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Übersicht > Games > PC > Strategie

    >> Vor- und Nachteile / Bewertung
Vorteile:
Das Spiel macht ungeheuer Spaß, Die Grafik hat sich weiter entwickelt, Das Spiel ist weider ein richtiges Strategiespiel geworden und es gibt eine nützliche Anleitung


Nachteile:
Leider kann man das dunkle Volk nicht selber steuern, Leider kam das Spiel erst nach Weihnachten in den Handel





Es ist wieder Siedlerzeit!
Bericht wurde 3890 mal gelesen Produktbewertung:  sehr gut
Bericht wurde 1 mal kommentiert Berichtbewertung: 

Einführung: Leider hat Blue Byte es nicht geschafft Siedler 4 rechtzeitig für den Weihnachtsverkauf fertig zustellen. Es wäre zwar für die Entwickler finanziell ziemlich attraktiv gewesen, dass Spiel noch vor Weihnachten in die Läden zubringen, doch man hat sich dazu entschieden dem Spieler ein ausgereiftes, fertiges und fehlerloses Spiel zu bieten.
Somit mussten sich die Siedler Fans bis Januar vertrösten, doch das Warten hat sich gelohnt:


1. Die Geschichte
2. Das Spielprinzip
3. Die Völker
4. Das dunkle Volk
5. Das Kampfsystem
6. Das Magiesystem
7. Die Grafik
8. Der Multiplayer
9. Das Handbuch
10. Mein Fazit

1.Die Geschichte:

Mittlerweile hat Blue Byte`s Siedler Reihe eine riesige Fan- Gemeinde.
Angefangen hat alles mit dem ersten Siedler Spiel, einer Aufbau Simulation ,die für damalige Strategiespiele neuartig war.
Der Durchbruch gelang der Serie jedoch erst mit dem zweiten Spiel. Dieses war vom Prinzip her an das erste Spiel angelehnt. Doch es hatte einige Veränderungen die es zu einem absoluten Highlight machten. Es war komplexer als der Vorgänger und hatte eine viel bessere Grafik. Außerdem hatte Siedler 2 einen Missionsmodus der regelrecht süchtig machte.
Das dritte Spiel der Reihe konnte an den Erfolg seiner Vorgänger anknüpfen. Es wurde sogar noch öfter verkauft als Siedler 2.
Siedler 3 orientierte sich zwar ebenfalls am Spielprinzips des ersten Siedler Spiels, doch bei diesem Teil stand das siedeln eher im Hintergrund. Es kam hauptsächlich auf das Bekämpfen von Feinden an.



2.Das Spielprinzip

Siedler 4 orientiert sich vom Spielprinzip wieder stärker am zweiten Teil der Serie.
Im Gegensatz zu Siedler3, das stellenweise mehr an ein Echtzeitstrategiespiel als an eine Aufbausimulation erinnerte, steht nun der Aufbau einer funktionierenden Wirtschaft wieder im Vordergrund. Das möglichst erfolgreiche Führen von Kämpfen ist zwar immer noch wichtig, doch durch einen geschickten Trick haben die Programmierer das Erbauen des eigenen Staates wichtiger gemacht.(siehe Kampfsystem)
Doch trotz einiger Erneuerrungen ist das Grundprinzip des Siedelns aber das gleiche geblieben.
Holzfäller, Bäckerein, Sägewerke, Burgen und Wohnhäuser stellen auch weiter hin die Eckpfeiler der Siedlerzivilisation dar. Alle Abläufe wollen gut koordiniert sein, damit sie ineinander greifen und nicht ins Stocken geraten.



3.Die Völker

Der Spieler hat die Auswahl zwischen drei Völkern, deren Geschicke er lenken kann. Ihm stehen die Römer, die Wikinger sowie die Mayas zur Verfügung.
Diese drei Völker unterscheiden sich sowohl im Baustil als auch in ihren individuellen Fähigkeiten:
Hausbau :
-Römer brauchen einen ausgewogenen Bedarf an Steinen und Holz
-Wikinger Häuser bestehen fast nur aus Holz
-Mayas brauchen für ihre Gebäude besonders viele Steine
Grundlage für Fleisch :
- Römer haben Schafe
-Wikinger haben Schweine
-Mayas haben Ziegen
Alkohol als Opfergabe :
- Römer geben Wein
-Wikinger geben Met
-Mayas geben Tequila
milit. Spezialeinheiten :
-Römer haben Sanitäter zum Heilen
-Wikinger haben Axtkämpfer mit einem starkem Angriff
-Mayas haben Blasrohrkämpfer, die die Gegner lähmen
Kriegsgerät:
- Römer besitzen ein Katapult
-Wikinger besitzen Thors Hammer, er wird mit Mana geladen
-Mayas besitzen einen Feuerspeier
spezielle Berufe:
- Römer verfügen über Winzer und Munitionsmacher
-Wikinger verfügen über Köhler ,Imker und Honigwinzer
-Mayas verfügen über Agavenbauer, Pulvermacher und Tequilabrenner
spezielle Gebäude:
-Römer haben Schafzucht, Weingut ,Winzer, Munitionsmanufaktur
-Wikinger haben Schweinezucht, Imkerei, Köhlerei, Honigwinzerei
-Mayas haben Zigenzucht, Agavenfarm, Tequliadestille , Pulverhaus

