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Übersicht > Computer > Prozessoren > AMD > AMD Duron

    >> Vor- und Nachteile / Bewertung
Vorteile:
schnell, preiswert, stabil, gut zu übertakten

Nachteile:
nichts für Power-User




Im Preis-Leistungs-Verhältnis der beste Prozessor!
Bericht wurde 2803 mal gelesen Produktbewertung:  sehr gut
Bericht wurde 3 mal kommentiert Berichtbewertung: 

Hallo zusammen,

wenn es darum geht, meinen privaten PC zu erneuern oder zu erweitern, achte ich sehr darauf, Produkte und Bauteile mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis zu kaufen. Das bedeutet, nie die neueste und schnellste Technologie auszuwählen, denn diese ist zu teuer und meistens auch gar nicht nötig. Ich jedenfalls beanspruche meine Hardware nicht so stark, dass ich die höchstmögliche Geschwindigkeit brauchen würde und kann deshalb ohne Reue auch die zweit- oder drittbeste Lösung gut einsetzen. (Dies dürfte für viele Anwender gelten.)

Im Bereich der Prozessoren ist seit Jahren die Firma AMD für preisgünstige Angebote bekannt, was die Aufmerksamkeit vieler Anwender auf deren Produkte gelenkt hat, so auch seit Jahren die meinige.

Vor fast genau einem Jahr habe ich mir einen neuen PC zusammengebaut, dessen Herzstück ein Prozessor des Typs "AMD Duron 800" ist. Den PC nutze ich auch heute noch und vermutlich mindestens ein bis zwei weitere Jahre, weil mir die Geschwindigkeit nach wie vor ausreicht.


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Kurze Information zum Unternehmen
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AMD (Advanced Micro Devices Inc.) existiert seit 1969 und ist seit einigen Jahren für Intel der größte Wettbewerber auf dem Markt für Mikroprozessoren. Einer breiteren Masse wurde das Unternehmen mit dem K5-Prozessor erstmals bekannt, der als Antwort auf Intels 486-Prozessor gedacht war, sich aber nicht so recht durchsetzen konnte. Mit dem K6 und dessen Nachfolgern K6-2 und K6-III wurde dies anders, gegen den Intel Pentium und Pentium II hatten diese Prozessoren gute Chancen; ich selbst hatte drei Jahre lang einen K6 mit 300 MHz im Betrieb und damit sehr gute Erfahrungen gemacht.

Und nun also der Athlon und der Duron. Hiermit hat AMD einen weiteren wichtigen Schritt gemacht, Intel leistungsmäßig zu überrunden oder zumindest gleich zu ziehen. (Dass in der Zwischenzeit Intel wieder vorne liegt, war damals nicht unbedingt zu erwarten.)


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Meine Kaufentscheidung
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Ich merkte schnell, dass ein Intel-Prozessor in der gewünschten Geschwindigkeitsklasse mein Budget klar gesprengt hätte, und dass AMD selbst in der schnellsten Produktlinie Athlon Thunderbird deutlich preiswerter war. In Zeitschriften wurden Benchmarks veröffentlich, die die AMD-Prozessoren in den meisten Disziplinen sehr gut aussehen ließen, was meine Entscheidung für AMD erleichterte.

Nun kam aber die verwirrende Vielfalt von Prozessoren und deren Eigenschaften. Zunächst favorisierte ich den AMD Athlon mit 800 MHz, musste aber feststellen, dass dieser über 100 DM teurer war als der AMD Duron mit der gleichen Taktfrequenz. Für den gleichen Preis hätte der Athlon 100 MHz weniger gehabt.

So fiel mir die Entscheidung für den AMD Duron nicht schwer, denn dadurch konnte ich mein Budget für den Rechnerselbstbau weitgehend einhalten. Ein gutes Motherboard, ein großes Towergehäuse und eine schnelle 40-GB-Festplatte rundeten den Kauf ab.


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Der Duron im Betrieb
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Der Rechnerselbstbau war in einigen Stunden erfolgreich abgeschlossen, die Neuinstallation des Systems konnte erfolgen und klappte problemlos. Erste Tests mit dem neuen PC zeigten eine höchst erfreuliche Geschwindigkeit bei den von mir benötigten Anwendungen und Programmiersprachen - kein Wunder, wenn vorher nur ein K6 mit 300 MHz im Einsatz war!

