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Übersicht > Essen > Rezepte

    >> Vor- und Nachteile / Bewertung
Vorteile:
köstlich

Nachteile:
nicht ganz billig, Spargelschälen




frischer Spargel - ein besonderer Genuß
Bericht wurde 2395 mal gelesen Produktbewertung:  sehr gut
Bericht wurde 1 mal kommentiert Berichtbewertung: 



Kürzlich las ich bei ciao einen Bericht über dieses köstliche Gemüse. Sofort bekam ich Gelüste, vor allem der grüne Spargel hat es mir angetan, aber heute schreibe ich über den klassischen fränkischen Spargel.

Ich komme aus Franken, so ist es nicht verwunderlich, daß in der Nachbarortschaft, an der Bundesstraße, jährlich zur Spargelsaison eine Spargelhütte errichtet wird. Dort kann man direkt vom Gemüsebauer dies köstliche Gemüse frisch erwerben.
Am Tag, nachdem ich diesen Bericht las fuhr ich abends an dieser Hütte vorbei, leider war niemand mehr da, sonst hätte ich mir mein geliebtes Gemüse sofort eingekauft. Aber am Samstag nachmittag fuhr ich noch mal rüber und siehe da, die Spargelhütte war noch besetzt. Nur schade, daß der „Grüne“ schon ausverkauft war, so habe ich mir für Sonntag den normalen Spargel eingekauft.

Es gab zwei Qualitätsklassen.
1a kostet 7,50 Euro das Kilo, und 1b für 5,50 Euro pro Kilogramm. Der Unterschied liegt darin, daß bei 1a –Qualität die Spargelstangen sehr gleichmäßig gewachsen und vor allem gleich dick sind. Bei dem 1b- Spargel sind die eine oder andere Stange etwas gebogen und die Dicken schwanken von ca. 1 bis 2.5 cm Durchmesser. Dafür sind sie aber günstiger, deshalb habe ich mich für die 1b-Qualität entschieden.
Soviel zum Preis, daß frischer Spargel nicht billig ist, brauche ich wohl kaum zu erwähnen.

Die Zubereitung:
Für 4 Personen braucht man ca. 1,5 kg frischen Spargel, eine Prise Salz, einen Teelöffel Zucker und ein Stückchen Butter.
Der Spargel wird dünn geschält, dies ist ein wenig mühselig, man muß dabei aufpassen, daß die zarten Spitzen nicht abbrechen. Auch sollte man die Stangen nicht zu dick schälen, sonst verliert man zuviel von dem köstlichen Gemüse, auf der anderen Seite muß der Spargel von der fasrigen Haut befreit werden. Zum Stielende hin wird diese Haut immer dicker bzw. holziger. Also vor allem am Ende gut schälen.
Sehr hilfreich ist hierzu ein sogenannter Spar- oder Spargelschäler. Mit einem Gemüsemesser wäre bei mir kaum noch was übrig nach dem Schälen...
Nun werden die trockenen und holzigen Enden abgeschnitten. Hier erkennt man auch wie lange der Spargel schon gestochen ist. Frischer Spargel ist nur wenig eingetrocknet.
Die Schalen und Endstücke werden aber nicht weggeschmissen. Aus ihnen kann man eine leckere Spargelsuppe zubereiten.

So nun ist das Schlimmste überstanden (ich hasse das Schälen).

Da ich 1b-Qualität gekauft habe sortiere ich nun den Spargel nach Druchmesser, bei 1a Qualität ist dies nicht erforderlich, da die Stangen schön gleichmäßig sind.
In einen weiten Topf, ich nehme einen Bräter, wird Salzwasser erhitzt. Die Butter und der Zucker wird dazugeben. Wenn das Wasser kocht werden die Spargelstangen hineingelegt. Zuerst die Dicken, später die Dünneren. Die Garzeit beträgt ca. 15 bis 20 Minuten.
Wenn der Spargel glasig wird, nehme ich eine Stange heraus und lege sie über eine Gabel. Nun sollte sie sich etwas durchbiegen. Wenn sie abknickt, ist der Spargel bereits zu weich gekocht.
Ist das Gemüse gar wird es aus dem Topf genommen und man läßt es ein wenig abtropfen.
Fertig.

Dazu gibt es bei mir eine Sauce Hollandaise (von THOMMY) und Kartoffeln. Für meine Frau und mir gibt es Lammsteaks und für die Kids habe ich Bratwürste.

Guten Appetit!!

Hinweis:
Wer unter Gicht leidet sollte keinen Spargel essen. Spargel besitzt eine hohe Anzahl von Purinen, diese werden von Körper in Harnsäure umgewandelt. Diese Harnsäure wiederum kann dann zu Gichtanfällen führen.

Noch was:
Wer zum ersten Mal frischen Spargel ißt, sollte, wenn er nachher auf’s Klo geht nicht erschrecken. Durch den Spargel verändert die Farbe des Urins, auch der Geruch (vom Urin) verändert sich unvorteilhaft...

Fazit:
Für mich ist der Spargel ein sehr leckeres Saisongemüse. Der frische Spargel ist nicht zu vergleichen mit dem in Gläsern eingemachten, den man das ganze Jahr über kaufen kann.
Nicht ganz billig, aber man muß ja nicht unbedingt die beste Qualität kaufen. Geschmacklich ist da sowieso kein Unterschied.

Danke fürs Lesen und Bewerten.


Geschrieben am: 30. Apr 2002, 22:04   von: rolse



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