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| Millenium Peace Ride - mit dem Rad um die Welt (hier Türkei) TEIL 2 |
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VORBEMERKUNG
Falls Ihr einen anderen Teil dieses Berichtes schon kennt scrollt bitte runter zu der Doppelzeile mit den ****
Bei diesem Bericht werden mehrere Länder durchquert, daher ist er auf die verschiedenen Länder aufgeteilt.
Allgemein kann zu den Ländern
SYRIEN (Teil1)
Türkei (Teil2)
Iran (Teil 3)
Pakistan (Teil 4)
und
Indien (Teil 5)
gesagt werden, das es nur sehr einfache Fahrradwerkstätten gibt und das immer wenn Ihr stehen bleibt eine Menschentraube um Euch ist!...
Einleitung
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Jedes Jahr fahren einige Hundert Menschen per Fahrrad um die Welt. Ich bin einer von diesen.
Während einer improvisierten Sitzung von Weltumradlern in Athen, Griechenland 1993 entstand die Idee zu einer weltumspannenden Radtour für den Frieden. A Treck for peace. Denn die Menschen, die so viele verschiedene Länder und Kulturen kennenlernten erkannten, das Frieden die einzig richtige Umgangsform sein kann. Und durch Ihre Grenzüberschreitenden Touren konnten Sie zur Völkerverständigung beitragen.
Im Frühjahr 1994, wurde der Great Millenium Peace Ride (GMPR) in den Vereinigten Staaten als gemeinnützige Organisation 501-C3 registriert. In Tucson, Arizona wurde ein Büro als zentraler Körper für diese internationale Organisation geöffnet. Es war das erste Bestehen des Peaceride in der Welt als Instanz. Ursprünglich war geplant, das von jedem Land der Erde 3 Personen von 1998 bis zum 1.1.2000 an der weltweiten Friedendemonstration per Fahrrad teilnehmen. Jedes Land der Erde sollte berührt werden.
Mit der Zeit wurde allerdings klar das dies organisatorisch ein zu hoch gestecktes Ziel war. So beschloss man die Route und Teilnehmerzahl abzuspecken und auch zwischendurch öffentliche Verkehrsmittel zu benutzen. Von Seattle aus ging es die Küste entlang nach Kalifornien, dann nach Mexiko, Zentral und Südamerika. Von Chile aus wird die Küste nach Argentinien gewechselt. Von Buenos Aires ging es per Schiff nach Benin und dann nordwârts durch Westafrika nach Marokko. Über Spanien durch West- und Zentraleuropa bis nach Griechenland. Hinüber nach Israel und durch den Mittleren Osten (Syrien, Türkei). Über Iran ging es weiter nach Pakistan und Indien. Es folgen Myanar (Burma) Vietnam und Laos. Schließlich wurde ein Schiff von Shanghai nach Nagasaki und Hiroschima genommen, wo der Peaceride zur Jahrtausendwende endete!
Wie kam ich zum PeaceRide/ Wie erfuhr ich davon?
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Da muss ich was weiter ausholen: Seit meiner totalen KDV (Kriegsdienstverweigerung) bin ich in der Friedensbewegung aktiv. Ich habe mein Hobby zum Beruf gemacht und vertreibe politische Aufkleber, Postkarten, Poster ect. Durch einen Stand an der Sternschanze Hamburg erfuhr ich 1999 vom WALK2000 for Nuclear Dissarment vom Internationalen Gerichtshof/Den Haag (im Anschluss an die Konferenz Hague Apeal for Peace) nach Brüssel (NATO Hauptquartier-Blockade). Bei diesem Friedensmarsch, den ich per Fahrrad begleitete, widerrum lagen Flyer aus für eine Radtour von Holland über Deutschland , Tschechien, Österreich, Slovenien, Kroatien, Ungarn nach Rumänien zum Umweltfestival ECOTOPIA zusammen mit der Sonnenfinsternis. Dabei fuhren wir am ersten Tag zusammen mit dem MILLENIUM PEACE RIDE, so dass ich mich entschied nach ECOTOPIA per Zug und Bus durch Bulgarien und die Türkei nach Syrien zu fahren um den GMPR zu treffen.
Die Idee des Peace Rides war aggressive Regionen der Welt miteinander zu verbinden. Dazu zählten die USA (Aggressionen durch Ihre Weltpolizei-Stellung), Kosov@, Israel, Syrien, Iran und Pakistan. Die letzten 3 verfügen über biologische Waffen oder Atomwaffen.
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In der Türkei wurde mein Rad einmal mit wehender Friedensfahne (siehe Bilder auf meiner HP www.biketheworld.de) von einem Radpanzer zu einer Kaserne transportiert, da das übernachten im freien Gelände zu gefährlich sei. Es ging über
Gaziantep-Adiyaman-Nemrut Dag-Malatya (550 km)nach Malatya bis hoch nach Erzurum (400km)
Ich musste in dieser grenznahen Stadt noch mein Iran-Visa abholen. Von der Grenzstation beim Berg Arat sandte ich einen Brief an meine Heimatzeitung (Geburtsort Neuwied/Rheinzeitung), der dort zu einem Artikel führte.
Internet fand ich bei den Universitäten in den großen Orten auf meiner Route.
Weiter geht´s demnächst mit Teil 3: IRAN!
Geschrieben am: 08. Oct 2001, 08:02 von: Struffel
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