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Übersicht > Haus > Pflanzen > Basilikum

    >> Vor- und Nachteile / Bewertung
Vorteile:
gesund und lecker

Nachteile:
kenn ich keine




Basilikum - das Kraut mit den vielen Namen
Bericht wurde 2703 mal gelesen Produktbewertung:  sehr gut
Bericht wurde 1 mal kommentiert Berichtbewertung: 

Da ich gerade dabei bin, meinen Garten auf Vordermann zu bringen und meine Kräuterecke neu zu bestücken, habe ich mich entschlossen über die Kräuter, die ich anpflanzen werde, Berichte zu schreiben. Anfangen werde ich mit dem Basilikum.

Botanischer Steckbrief
Basilikum hat viele Beinamen: Königskraut, Hirnkraut, Josefskräutlein, Königsbalsam, Bienenweide oder auch Krampfkräutel.
Zu Hause ist das Basilikum eigentlich im tropischen Vorderindien. Es kam schon früh über den mittleren Osten in die Mittelmeerländer. Sogar in den Grabkammern der Pyramiden entdeckte man schon Basilikumkränze.
Basilikum gehört zu der Familie der Lippenblütler. Es hat aufrechte, stark verzweigte, kantige Stengel und weiche, gewölbte hellgrüne Blätter von meist länglich - ovaler Form. Die Blätter können aber sehr verschiedenartig aussehen, jenachdem unter welchen klimatischen Bedingungen das Kraut aufwächst.
An den Spitzen der Stengel erscheinen von Juli bis September kleine elfenbeinweiße bis rosa Blüten.
Busch- oder Zwergbasilikum ist eine 15 cm hohe Zierform mit teilweise farbigen Blättern Zitronenbasilikum und Krauses Basilikum sind italienische Wildformen, die aromatisch duften und mit der Bergminze verwandt sind. Außerdem gibt es in südlichen Ländern noch rotblättrige Basilikumsorten.
Die Pflanzen enthalten vor allem ätherische Öle und Gerbstoffe. Basilikum wirkt wassertreibend, entkrampfend auf den Magen- und Darmbereich und nervenberuhigend.
Der Duft der Pflanze läßt sich schwer beschreiben: es ist ein Aroma mit einer Spur von Süße und gleichzeitig ein wenig pfeffrig.

Anbau im eigenen Garten
Für unser Klima geeignetes Basilikumkraut ist einmal das kleinblättrige, das niedrige Büsche bildet und ein feines Aroma hat oder das großblättrige Basilikum, das in allen Pflanzenteilen größer wird, widerstandsfähiger ist, aber nicht so aromatisch schmeckt.
Das Basilikum sollte auf einer Fensterbank oder im warmen Frühbeetkasten vorgezogen werden. Die Samen nur leicht mit Erde bedecken, denn Basilikum ist ein Leichtkeimer. Bei feuchter Wärme erscheinen die Keimblätter relativ schnell.
In der zweiten Maihälfte könnt ihr dann euer vorgezogenes Basilikum an die frische Luft setzen. Am besten eignet sich ein sonniges Plätzchen. Das Beet sollte humusreich, locker und möglichst ein wenig sandig sein.
Bei sommerlicher Trockenheit ist es empfehlenswert durchdringend zu gießen. In naßkalten Jahren gedeiht das Basilikum im Garten sehr selten. Ich pflanze es dann wieder in Töpfe und nehme es mit in die warme Stube.

Ernte und Aufbewahrung
Am besten ist es, wenn man laufend frische, junge Triebe pflückt. Die Blätter sind dann noch zart und fein im Aroma. Je älter sie werden, desto härter fühlen sie sich an und desto schärfer sind sie auch im Geschmack. Basilikum sollte stets frisch verwendet werden; beim Kochen muß es sehr behutsam behandelt werden. Ich zerrupfe oder zerdrücke die Blätter immer, statt sie zu zerschneiden, denn so entfaltet sich das Aroma besser.
Getrocknetes Basilikum verliert ganz schnell seine Würze, ich verwende es dann nur noch zum Teekochen.

Ich verwende das Basilikum sehr häufig beim Anrichten von Salaten, z.B. zum Tomatensalat gehört es einfach dazu. Es gibt aber noch viele andere Möglichkeiten, wie z.B. Basilikum in die selbstgemachte Kräuterbutter geben, zum Fleischwürzen oder Gemüsegerichte, die typisch südländisch sind.
Was ich ganz wichtig finde, ist daß man das Basilikum nicht als Allerweltsgewürz behandelt. Wo es verwendet wird, da sollte es auch den Ton angeben.
Noch zwei kleine Tips am Rande:
Basilikumtee hilft als Gurgelmittel sehr gut bei Halsschmerzen.
Ein Basilikumtopf auf der Fensterbank vertreibt mit seinem Duft lästige Fliegen.


Vielen Dank fürs Lesen, Bewerten und Kommentieren!


Geschrieben am: 17. Mar 2003, 17:37   von: enibas



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