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Übersicht > Essen > Rezepte > Geflügel

    >> Vor- und Nachteile / Bewertung
Vorteile:
leckere Variante

Nachteile:
Kalorien?




KNUSPRIGE GÄNSEBRUST
Bericht wurde 1087 mal gelesen Produktbewertung:  sehr gut
Bericht wurde 0 mal kommentiert Berichtbewertung: 





Tach Freunde!



Geflügel hat bei der Auswahl meiner Speisen einen festen Platz. Es ist leicht, hat nicht so viele Kalorien, bekommt dem Körper gut und als Krönung schmeckt es noch hervorragend. So gibt es fast jede Woche bei mir etwas vom Federvieh.

Heute steht auf meiner Speisekarte eine Gänsebrust, knusprig gebraten.

Hier muss ich sofort einlenken, denn für die ganz kalorienbewussten Leser unter Euch ist das Rezept weniger geeignet, denn unter der Haut befindet sich beim Geflügel das pure Fett. Das bekommt man auch durch braten und kochen nicht gänzlich entfernt.

Ihr, die Ihr auf dem Diät-Trip seid, nehmt Euch also einen Bio-Joghurt mit weniger als 0,03 Prozent Fettanteil aus dem Kühlschrank -gg-.

Wenn ich Gänsebrust zubereiten möchte, kaufe ich keine Gans. Die Brust gibt es einzeln entweder frisch oder tiefgefroren. Was Ihr nehmt, ist vielleicht Geschmacksache. Ich jedenfalls kann keinen Unterschied feststellen.
Die Brust wird gewaschen, nur mit Salz und Pfeffer von allen Seiten gewürzt, in einen flachenTopf gelegt, der etwas Wasser und einen Stengel Beifuss enthält. Meinen Backofen habe ich auf 200 Grad vorgeheizt, dort verschwindet jetzt der eben genannte Topf samt Inhalt für ungefähr 60 Minuten, um zu garen.

In der Zwischenzeit habe ich genüsslich ein kühles Bier gezischt, denn ich hasse es, wenn Zeit ungenutzt verstreicht...

Der Topf wird jetzt aus dem Ofen, die Gänsebrust aus dem Wasser genommen. Die letztere löse ich vom Knochen und lege sie im Stück auf ein Blech. Jetzt wird der Brust bei 220 Grad Celsius ordentlich eingeheizt, nach maximal sieben Minuten ist die Haut lecker braun und knusprig.

Und weil ich Sauce über alles liebe, habe ich die Flüssigkeit sowie das Gänsefett aus dem Topf natürlich aufgehoben. Das ist die Grundlage für eine schöne braune Sauce, die ich jetzt versuche, herzustellen.
Zu diesem Zweck habe ich etwas Sellerie, Karotten und Zwiebel in Würfel geschnitten. Die Menge sollte jeder nach Ermessen wählen, ich nehme lieber etwas mehr als zu wenig. Das kleingewürfelte Zeugs landet, gepaart mit Gänsefett in einer Pfanne, um hier gleichmässig zu bräunen. Ich füge Tomatenmark hinzu und lösche mit dem Gänsefond ab. Die Sauce sollte spätestens in diesem Moment eine braune Farbe angenommen haben.
Wenn ja, drücke ich sie durch ein Sieb. Wenn nein, gibt es die Gänsebrust ohne Sauce (vielleicht Gänsebrust ROT/WEISS?).

Inzwischen habe ich dermassen Knast, dass ich es nun wirklich nicht mehr länger aushalte. Deshalb geht es nun schnell: Die Sauce wird nochmals heiss gemacht, nach Bedarf mit Salz oder so nachgewürzt und auf die vorgewärmten Teller gegossen. Die Gänsebrust schneide ich schräg in Scheiben und geselle sie zur Sauce auf die Mitte des Tellers. Dazu gibt es heute bei mir einen Knoblauchtoast, den ich nicht selber zubereite, sondern bei ALDI gekauft habe.
Wenn ich nicht Auto fahre, trinke ich dazu gerne einen halbtrockenen Weisswein.

Hier noch die Zutaten, die möchte ich Euch auf gar keinen Fall vorenthalten.


2 Gänsebrüstchen
Salz
Pfeffer
1/2 l Wasser, Brühe
2 Stengel Beifuss
Sellerie, Karotte, Zwiebel--gewürfelt
Öl
1 El. Tomatenmark


In diesem Sinne wünsche ich einen guten Hunger.



So long, ADMOON






Geschrieben am: 07. Feb 2002, 13:36   von: admoon



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