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Übersicht > Medien > Bücher > Buchtitel > I > Illuminati - Brown, Dan

    >> Vor- und Nachteile / Bewertung
Vorteile:
vieles historisch nachvollziehbar, man kann sich gut in die Personen hinein versetzen, Spannung auf jeder Seite

Nachteile:
für mich nichts




Erleuchte mich!
Bericht wurde 3127 mal gelesen Produktbewertung:  sehr gut
Bericht wurde 1 mal kommentiert Berichtbewertung: 

ILLUMINATI – AUF DEM WEG DER ERLEUCHTUNG DURCH ROM
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Hallo ihr Lieben,
mein erster Buchbericht steht an.... hhuuuuhhhh... aber nachdem mich dieses Buch so derartig in seinen Bann gezogen hat, kann ich nicht anders und muss unbedingt drüber schreiben, auch wenn das jetzt schon viele andere vor mir getan haben.
Gleich vorne weg möchte ich euch neben euren Bewertungen auch um Kommentare bitten, da ich natürlich wissen möchte, wie der Bericht eurer Meinung nach geworden ist. Egal ob „zerschmetternd“, konstruktive Kritik oder vielleicht sogar positiv – immer her damit!!

So, nun denn...

Wie kam ich zu dem Buch?
Über meine Schwester, sie las es gerade als ich sie in Dubai besuchte und glücklicher Weise war sie fertig damit und ich konnte es gleich mitnehmen – also eingesackt!!


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DER AUTOR

Dan Brown – sagte mir bisher nichts, allgemein ein bisher eher unbekannter Autor. Tja, bis er diese Buch schrieb ILLUMINATI. Der Knüller der Saison, jeder Hahn kräht danach, alle verschlingen es und können gar nicht genug davon bekommen. Mit wem auch immer ich gesprochen habe, alle waren mehr als restlos begeistert! Dan Brown hat sich mit diesem ersten Buch, das ich von ihm gelesen habe, in meiner persönlichen Bestsellerliste auf einen Platz ganz weit oben katapultiert.
Nun aber zum Autor ein paar kurze Daten – da ich alles im Internet gesucht habe, erlaube ich mir diese Infos zu kopieren und zu zitieren (natürlich mit Quellenangabe, versteht sich von selbst..)
Zunächst ein kurzer Steckbrief von der Webseite www.dan-brown.de (dort findet ihr ausser diesem auch Infos zu seinen Büchern oder auch ein „Webquest“ zu „Sakrileg“...)

Name
Dan Brown
geboren am 22.6.1964 in New Hampshire, USA
Familie verheiratet mit Blythe, einer Kunsthistorikerin
Sohn eines mehrfach ausgezeichneten Mathematikprofessors und einer bekannten Kirchenmusikerin
Wohnort New Hampshire, USA
Hobbys Tennis und Klavier spielen
Lieblingsautoren John Steinbeck (was Beschreibungen angeht), Robert Ludlum (für den Handlungsaufbau) und William Shakespeare (wegen der Wortgewandtheit)
Ausbildung
Amherst College mit BA-Abschluss in Englisch, Studium der Kunstgeschichte an der Universität von Sevilla
Beruf Englisch-Lehrer
Erster Erfolg am 25.2.2003 erschien "Illuminati" in Deutschland als Bastei Lübbe Taschenbuch und stürmte sofort die Bestsellerlisten.


Was hat er bisher geschrieben?

1996 – The Digital Fortress (Deutsche Ausgabe erscheint Februar 2005: Diabolus)
2000 – Illuminati (2003 erschienen als Deutsche Ausgabe)
2001 – Meteor (Deception Point, in Deutschland 2003)
2003 – Sakrileg (Originaltitel: The Da Vinci Code, in Deutschland 2004 erschienen)


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INHALT

Über dieses Buch eine gute Inhaltsangabe zu machen finde ich nicht so einfach, da es ein sehr vielschichtiger und eben inhaltsreicher Roman ist. Einerseits möchte man genügend Infos geben, andererseits läuft man dabei Gefahr zu viel von dem Buch zu verraten. Ich halte nichts davon, den Inhalt breit vorzutragen und damit eventuell einen Teil der Spannung zu nehmen. Deshalb werde ich mich hier recht kurz halten und keine grossen Reden schwingen – denn lesen sollt ihr das Buch selbst! Und das auf jeden Fall!!!

