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Übersicht > Reisen > Fluggesellschaften > Malaysia Airlines

    >> Vor- und Nachteile / Bewertung
Vorteile:
super pünktlich, toller Service, gutes Essen, sehr sicher, absolut freundliches Bordpersonal

Nachteile:
viele nörgelnde und plärrende Kinder, nicht Mitglied in einem Meilenprogramm




Fliegen mit asiatischer Gastlichkeit
Bericht wurde 2800 mal gelesen Produktbewertung:  sehr gut
Bericht wurde 1 mal kommentiert Berichtbewertung: 

Da will ich mal mit diesem Bericht meinen Zyklus über den gerade absolvierten Urlaub in Asien beginnen. Denn der Flug zum Urlaubsort ist doch mit entscheidend für die Stimmung des ganzen Urlaubs.

Genutzt haben wir die Malaysia Airlines Anfang Februar von Frankfurt nach Manado über Kuala Lumpur und Kota Kinabalu und die gleiche Strecke wieder zurück.


** Allgemeine Informationen **
Malaysia Airlines ist der sogenannte Home Carrier des Staates Malaysia, sozusagen die Staats-Fluglinie. Sie fliegt größtenteils mit modernsten Maschinen und hat sich nicht nur unter den asiatischen, sondern auch den Fluggesellschaften weltweit einen Namen gemacht. Mehrmals haben Crew oder die Fluglinie vordere Plätze in diversen Ranglisten belegt, was ja wohl für sich spricht.

Die Basis der Airline ist der Kuala Lumpur International Airport (KLIA).


** Check-in und Boarding **
Auf dem Frankfurter Flughafen findet man Malaysia Airlines im Terminal 2, wohin man mit dem Skytrain fahren muß, wenn man wie wir einen Zubringerflug der Lufthansa von Leipzig nach Frankfurt hat.

Sehr angenehm: unser Gepäck wurde bereits in Leipzig direkt nach Kuala Lumpur durchgecheckt, so daß wir uns auf dem unsäglichen Flughafen Frankfurt nicht damit belasten mussten.

Das Einchecken am MAL-Schalter ging dann natürlich sehr zügig, da wir kein Gepäck dabei hatten.
Im Übrigen erlaubt MAL für Sportreisende Übergepäck bis zu 35 Kilogramm, in unserem Falle Tauchgepäck, immerhin 5 kg mehr als bei einem Flug der Star-Alliance.

30 Minuten vor dem geplanten Abflug erfolgte das recht geordnete Boarding. Zunächst durften First und Business Class einsteigen, Familien mit Kindern und Behinderte, dann erst die übrigen Passagiere von den hinteren Reihen nach vorn gestaffelt, um unnötige Staus in den Gängen zu vermeiden.
Leider waren die Durchsagen zu diesem Prozedere nicht sehr deutlich, so daß es nicht jeder mitbekam und am Schalter ein Stau entstand, weil alles – typisch deutsch – nach vorn drängelte.


** Das Flugzeug **
Geflogen sind wir mit einer Boeing 777, die neuerdings die Strecke Frankfurt – Kuala Lumpur bedient. Zunächst dachten wir, das kleine Flugzeug reicht nie aus, aber es ist im inneren bei weitem größer, als wir dachten.

In der Boeing 777 ist die Sitzverteilung 2 / 5 / 2 , was für allem für Paare angenehm ist, wenn man sich eine der Zweierreihen nimmt, denn dann stört man nur sich selbst, wenn man mal aufstehen muß.

Wer Wert auf Aussicht legt, sollte die Sitzreihe 20 meiden, denn die hat kein Fenster.

Auch wenn das Flugzeug nicht mehr das allerneueste war, machte es doch einen gepflegten Eindruck. Die Sitze sind mit dezenten Stoffen bezogen, immer abwechseln einige Reihen in dunklem Grün und Violett. Zum Flug gibt es Kopfkissen, eine Decke (einzeln verschweißt) und Kopfhörer bei Bedarf. Allerdings bringen mitgebrachte Kopfhörer nichts, denn die Stecker sind keine europäischen Chinch-Stecker. Aber man muß ja auch nicht für die Hörer bezahlen.
Schade, daß es nicht auch Schlafsocken und Masken dazu gibt.

Die Beinfreiheit zwischen den Sitzen ist o.k., aber mit maximaler Größe von 1,75 m haben wir nicht mal bei der LTU Schwierigkeiten. Bequem wird es aber zumindest dadurch, daß die Vordersitze Fußstützen haben.

Im Vergleich zu anderen Flugzeugtypen sind wiederum die Gepäckklappen wirklich riesig. So kommt es, daß fast jede Reihe eine eigene Klappe hat und der Platz für Handgepäck absolut ausreichend ist. Nur wer jetzt vielleicht drei oder mehr Stücke mit sich führt, wird in Schwierigkeiten kommen, aber für den Normalverbraucher hat es Platz ohne Ende. Ein eindeutiges Plus.
Nur das Handnetz am Sitz des Vordermanns ist etwas klein.

