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Übersicht > Reisen > Fluggesellschaften > Lufthansa

    >> Vor- und Nachteile / Bewertung
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swissflyer fly City Line by LUFTHANSA
Bericht wurde 3388 mal gelesen Produktbewertung:  gut
Bericht wurde 3 mal kommentiert Berichtbewertung: 

Liebe Leserschaft, es ist mal wieder an der Zeit, einen Airlinebericht zu schreiben.

Da ich bei meiner letzten Berlinreise mal etwas ganz ausgeflipptes machen wollte, habe ich den Rückflug von Berlin nach Zürich nicht mit Swiss International gebucht, sondern war ganz mutig und bin mit Lufthansa geflogen. Genauer gesagt, mit Lufthansa Regio, also mit der LH City Line.
Und ich möchte da nichts vorweg nehmen, aber es war ein Flug, den ich so schnell wohl nicht vergessen werde. Aber dazu später mehr.

°o° Vor dem check-in in TXL °o°
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Abflug meiner Maschine war 18:10 Uhr, und da ich gerne früh am Flughafen bin, um einen guten Fensterplatz zu erwischen, war ich 00 Uhr am Tegel Flughafen in Berlin. Ja ja, der gute alte Tegel, wie er mir fehlen wird, wenn er 2012 geschlossen wird.
Mir ist noch nie aufgefallen, dass es nur zwei Restaurant gibt. Wäre mir wohl auch dieses mal nicht aufgefallen, hätte nicht mein Stammrestaurant wegen Umbau zu gehabt.
Na gut, es war Hauptreisezeit und das Restaurant wo offen hatte war total voll. Aber wir waren ja so früh am Flughafen, also taten wir uns das halt an. Sollte wer von Euch am Tegel arbeiten: BITTE MEHR RESTAURANTS *gg*


°o° check-in Gate 14 °o°
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Nun, da mein Flug um 18:10 Uhr starten sollte, nahm ich mal an, das check-in fange um 16:40 Uhr an. Weil 90 Minuten vor Abflug ist eigentlich auf Flügen dieser Länge normal. Also befand ich mich, guter Dinge, um 16:20 Uhr schon am Schalter vor dem Terminal 14, wo Flug LH3804 abgefertigt wurde. Es wurde auch bald 16:40 Uhr, aber vom check-in Personal war nichts zu sehen. Die Menschenmenge wurde immer grösser, aber wer nicht kommen wollte waren diese Ticket-Verkäufer *gg*
Also warteten wir, und um 15:15 Uhr war es dann doch soweit, und wir konnten einchecken. Zum Glück bin ich Biz Class geflogen und musste nicht zu lange anstehen. Die Schlange am Ecconomy Schalter war doch recht lang geworden.
Aber an sich ist der check-in doch recht schnell abgelaufen, was sicher auch damit zu tun hatte, dass wir „nur“ mit einer CRJ 700 geflogen sind, und da nun mal nur 68 Passagiere reinpassen.


°o° Passkontrolle und Sicherheitscheck °o°
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Darüber gibt es eigentlich nicht sonderlich viel zu sagen. Da in Berlin Tegel alles sehr nah zusammen ist, ist man nach etwa fünf Schritten auch schon am Zoll. Dort geht es sehr produktiv vorwärts, und das gilt auch für den Sicherheitscheck. Wenn ich da an meine früheren Erfahrungen denke, die ich in Berlin gemacht habe. Besonders im Winter 2001. Es ist schon einiges schneller geworden bis man die Sicherheitsschleuse hinter sich gebracht hat. Nun, ich war froh dass es so schnell gegangen ist, sonst würde ich wohl jetzt noch in Berlin sein. Abschied ist doch so schwer.


°o° Boarding °o°
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Nach der Sicherheitsschleuse wurden wir gleich zu einem Bus gewunken, der auf dem Vorfeld auf uns gewartet hat. Da die CRJ 700 zwecks schnellerer Abfertigung über eine eigene, in der Maschine integrierte Treppe verfügt, werde diese auch nicht am Jetway abgefertigt, sondern man bekommt noch was vom Flughafen zu sehen wenn man mit dem Bus zum Flugzeug gebracht wird. Der Buss ist um 17:50 Uhr losgefahren, also gut 5 Minuten nach der angegebenen Boardingtime. An der Maschine angekommen, konnten als erstes Behinderte und alleine fliegende Kinder an Bord, wovon wir je einen Passagier hatten auf unserem Flug. Dann konnte der Rest das Flugzeug betreten. Es ging eigentlich recht schnell und gegen 18:00 Uhr waren wir auch alle an Bord. Die Begrüssung an Bord war Standart. Das heisst, sehr nett aber nicht zu übertrieben. Aber ich musste merken dass ich zu lang bin um in der CRJ 700 wirklich aufrecht stehen zu können. Die nette Stewardess fand das sehr lustig :-) Dabei hatte selbst sie ein wenig Mühe, wirklich grade stehen zu können. Aber Schadenfreude ist doch etwas so schönes ;-)


