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Übersicht > Haus > Pflanzen > Palmfarn

    >> Vor- und Nachteile / Bewertung
Vorteile:
--

Nachteile:
wächst sehr langsam




Palmfarn - \
Bericht wurde 2936 mal gelesen Produktbewertung:  sehr gut
Bericht wurde 4 mal kommentiert Berichtbewertung: 

Heute möchte ich euch den Palmfarn vorstellen, der eine lange Geschichte verbirgt. Im voraus sei darauf hingewiesen, daß dies keine Pflanze für ungeduldige Gärtner ist, da der Palmfarn in jedem Jahr nur einen neuen Blattkranz zustande bekommt.
Der Stammbaum der Palmfarne reicht zurück bis ins Zeitalter der Dinosaurier. Die heute noch existierenden Palmfarn-Arten sind lebender Beweis für fossile Pflanzen, die in der Urzeit der Erdgeschichte im Trias und in der Kreidezeit vor rund 100 bis 130 Millionen Jahren wuchsen.
Diese Mitglieder der selten gewordenen Familie der stammbildenden Farne stehen in ihrer Entwicklung zwischen den Blüten- und den Sporenpflanzen. Die Befruchtung von Eizellen entspricht eher den Sporenpflanzen, Tieren und Menschen - und nicht den Blütenpflanzen. Die männlichen Geschlechtszellen sind beweglich, im Gegensatz zu Blütenpflanzen, die unbewegliche haben.
Der Palmfarn kann aber beides sein, männliche und weibliche Pflanze. Der Botaniker nennt sie deshalb auch zweihäusig.
Obwohl Palmfarne vom Wuchs her Ähnlichkeit mit den Palmen haben, gehören sie botanisch nicht dazu. Sie sind eher mit den Nadelhözern verwandt. Die meisten Palmfarne haben holzartige, zylindrische oder knollenförmige Stämme, große steife Wedel, die kilometerlang werden können (allerdings nicht bei der Zimmerpflanze - keine Sorge!). Die Wedel sind dunkelgrün mit engstehenden Nadeln, die an der Wedelspitze fast Stacheln gleichen. Früher waren sie bekannt als \"Palmsonntagswedel\" - um frische Luft zuzufächeln.
Licht und Temperatur:
Der ideale Platz ist im Frühjahr und Sommer halbschattig bis schattig, im Winter hell. Der Palmfarn braucht viel Wärme: beim Austreiben 25°C, im Sommer 22°C und zum Überwintern ca. 15°C.
Gießen und Düngen:
Im Winter braucht der Palmfarn nur sehr wenig Wasser. Erst wenn sich neue Blätter bilden, wird reichlich gegossen und gedüngt. Die Luftfeuchtigkeit sollte hoch sein, deshalb sprühe ich meinen Palmfarn einmal die Woche kräftig mit lauwarmen Wasser ein.
Erde und Umpflanzen:
Im Frühjahr wird die Pflanze in einen neuen, nicht zu großen Topf gesetzt. Als Erde eignet sich besonders gut eine nicht zu leichte Sandmischung.

Mein Palmfarn ist mittlerweile seit 2 Jahren bei mir zu Hause. Er ist \"schon\" 30cm hoch. Faszinierend für mich ist einfach die Geschichte dieser Pflanze und jedes Jahr beim Umtopfen freue ich mich, wenn der Kleine wieder gewachsen ist.

Ein kleiner Nachtrag zum Bericht (Anregung eines Kommentars - Danke!):
Der Palmfarn ist sehr robust und wenn er älter ist, unanfällig für Krankheiten. Bei jüngeren Pflanzen kann es beim Abschneiden von Seitentrieben an den Schnittstellen zu Infektionen kommen. Diese Stellen sollte man dann mit Holzkohle einreiben.
Ansonsten sind mir keine "Krankheiten" bekannt.

nachgetragen am 06.03.03 von enibas


Geschrieben am: 05. Mar 2003, 10:36   von: enibas



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