Mittlerweile läuft der Duron-Prozessor seit fast einem Jahr ohne jedes Problem. Nach wie vor bin ich mit dem Arbeitstempo sehr zufrieden; mehr brauche ich einfach nicht, und wenn doch mal umfangreiche Berechnungen anstehen, lasse ich dem Prozessor die dafür benötigte Zeit gerne. Aus meiner Sicht würde ein heute ganz moderner Prozessor meine Arbeit kaum noch beschleunigen, denn die meiste Zeit wartet der Prozessor ja auf mich und nicht ich auf ihn *g*.

Mein Fazit über den Duron-800: Ich bin auch nach einem Jahr rundum zufrieden. Performanceprobleme kenne ich nicht, und auch die Stabilität ist nicht zu beanstanden.


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Die heutige Duron-Produktpalette
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Im vergangenen Jahr ist die Entwicklung der Prozessoren nicht stehen geblieben. Den Duron-800 gibt es nicht mehr; das Einstiegsmodell ist jetzt der Duron-850. Weitere Modelle sind der Duron-900, der Duron-950 und der Duron-1Ghz. Die günstigste Variante kostet laut AMD-Webseite bei einer Abnahme von 1.000 Stück je 59 US-Dollar. Der Gigahertz-Duron kostet bei gleichen Bedingungen 89 US-Dollar. Damit ergeben sich Endverkaufspreise, die als sehr günstig zu betrachten sind.

Für den mobilen Einsatz in Notebooks werden die Duron-Prozessoren in besonderen Varianten ebenfalls angeboten, sind aber etwas teurer.


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Hier noch einige technische Daten
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Eigentlich möchte ich diesen Bericht nicht mit technischen Daten überfüllen, denn die meisten Begriffe der Prozessortechnik kenne oder verstehe ich sowieso nicht; Technikfreaks mögen mir dies verzeihen und auf andere Berichte ausweichen!

Der AMD Duron arbeitet mit einem 200-MHz-Front Side Bus, der im Vergleich mit einem Intel Celeron (100 MHz) eine deutlich höhere Bandbreite bietet. Die meisten AMD Athlons arbeiten allerdings bereits mit einem 266-MHz-Front Side Bus.

Auf dem Prozessor befinden sich 192 KB Cache-Speicher zur Erhöhung der Performance. Der Cache teilt sich auf in 128 KB Level-1-Cache (sehr schnell) und 64 KB Level-2-Cache (etwas langsamer). Hier befindet sich der Duron im Vergleich zum großen Bruder Athlon im Hintertreffen, denn der Athlon bietet 256 KB Level-2-Cache.

Und noch ein Punkt könnte wichtig sein: Der Duron ist gut zu übertakten. Mein Duron 800 läuft zwar im originalen Tempo (es reicht mir ja, siehe oben!), soll aber ohne größere Probleme bis auf über 1 GHz übertaktet werden können; Anleitungen hierzu gab es in mehreren PC-Zeitschriften und natürlich im Internet, zum Beispiel auf Chip-Online.


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Fazit
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Vergleichstests zeigen immer wieder, dass der Duron seinen ursprünglichen Gegenspieler, den Intel Celeron, meilenweit abhängt, und sogar im Konzert der Großen (Pentium III und Athlon) nicht schlecht aussieht. Und das zu einem absolut günstigen Preis...

Ich weiß wirklich nicht, was man für einen Office-PC noch mehr fordern könnte. Der Duron ist preisgünstig, stabil und schnell, mehr braucht der Mensch nicht.

Die einzige Einschränkung gilt wohl für PC-Besitzer, die ihren Prozessor zum Beispiel mit den neuesten Spielen oder Grafik- und Videobearbeitung extrem beanspruchen. Diese brauchen den bestmöglichen Prozessor, für alle anderen ist der Duron ideal. Denn oft ist weniger mehr!


Schöne Grüße
Andreas


Geschrieben am: 28. Sep 2001, 00:25   von: Andreas.Wilhelm



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