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Vorteile: Sehr wichtiger Film in heutigem Europa
| Nachteile: nix
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| Ein Film, der nachdenken lässt |
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Bericht wurde 3017 mal gelesen
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Produktbewertung:
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sehr gut
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Bericht wurde 2 mal kommentiert
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Berichtbewertung:
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Heute möchte ich einen von meinen Film - Favoriten vorstellen, einen Film, der bestimmt nachdenken lässt, und zwar "Hitlerjunge Salomon". Er lässt über gemeinsamer Deutsche - Polnische Geschichte, Nazismus, Problem der Juden und Stereotypen nachdenken. Der Film wurde durch einer polnischen Regisseurin, Agnieszka Holland hergestellt auf der Basis von Memoiren von dem Haupthelden der Geschehen, Salomon Perel und hat den Preis "Golden Globen" bekommen. Meiner Meinung nach, hat dieser Film diesen preis verdient.
Inhalt:
Salomon Perel wurde 1925 in Peine, nahe Braunschweig geboren. Seine Eltern, Juden kamen aus Rußland und haben in Deutschland ein Schuhgeschäft geführt. Als Hitler begann die Juden zu verfolgen, musste die Familie Perel Peine verlassen und nach Polen, in die Stadt Lodz fliehen. Sie kam bei der Schwester von der Mutter unter.
1939 marschieren deutsche Truppen nach Polen und der Familie hat es gedroht, damit sie zusammen mit anderen Juden in ein geschlossenes Ghetto verbracht werden. Sally hatte zwei Bruder - ein von ihnen, David wurde polnischer Soldat, der zweite - Isaak wurde zusammen mit Salomon nach Rußland geschickt. Die übliche Familie Perel (Vater, Mutter und Schwester) wollten in Lodz bleiben.
Die Beiden gehen den Fluss Bug die Grenze zwischen Polen und Rußland) über, Salomon kommt in ein russisches Waisenhaus in Grodno, während Isaak fährt weiter nach Wilna. In Grodno trifft Sally seine Schwester, die ebenfalls aus Lodz geflohen ist. Salomon besucht die Schule in der Konsomol, wo er im Sinne der kommunistischen Jugendbewegung erzieht wird. Im Folge wird er schon nach wenigen Monaten er ein überzeugter Stalinist.
1941 beginnt ein Krieg zwischen UdSSR und Dritter Reich. Die Deutschen greifen die Rußland an und erobern Minsk. Während einer Selektion der Bevölkerung nach Juden und Nicht- Juden gelingt es dem Sally die Deutschen zu überzeugen, dass er ein Volksdeutscher, namens Josef Peters sei.
Er wird von der 12. Panzerdivision auf dem Feldzug nach Osten mitgenommen, wo er als Dolmetscher von Russischen ins Deutsch arbeitet. Dort wird vom kinderlosen Kompanie - Chef adoptiert.
Nach dem endeten Feldzug kommt Sally nach Reval. Dort wird er von seinem Adoptivvater besucht, von denen bekommt er alle wichtige Ausweisen. Dann kommt der Sally in die Reich zurück. In Braunschweig tritt er in die HJ - Schule, wo er sehr fleißig ist, sogar so fleißig, dass er manchmal Zweifel hat, wem er eigentlich ist - ein Jude oder ein Deutscher. In der HJ - Schule erlebt er eine Liebe zu einem deutschen Mädel, das eine deklarierte Nationalsozialistin ist und dem Führer ein arisches Kind geboren verschenken will. Sie wird schwanger, aber nicht mit Jupp, der seine Geheimnis (Beschneidung) vor Leni versteckt. Er kann jedoch es nicht erhalten und teilt sich mit dieser Geheimnis mit Lenis Mutter. Bei ihr findet er Verständnis.
Weihnachten 1943 bekommt er ein Erlaubnis nach Lodz reisen zu dürfen. Dort fährt er täglich mit dem Strassenbahn mit der Hoffnung, seine Eltern im Ghetto zu finden, leider erfolglos.
