| KONTAKT | | HILFE | | HOMEPAGE |
 MyReise   MyTickets   MyShopping 
 
    STARTSEITE
Suche in
  Auswahl

Kategorie:

Aktuelles
Was ist Q-Test.de
Geld verdienen
Mitglied werden
Kontakt

  User Login
Username

Passwort



Passwort vergessen ?
 

Übersicht > Computer > Software > Windows > Cookie Killer

    >> Vor- und Nachteile / Bewertung
Vorteile:
Sympathischer Keks-Mörder und Cookie Killer, Freeware.

Nachteile:
Versteckte Hilfedatei, nur bestimmte Informationsfragmente können ausgelesen werden.




Mord am Keks
Bericht wurde 454 mal gelesen Produktbewertung:  gut
Bericht wurde 0 mal kommentiert Berichtbewertung: 

Unsere Computer-Festplatte wird, sobald wir im Internet unterwegs sind, gemästet, ja gnadenlos zugestopft mit Keksen der besonderen Art - sogenannten Cookies. Sie krümeln nicht, sie machen nicht dick, und dennoch verlangen sie nach einer besonderen Diät.

Viele Missverständnisse stehen im Raum. Oft wird das Wirken der Cookies aus Unwissenheit in die Nachbarschaft von Trojanern oder Viren gestellt. Das ist sicherlich nicht der Fall. Cookies sind auf den ersten Blick eher harmlose Surf-Wegbegleiter, einfache, doch merkwürdig verschlüsselte Textdateien, die weder als Vehikel für Trojaner noch als Huckepackgestell für Computerviren in Frage kommen.

Mit den Cookies ist es dennoch so eine zweischneidige Angelegenheit. Sie können uns nutzen, und sie können uns schaden. Notwendiges Übel oder willkommene Wohltat? Grund genug, ihre Funktion einmal genauer unter die Lupe zu nehmen.

VORTEILE:
Bei einem Cookie handelt es sich um eine kleine Menge an Information, die eine Website auf Deinem Computer abspeichert. So kann sich ein Cookie beispielsweise Deine Userdaten wie "Nicknames" oder "Passwörter" merken, so dass Du Dich nicht jedes Mal, wenn Du die betreffende Website besuchst, neu anmelden mußt. Ein Cookie hilft zum Beispiel, Dich zu identifizieren, wenn Du einen Webshop betrittst, bei dem Du zuvor schon einmal Kunde warst. Sämtliche Webshops, die eine WARENKORB-FUNKTION haben, brauchen Cookies. Manche Websites funktionieren nur, nachdem Du ein Cookie wissentlich oder unwissentlich von ihnen angenommen hast. Ohne Cookie verweigern manche Websites ihren Dienst total.

Bei amazon.de beispielsweise wird man nur aufgrund eines solchen Cookies sofort als STAMMKUNDE erkannt und auch der vereinfachte ONE-KLICK Einkauf auf dieser Plattform funktioniert nur aufgrund eines Cookies. So gesehen vereinfachen und beschleunigen Cookies oftmals das Surfen auf bestimmten Websites.

NACHTEILE:
Cookies hinterlassen jedoch auch Spuren darüber auf Deinem Computer, wo Du überall hingesurft bist. Selbst wenn Du regelmäßig die "Verlaufsliste" und die "Temporary Internet Files" säuberst, überleben ALLE Cookies diese Reinigungsprozedur. Sie werden nämlich in einem gesonderten Ordner (meist C:WindowsCookies) abgespeichert. Das Gemeine dabei ist die Tatsache, dass Du ihnen auf den ersten Blick NICHT ansiehst, woher sie kommen. Sie tragen so vielversprechende Namen wie DEIN NAME@S008-00-3-6-184531-26374[1].txt oder DEIN NAME@adtech[2].txt. Soll heißen, Du kannst aufgrund des Namens überhaupt nicht nachvollziehen, welches Cookie von welcher Website auf Deinem Rechner zu welchem Zweck deponiert wurde.

Wie bei den Vorteilen oben beschrieben, ist es ganz sinnvoll und nützlich, bestimmte Cookies zu behalten. Andere hingegen könnten Dir in mehrerlei Hinsicht schaden. Zum einen lassen diese Cookies den Betreiber einer Plattform jederzeit wissen, wie oft und wann Du seine Website besucht hast und machen aus Dir sozusagen einen gläsernen Konsumenten. Zum anderen könnten andere Nutzer Deines Computers, zum Beispiel am Arbeitsplatz, in Erfahrung bringen, wo Du denn während der Arbeitszeit überall hingesurft bist.
Muss Dein Chef denn alles wissen?

