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Übersicht > Computer > Software
Vorteile: alles
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| Ihr könnt mich alle mal .. |
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Produktbewertung:
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sehr gut
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Berichtbewertung:
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... fragen ob ich etwas kenne, mit dem ihr eure Webseiten ein wenig lebendiger gestalten könntet. Wer viel im Internet unterwegs ist, hat meistens irgendwann auch seine eigene Webseite und stellt Informationen vor, die ihm wichtig sind, oder einfach nur der Unterhaltung dienen. Oft sind schon auf der Eingangsseite ein oder mehrere Bilder, die dazu anregen können die folgenden Seiten näher zu betrachten, oder aber nach dem ersten betrachten der Startseite sofort die Flucht zu ergreifen.
Auch ich habe inzwischen meine Webseite und fand schließlich das ein einfaches Bild von meinem Paulchen auf der Startseite irgendwie langweilig war. Irgendwann gelangte ich auf die Webseite www.anfy.com und fand dort ein nettes Programm das wie die Seite auch den Namen Anfy trägt, zur Zeit ist die Version 2.0 die aktuellste.
Anfy ist ein Programm mit dem man schnell und ohne große Vorkenntnisse Applets für Webpages, Desktophintergründe oder Bildschirmschoner erstellen kann. Entwickelt wurde Anfy von Fabio Ciucci. Anfy ist direkt bei www.anfy.com kostenlos zu bekommen. Der Download des 5001 kb großen Programms geht sehr schnell und einfach, ebenso wie die Installation, die mit wenigen Klicks abgeschlossen ist. Anfy läuft unter Windows 95/98/ME/NT/2000 und XP.
Die nichtregistrierten Applets haben nur eine Einschränkung und zwar das beim anklicken der Name Fabio Ciucci und ein Verweis auf Anfy.com erscheint. Für 25 Euro pro Domain kann man seine Url registrieren und erhält per Mail einen Freischaltcode. Ist dieser aktiviert, kann auf das Applet einen Link auf eine beliebige Seite legen. Für meine private Seite habe ich keine Registrierung, da die Werbung für Anfy nur erscheint wenn das Applet angeklickt wird und es mich daher nicht wirklich stört.
Schon auf der Seite www.anfy.com ist es möglich sich jeden Effekt der mit Anfy erzeugt werden kann anzusehen. Eine der insgesamt 52 Möglichkeiten ist zum Beispiel, 6 verschiedene Bilder zu einem Würfel zusammenzusetzen, der sich dann in verschiedene Richtungen dreht. Auch ein variabler Text kann eingefügt werden, der sich dann über den Würfel legt. Mit der Maus kann man den sich drehenden Würfel anhalten, die Richtung ändern oder die Geschwindigkeit beeinflussen. Auch die Grunddrehgeschwindigkeit kann voreingestellt werden.
Passend zur Winterzeit kann man auch Bilder mit Schnee berieseln lassen, den Schneefall verdichten und einstellen wie schnell er rieseln soll. Auch Wassertropfen kann man auf die Bilder fallen lassen, oder ein Feuerwerk einbauen. Bilder die übergangslos wechseln sind ebenso schnell und einfach erstellt, wie auch ein Bild, auf dem ich einen Löwen mal schnell in einen See gesetzt habe.
Die Handhabung von Anfy ist sehr einfach. Wenn das Programm geöffnet ist, klickt man auf der linken Seite eine der folgenden Auswahlmöglichkeiten an: Banner/Slideshows – Fractale/Leben – Bildeffekte – 3 D Applets – Navigationsmenüs – Andere
Nachdem die Auswahl getroffen wurde, werden auf der rechten Seite die verschiedene Applets namentlich aufgeführt und eine kurze Beschreibung dazu gegeben. Klickt man auf den darunter liegenden Button mit Namen Applet-Vorschau wird man auf die Seite www.anfy.com geleitet und bekommt ein Beispiel zu sehen.
Um die eignen Bilder zu bearbeiten klickt man auf einfach auf weiter und wird dann in einfachen Schritten durch die Bearbeitung geleitet. Je nachdem welches Applet man sich ausgesucht hat, sind verschiedene Vorgaben einzuhalten. Bei dem drehenden Würfel zum Beispiel, bei Anfy heißt er Cubemenu, sind 6 Bilder nötig, die alle genau die gleiche Größe haben müssen. Die Bilder werden einfach über die Option Bild hinzufügen ausgewählt. Sollte ein Bilder nicht die gleiche Größe haben wie die übrigen, erscheint sofort ein Hinweis. Auf der rechten Seite wird dann die Gesamtgröße des Würfels und die Geschwindigkeit eingestellt. Falls ein Text über den Würfel laufen soll, wir er hier einfach in eine dafür vorgesehene Zeile geschrieben. Wenn wir auf „weiter“ klicken, kann hier die Farbe des Textes, die Schriftart, Schriftgröße und die Geschwindigkeit mit der Text über den Würfel laufen soll eingegeben werden. Nachdem wir unsere Angaben vervollständigt haben, können wir uns über die Vorschau unser Werk ansehen. Wem der Würfel zu schnell, zu langsam läuft, oder irgendein Detail nicht stimmt, der kann über „zurück“ die nötigen Änderungen vornehmen. Der Ablauf bis hier ist natürlich je nach Applet verschieden und Cubemenu ist nur ein Beispiel. Wenn das Applet fertig ist und unseren bescheidenen Ansprüchen genügt, klickt man auf „fertig stellen“.
Am Ende der Bearbeitung erhält man jetzt den fertigen HTML-Code, den man auf die Arbeitsfläche ablegen kann, als Webseite speichern, oder in die Zwischenablagen einfügen kann. Der HTML-Code kann jetzt in unsere Webseite an die gewünschte Stelle kopiert werden und sollte die Größe doch nicht so ganz stimmen, kann sie auch an dieser Stelle noch verändert werden. Sind die fertigen Applets in die Webseite eingebaut und online, laden sie sehr schnell, sodass kaum eine Beeinträchtigung bei der Ladezeit im Gegensatz zu einfachen Bildern zu merken ist.
Anfy bietet eine Vielzahl von Möglichkeiten wie man mit einfachen Mitteln und ohne spezielle Kenntnisse hübsche Effekte auf seine Webseiten bringen kann oder Bilder ein wenig beleben kann. Alle Möglichkeiten die Anfy bietet zu erklären und zu beschreiben würde sicher den Rahmen diese Beitrages sprengen.
Während der Bildbearbeitung ist Anfy bei mir nie abgestürzt und es lief unter Win 98, ME und 2000 immer problemlos. Für manche mag es Spielerei sein, Experten werden es sicher ohne solche Programme ebenso gut oder besser hinkriegen. Wer aber seine Webseite als Hobby betreibt und mit einfachen Mitteln trotzdem ein paar nette Effekte einbauen lassen möchte, wird mit Anfy sicher seine Freude habe. Die Bedienung ist kinderleicht und schon das ausprobieren und herumspielen hat bei mir schon einige sehenswerte Effekte gebracht.
Sollte jemand jetzt diverse Fachbegriffe vermissen können diese nicht wirklich wichtig sein, da ich beim erstellen der Applets ohne sie ausgekommen bin. ;-)
Von mir gibt’s für Anfy 2.0 die volle Punktzahl, da es sehr einfach zu bedienen ist, tolle Effekte erzielt und sogar ganz umsonst ist.
Geschrieben am: 02. Dec 2002, 09:14 von: irias
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