1945 geht der Krieg verloren und Amerikanern treten nach Deutschland ein. Sally muss in der Baracken von ehemaligen Zwangsarbeitern übernachten. Wenn die Russen nach Deutschland eintretten, bietet Sally ihnen seine Hilfe als Dolmetscher. Er verspricht ihnen sich zur Partie einschreiben, er entscheidet sich jedoch schließlich im 1948 Deutschland verlassen, und kommt nach Israel, wo er am Kampf um Jerusalem teilnimmt. Samuel Perel lebt noch bis heute, den Holocaust haben auch zwei seine Brüdern,Isaak und David überlebt.
Regie und Crew:
Regie: Agnieszka Holland
Schauspieller:
Sally Perel heute - Sally Perel
Junger Sally - Marco Hofschneider
Isaak - Rene Hofschneider
David - Piotr Kozlowski
Sallys vater - Klaus Abramowsky
Sallys Mutter - Michele Gleizer
Berta - Marta Sandrowicz
Basia (die Kassiererin des Kinos) - Nathalie Schmidt
Die Lehrerin, Inna - delphine Forest
Zenek - Andrzej Mastalerz
Der Sohn von Stalin - Wlodzimierz Press
Ilmayer - Martin Maria Blau
Schulz - Klaus Kowatsch
Kramer - Holger Hunkel
Feldwebel - Bernard Howe
Robert - Andre Wolms
Der Hautmann - Hans Zichler
Bahnführer - jörg Schnas
Schwabe - Norbert Schwarz
Goethe - Eric Schwarz
Gerd - Ashley Wanniger
Leni - Julie Delpy
Lenis Mutter - Halina Labonarska
Der Polizeioffizier - Wolfgang Bathke
Der russische Kommandant - Aleksy Andriejew.
Meine Erfahrungen:
Ich finde diesen Film einfach genial. Er stellt verschiedene historische Probleme sehr gut vor. Er zeigt Sinnlosigkeit und Gegenteile der kommunistischer und Nazismus Ideologie. Als beste finde ich folgende Szene:
1. Eine Szene im Konsomol. Diskussion über Gott und Religion. Die Lehrerin zeugt die Schülern über, dass Religion ein Opium für Volk ist. Dann sagt Zenek, ein Katholischer Pole, dass Gott bestimmt existiert. Dann gibt es ein Streit zwischen Zenek und Sally, der schon ein überzeugener Kommunist ist. Zenek sagt, dass Juden Jesus getötet haben, Sally nennt ihm Obskurantist, Rassist und polnischer Faschist. Dann die Lehrerin sagt, dass Lenin Antisemistismus für genau schweres Verbrechen wie Kontrrevolution behandelt hat. Dann gibt es ein Experiment, die Lehrerin lässt Zenek dem Gott um Bonbons beten. Es gibt keine Antwort. Wenn die Konsomolen dem Kamerad Stalin um Bonbons bieten, bekommen sie sie. Diese Szene zeigt, dass Kommunisten auf alle Fragen bereite Antwort hatten. Stalin hat auch Juden verfolgt, aber aber die Lehrerin verteidigt Sally, wenn Zenek ihn beleidigt, Wörter des Lenins zitierend. Auch ist Religion Opium fürs Volk, aber wunderbar geschickte vom "Onkel Stalin" Bonbons zeigen ganze Hipokrisie dieses Spruchs. Stalin hat nämlich eine eigene Antireligion gebildet, ähnlich übrigens wie Hitler. Man dürfte an Gott nicht glauben, aber man musste an Stalin glauben, Stalin konnte alles machen, in diesem Fall er, nichts Gott hat den Jungen Bonbons geschickt.