So ist es mir beispielsweise überhaupt nicht recht, dass ich vielleicht als mehrmaliger Besucher einer bestimmten Website wiedererkennbar bin. Darin sehe ich ein bestimmtes Sicherheitsrisiko. Abhilfe schaffte hier nur das Löschen des betreffenden Cookies.

Einem bayrischen Landtagsabgeordneten wurde unjüngst ein solches Cookie zum Verhängnis. Trotz all seiner Beteuerungen überführte ihn ein auf seinem Computer gefundenes Cookie der Tatsache, dass er auf Steuergelderkosten über vierzig tausend Mark bei einer Internet-Sexhotline durchgebracht hatte. Dabei hätte dem Mann geholfen werden können, so er von einem kleinen Softwareprogrämmchen namens COOKIE KILLER gewusst hätte, von dem hier jetzt die Rede sein soll.

Geh mal in Deinen C:WindowsCookies Ordner, lieber Leser, und öffne ein beliebiges Cookie mittels eines Doppelklicks. Das angeklickte Cookie öffnet sich als Textdatei in Deinem Textprogramm. Wahrscheinlich bekommst Du jetzt einen Hieroglyphensalat zu sehen, der Dir weder etwas über die Herkunft noch über die funktionale Bedeutung des betreffenden Cookies sagt.

Windows selbst erlaubt nicht das Auslesen der Cookies. Du kannst also nur auf Gedeih und Verderb entweder blindlings alle Cookies löschen, und somit auch die nützlichen, oder aber gar keins, und damit eine Menge "verräterischer" Informationen mit Dir herumschleppen. Wäre es da nicht sinnvoll, wenn man die Cookies auslesen könnte und ganz dezidiert im Einzelfall entscheiden könnte, welches Cookie man behalten möchte und welches möglichst schnell von der Festplatte verschwinden sollte?

Genau diese Möglichkeit liefert Dir der COOKIE KILLER v. 1.3., der unter

http://www.funtastic-software.de

KOSTENLOS als FREEWARE heruntergeladen werden kann. Die Downloadzipdatei ist 490 KB groß. Bei der Installation ist folgendes zu beachten: Das Programm MUSS in das von der Installationsroutine vorgesehene Verzeichnis installiert werden. Ich wollte das Programm zunächst in einen anderen Ordner installieren. Dort versagte es seinen nützlichen Dienst ganz. Also bitte C:ProgrammeCooKiE KiLLeR 1.3 als Installationspfad akzeptieren, so man am reibungslosen Betrieb des Programms interessiert ist.

Nach der Installation belegt der "Keks-Mörder" auf meinem Rechner gerade mal 330 KB. Der COOKIE KILLER liest Dir die Kekse aus und Du kannst plötzlich Informationen einsehen, woher ein Cookie stammt, um eine fundierte Entscheidung treffen zu können: Behalten oder Löschen? Bei jedem einzelnen Cookie kannst Du diese Entscheidung nun individuell vornehmen und mittels des Programms das Cookie, das Du loswerden möchtest, auch sofort vernichten.

Als ich den COOKIE KILLER das erste Mal auf meinem Rechner walten ließ, listete er mir doch sage und schreibe 729 gefundene Cookies auf, wonach ich mich reinsten Gewissens als 716facher Keks-Mörder betätigte. Was sind eigentlich Sextracker-Cookies? Keine Ahnung, wie die auf meinen Computer gelangen konnten.
Päng - weg damit.

Der COOKIE KILLER ist sehr einfach und intuitiv bedienbar. Nach der Installation teilst Du dem Programm lediglich einmalig mit,

1.) wo auf Deinem Computer die Cookies gespeichert werden (meist C:WindowsCookies)
2.) ob Du den Microsoft Internet Explorer benutzt oder den Netscape Navigator, und in welchem Ordner sich die exe-Datei des jeweiligen Browsers befindet (z.B.: C:ProgrammeInternet Explorer). Diese Voreinstellung ist wichtig, da die Cookies vom Netscape Navigator in einem anderen Format abgespeichert werden als beim Konkurrenz-Browser von Bill Gates. Bei Netscape Cookies wird vor dem Löschen ein Sicherheits-Backup angelegt, da es theoretisch nach dem Entfernen eines Netscape Cookies zu Problemen kommen kann. Das war auch schon die ganze Konfigurationsarbeit.

