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Übersicht > Aktuelles > Terror gegen USA

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Islamische Selbstmordattentate erschüttern unsere Welt.
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ERKLÄRUNG:
Ich möchte darauf hinweisen, daß ich jede Form der Gewalt strikt ablehne. Aus Neugier nach den Motiven der Selbstmordattentate, habe ich versucht dieses Thema zu recherchieren. Meine Neugier wurde befriedigt, aber Verständnis kann ich keins aufbringen, für das Verbrechen, was die Welt jetzt so erschüttert hat. Ich möchte hiermit alle Opfer und ihre Familien mein tiefstes Beileid mitteilen. Lassen wir den 11.09.2001 nie vergessen.

Was bringt junge Männer und Frauen dazu, sich freiwillig in die Luft zu jagen und eine große Zahl unschuldiger Menschen mit in den, sinnlosen, Tod zu reißen ? Wie werden sie selektiert, und wie werden sie trainiert ? Welche psychologische Auswirkungen haben diese Selbstmordattentate ?

Die Geschichte des Märtyrertodes

Die Keime der Selbstmordattentate reichen bis ins Jahr 620 n. Chr. zurück. Als Ali, der Schwiegersohn des Weissagers Mohammed, erfuhr, daß sein Schwiegervater im Schlafe liquidiert werden sollte, legte er sich selbst in das Bett von Mohammed. Die Totschläger erkannten jedoch den Täuschungsversuch und ließen Ali am Leben..
Die Moslems glauben nun, Allah hätte Ali gerettet, da er bereit war, sein Leben für den Begründer des islamischen Glaubens zu opfern. In Alis Augen war der Märtyrertod ein erlösendes Ende, das göttliche Gnade in Aussicht stellte.
Die wirkliche Anziehungskraft des Märtyrertodes geht auf ein Ereignis im Jahre 680 n. Chr. zurück, an das die Schiiten jährlich am Muharam-Fest gedenken.
Der Imam Hussein (ein Sohn vom oben erwähntem Ali) trat mit 72 seiner Krieger bei Kerbala (heißt heute Irak) einer feindlichen sunnitischen Armee entgegen. Bei dieser entsetzluchen Schlacht wurden Hussein und seine Jünger ins Jenseits befördert.
Dem Glauben der Schiiten zufolge kamen sie direkt ins Paradies in die Nähe Allahs.

Auch wenn für den sunnitischen Moslem der Freitod nicht annehmbar ist (obwohl die Terrorgruppe Hamas Selbstmordanschläge verübt), stellt diese Todesart für Schiiten den Heldentod dar, der von Allah und der Gemeinschaft der Gläubigen besonders gefeiert und entlohnt wird. Es ist eine Auszeichnung für ein Selbstmordunternehmen ausgesucht zu werden. Der Selbstmord wird als eine Form der religiösen Aufopferung geschätzt. Er ist ein Akt der Selbstopferung für einen heilige Krieg. Islamische Fundamentalisten erklären dies u.a. mit der dritten Sure des Korans: “Und ihr dürft ja nicht meinen, daß diejenigen, die um Allahs Willen getötet werden, wirklich tot sind. Nein, sie leben im Jenseits und sind umsorgt von Allah!”

Rekrutierung und Ausbildung der Selbstmörder.

Da die Meisten der Selbstmordanschläge gegen Israel gerichtet waren, wird das Selektionsverfahren anhand der gängigen Praktiken der Hamas (Islamische Widerstandsbewegung) und des Palestinian Islamic Jihad (Islamischer Heiliger Krieg) dargestellt. Diese beide fundamentalistischen Gruppierungen sind in den besetzten Territorien, dem palästinensischen Autonomiegebiet und Israel aktiv.

Erfahrungswerte israelischer Sicherheitsbehörden belegen, daß die potentiellen Selbstmordkandidaten meistens. zwischen 12 und 20 Jahre alt sind und einen engeren Freund oder Angehörigen hatten, der während der israelischen Besatzung inhaftiert, verletzt oder getötet wurde. Der Kanditat hat sich bisher am Widerstand gegen die israelischen Besatzer nicht beteiligt und schämt sich seiner Teilnahmslosigkeit. Im Akt der Selbstaufopferung für den heiligen Kampf des Islams sehen sie die Möglichkeit der Ehrenrettung und Erlangung des Märtyrerstatus.