2. Eine Szene im Bad:
Alle Dekoration war typisch für Nazismus: Adler, Hakenkreuzen, Braun - Rote Farben. Alles Groß, Leute klein. Kommilitonen muntern den Jupp an, er gewinnt. Ein Jude gewinnt über wunderbaren Deutschen, die Szene hat versteckte Ironie, alles kann sich andern, Nazismus ist nicht ewig.
3. Eine Szene mit Goethe:
Biologie Unterricht. Der Lehrer Goethe erzählt Unterschiede zwischen jüdischer und arischen "Rase". Er zählt "Typische" Kennzeichnen des Jude: andere Zusammensetzung der Blut, hohe Stirn, eine Hakennase, ein flacher Hinterschädel, abstehende Ohren, watschelnder Gang, listiges und hinterhältiges Blick. Ein Jude schaue niemandem gerade in die Augen. fuchtelte mit den Händen, gestikuliere, springe an die kehle, etc. Das "Prachtstück der Erde", der nordische Mensch ist dagegen am begabten und am schönsten. Er habe helle wie reife Korne Haare und Augen hellblau wie ein Sommerhimmel , Bewegungen voller Harmonie und vollkommenen Körper. Das beste Beispiel ist wie erwähnt, Jupp - der Jude. Wieder eine Szene voll der Ironie. Gehört er zwar nicht zu der edelsten Rasse des deutschen Volkes, aber ist er doch ein echter Arier. Der Lehrer hat auch eine Erklärung dazu: Vermischung des Bludes seiner Vorfahren in vielen Generationen mit anderen Rassen. Joseph ist jedoch ein echter Deutsche - er hat doch typisch arischen Merkmale. Eine wunderbare Szene - sie zeigt einerseits eine Sinnlosigkeit der Nationalistischen Ideologie über der Reinheit der "arischen Rase" und der Theorie über "Übermenschen" (der Lehrer konnte den "jüdischen Merkmalen" bei Jupp nicht aussuchen), und anderseits, dass alle Leute gleich sind, und es KEINE Unterschiede zwischen einem Pole, Deutschen, Russen und Juden gibt. Keine Nationalität bzw. Rasse steht höher als die andere. Wir sind alle Bürger der Erde.
4. Nicht alle Deutsche waren schlecht.
Zwei Szenen, eine wenn ein schwuler Arzt die Geheimnis von Sally (Beschneidung) während eines Bad entdeckt. Er ist jedoch sein Freund, und verspricht ihm, ihn nicht zu denunzieren. Er trüstet ihm und sagt, dass alles gut wird.
Zweite Szene, wenn Jupp die Lenis Mutter besucht. Er will sich mit Leni treffen, aber es stellt sich heraus, dass Leni mit Gerd schwanger ist, um dem Führer ein arisches Kind zu verschenken. Frau Lutsche sagt zu Jupp, sie weißt von Leni, dass er eine gewisse Grenze nicht überstreiten wolle. Ihrer Meinung nach sei es ein Beweis dafür, wie sehr er Leni schätzt. Jupp hat jedoch geantwortet, dass er nicht aus Stein sei, er sei auch ein Mensch und habe Gefühle. Dann fragt die Dame ihm, ob er tatsächlich ein Deutscher sei. Er Antwortet: " Nein.. Ich bin Jude". Die Dame schört ihm nicht verraten und lässt Leni nichts darüber sagen, weil "die Kinder heutzutage so anders sind". Es war eine sehr kluge und gute Frau, die viel verstanden hat. Sie hatte ihre eigene Meinung über alles, was sich rundum geschehen ist. Sie konnte ihre Tochter und ihre Engage für Nazismus nicht verstehen. Sie wusste, ihre Tochter war wie ein Blinde, sie hat an Hitler geglaubt und die Mutter konnte es nicht mehr ändern. Sie hat sie jedoch sehr geliebt, weil sie ihre Tochter war. Die zwei Szenen zeigen, dass nicht alle Deutscher damals schlecht waren. Wie in jeder Volk es gab natürlich auch damals positive und edle Einheiten, wie