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Übersicht > Essen > Eintöpfe

    >> Vor- und Nachteile / Bewertung
Vorteile:
ungewöhnliches Rezept und schmeckt einfach super

Nachteile:
jedes Böhnchen gibt ein Tönchen ;-))))




Mexikanischer Kidneybohneneintopf
Bericht wurde 3473 mal gelesen Produktbewertung:  sehr gut
Bericht wurde 4 mal kommentiert Berichtbewertung: 


oder das futtern auch gerne Touristen ;-)

Es begab sich nämlich vor 1 Jahr, dass sich bei Luzie Besuch eines ganz besonderen Touristen mit seiner Frau angesagt hatte. Also machte sich Luzie natürlich im Vorfeld Gedanken, mit was für Speisen sie den Besuch am schnellsten und besten vergiften könnte ;-)

Gerade am Anreisetag ist man sich nie so ganz sicher um welche Uhrzeit die Gäste so eintrudeln und nach längerer Autofahrt sind sie sicher fast am Verhungern. Was liegt da näher einen guten Eintopf zu kochen, der sich wunderbar am Vortag vorbereiten lässt und gewärmt noch besser schmeckt.

Zeitintensiv ist der Eintopf in der Zubereitung nämlich, dafür schmeckt er um so besser und lässt sich auch wunderbar einfrieren, falls noch was übrig bleibt. Die angegebene Menge ergibt einen großen Topf der etwa für 4 sehr hungrige Erwachsene bzw. 6 normale Mengen gewohnter Personen ausreicht.

Nun aber geht?s los mit der Zutatenliste. Außer den erwähnten Dingen benötigt ihr einen großen Topf, einen Herd ;-), Kochlöffel und ein scharfes Küchenmesser, ach ja und einen Dosenöffner auch noch. Ich persönlich bevorzuge zur Zubereitung einen großen ovalen Bräter, da sich darin die Zutaten leichter mischen lassen, aber ein normaler großer Topf tut?s genauso.

So nun schnappt euch einen Einkaufszettel und schreibt euch die Zutaten schön ab, damit ihr dann loslegen könnt ;-)

500g Rindfleisch ( am besten Steak oder Rouladenfleisch )
200g geräucherter Seitenspeck bzw. Bauchspeck
3 große Karotten
1 Staudensellerie
3 große Paprikaschoten ( rot, gelb, grün )
3 kleine Zucchinis
1 Zwiebel
3-4 Knoblauchzehen
3 große Kartoffeln
1 große Dose geschälte Tomaten ( 840g )
1 große Dose Kidneybohnen ( 840g )
Salz, Pfeffer, Curry, Kreuzkümmel (Cumin) und Suppeninstantpulver

Zubereitung:
°°°°°°°°°°°°°°

Zuerst wird das Rindfleisch in gleichmäßige Streifen geschnitten. Am Besten verwendet man dazu Steak- bzw. Rouladenfleisch, denn dieses wird auch dann ganz sicher weich. Die Fleischstreifen sollten in etwa die Größe von Geschnetzeltem haben, also relativ dünn ;-).

Anschließend den geräucherten Speck in kleine Würfel schneiden, ebenso die Zwiebel und die Knoblauchzehen fein würfeln.

Nun kommt die zeitaufwendige Zubereitung der Gemüsesorten, denn zuerst muss dieses gewaschen, abgetrocknet und in gleichmäßige Würfel geschnitten werden. Am besten schmeckt der Eintopf natürlich wenn ihr euch beim Gemüseschneiden etwas Mühe gebt und alles recht klein schneidet ( Karotten der Länge nach Vierteln und dann in feine Streifen, Staudensellerie mit Grün ebenfalls in feine Streifen, Paprika und Zucchinis ebenfalls ) Für Kochungeübte sei noch ausdrücklich erwähnt, dass die inneren Kernanteile der Paprikas entfernt werden müssen ;-)

Kartoffeln ebenfalls schälen und in gleich große Stücke schnipseln. Diese könnt ihr aber auch erst später richten, da die Kartoffeln erst relativ spät in den Topf wandern ;-)

Wenn ihr nun die Berge geschnipselten Gemüses so alle bewältigt habt kann?s losgehen.

Der Topf wird auf dem Herd erhitzt, am besten eignet sich übrigens ein Topf aus Edelstahl dazu, denn da benötigt ihr kein zusätzliches Fett zum Anbraten. Bei Emailletöpfen oder nicht beschichteten Töpfen bitte etwas Fett in Form von Öl oder Margarine und Co. Hinzufügen.

In den heißen Topf kommt nun zuerst das Fleisch und der Speck hinein und wird unter Umwenden mit Hilfe eines Kochlöffels rundherum scharf angebraten. Dann gibt man die Zwiebel, die Karotten und die Knoblauchzehen dazu und lässt dieses anschmoren, bis die Zwiebeln leicht glasig sind.

Im nächsten Schritt kommt der Staudensellerie hinzu und wird untergemischt. Nun schließt man zunächst einmal den Topf und lässt das Ganze etwa 15 Min. vor sich hinschmurgeln. Das Gemüse zieht übrigens genug Wasser, so dass nicht zusätzlich noch Flüssigkeit benötigt wird. Nach etwa 15 Minuten kommen dann die Paprikaschoten und Zucchinis noch hinein und alles wird gründlich durchgemengt. Deckel drauf und weitere 10 Min. schmoren lassen.

Dann kommen die Dose geschälte Tomaten und die Kidneybohnen dazu. Die Bohnen mit der Brühe !!! also bitte nicht vorher abschütten, denn genau das ergibt den gewissen Pfiff. Alles gut durcheinandermengen und mit etwa 1 Esslöffel Kreuzkümmel, 1 gehäuften Teelöffel Currypulver, etwas Salz, Pfeffer und Suppeninstantpulver abschmecken.

Diese Mischung lässt man nun mit geschlossenem Deckel nochmals etwa 20 Minuten köcheln. Dann kommen die kleingeschnipselten Kartoffelstückchen dazu und man lässt den Eintopf nochmals etwa 20 Minuten köcheln bis die Kartoffeln weich sind.

Theoretisch ist der Eintopf nun verzehrsbereit und kann nochmals nach Geschmack abgeschmeckt werden.

Wie anfangs beschrieben ist es aber überhaupt kein Problem den Eintopf nochmals am nächsten Tag kurz aufzuwärmen, im Gegenteil dann schmeckt er noch besser.

Dazu isst man am besten frisch gebackenes Weißbrot und trinkt einen trockenen Rotwein dazu, Bier passt aber auch ;-)

Vorbereitungszeit: etwa ¾ Std.

Kochzeit: etwa 95 Min.

Kalorienangabe habe ich keine, da der Eintopf auf meinem Mist gewachsen ist und nicht aus einem Kochbuch stammt ;-)

Anmerkung: je mehr Curry und Kreuzkümmel ihr verwendet, desto schärfer wird der Eintopf. Für ganz ?Scharfe? unter euch nochein Tipp: nehmt noch eine kleingeschnipselte Pepperoni dazu, passt wunderbar ;-)

So nun wünsche ich Euch guten Appetit, ich hoffe dass mein Besuch bald kommt, denn beim Schreiben dieses Rezeptes hab ich schon wieder mächtigen Hunger bekommen.......

© eure Luzia


Geschrieben am: 25. Feb 2003, 18:33   von: luzi42



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