4.Das dunkle Volk

Wenn sich die drei Völker nicht gerade untereinander bekriegen, dann liegt dies zumeist an der größeren Bedrohung durch das dunkle Volk.
Im Kampf gegen das dunkle Volk ist ihr Gärtner ihre wichtigste Einheit, denn ohne ihn hätten sie keine Chance. Denn der Herr des dunklen Volkes, Morbus hält sich seinerseits ebenfalls einen dunklen Gärtner. Dieser pflanzt Schattenkraut an. Und wo dieses Schattenkraut gedeiht, wächst so schnell nichts andres mehr. Bäume sterben ab, Tiere gehen zu Grunde, Quellen versiegen und Gebäude lassen sich auf diesem Boden schon gar nicht errichten.
Morbus lässt zusätzlich ihre Siedler entführen, welche dann auf riesigen Pilzfarmen Pilze pflegen müssen. Aus diesen Pilzen wird dann Mana gewonnen, mit dessen Hilfe nun wiederum sehr angriffslustige Kampfeinheiten entstehen.
Damit sie dem entgegen wirken können, brauchen sie nun die Hilfe ihres Gärtners. Denn die Pilze und ihre Sporen können nur durch frisch angepflanzten Rasen zurück gedrängt werden, den natürlich ihr Gärtner anpflanzt.



5.Das Kampfsystem

An der Steuerung im Kampf selber hat sich im Vergleich zu den Vorgängern nichts geändert.
Denn die Soldaten sind weiterhin die einzigen Einheiten im Spiel die direkt gesteuert werden können.
Da man jedoch in Siedler 4 mehr Priorität auf das Aufbauen einer funktionierenden Wirtschaft gesetzt hat, hat man Veränderrungen in der Motivation der Soldaten vorgenommen. So bemisst sich die Kampfkraft der Soldaten nicht länger durch die Anzahl der Goldbarren in ihrem Besitz, sondern nach dem Wert ihres Reiches. Somit ist der Spieler im Vorteil der die meisten Bretter und Steine verbaut hat. Außerdem steigern Zierobjekte wie Statuen, Arkaden, Blumenbeete, und Parkbänke die Motivation zusätzlich.



6.Das Magiesystem

Das Magiesystem funktioniert ähnlich wie bei Siedler 3. Um an Mana zu gelangen muss weiterhin in kleinen Tempeln Wein, Tequila oder Met geopfert werden. Ist dies geschehen steigt der Manavorrat. Ein größerer Vorrat ist dann Vorraussetzung, damit die Prister einen ihrer acht Zaubersprüche ausführen können.
Dabei hat jedes seine eigenen Zaubersprüche und auch die dementsprechenden verschiedenen Wirkungen. So können die Römer sich einen Fischreichtum herbei wünschen, die Maya lassen ihr Korn und ihre Agaven schneller wachsen und Wikinger lassen einen Steinhagel über eine gewünschte Stelle niedergehen.



7.Die Grafik

Wie auch schon bei den anderen Spielen der Reihe hat sich auch dieses mal die Grafik weiter entwickelt. Die Grafik bietet nun doppelt so viele Details und aufwendige Schatten.
Außerdem wird eine 3-D Karten- Unterstützung geboten, sowie Kantenglättung und eine Zoomfunktion. So liegt die maximale Auflösung des Spiels bei 1280*1024.


8.Der Multiplayer

Im Mehrspielermodus steht dem Spieler eine große Auswahl an Spielvarianten zur Verfügung. Er kann im Konfliktmodus, eine art Death-match , einem Ranglistenspiel auf Blue Byte`s Game Channel , oder im brandneuen Wettsiedeln gegen andere Spieler antreten.
Entschließt er sich im Game Channel zu spielen, welcher mit Blizzards Battle.net zu vergleichen ist, so kann er sich über ein Mikrofon mit anderen Spielern unterhalten.
Diese Voice Chat Funktion ist besonders hilfreich um seine Angriffsbemühungen problemlos mit seinen Verbündeten zu diskutieren.



9.Das Handbuch

Nachdem es bei Blue Byte nur so Beschwerden gehagelt hat, weil man bei Siedler 3 kein Handbuch beigelegt hatte, hat man nun seine Lehren gezogen und eine 35-seitige Anleitung beigelegt. Und diese Anleitung enthält alles was der Spieler wissen sollte. Von einer Erklärung der Steuerung bis hin zu Tabellen mit Baukosten für diverse Gebäude ist nun alles enthalten.



10. Mein Fazit

Den Programmieren von Blue Byte ist wider einmal ein Meisterstück geglückt. Nicht nur das das Spiel grafisch auf dem neusten Stand ist, es kann einen auch richtig süchtig machen. Als ich mit den Missionen angefangen habe, ich hatte zwar nur eine Testversion, hat mich das Spiel sofort in seinen Bann gezogen. Besonders gut gelungen ist meiner Meinung nach das gegenseitige Nutzverhältnis zwischen den verschiedenen Völkern. So kommt es vor das sich zwei Völker bis aufs letzte bekämpfen, bis das dunkle Volk als übermächtiger Gegner auftritt. Um die Gefahr zu bannen wird dann ein Friedensvertrag geschlossen, und der Feind anschließend gemeinsam bekämpft. Ist der gemeinsame Feind dann besiegt werden die Verträge gebrochen und der Kampf beginnt von neuem.
Das Spiel ist durch den verstellbaren Schwierigkeitsgrad auch für neu Einsteiger in die Serie geeignet. Und für Kenner sollte das Spiel eigentlich zum Pflichtkauf werden.

Viel Spaß beim Siedeln.



Geschrieben am: 17. Jul 2002, 15:28   von: feuergolem



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