zum Beispiel Oscar Schindler oder Geschwister Scholl (auch im HJ). Es ist bestimmt eine Wahrheit, nun wurden nach Regensburg Zweigarbeitern aus Polen eingeladen. Eine Freundin von mir arbeitet als eine Dolmetscherin und Begleiterin dieser Leuten. Manche von innen errinern sich, dass sie nicht nur in Fabrik, aber auch bei Bauers gearbeitet haben. Manche von diesen Bauers haben sie nicht einmal wie eigene Kindern behandelt. Die Leuten haben Taschengeld und Anzügen geschenkt bekommen. Damals waren auch gute Deutschen, und dieser Film zeigt auch positive Stellungen, was heutzutage sehr wichtig ist, wenn Europa zum Einheit wird. Es waren auch Deutschen, die nicht einen Jude von Holocaust gerettet haben, genauso wie Polen. Nicht alle Polen waren so schlimm, wie letztes Buch über Jedwabno zeugt (nach dem Autor, sollten Polen in einem Pogrom teilzunehmen. Weil ich noch keine Fakten kenne, kann ich nicht sagen, ob es ein historischer Fakt war. Ich kann weder "Ja" noch "nein" sagen, einerseits kann es eine Provokation der Juden sein - manche Juden stellen Polen in der Welt in sehr negativen Licht, ein ziemlich berühmter Jude, Konstanty Weber, hat einmal sogar im Fernseher gesagt, dass alle Polen für Holocaust verantwortlich sein, weil Hitler Vorbilde von polnischen Antisemitismus geschöpft hat. Sorry, aber ich fühle mich für Holocaust absolut nicht verantwortlich. Ich missbillige Shoah und es tut mir sehr Leid, dass 6 Mio. Menschen so grausam getötet worden sind. Anderseits ist es auch möglich, dass Polen in diesem Pogrom teilzunehmen konnten. Vor dem zweitem Weltkrieg war in Polen auch großes Antisemitismus, zum Beispiel in Leonersberg, wo es Boykotten gegen judäishen Geschäften organisiert waren, oder in die Schulen, wo manche Kommilitonen habe die Hüten und eleganten Stocken von Juden zerstört haben. ich weiß nicht, wo Wahrheit liegt, ich kann also nicht sicher sagen. Ich bin ein Historiker, und der Historiker soll früher alle Quellen nachsehen, bis er etwas sicher sagen würde). Viele Polen haben auch vielen Juden aus dem Holocaust gerettet, z. B. Klosterfrauen, sowie Laureaten der Medaile "Der Gerechte unter der Völker der Welt".
Dieser Film zeigt auch wie manchen Juden es gelingen, um Holocaust zu überleben. Viele von ihnen mussten, wie Sally / Jupp echten "Chameleonen" werden, ihre eigene Gedanken nach Situation ändern, viele von ihnen mussten nicht einmal auf der Tot ihrer Brüdern schauen. Viele von ihnen mussten in ständigen Angst Leben, um Ihre Geheimnis (Beschneidung) nicht entdeckt wurde. Die Szene, als Jupp probiert die Haut die Haut seines penis zurückuziehen, damit sie wie eine Vorhaut aussieht, hat mich sehr beeindruckt.
Fazit:
Ich finde diesen Film sehr gelungen. Er soll Pflicht in den Schulen vorgestellt werden, weil er Erziehungsfunktion hat. Er zeigt wichtige Probleme des zweiten Weltkrieges, Widersprüche der Ideologien: Kommunismus und Faschismus, er kriegt auch mit Stereotypen, auch gute Deutschen Personen zeigend, er erzählt endlich eine wahre Geschichte eines Jude, der Holocaust überlebt hat. An seinem Beispiel kann man sehen dass es glücklicherweise einigen Juden gelungen ist, dem tödlichen Gas zu entfliehen
Geschrieben am: 07. Apr 2003, 19:57 von: carnuntum
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