Jetzt drückt man auf den Button "Einlesen", und der COOKIE KILLER zeigt Dir im linken Fenster einer Zweifensteransicht alle die auf Deinem Rechner gefundenen Cookies an. Wenn du nun in dieser Keks-Liste ein einzelnes Cookie mit einem Linksklick markierst, so zeigt Dir der COOKIE KILLER im rechten Fenster seinen Inhalt an. In vielen (nicht in allen) Fällen erhältst Du jetzt Einsicht in Dir bislang vorenthaltene Informationen und kannst Deine Entscheidung über Leben und Tod treffen. Die zu löschenden Cookies mußt Du mit einem Häkchen versehen und dann auf "Löschen" Klicken.
Sie schreien nicht, sie bluten nicht, und sind doch sofort tot.
Mord am Keks, so einfach geht's.

WICHTIG:
Was kann der COOKIE KILLER auslesen und was nicht?
Der COOKIE KILLER listet Cookies nach ihrem Ursprung (URL) auf. Man kann lediglich ersehen, ob ein Cookie Login Daten enthält oder eben nicht. Alle anderen Daten kann der COOKIE KILLER nicht im Klartext auslesen, denn Cookies sind NICHT einheitlich codiert. Die in einem Cookie abgespeicherten Daten sind jeweils individuell vom Betreiber einer Website verschlüsselt, so dass es KEINEN allgemeinen Entschlüsselungs-Algorythmus gibt. Was man also lediglich ersehen kann ist das Vorhandensein von Login Daten (Nicks und/oder Passwörter). Diese Cookies sollte man auf seinem Rechner behalten, da sie das Surfen wirklich vereinfachen. Alle anderen Kekse können getrost zerbröselt werden.

Bei www.computerchannel.de rangiert der Cookie Killer 1.3 derzeit unter den TOP 25 Downloads. Hier hat es die beachtliche Marke von 17.500 Downloads überschritten. Die durchschnittliche Surferwertung liegt bei 4.8 von 6 möglichen Punkten und lautet somit "sehr gut". Ab 5 von 6 möglichen Punkten lautete das Userurteil "professionell".

Bei Chip-online hat es von den redaktionellen Bewertern 5 von 5 möglichen Punkten erhalten. Die kriegt der Keksmörder von mir auch, was seine FUNKTIONALITÄT, STABILITÄT, GESCHWINDIGKEIT und NÜTZLICHKEIT angeht. Einen Punkteabzug allerdings vergebe ich für die Tatsache, dass die drei aussageträchtigen Dateien FAQ, HISTORY und README, also die eigentliche Hilfedatei, NICHT direkt aus dem Programm heraus aufrufbar sind. Diese Dateien schlummern vielmehr verborgen als einfache Textdateien im Installationsordner vom COOKIE KILLER und können somit leicht übersehen werden. Doch vor allem die Lektüre der README-HILFEDATEI ist ratsam, bevor man das Programm zum ersten Mal benutzt.

Es gibt zahlreiche ähnliche oder vergleichbare Programme wie den COOKIE KILLER. Sollte man Beispielsweise den Opera-Browser benutzen, so müsste man auf ein anderes Programm ausweichen, da der COOKIE KILLER "nur" den Internet Explorer und den Netscape Navigator unterstützt. InternetClean2000 wäre ein vergleichbares Programm, ebenfalls Freeware, aber auf Englisch. Der COOKIE KILLER ist hingegen deutschsprachig. COOKIE PAL ist beispielsweise ein 15 $ teueres Programm, das schon beim Eintreffen von Cookies nachfragt, ob sie angenommen werden sollen, also sozusagen ein Cookie-Filter. Doch von solchen Cookiefiltern halte ich nicht viel. Was nutzt es mir als User, wenn ich von vorn herein bestimmte Cookies abblocke, die aber zum fehlerfreien Öffnen einer Website unabdingbar sind. Lieber alle Cookies akzeptieren und dann von Zeit zu Zeit einmal den Keks-Mörder spielen.

COOKIES und FRAUEN haben eines gemeinsam:
You can't live with them, you can't live without them.

Bei beiden sollte man sich jedoch darüber im Klaren sein, welche einem das Leben versüßen und von welchen man sich besser und getrost trennen kann und sollte.


Geschrieben am: 01. Sep 2001, 18:44   von: RudiRe



Bewertungen   Übersicht


Weitere Infos? Versuchen Sie doch mal folgende Suchen bei Google:

Alle evtl. aufgeführten Marken gehören ihren jeweiligen Inhabern und unterliegen den jeweiligen Bestimmungen.


Was ist Q-Test.de | Impressum | Werbung | Geld verdienen | Banner | Counter | Preisvergleich | Download