Robert Langdon (amerikanischer Symbolologe.. lololoo war’s eins zu viel? / Harvard University, Spezialist für die Illuminati) wird auf Grund des Mordes am brillianten Wissenschaftler Leonardo Vetra vom Generaldirektor Maximilian Kohler in die Physikerhochburg CERN in die Schweiz geholt. Dieser wurde in seinem Labor mit einem Ambigramm (auch auf dem Kopf lesbares Wort) als Brandzeichen auf der Brust gefunden, weswegen man ihn zu Rate zieht – ILLUMINATI. Ausserdem wurde dessen mächtige Entwicklung der Antimaterie aus einem geheimen Labor von CERN gestohlen...
Zusammen mit Leonardos Tochter Vittoria führt die Suche nach dem Mörder und dem gestohlenen Objekt nach Rom in den Vatikan, wo sich die Dinge rasant zuspitzen, nachdem der Assassine seinen grauenhaften Plan zur Wiederauferstehung der Illuminati unter voller Medienpräsenz in dieser Nacht präsentiert. Auf der Jagd nach dem Assassinen folgen sie dem alten „Weg der Erleuchtung“ quer durch Rom bis alles in einem schier unglaublichen Ende aufgeht....

Und das soll es auch schon gewesen sein, denn mehr lässt sich in kurzen Worten über den Inhalt nicht sagen, ohne dass ich meiner Meinung nach schon zu viel verrate. Wer mehr wissen möchte melde sich in meinem GB, dem erzähle ich gerne noch weiteres..... ;-)


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MEINE EINDRÜCKE / MEINUNG

Ich bin immer noch absolut gefangen von diesem Buch. Jetzt habe ich auch die letzten Seiten „gefressen“ und bin immer noch dabei meine Eindrücke zu verdauen.
Ich habe selten ein Buch gelesen, dass mich so derartig von der ersten bis zur allerletzten Seite gefesselt hat (und ich will unbedingt mehr davon!!). Es gab tatsächlich keine einzige Seite, wo ich freiwillig das Buch aus der Hand gelegt hätte, nur gezwungen durch Müdigkeit oder Zeitmangel legte ich es widerwillig zur Seite, um möglichst bald wieder zu ihm zurück zu kehren und es weiter zu verschlingen. Vor allem, weil alles jedesmal anders kommt als man denkt...

Dan Brown hält den Spannungsbogen in Perfektion durch das gesamte Buch so hoch, dass man praktisch nicht dazu kommt, einmal kurz durchzuatmen und über ein oder zwei Kapitel zu entspannen, denn man möchte auf jeden Fall sofort wissen wie es weiter geht. Und hier hat der Autor eine sehr gute Taktik – die Erzählung verläuft in verschiedenen Strängen, die häufig schon nach einem kurzen Kapitel wechseln. Gerade liest man noch über Robert Langdon und Vittoria Vetra wie sie nach der Lösung all des Wirrwarrs suchen und schon ist man mit dem Assassinen unterwegs und muss die grausamen Gedanken und Taten dieses Mannes miterleben. Dann wieder kommt man im nächsten Kapitel der Person des Camerlengos (des Kammerdieners des Papstes) sehr Nahe und sobald man sich auf ihn konzentriert hat sitzt man wieder neben Robert und Vittoria... Und diese Wechsel kommen immer dann, wenn gerade etwas passiert ist oder gesagt / mitgeteilt wurde, wovon man die folgende Entwicklung am liebsten schon gelesen haben möchte. Durch diese ständig wechselnden Perspektiven bleibt dem Leser keine andere Wahl, als beständig aktiv den Film im Kopf weiterzudrehen und mit den Personen zu fiebern, die ihren Kampf im Buch bestreiten. Es ist ein rasanter Action-Film, der sich da im Kopf abspielt – lasst eurer Fantasie so viel freien Lauf wie ihr nur könnt!

