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Übersicht > Verkehr > Service > Autobahnen

    >> Vor- und Nachteile / Bewertung
Vorteile:
Zeitersparnis auf längeren Strecken

Nachteile:
erhöhter Stritverbrauch, erhöhter Stressfaktor




Fahren auf deutschen Autobahnen
Bericht wurde 2161 mal gelesen Produktbewertung:  gut
Bericht wurde 0 mal kommentiert Berichtbewertung: 

Ich habe nun alle Berichte dieser Kathegorie gelesen und muß nun doch meinen eigenen Bericht schreiben!

Wer kennt das nicht, man steigt ins Auto und begibt sich auf eine Reise.
Nach dem lässtigen durchqueren der Stadt kommt man endlich auf die Autobahn, wo man doch hofft schneller voran zukommen...
Doch leider wird das meist nichts mit dem schnelleren Vorankommen, den ich wohne in Dresden, in den neuen Bundesländern.
Es ist bestimmt vielen bekannt, das die Ossis nicht Autofahren können, soweit möchte ich nun garnicht gehen, aber 'sinnvolle' Fahrweise ist den meisten Ostdeutschen ein Fremdwort!
Es fängt bei einfachen Dingen im normalen Stadtverkehr an.
Was tun, wen ein Auto auf einer zweispurigen Strasse die Spur wechseln will.
Eigentlich ein klarer Fall, man bremst leicht ab, sodass eine Lücke entsteht und dieser einscheren kann.
Doch leider nicht in Ostdeutschland, es gibt in Dresden teilweise Stellen, wo es kompliziert wird an einer Stelle mit Reißverschluß (man bedenke, dass es hier Vorschrift ist zwischen jedes Auto der einen Spur ein Auto der anderen Spur zu lassen) in die weiterführende Spur zu gelangen.
Nur weil hier scheinbar jeder nur sich im Kopf hat, denn jedes Auto mehr in der Reihe vor einem zieht längere Verzögerungen nach sich.
Genauso verhält es sich mit gelben Ampeln, lieber nochmal richtig Beschleunigen und bei 'Dunkelgelb' hinüber, als 2 Minuten warten.
Doch zurück zu eigentlichen Thema.
Das eben geschilderte Verhalten setzt sich natürlich auf Autobahnen fort, viele, die einmal auf der linken Spur sind wollen diese nicht mehr verlassen, den Grund kann man meist nicht erkennen.
Vermutlich sind diese Fahrer besonders stolz darauf, bei freier rechter Fahrbahn auf der linken Spur eine 130iger-Kolonne einzurichten.
Ebenso kurios, aber dafür in ganz Deutschland vertreten: Elefantenrennen über 3 Spuren, da schlägt doch das Herz eines jeden Autofahrers höher, sowas miterleben zudürfen.

Diese Probleme mit anderen Verkehrsteilnehmern sind eine reine Behinderung und ziehen eventuell eine Reaktion anderer Verkehrsteilnehmer nachsich, die dann zur Gefährdung wird (Überhohlen auf rechter Fahrspur oder Standstreifen).

Aber der Gipfel der Dreistigkeit kommt erst noch und wird dann wirklich zu einer Gefährdung:
Zum einen ist da das rücksichtlose Drängeln, muß man denn bei Tempo 180 auf EINEN Meter ranfahren und mit Fernlicht und gesetztem Blicker drängeln?
Ich versuche immer rechtzeitig Platz zu machen, wenn ein schnelleres Auto im Rückspiegel erscheint, aber in manchen Situationen ist es einfach nicht möglich schnell mal rechts reinzufahren (z.b. LKW-Kolonne), dann reicht es doch einen Abstand von 100 Metern zu halten und kurz abzuwarten.
Zum Anderen ist da das rücksichtslose Rausziehen auf die linke Spur, man sollte doch vorher mal die Spiegel benutzen um zu erkennen, ob denn da wirklich frei ist. Oder nur die letzten 100 Meter und dann ein wesentlich schnelleres Auto angezischt kommt!
Schon so oft hatte ich das große Glück solche Experten zu verfehlen!
Meist bleiben dann nur wenige Meter übrig, doch letztens erlebte ich die Absolute Frechheit.
A13 von Berlin nach Dresden, für alle, die die Strecke nicht kennen eine zweispurige Autobahn, teilweise mit freigegeben mit gutem Straßenbelag.
Man ist bei guter Sicht auf der linken Spur mit 180 km/h unterwegs, es ist wenig Verkehr.
In 500 Meter Entfernung taucht eine LKW-Kolonne auf, als ich auf 150 Meter dran war, zug direkt vor dem letzten LKW ein kleiner alter Polo mit ca 110 km/h auf die linke Spur rüber.
Sekunden später hatten sich zwei schwarze Streifen in den Asphalt gebrannt und der Abstand zwischen dem Polo und mir hatte sich auf ca. 3 Meter veringert.
Und der nette ältere Herr am Steuer hat nichts besseres zu tun, als ebenfalls noch in die Eisen zu steigen. Als er dann die rechte Spur wieder entdeckt hatte hagelte es noch wilder Gestiken, auf die ich hier nicht weiter eingehen möchte.

Jetzt frage ich doch mal ganz ehrlich, was soll das???
Ich möchte mir ja garnicht vorstellen, was passiert wäre, wenn ich 10 km/h schneller gewesen oder eine zehntel Sekunder später an der Bremse gewesen wäre...

Ich denke solche Situationen sind vielen Fahren auch schon wiederfahren. In den neuen Ländern scheinen viele Verkehrsteilnehmer halt noch nicht begriffen zu haben, dass man im Straßenverkehr doch 'zusammen' fährt und nicht jeder gegen jeden kämpfen muß.

Durch rücksichtsvolle und vorausschauende Fahrweise spart man nicht nur bares Geld, sonder kommt meist schneller und entspannter zum Ziel!

Dies in bei den Autofahrern in den alten Ländern scheinbar begriffen, worden, dort gibt man auf andere Verkehrsteilnehmer acht.
Man läßt sie in Lücken, schnelleren Autos wird Platz gemacht, und ebenso nehmen schnellere Fahrer Rücksicht auf langsamere und lassen diese beispielsweise beim Überhohlen gewären, ohne sie zu bedrängen.

Ich kann nur hoffen, das sich diese Verhaltensweisen auch in den neuen Ländern, da wo ich auch herkomme, durchsetzten werden.
Und die Autobahnfahrten nicht nur in den alten Ländern entspannend und effektiv verlaufen.

In diesem Sinne GUTE FAHRT !!!

MfG Kobsen


Geschrieben am: 09. Apr 2002, 23:14   von: Kobsen



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