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Übersicht > Haus > Kleine Haushaltsgeräte > Kaffeemaschinen

    >> Vor- und Nachteile / Bewertung
Vorteile:
aromatischer Kaffee

Nachteile:
hoher Anschaffungspreis




Befriedigt dieser Boy meine Lust?
Bericht wurde 3870 mal gelesen Produktbewertung:  sehr gut
Bericht wurde 2 mal kommentiert Berichtbewertung: 

Gestern abend las ich einen sehr gelungenen Bericht über eine kleine Kaffemaschine dabei fiel mir ein, dass sich so ein kleines Ding für 1-2 Tassen auch in meinem Haushalt befindet. Meine kurze Recherche ergab das dieses Produkt hier vorhanden ist und das tatsächlich noch kein Bericht dafür vorliegt, dass ändere ich nun und stelle euch meinen kleinen boy vor.

Dieser aromaboy von Melitta ist schon seit 1991 Gast in meinem Haushalt und ich bekam ihn damals geschenkt. Im ersten Moment war mein Gedanke, wozu soll so eine kleine Maschine gut sein, die Zukunft zeigte jedoch dass die Maschine durchaus nützlich ist.
Aber jetzt erst mal die technischen Daten zu meinem aromaboy.

~~Hersteller, Bezugsquelle und Preis~~

Hersteller ist die Firma Melitta die unter www.melitta.de im Internet zu finden ist. Dort kann man auch die verschiedenen Farben sehen in denen die Maschine erhältlich ist. Einmal ist das in blau, dann gibt es sie noch in weiß und beigebraun. Ich selber habe die Maschine in beigebraun.
Der Preis liegt bei 25,00 -30,00 Euro. Für so ein kleines Ding sicherlich sehr teuer.
Sollte die Glaskanne oder der Filter mal defekt werden kann man diese Teile auch einzeln nachkaufen. Der Preis für die Glaskanne liegt zwischen 6,00 und 8,00 Euro je nach Anbieter, den Preis für einen Ersatzfilter habe ich noch nicht gefunden.
Bekommen kann man diese Maschine in vielen Elektrogeschäften und im Versandhandel, im Internet sind etliche Anbieter zu finden.
Um den Kaffee aufzubrühen werden Filtertüten der Größe 100 gebraucht, die habe ich bisher nur Orginal von Melitta gesehen und man bekommt sie z. Bsp. im kaufland, dort kosten 40 Tüten 0,79 Euro.

~~Aussehen und Handhabung~~

Die Maschine ist recht einfach ausgeführt, eine gläserne Kaffekanne sitzt unter einem Filter auf einer Warmhalteplatte. Das Wasser wird oben eingefüllt und der Einschaltknopf sitzt seiltlich an der Maschine. Es gibt sie in unterschiedlichen Farben. Wer sich diese genauer ansehen will sollte auf der Seite www.melitta.de nach dem Aromaboy schauen.

Ich fülle das Wasser mit der Glaskanne der Maschine in den Wasserbehälter so habe ich sofort die richtige Menge für 2 Tassen.
Das Einfüllen geht sehr gut, man muß dazu die Klappe an der linken Seite hochklappen und hat dann eine Öffnung von 12 x 3 cm um das Wasser einzufüllen. Die Größe der Öffnung ist so bemessen, dass ich das Wasser bequem einfüllen kann, ohne die Umgebung der Maschine unter Wasser zu setzen.
Am Wasserbehälter befinden sich gut lesbare Markierungen für die Wassermenge für 1 oder 2 Tassen.
Ihr solltet euch an diese Markierungen halten, es passt zwar mehr Wasser in den Wasserbehälter aber wenn man ihn ganz vollfüllt läuft der Kaffee in der Glaskanne über.
Nachdem sich das Wasser im Behälter befindet brauche ich nur noch eine Filtertüte einlegen, das werde ich nicht beschreiben, da ich davon ausgehe dass ihr diese Tätigkeit beherrscht und fülle die benötigte Kaffeemenge ein. Der Filter wird direkt auf die Glaskanne gesetzt und das Ganze kommt dann auf die Warmhalteplatte der Maschine, das geht auch ohne Verrenkungen und Verharken einfach drauschieben.
Als letztes den Kippschalter betätigen und schon geht es los mit dem Kaffeebrühen. Der Schalter leuchtet rot bei laufendem Betrieb, man kann also gut sehen ob die Maschine eingestellt ist.

Aber was nun, es dauert etwas bis sich die Maschine in Gang setzt, ist da was nicht in Ordnung, mal schnell in die Bedienungsanleitung geschaut. Diese ist recht knapp aber ausreichend. Da keine technischen Spielereien an der Maschine vorhanden sind erklärt sich diese von ganz alleine, lediglich ein paar Hinweise zur Pflege sind notwendig. ( Anmerkung für Schusselige, solltet ihr mal eine Bedienungsanleitung zu einer Melittamaschine benötigen findet ihr diese als download auf www.melitta.de ). Aber ich wollte ja nachsehen was mit der Maschine los ist, und finde auch schnell die Erklärung weshalb sich die Maschine so langsam in Betrieb setzt. ,, Der Anbrühfilter mit dem Saugheberprinzip ( fand ich so gut mußte ich abschreiben) bewirkt, dass das Kaffeemehl wie bei der Handfilterung zunächst angebrüht wird und quellen kann. Dadurch werden die Aromastoffe voll erschlossen.“
Aha nun weiß ich warum die Maschine volle 7 Minuten für 2 Tassen Kaffee braucht, finde ich schon recht lange, aber wenn das Ergebnis für sich spricht. In der Bedienungsanleitung findet sich auch noch der Hinweis dass bei Beendigung des Brühvorgangs eine kurzzeitige Dampf-und Geräuschentwicklung entsteht und zwar bedingt durch die Verdampfung der Restwassermenge, das kann ich auch bestätigen hält sich aber in Grenzen.


