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Übersicht > Ausbildung > Studium > Studiengänge > BWL

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BWL in Göttingen
Bericht wurde 1718 mal gelesen Produktbewertung:  gut
Bericht wurde 1 mal kommentiert Berichtbewertung: 

Das BWL-Studium in Göttingen ist gar nicht so schlimm wie sein Ruf. Im Grundstudium muss man damit leben 11 Scheine zu machen (nach alter Prüfungsordnung - nach neuer ist das noch nicht so ganz raus), wovon 2 Mathe- und 2 Statistik-Scheine sind. Diese sind auch die wohl am meisten wiederholten, denn gerade Mathe bei Prof. Ahlborn ist kein Vergnügen, aber das wird sich bald von selbst erledigen und egal wer dann kommt, es kann nur besser werden. In Statistik hat man schon jetzt die Möglichkeit auf andere Professoren auszuweichen und das ist auch gut so - sehr zu empfehlen ist hier Prof. Zucchini.
Vom Umfang nicht zu verachten sind allerdings die Vorlesungen zur Mikro und Makro, die zum unausweichlichen Programm gehören. Beide Veranstaltungen gehen über 2 Semester (und nach neuer PO soll in jedem Semester eine Klausur stattfinden, daher ist die Scheinzahl nicht genau definiert) und bilden damit einen Schwerpunkt des Grundstudiums, was die meisten BWLer nicht gerade freut. Dafür gibt es aber genug Professoren, die diese Vorlesungen im Wechsel anbieten und da sollte für jeden Studi einer dabei sein.
Unverständlicher Weise gibt es im gemeinsamen Grundstudium für BWLer, VWLer, Wirtschaftspädagogen und Wirtschaftsinformatiker immer noch keinen EDV-Pflichtschein (Ausnahme: Wirtschaftsinformatik). Diesen sollte man aber freiwillig machen, da dieser bei einem eventuellen Wechsel des Studienortes durchaus verlangt werden kann. Das es immer noch Studenten gibt, die einen PC gerade mal vom ansehen kennen ist mir eh ein Rätsel...
Alles in allem ist das Grundstudium in 4 Semestern zu meistern, einige schaffen es in 3, aber das sind die wenigsten.

So richtig interessant wird es eh erst danach, denn dann steht man vor der Qual der Wahl, welche Schwerpunktfächer man wählen will. Einzig gesetztes ist dabei VWL, an dem auch dann keiner vorbeikommt.
Mit Einführung der neuen PO kommen zusätzlich zu den Überlegungen der eigenen Interessen auch noch die Fragen nach der Art, wie das Fach abgeschlossen wird. Denn während einige Fächer weiterhin studienabschließend mit 5-stündiger Klausur und mündlicher Prüfung absolviert werden (vor allem die Bereiche der Allgemeinen BWL und Fächer, die an anderen Fakultäten absolviert werden), werden die meisten Fächer im Kreditpunkteverfahren angeboten, wobei in jedem Semester Klausuren anfallen, aus denen sich die Endnote zusammensetzt. Während man also bei Fächern der alten Art zum Ende hin in Stress kommt, hat man bei Kreditpunktefächern schnell bis zu 6 Klausuren pro Semester am Hacken. Allerdings muss man mindestens zwei Fächer alter Art absolvieren, studienabschließende Prüfungen hat man also auf jeden Fall, auch wenn man diese bereits früher ablegen kann.
Problematisch wird die ganze Sache vor allem durch die Maluspunkte, die mit dem Kreditpunktesystem verbunden sind. Fällt man nämlich bei einer Prüfung durch, so erhält man statt der Kreditpunkte die gleiche Anzahl an Maluspunkten. War's der erste Versuch und man ist noch in der Regelstudienzeit hat man allerdings noch mal Glück gehabt. Aber die Aussicht so ganz nebenbei durchs Examen fallen zu können finde ich irgendwie erschreckend - aber ich bin glücklicherweise noch im alten System...

Trotzdem darf man bei dieser Problematik nicht vergessen, dass viele Unis inzwischen auf einer Kreditpunkteregelung aufbauen, das ist also nicht unbedingt spezifisch. Nur die Ausgestaltung unterscheidet sich. Wer sich für ein Studium in Göttingen interessiert, der sollte sich durchaus nicht davon abbringen lassen. Denn nachdem die Studentenzahlen in Göttingen von ehemals 30000 Studenten auf etwa 25000 zurückgegangen sind, wobei ein recht großer Teil des Ruckgangs bei den Wirtschaftswissenschaftlern zu verzeichnen war, sind die Studienbedingungen gar nicht mal so schlecht. Die meisten Seminare können tatsächlich besucht werden - zugegeben, die Runden sind manchmal etwas groß, aber die Zeiten der überfüllten Hörsäle sind vorbei. Jedenfalls wenn man von den Mathe-Vorlesungen absieht, aber da wird es zu Semesterende komischerweise auch immer leerer...

Alles in allem ist BWL in Göttingen trotz der immer noch großen Studentenzahlen nicht die Massenabfertigung, die man erwartet und die Stadt (eigentlich ist Göttingen ja auch eher eine Uni mit angeschlossener Stadt...) ist klein aber fein, auch wenn nicht ständig der Bär los ist.


Geschrieben am: 13. Nov 2001, 08:08   von: Niesy74



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