°o° Im Flugzeug °o°
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Der erste Eindruck war durchaus sehr gut. Sauber und ordentlich. Die Crew machte auch einen sehr angenehmen Eindruck, nur eben ist das Flugzeug etwas zu klein für mich. Nur, dafür kann ja Lufthansa nichts.
Die Sitzanordnung war durchgehend 2-2, aber die Sitze waren schon ein wenig sehr nahe zusammen, was sich in der Beinfreiheit bemerkbar machte. Leider eben auch in der Biz Class. Aber auch das ist bei Regio Jets so üblich, und es wird sich wohl nicht lohnen, dass Lufthansa selber mit einer Boeing 737 oder einem Airbus A319 nach Zürich fliegt, obwohl Swiss ihre Maschinen immer gut gefüllt hat auf dieser Strecke.


°o° Vor dem Start °o°
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Hier lief das Standartprogramm ab. Begrüssung durch die Crew und dann die „Sicherheits-Show“, die ich persönlich sehr unterhaltsam fand. Konnte ich doch praktisch aus nächster Nähe diese Vorstellung betrachten. Und es ist immer wieder schön, dass nicht immer von einem Videoband sehen zu müssen :-) Da ist mir doch das erste mal seit langem wieder eine Stelle aus dem Programm „zapped“ von Michael Mittermaier eingefallen. Einige werden nun sicher wissen, was genau ich meine *lach*
Einen kleinen Punkt gibt es jedoch zu beanstanden! Die lange Ansage des Piloten war in der Kabine praktisch nicht zu verstehen. Nun kann ich aber nicht sagen, ob das am Kommunikationssystem des Flugzeuges liegt oder ob der Captain einfach ein leichtes Sprachproblem hatte. Jedenfalls war nix zu verstehen.

°o° Push back und taxing °o°
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Um 18:13 Uhr hiess es dann ”doors in flight” und sogleich wurde die CRJ 700 auf den Taxiway gepusht. Das rollen selber ging dann sehr schnell. Sicher auch mit etwas höherer Geschwindigkeit als man eigentlich rollen sollte. Ob der Pilot wohl mit Michael Schumacher verwandt ist? :-)


°o° Take off und Steigflug °o°
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Die Starterlaubnis ist wohl noch beim rollen gekommen. Ohne kurzen Stopp nach dem auflinieren gab der Pilot vollen Schub auf die sehr lauten Triebwerke, und die Maschine beschleunigte ohne Probleme und sehr schnell. Und nach dem Abheben zeigen sich die Vorteile dieser kleinen Regio Jets. Der Pilot zog die Maschine steil in den Himmel. Rein nach Gefühl würde ich sagen, wir sind mit 2600 Fuss pro Minute gestiegen. Normal sind 2000 Fuss gleich nach dem Abheben. Also so kenne ich es bei der A319 und der A320. So stiegen wir also auf 33'000 Fuss, was in etwa 11'000 Meter sind. Der Steigflug war also wirklich sehr angenehm. Da habe ich auch schon anderes erlebt. Klar, immer in grösseren Maschinen, aber ich war durchaus erstaunt wie ruhig doch diese kleinen Jets sind.


°o° Reiseflug und Service an Bord °o°
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Durch den steilen Steigflug waren wir doch recht schnell auf unserer Reiseflughöhe, und der Service an Borg konnte anfangen. Es gibt noch zu sagen, in der Biz Class gab es schon vor dem rollen zur Runway eine Tageszeitung, und wir konnten ein Getränk wählen. Ein Gläschen Sekt oder frischen Orangensaft.
Im Flug nun gab es ein Sandwich mit einem leckeren Schinken belegt, dazu Schokolade und Getränke nach Wahl. Da ich vor dem Star ein Gläschen Sekt zu mir genommen habe, entschied ich mich für einen Becher Kaffee und ein Glas Orangensaft. Und ja, alles war zu meiner vollsten Zufriedenheit. Das Brötchen war sehr frisch, nicht zu weich und nicht zu hart, der Kaffee einfach lecker und der Orangensaft war frisch und erfrischend. Zuvorkommend fand ich auch, dass wir ein zweites Mal gefragt wurden, ob wir denn noch etwas zu Trinken möchten.
Der Standart beim Service ist also auf einem sehr hohen Level, ob nun bei Lufthansa selber, oder bei der City Line.