Nachdem nun aromatischer Kaffeeduft meine Küche füllt, schenke ich mir eine Tasse des dampfenden Kaffees ein und probiere ihn vorsichtig, was auch gut ist da er brüllend heiß ist. Ich habe mal nachgemessen es waren 75 Grad, das reicht um sich die Zunge zu verbrennen.
So der Kaffee ist etwas abgekühlt und schon beim ersten Schluck kann ich bemerken dass der Kaffee aus dieses kleinen Maschine aromatischer und kräftiger schmeckt als aus meiner großen, obwohl ich die gleiche Menge Kaffeepulver pro Tasse genommen habe. Die Röststoffe des Kaffees schmecken mehr durch und geben dem Kaffee so seinen stärkeren und herberen Geschmack, wer also nicht so starken Röstgeschmack mag, so wie ich, sollte weniger Kaffeemehl nehmen.

Nun noch einen Blick auf den Filter, nachdem ich schon oft erlebt habe das Filter ganz gemein nachtropfen werfe ich einen kritischen Blick auf meinen Filter, nachdem ich ihn von der Kanne abgehoben habe, kann ich keine Tropfen sehen daher stelle ich ihn auf einen kleinen Teller und schau nach einiger Zeit nach, es hat sich lediglich Kondenswasser auf dem Teller gebildet, Kaffe ist keiner draufgetropft. Auch die Entsorgung der vollen Filtertüte erfolgt ohne lästiges Tropfen. Also kann man den Filter von der Kanne heben, diesen festhalten sich eine Tasse Kaffe einschenken und den Filter wieder aufsetzen ohne alles vollzukleckern. Wer es möchte kann den Filter abnehmen und einen Plastikdeckel auf die Glaskanne setzten.
Da zwei Tassen Kaffe schnell getrunken sind stelle ich die Maschine nach Beendigung des Brühvorgangs ab, da die Warmhalteplatte noch recht warm ist und der Kaffee ruhig etwas abkühlen kann bevor ich ihn trinke.

~~Reinigung und Pflege~~

Die Bedienungsanleitung warnt davor das Gerät ins Wasser zu tauchen, also ehrlich wer kommt schon auf so eine blöde Idee ein Elektrogerät ins Wasser zu halten.
Die Glaskanne und den Filter spüle ich nach Benutzen immer kurz unter fließendem Wasser ab und trocknet sie dann ab. Die Maschine reibe ich mit einem feuchten Lappen ab, das geht auch gut da die Maschine viele glatte Flächen hat und kaum Ecken oder Kanten wo sich Schmutz festsetzen kann.
Lt. Bedienungsanleitung soll man die Maschine nach 40 Brühvorgängen entkalken bei extrem hohen Wasserhärtegraden nach 30 Brühvorgängen. Also ganz ehrlich ich entkalke nicht so häufig und die Maschine arbeitet immer noch tadellos.

~~Größe der Maschine und Leistung~~

Da es sich hierbei um eine recht kleine Maschine handelt habe ich sie mal ausgemessen, Breite 16 cm, Tiefe 15 cm, Höhe 21 cm.
Wattzahl 500
Die Kabellänge beträgt 1 m und man kann das nicht beötigte Kabel auf der Unterseite zusammenrollen und festklemmen, und das hält auch.

~~Mein Fazit~~

Ich habe diese Maschine oft in meiner Mittagspause benutzt um mir 2 Tassen Kaffee aufzubrühen, weil die großen Maschinen bei einer so geringen Tassenmenge oftmals sehr ungenau mit den Einteilungen sind, außerdem schmeckt der Kaffee aus dieser Maschine aromatischer und würziger als aus meiner großen Maschine. Da jedoch 5 Minuten zwischen den einzelnen Brühvorgängen liegen soll, ist die Kaffemaschine für ein 2 Personenfrühstück nicht geeignet. Für einen kleinen Haushalt in dem morgens nur 2 Tassen getrunken werden, ist diese Maschine sehr gut geeignet. Außerdem passt sie durch die kleinen Abmessungen auch noch in die kleinste Ecke und man kann sie bei Nichtgebrauch gut im Schrank verstauen, was für Wenigtrinker auch ganz schön ist, man hat nicht immer eine Maschine in der Küche rumstehen. Selber gekauft hätte ich mir die Maschine sicherlich nicht, aber nachdem ich sie geschenkt bekommen habe stellte ich doch die Vorzüge einer kleinen Maschine fest. Auch in einem kleinen Büro findet die Maschine ihren Platz.

Und nun noch die Beantwortung der Titelfrage. Ja der aromaboy hat schon oft meine Lust auch Kaffee befriedigt und wird es wohl auch noch länger tun, da diese Maschine sehr robust und langlebig ist, das relativiert wieder den hohen Anschaffungspreis. Die Maschine ist seit 1991 in meinem Haushalt im Einsatz und war noch nie defekt, okay mittlerweile benutze ich sie nicht mehr täglich, aber ich nutze sie doch schon seit etlichen Jährchen regelmäßig.

manu63 für q-test und unter gleichem Namen für andere Meinungsportale


Geschrieben am: 07. Jun 2004, 13:41   von: manu63



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