Jeder Gast, egal welche Buchungsklasse, hat einen eigenen Bildschirm in der Sitz-Rückenlehne des Vordermannes. Die dazugehörige Fernbedienung ist in einer Verankerung in der Armlehne befestigt. Leider ist der Bildschirm in seiner horizontalen Beweglichkeit eingeschränkt. Wenn der Vordermann seinen Sitz voll heruntergeklappt hat, wird es schwierig, auf dem Bildschirm etwas zu erkennen; erst recht, wenn vielleicht noch Sonnenspiegelung vorhanden ist. Dann muß man sich fast in seinem Sitz hinlegen.

Die Toiletten, die ja auf so einem Langstreckenflug immer stark frequentiert werden, waren während der ganzen Zeit sauber und ordentlich. Vermutlich werden sie zwischendurch immer mal gereinigt. Hier stehen Lotion, Eau de Toilette für den Herrn und die Dame sowie Aftershave zur Verfügung.


** Gastronomie **
Gleich zur Begrüßung darf man sich erst einmal mit einem warmen, parfümierten Tuch erfrischen und den gröbsten Hunger mit einer Tüte Erdnüssen stillen.
Dann wird die Menükarte verteilt.

Erstaunlicherweise gibt es sowohl auf dem 11-stündigen Hin- als auch auf dem 13-stündigen Rückflug jeweils nur zwei Mahlzeiten. Das hat mich anfangs etwas gewundert, aber zumindest auf dem nächtlichen Rückflug macht es schon Sinn. Und irgendwie reicht es auch aus.
Beim Hinflug gibt es Lunch und Frühstück. Immer hat man die Möglichkeit, aus 3 (beim Lunch) oder zwei verschiedenen (beim Frühstück) Hauptmahlzeiten zu wählen. Auf dem Rückflug, der um Mitternacht beginnt, ist das Lunch ein Dinner, Frühstück bleibt aber gleich.

Das Essen ist relativ reichlich; also man wird auf jeden Fall satt. Für ganz Hungrige gibt es aber auch noch bei Bedarf belegte Brötchen.
Alkoholfreie Getränke, Wein und Bier sind jederzeit frei, aber auch Likör oder stärkere Alkoholika sind zu haben.

Sogar nachts geht jemand herum mit Wasser und Saft.

Auch auf den Kurzstreckenflügen ist die Verpflegung nicht minder aufwendig. Wir sind von Kuala Lumpur nach Manado geflogen. Das waren zwei Strecken zu je reichlich 2 Stunden, da wir in Kota Kinabalu zwischenlandeten und da eine halbe Stunde Aufenthalt hatten. Auf beiden Flügen gab es das komplette Essen, sogar zwei Hauptgerichte als Auswahl. Das ist fast schon ein wenig viel.


** Unterhaltungsprogramm **
Wie gesagt, hat jeder Platz einen eigenen Bildschirm. Mit der Fernbedienung kann man zwischen drei Modi wählen: der interne Kanal bietet PC-Spiele und Spiele für Nintendo und noch eine andere Konsole, der Audiokanal mit 10 Musikprogrammen von Klassik bis Jazz sowie der Filmkanal mit 11 Programmen von Spielfilm bis Serie.
Hier werden z. T. die wirklich neuen Filme gezeigt wie „Master and Commander“, aber auch ältere Schinken wie der „200 Jahre Mann“. Jedes Programm gibt es zweimal, jeweils in einer anderen Sprache. Leider gibt es kaum einen Film in deutscher Sprache. Dafür ist Mandarin oder Chinesisch um so häufiger vertreten. Die meisten sind jedoch in Englisch.


** Service **
Wie bei allen asiatischen Airlines, die ich bisher genutzt habe, ist auch hier der Service hervorragend. Das Bodenpersonal ist sehr entgegenkommend und hilfreich, Crew und Kabinenpersonal jederzeit freundlich und geduldig. Selbst nörgelige Touristen, die am Essen meckern und dann doch ein anderes wollen, werden ruhig und höflich bedient und die Wünsche, wenn möglich, erfüllt.
Das hat mir schon Respekt abgerungen, denn ich kann mir vorstellen, daß so ein 13 Stunden-Nachtflug nicht gerade die beste Laune macht.

Sehr serviceorientiert und hilfreich fand ich noch die ausführlichen Erklärungen vor der Landung über die Handhabung und das Prozedere bei der Einreise auf dem Flughafen Kuala Lumpur für die unterschiedlichen Reisenden im Transfer oder für den Aufenthalt in Malaysia.


Zwei kleine Kritikpunkte habe ich aber dann doch noch.
Bei beiden Langstreckenflügen waren überdurchschnittlich viele Kleinkinder im Flieger, was die Flüge zur Hölle machen kann, weil man bei dem Geplärre einfach nicht schlafen kann. Aber dafür ist die Airline ja nicht verantwortlich. Da sollte man vermutlich auf eine Linie ausweichen, die nachts losfliegt, wenn auch die hartnäckigste Göre endlich müde ist.

Und: Malaysia Airlines ist an keinem Meilenprogramm beteiligt. Gerade auf so langen Strecken würde sich das für einen Fluggast lohnen.


** Meine Meinung **
Malaysia Airlines ist eine Linie, die ich jederzeit wieder fliegen würde, falls sich keine meilenträchtige Alternative bietet. Der Service, die Kundenfreundlichkeit und die doch aufmerksame Atmosphäre verbunden mit hohem Sicherheitsstandard machen das Reisen sehr angenehm.








Geschrieben am: 03. Mar 2004, 13:47   von: catmother



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