Die Personen sind so „persönlich“, sympathisch und lebendig dargestellt, dass man sich sofort in sie hineinversetzen kann und mit jeder einzelnen den Roman in deren Situation durchlebt. Man trauert mit Vittoria um ihren Vater, fiebert mit Robert ob er den Symbolen auf den Grund gehen kann, man fühlt mit dem Camerlengo, der in dieser schweren Zeit für den Vatikan verantwortlich ist und man fürchtet sich vor dem Assassinen, der so viele monströse Gedanken im Kopf hat.

Was mich auch sehr beeindruckt hat ist der genau RECHERCHIERTE HINTERGRUND für den Roman. Dan Brown interessiert sich offensichtlich sehr für die europäische Geschichte und dafür wo er die Geschichte stattfinden lässt und hat viel darin investiert, zunächst einmal grosse Nachforschungen anzustellen, sodass man vieles auch historisch nachvollziehen kann.
So zum Beispiel die Orte, an denen sich der Plot in Rom zuträgt.
Der Leser kann sich somit noch viel mehr mit der Geschichte und den Schauplätzen identifizieren, weil sie tatsächlich bestehen und besuchbar sind. Ich habe mich nachdem ich das Buch durchgelesen hatte aufs Internet gestürzt und habe nach den benannten Plätzen des Geschehens gesucht. Es was nicht leicht eine passende Stadtkarte von Rom zu finden, auf der auch alle Plätze zu finden sind, aber ich habe wenigstens mal einen Eindruck bekommen, was sich wo befindet. (Wenn jemand weiss, wo ich eine Stadtkarte von Rom runterladen kann ohne an einen Dialer zu geraten (ist mir dauernd passiert...) dann bitte kurze Nachricht in mein GB – vielen Dank!) Ich habe eine kleine Karte des Vatikans und Bilder von den betreffenden Kunstwerken von Gian L. Bernini gefunden, die ich euch im Anhang eingestellt habe. Somit wurde der Roman für mich noch lebendiger im Nachhinein, weil ich mir die Kunstwerke genau in mein Bildergefüge der Geschichte stellen kann und mich „live“ auf den Schauplätzen aufhalten kann. Ich bin den „Weg der Erleuchtung“ mitgegangen und habe das Gefühl auch tatsächlich mit Robert Langdon dort angekommen zu sein.

Auch die Abläufe im Vatikan werden historisch belegt dargestellt und sind keine fiktiven Aktionen, die durchgeführt werden. So kann man die Regeln für das Konklave (Neuwahl des Papstes) selbst im Internet recherchieren und findet das was Dan Brown von seinen Akteuren durchführen lässt.
Selbst die sehr wissenschaftlichen Dinge, über die bei CERN gesprochen wird, sind für den Laien nachvollziehbar, weil sie im Gespräch der Figuren verständlich erklärt werden. Man steht somit nicht vor einem grossen Fragezeichen und fühlt sich auch nicht verloren im Roman, wenn man sich mit Vittoria oder Herrn Kohler im Labor aufhält und über Neutronen, Positronen oder Annihilation gesprochen wird. Einige Begriffe wie Antimaterie sind den meisten von uns eh schon aus diversen SciFi-Serien geläufig und bedürfen fast keiner Erklärung mehr.

Faszinierend fand ich ebenfalls die Darstellung der AMBIGRAMME im Buch – Wörter, die „normal“ wie auch auf dem Kopf stehend gleich gelesen werden können. Wenn man das Wort an sich getippt, per Handschrift – wie auch immer geschrieben – sieht, erscheint es einem zunächst unvorstellbar, dass diese unterschiedlichen Buchstaben so geschrieben werden können, dass das Wort auch auf dem Kopf stehend und dadurch gleichzeitig ja auch noch rückwärts lesbar ist. Das Wort ist somit doppelt verdreht und ergibt trotzdem genau das gleiche Bild. Absolut beeindruckend!!