°o° Sinkflug und Probleme beim Landeanflug °o°
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Nun, alles was schön ist, geht einmal zu Ende. So auch dieser Flug. Und im Bodenseeraum wurde der Sinkflug eingeleitet um in Zürich landen zu können. Auch der Sinkflug war wirklich extrem ruhig und kaum wahrnehmbar. Eigentlich ist ein so ruhiger Flug für mich extrem langweilig. Aber der Flug sollte nicht mehr lange ruhig bleiben!
So ruhig der ganze Flug auch war, umso dicker sollte es beim Endanflug kommen.
Unsere Landebahn in Zürich war an diesem Tag die Südpiste 16. Das heisst, sie weist in eine Richtung von 160 Grad. Als wir im Anflug waren, muss wohl eine Crew der Turkish Airlines ohne Erlaubnis auf diese Runway gerollt sein, was unsere Maschine natürlich zum durchstarten veranlasst hat. An sich nichts weiter besonderes, ein Manöver das ab und zu vorkommen kann. Jeder Pilot lernt das schon in der Grundausbildung. Jedoch gab es ein weiteres Problem. Das rechte Triebwerk muss wohl etwas angezogen haben, weil es sich beim steigen mit einem Knall verabschiedete. Ein kurzes aber heftiges abkippen über den rechten Flügel war die Folge. Und das war schon nicht so angenehm. Es sind dann natürlich auch Informationen aus dem Cockpit gekommen, die aber auch nicht wirklich verständlich waren, da es, wie schon vor dem Start in Berlin, aus den Lautsprechern nur gerauscht hat.


°o° Schleife zurück nach ZRH und zweiter Landeversuch °o°
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Nun ging es mit einer lang gezogenen Schleife zurück auf dem ILS Leitstrahl der Runway 16, und wir hatten jetzt sogar Landepriorität. Da es zu komplex ist, allen hier in einem verständlichen Deutsch zu erklären, wie ein Landeanflug mit nur einem Triebwerk aussieht, und da dieses auch nicht der springende Punkt ist bei diesem Bericht, möchte ich einfach nur sagen Hut ab vor den Piloten! Trotz dieser Notlage und einem sehr schweren Anflug auf Grund unseres Problems, haben sie eine sanfte Landung hinbekommen. Es versteht sich, sanft für unsere Umstände! Nur soviel sei dazu gesagt: nur mit halbem Antrieb in niedrigen Geschwindigkeitsbereichen, ist es extrem schwer, ein Flugzeug ruhig auf Kurs halten zu können und gleichzeitig ruhig dem Gleitweg zu folgen. Hier hat sich die ausgezeichnete Ausbildung der Lufthansa klar gezeigt!


°o° Wir wurden zur Parkposition gezogen °o°
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Das ein vernünftiges rollen mit nur einem Triebwerk nicht wirklich geht, wartete an einem Taxiway ein Schlepper auf uns, der uns dann zu unserer Parkposition brachte. Diese lag sinngemäss kurz vor den Toren der SR Technics. Was ich jetzt schon lange nicht mehr in einem Linienflug gehört habe: es wurde für die Piloten geklatscht nach der Landung! Es war schon auch bei mir eine gewisse Erleichterung da, als wir wieder festen Boden unter dem Fahrwerk hatten.


°o° Deboarding °o°
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Das Aussteigen aus der Maschine ging dann doch sehr schnell, es war wohl jeder froh, schnell raus zu kommen. Um 19:50 Uhr war es dann soweit das die Türe geöffnet wurde. Durch diesen Zwischenfall hatten wir 15 Minuten Verspätung. Auch hier wurden wir mit einem Bus zum Gate gebracht, wo wir dann unsere Koffer in Empfang nehmen konnten.


°o° Meine Meinung °o°
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Ich war mit der Leistung auf diesem Flug mehr als zufrieden! Freundliches Personal und eine Glanzleistung von den Piloten in einer Notsituation. Ich möchte nun mal die einzelnen Punkte einzeln aufführen und bewerten:

Eindruck über das Flugzeug:___4 von 5 Sternen (****°)
Eindruck über die Crew:_______5 von 5 Sternen (*****)
Leistung Kabinencrew:_______4 von 5 Sternen (****°)
Leistung Cockpitcrew:________5 von 5 Sternen (*****)
Ansagen:__________________2 von 5 Sternen (**°°°)
Qualität der Produkte:_________5 von 5 Sternen (*****)
Gesamtwertung:_____________4 von 5 Sternen (****°)

Einzelne Teile dieser Bewertung gelten nur für die Biz Class! Aber ich habe eigentlich auch aus der Ecconomy Class nichts wirklich Schlechtes gehört.
Die kleine Schwester der grossen Lufthansa steht der Mutter in nichts nach! Sogar das „Lufthansa Lächeln“ der Flugbegleiterinnen ist vorhanden :-)
Eine wirklich gute Airline, die aber einfach zu kleine Flugzeuge hat, und die ich hassen muss, weil sie mich von Berlin nach Zürich gebracht hat und nicht von Zürich nach Berlin. Nancy, Du weißt schon was ich meine.
Aber für den Preis des Fluges, der sich auf 325.- CHF belaufen hat, was etwa 210.- Euro sind, und das in der Biz Class (!!!) lässt sich wirklich nicht viel sagen. Einfach nur genial!


°o° Fazit °o°
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Ich kann die City Line also wirklich nur jedem Empfehlen. Es ist eine qualitativ hoch stehende Airline. Einfach Menschen, die wirklich gross sind, also über 186 cm, sollten sich schon mal gewiss sein, dass es sehr eng werden könnte. Aber ich würde trotzdem immer wieder mit der LH City Line fliegen.


Danke für Euer Interesse an diesem Bericht.


Geschrieben am: 01. Aug 2006, 13:51   von: swissflyer



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