Ein weiterer Punkt ist, neben dem Ansehensgewinn für die Märtyrerfamilie, die zu erwartende Versorgung der
Familie nach Ausführung des Selbstmordanschlages. Die Hamas zahlt den Familienangehörigen ca. 1.000 USD
als monatliche Unterstützung; Schulbildung für die Kinder und Nahrungsmittel werden ebenfalls zur Ver-
fügung gestellt. Wer die katastrophalen Lebensverhältnisse in den besetzten Gebieten kennt, der weiß die Bedeu-
tung dieser Unterstützung durch die Hamas einzuschätzen.

Rekrutierungsorte bilden die Flüchtlingslager, Schulen und Moscheen in der Westbank und dem Gaza-Streifen.
Der mit der Anwerbung von Selbstmordkandidaten betraute Aktivist unterhält sich zunächst unverbindlich mit
einer Studentengruppe über das Thema des Opfertodes für Allah und beobachtet dabei die Reaktionen
der Beteiligten. Diejenigen, die an weiteren Diskussionen interessiert erscheinen, gelangen in die nähere Auswahl.

In der zweiten Phase versucht man diesen Personenkreis davon zu überzeugen, nicht an einem solchen Vor-
haben teilzunehmen. Wer dennoch auf der Teilnahme an einer Selbstmordaktion beharren, wird als
potentieller Kandidat angesehen.

Nun folgt, unter besonderer Geheimhaltung, die eigentliche Ausbildung und Vorbereitung auf
den selbstmörderischen Akt. Islamische Religionsgelehrte gehen mit den “Anwärtern der Todes” immer wieder
die Verse des Korans durch, die die Ehre des Todes für Allah betonen und glorifizieren. Man verspricht ihnen
einen besonderen Platz in direkter Nähe Allahs, umgeben von wunderschönen Frauen und goldenen Palästen.

Unendlich lange Propagandaunterrichte mit antiisraelischen Inhalten zeigen den Studenten auf, daß Israel
kein Existenzrecht hat und das Land den Moslems gehört.
Tests wie der Schmuggel von Waffen durch israelische Kontrollen sollen den Ausbildern zeigen, ob der Kan-
didat Befehle ausführt, den nervlichen Belastungen standhält und verschwiegen ist.

Die letzte Phase verbringen die Selbstmordattentäter in Gruppen von drei bis fünf Personen, von Familie
und Freunden völlig isoliert. Erst unmittelbar vor der Anschlagsdurchführung werden sie im Umgang mit Spreng-
stoff und Zündmechanismus unterwiesen, um ihnen keine Zeit für einen Sinneswandel zu geben. Eine abschließen-
de religiöse Zeremonie verdeutlicht ihnen noch einmal die Bedeutung ihres Auftrages für den Islam und
die unmittelbar bevorstehende Belohnung im Paradies.

Die gesamte Vorbereitungs- und Planungsphase erfolgt unter größter Geheimhaltung. Selbst die Familienangehöri-
gen der Opfer erahnen nichts. Die Mutter des 18jährigen Attentäters Majdi Abu Warda, der sich und 26 andere
in einem Bus in Jerusalem in die Luft sprengte, sagte nach dem Anschlag, daß ihr Sohn völlig normal gewirkt
habe und nichts auf ein solches Vorhaben deutete.

Pschologische Wirkung von Selbstmordanschlägen

a) auf die Opfer/Zielgruppe

Bereits während des zweiten Weltkrieges verbreiteten die japanischen Kamikazeflieger mit ihren Selbstmordangriffen Angst und Schrecken unter den amerikanischen Schiffsbesatzungen. Auch wenn ihre einsatztaktische Bedeutung gering war, so war die von ihnen verursachte psychologische Wirkung sehr beachtlich.