Das Gegenspiel Wissenschaft – Kirche wird auch sehr deutlich dargestellt. Die Kirche, die wie eh und je allem weltlichen entgegensteht und rein auf Herz und göttlichen Verstand pocht. Wo alle wissenschaftlichen Schriften im untersten Keller eingeschlossen werden und dort unzugänglich für die Welt verstauben. Wo alle Mitglieder der Kirche, die sich der Wissenschaft positiv und offen gegenüber äussern, „eliminiert“ und zum Stillschweigen gebracht werden. Die Kirche, die ihre Stellung durch die „Produktion“ von Wundern festigen und die Menschen so zum Glauben bewegen will. Die Kirche, die sich den Menschen auf ihre sehr altmodische und eingefahrene Weise öffnen will, die aber in der modernen Welt auf immer weniger Ansehen trifft.
Dem gegenüber die Wissenschaft, die die Kirche ablehnt, da sie ihrer Meinung nach allen Grundlagen entbehrt, die sie in der Welt festigen könnte. Die nicht auf das Herz, sondern rein auf den logischen Verstand beharrt und für alles Beweise erbringen will. Die die Welt in ihren Details erklären und zeigen will, dass es keine Wunder gibt. Die die Kirche ablehnt, weil sie den Geist ihrer Meinung nach nicht fördert sondern eher zum Stillstand bringt.
Es scheinen zwei komplette Gegensätze zu bestehen, die auf keinen Fall vereinbar sind – bis Leonardo Vetra einen Weg findet, dem der Papst offen und interessiert gegenüber steht, weil die Möglichkeit bestünde beide Wege zu vereinen und endlich Frieden zwischen Kirche und Wissenschaft zu schliessen. Aber was daraus wird... lest selbst!

Auch wenn manche wohl die (wenn man genauer überlegt) nicht ganz logischen Abläufe der zeitlichen und persönlichen Möglichkeiten einiger Geschehnisse als negativ bewerten würden, stossen mir diese hier nicht als abwertend auf, denn das ist für mich nicht in erster Linie der Wert des Buches. Das wäre er wohl, wenn ich den Roman als tatsächlich komplett historisch und ablauftechnisch korrekt lesen wollte, aber ich habe ihn zum Genuss gelesen. Mir kam es nie auf die absolute Genauigkeit oder Logik im Roman an, sondern um die Spannung und den rasanten Ablauf und einfach den Roman als fiktive Geschichte an sich. Mir ist natürlich auch immer wieder mal aufgefallen, dass einige Dinge in der kurzen Zeitspanne nicht hätten so stattfinden können wie sie dargestellt sind, aber das störte mich weniger. Ich habe einfach darüber hinweg gelesen und weiter mit grösster Spannung die Geschichte verfolgt. Ich denke der Roman ist nicht als solcher verfasst worden, dass man sich an solchen Punkten aufhängen sollte, denn es ist immer noch eine fiktive Geschichte mit historischen Elementen.

Auch das Ende mag bei einigen auf negative Kritik stossen, weil es doch sehr mystisch wirkt. Aber nachdem alles doch in einem „klaren“ Rahmen aufgelöst wird und die Mystik dabei auf den Boden der Tatsachen zurück geholt wird, stört mich das ebenso wenig. Sondern es zeigt viel mehr die Entstehung von „Wundern“ wo gar keine sind und welche Wirkung das auf die Menschen haben kann. In diesem Sinne finde ich das Ende gegenteilig sehr gut, auch wenn es im ersten Moment überzogen wirkt. Leider kann ich hierauf nicht weiter eingehen, sonst müsste ich euch das Ende verraten und das wäre Verrat am Buch selbst! Aber wie bereits erwähnt, ich schreibe / erzähle gerne mehr über das Buch, wenn ihr euch in meinem GB meldet.....

So, jaaaa....
Das war er – mein erster Bericht über ein Buch. Und wie ist er geworden?
Nun spart bloss nicht mit euren Bewertungen und noch weniger mit Kommentaren dazu!! Denn wenn dieser in seiner Form gut bei euch ankommt würde ich mich zu weiteren hinreissen lassen...
Soll es so sein?? ;-)

Vielen Dank schon mal für all eure Lesungen, Bewertungen und Kommentare!!

Liebe Grüsse

Silke@Q-Test und anderen Meinungsportalen zu lesen (unter gleichem Usernamen)


Geschrieben am: 26. Oct 2004, 17:26   von: tuimama



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