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Übersicht > Medien > Bücher > Buchtitel > O

    >> Vor- und Nachteile / Bewertung
Vorteile:
spannend, detailliert

Nachteile:
äusserst amerikanisch, kann ein Nachteil für einige Leute sein




OP Center 1 - so fing alles an
Bericht wurde 2126 mal gelesen Produktbewertung:  gut
Bericht wurde 1 mal kommentiert Berichtbewertung: 

Tom Clancy gelang schon mit seinem Erstlingswerk ‚Jagd auf Roter Oktober‘ ein Riesenhit. Der Roman wurde mit Alec Baldwin und Sean Connery verfilmt.
Mit Romanen wie ‚Der Kardinal im Kreml‘ oder ‚Operation Rainbow‘ zeigte er, dass er keine Eintagsfliege wurde.
Mit dem Psychiater Steve Pieczenik, der während der Amtszeiten von Henry Kissinger, Cyrus Vance und James Baker als Vermittler von Geiselnahmen und Krisenmanager gearbeitet hat, schreibt er zusammen die OP Center Reihe. Die Bücher haben jeweils eine Seitenzahl zwischen 350 und 500 Seiten, als gut die Hälfte der üblichen Clancy-Bücher.

Über den ersten Teil wird dieser Bericht handeln.

Das OP Center wurde gerade erst ins Leben gerufen. Es handelt sich um eine Spezialeinheit, die weitgehend unabhängig von FBI, CIA, militärischem Geheimdienst und sonstigen Mitspielern im Behördendschungel arbeitet.
Natürlich hat es deswegen nicht nur Freunde, aber in dem Präsidenten Michael Lawrence einen starken Fürsprecher.
Als Mitglieder dieser Einheit wäre da zuerst Paul Hood, der Leiter des OP Centers. Bevor er diesen Job annahm, war er Bürgermeister von Los Angeles. Dort hat er sich nicht zur Wiederwahl aufstellen lassen, weil er eigentlich mehr Zeit mit der Familie verbringen wollte. Daher auch der Bürojob in Washington. Aber es kommt ja eh immer anders, als man denkt, oder?
Der nächste ist Michael Rodgers, ein Zwei-Sterne-General der US Army, der stellvertretende Leiter des Centers und verantwortlich für die Strikers, den militärischen Arm des Centers.

Liz Gordon ist die Psychologin des Centers, sie ist für die mentale Stabilität der einzelnen Mitarbeiter genauso verantwortlich, wie für die Erstellung von Profilen der ‚Gegner‘.

Martha Mackall ist ‚Political Officer‘ im Center, was soviel heisst, wie ‚überall einsetzbar‘. Sie weiss, was sie will, und das ist keine Karriere im Center, denn wozu ist man schliesslich in Washington.

Ann Farris ist die Pressesprecherin, die ein Auge auf Paul Hood geworfen hat (der übrigens verheiratet ist), und es ihm nicht gerade subtil rüberbringt.

Matt Stoll ist das Computergenie vom MIT (Massachussets Institute of Technology in Harvard), einer der renomiertesten Universitäten der USA, was IT angeht.

Und für’s erste last but not least ist da Bob Herberts, der Verantwortliche für die Aufklärung, der bei einem Bombenattentat in Beirut seine Frau verlor und seitdem im Rollstuhl sitzt. Er ist verständlicherweise nicht immer so objektiv, was gut und böse angeht.

Damit wäre der offizielle Teil vorbei. Kommen wir zum ersten Teil der Center-Reihe.

Gregory Donald ist ehemaliger Diplomat und heute Berater des OP Centers in Seoul. Bei einem Sprengstoffanschlag in der Hauptstadt Südkoreas kommt seine koreanische Frau Soonji ums Leben. Die offizielle Erklärung der Regierung Südkoreas lautet, dass Nordkorea hinter dem Anschlag steckt. Aber Gregory ist lange genug im Geschäft der Politik, Diplomatie und des Geheimdienstes unterwegs, um dieser Version anzuzweifeln.
Er zieht das OP Center in Washington hinzu, dass damit seine Feuertaufe bestehen muss.

