss das Gerät bei Fehlern eingeschickt werden. Gegen einen Aufpreis von 200DM, 300 DM bzw. 400 DM kann man allerdings auch einen Vor Ort Service bekommen, dann entweder für 1, 2 oder 3 Jahre. Wer irgendwann einen neuen Monitor haben möchte, kann das Altgerät gegen eine kleine Gebühr von rund 50 DM entsorgen lassen, was ich immer noch besser finde als das Gerät selber auf den Sperrmüll zu stellen oder dem Händler um die Ecke zu geben, ohne zu wissen was der damit macht.


Und wie isser nu?
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Nachdem ich den Monitor jetzt schon fast seit drei Wochen im Einsatz habe kann ich sagen, dass ich froh bin gewechselt zu haben. Glücklicherweise gehört der EIZO L680 zu den Flachbildschirmen bei denen die Vorteile überwiegen. Da ich hier im Büro weder mit Animationen arbeite noch Bildbearbeitungssoftware einsetze, habe ich also nicht die Probleme, dass die Farben nicht sauber dargestellt werden. Und für sämtliche sonstige Software die ich einsetze bekomme ich gestochen scharfe Bilder. Gleich nach dem ersten Tag hab ich gemerkt, dass meine Augen wesentlich entspannter waren. Und auch das Problem der häufiger auftretenden Kopfschmerzen ist gelöst.

Durch die Tatsache, dass der L680 ein perfektes und absolut klares Bild bis zu einem 170° Winkel bietet ist es auch kein Problem, wenn ich mal nicht direkt vor ihm sitze. Und selbst wenn ich an meinem zweiten Rechner am anderen Ende des Tisches sitze und arbeite, habe ich keine Probleme den Bildschirminhalt klar zu erkennen. Für mich ist dies das positivste Merkmal, hier sieht man deutlich (im wahrsten Sinne des Wortes), warum man rund 4000 DM bezahlt hat.
Und auch das Audiosystem, welches ich nachträglich bestellt habe, arbeitet einwandfrei. Allerdings kann man hier getrost auf den Namen EIZO verzichten. Die Qualität der Systeme anderer Hersteller ist gleichwertig und man bezahlt teilweise noch nicht einmal die Hälfte.

Nach dem Anschluss des Monitors an den Rechner kann man übrigens sofort loslegen. Ich habe es unter Windows 2000 und Windows 98 getestet und keinerlei Probleme gehabt. Sollte man doch einmal auf Fehler stoßen, oder die Bildwiedergabe ist nicht optimal, braucht man nur die mitgelieferte CD einlegen und die jeweils aktuellen Treiber installieren. Ebenfalls auf der CD enthalten ist ein kleines Tool mit dem man sämtliche Einstellungen am Monitor vornehmen kann, die man sonst über das On Screen Display vornimmt. Und den „krönenden“ Abschluss auf der CD bildet ein Programm mit dem man sämtliche Funktionen des Monitors testen kann.

Um es zusammenzufassen, den EIZO L680 würde ich mir fürs Büro immer wieder anschaffen. Ein optimales Bild, keine überanstrengten Augen mehr, jede Menge Platz auf dem Schreibtisch, dafür aber auch einen Chef, der sich freut wenn man nicht alle Stunde mal ne Pause zum Entspannen braucht ;-)


Fazit
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Mit einem Preis von rund 4000 DM ist der EIZO L680 meiner Meinung nach nicht unbedingt für den privaten Bereich gedacht. Ich jedenfalls würde nicht so viel Kohle auf den Tisch legen, auch wenn das Gerät wirklich klasse ist. Wer jedoch einen neuen Bildschirm fürs Büro sucht kann mit dem EIZO definitiv nichts verkehrt machen.. Wenn nun eurer Interesse trotz des Preises geweckt wurde, schaut euch den L680 bei einem Händler oder unter www.eizo.de etwas genauer an.


Geschrieben am: 14. Oct 2001, 13:27   von: Logge



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