Die psychologische Wirkung von Selbstmordanschlägen auf die anvisierte Zielgruppe beruht auf der Entschlossen- heit der Täter, dem Überraschungseffekt, den geringem Schutzmöglichkeiten, der günstigen Annäherung an die
Opfer und der damit verbundenen zerstörerischen Wirkung. Sämtliche Angriffe auf israelische Ziele erfolgten in für jedermann zugänglichen Menschenansammlungen (Bus, Bushaltestelle und Einkaufszentrum). Die Täter waren teilweise als israelische Soldaten und orthodoxe Juden verkleidet und nicht als Palästinenser erkennbar. Zeugen- aussagen nach Anschlägen belegen dies. Niemandem waren die Attentäter aufgrund ihres äußeren Erscheinungs- bildes oder Verhaltens aufgefallen.

Die religiöse Begeisterung und Motivation der Täter führt auch dazu, daß sie keinerlei Anzeichen von Nervosität erkennen lassen. Äußere Anzeichen, nach denen beispielsweise Personenschützer von Politikern Ausschau halten, um möglicher Angreifer im Vorfeld zu erkennen, fehlen hier. Bei den Opfern entsteht das Gefühl der völligen Schutzlosigkeit.

Während der Besatzung des Libanons durch Israel führten verheerender Selbstmordanschläge schiitische Terroristen zum Rückzug der israelischen Truppen. Die Amerikaner, Teil einer multinationalen Truppe in Beirut, verließen nach Selbstmordattentaten auf die US-Botschaft und eine Unterkunft der Marines das Land.

b) auf das Umfeld der Täter

Die palästinensischen Bewohner der von Israel besetzen Gebieten sind von einem tiefen Haß gegen Juden beseelt. Ausgelöst wird dieser durch das harte Vorgehen der israelischen Besatzer, die soziale und gesellschaftliche Benach- teiligung der Palästinenser, aber auch durch die antiisraelische Aufwiegelung seitens islamischer Fundamentalisten.

Dieses explosive Gemisch aus Haß und Perspektivlosigkeit, gepaart mit religiösen Parolen, bildet den Nährboden, aus dem fundamentalistische Gruppen Freiwillige für Selbstmordanschläge rekrutieren.

Für die palästinensiche Bevölkerung ist jedes Selbstmordattentat ein Befreiungsschlag gegen die übermächtigen israelischen Besatzer.

Der Rückzug der israelischen Armee und der Amerikaner aus dem Libanon, ausgelöst durch verheerende Selbstmord- anschläge, gibt den islamischen Terrororganisationen das Gefühl, mit ihrer Strategie erfolgreich zu sein. Schließlich haben Hamas und Jihad mit ihren Selbstmordaktionen auch die Abwahl des Ministerpräsidenten Peres und somit das Ende eines aussichtsreichen Friedensprozesses im Nahen Osten bewirkt.

Portraits der Attentäter an Hausfassaden in den besetzten Gebieten und Sympathiekundgebungen für die Täter und deren Angehörigen zeigen den Stellenwert von Selbstmordanschlägen innerhalb der palästinensichen Bevölkerung.
Sumayah Sa´ad sprengte sich 1985 an einem israelischen Kontrollposten in die Luft. In einem Abschiedsvideo rich-
tete die 17jährige ihrer Mutter aus, sie solle “heiter sein und vor Freude Luftsprünge machen, als sei es ihr “Hochzeitstag”.

Fazit:
Islamische Terrororganisationen werden auch in Zukunft die psychologisch wirkungsvolle Waffe des Selbstmordanschlages einsetzen, um ihre Ziele zu verwirklichen. Der einzige Schutz besteht in einem entschlossenen Vorgehen der gefährdeten Staaten und einer intensiven Zusammenarbeit der Sicherheitsbehörden. Ferner muß der Dialog mit dem Teil der islamischen Welt, der dem Terror ablehnend gegenübersteht, vertieft werden.

Quellenangabe:
New York Times
www.lycos.com
www.islam.nl
www.allesamerika.nl
Daten und Fakten Weltgeschichte 2000, Band 3.
COPYRIGHT ILONKA LISKA

PS:
Es ist erschreckend, um in den Nachrichten zu hören das gerade westliche Länder mißbraucht werden als Ausbildungstätte für diese Terroristen. Hamburg, Bochum, Amsterdam und Rotterdam waren die Schlupflöcher für die Selbstmordattentäter des 11.09.2001.


Geschrieben am: 16. Sep 2001, 19:18   von: 15081965



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