Der Präsident der Vereinigten Staaten ruft einen Krisenstab zusammen und überträgt Paul Hood die Leitung. Dieser Stab soll die Entwicklung in Südkorea im Auge behalten und mit den Mitarbeitern vor Ort herausfinden, wer wirklich für den Anschlag verantwortlich ist.

Wer ist dabei, Nord- und Südkorea in einen Krieg zu stürzen, wer hat einen Vorteil davon? Ist es Nordkorea, die zum Erstschlag ausholen? Oder andere Organisationen, die die USA in einen Krieg verwickeln wollen, um von einem anderen Krisenherd abzulenken?

Das OP Center beginnt einen Wettlauf gegen die Zeit. Hier beschreiben die beiden Autoren detailliert und ausführlich die Zusammenarbeit von Technik, Bauchgefühl, vorsichtigen Worten der Diplomatie und militärischer Strategie. Hier zeigen sich auch die verschiedenen Herkünfte des OP Center Teams, Technikgenies wie Matt Stoll gegen Leute wie Paul Hood, der sich doch lieber auf Informationen von Agenten vor Ort verlässt.

Die Striker machen sich auf den Weg nach Seoul, und mit ihnen Michael Rodgers, obwohl er nicht für Einsätze vor Ort zuständig ist. Aber natürlich kann er ‚sein‘ Team nicht alleine in den ersten Auslandseinsatz fliegen lassen.
Schon hier zeichnet sich ab, wie die Rollen in den weiteren Romanen verteilt sind.
Was nun folgt ist eine Beschreibung, wie das OP Center als Vertretung der USA im Alleingang die bösen Terroristen ausschaltet und den Weltfrieden wieder herstellt. Natürlich sterben dabei ein paar der Guten, um die gewisse Dramatik und den Pathos ins Spiel zu bringen.
Ich will hier den Inhalt nicht zu sehr beschreiben, denn die beiden Autoren drehen und wenden sich in einem Tempo, dass einem schwindelig werden kann. Ich müsste zuviel vom Inhalt preisgeben, um nicht unverständlich zu sein. Daher lass ich es bei der vagen Beschreibung und der Vorstellung des Teams.

Also, trotz des Sarkasmus, der da aus einigen meiner Sätze hervorkommt, liebe ich diese Reihe. Sie ist hervorragend zu lesen, trotz der Detailgenauigkeit eines Tom Clancy, der es schafft, zwei Seiten damit zu füllen, wie die Beschaffenheit und die Bewaffnung eines Truppentransporters aussieht.
Ich weiss, dass es Leute gibt, die diese ‚Schmöker‘ für einen Rückschritt von Clancy halten .. dabei gucke ich eine Person hier besonders an, nicht wahr, Willy?? ;-)

Für mich haben sie allerdings genau das Format, dass ich gerne lese, ohne an den Punkt zu kommen, wo ich mich frage.. ‚ist es bald vorbei?‘.

Wem es nichts ausmacht, dass die beiden Autoren ihren amerikanischen Patriotismus mit der Giesskanne verteilen, der ist bei diesem Buch richtig, wenn er auf gut gemachte Politikthriller steht. Ich meine, die Region ist wohl eine derjenigen, in der sich eine Situation ansiedeln lässt, die blitzschnell zum Krieg führen kann, in den eine Menge Staaten hineingezogen werden.

Ich kann diese Wir-Amerikaner-sind-die-Besten-Mentalität hervorragend überlesen. Wer George Bush als Gouvernor von Texas überlebt hat, erträgt alles ;-)

Und ich fieber jedesmal dem nächsten Band entgegen, um auch zu wissen, wie es mit den Mitgliedern des Teams weitergeht. Denn die ziehen sich wie der rote Faden durch die Bücher.

Ich hoffe, ich war nicht zu verwirrend mit diesem Beitrag, wenn doch, schreibt’s in den Kommentar, ich guck dann nochmal drüber.



Tom Clancy’s OP Center 1 – OP Center
ISBN 3-453-09240-6
Heyne Verlag
€ 7,95


Geschrieben am: 28. Apr 2002, 18:12   von: BabsS



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