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Vorteile: viel zu sehen und zu beobachten, gepflegte Atmosphäre, Flair
| Nachteile: zu teuer
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| EIN ERLEBNIS: Dieses Café muss man besuchen! |
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Produktbewertung:
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sehr gut
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Berichtbewertung:
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Das Café Sacher in Wien
Zugehörig zum Hotel Sacher in Wien ist auch ein Kaffeehaus mit Restaurant. Ein Muss für Wien-Besucher. Ich war über Silvester 2002/2003 in der Donau-Metropole und habe mich an einem kalten Nachmittag eingereiht in die Schlange, die vor dem Kaffeehaus wartete. Und ich muss sagen: Trotz Regen hat sich das etwa 20 minütige Warten im Freien gelohnt.
Man wird zur Garderobe gebeten
Nachdem drinnen nach und nach Plätze frei wurden, wurden diejenigen, die draußen warteten, rein gebeten und zunächst zur Garderobe gebeten. Dort wurden Mantel und Mützen abgegeben (natürlich gegen Gebühr: 80 Cent pro Mantel). Dann ging es endlich an die Tische.
Der Preis ist viel zu hoch, aber...
Freundliche Kellner/innen brachten einen die Kaffee-Karte auf der dann die bekannten Wiener-Kaffee-Getränke und natürlich Kuchen standen. Klar, im Sacher ist man oder frau Sacher-Torte. Das Stück übrigens für 4,5 Euro. Ein stolzer Preis für den Schoko-Kuchen, der Stück für Stück genossen mundet. Aber ein viel zu hoher Preis. Auch für den Kaffee sind schnell 4 Euro auf den Tisch gelegt, kommt drauf an ob man nun einen Eispänner, einen Melange oder einen mit Schuss nimmt (der ist noch viel teurer: bis 7 Euro). Auch beim Kaffee: Der Preis ist viel zu hoch. Aber es wird ja auch das Ambiente mit bezahlt. Und das ist das eigentliche, was man nutzen sollte im Hotel Sacher.
Sehen und gesehen werden
Man muss sch umschauen, die Bilder an den Wänden, die Dekoration, man muss den Flair des Raumes auf sich wirken lassen. Und natürlich Leute beobachten. Dazu ein Tipp: Wenn man entscheiden kann, wann man das Sacher besucht, sollte es eher ein Wochentag sein als an einem Wochenende. Wochentags hat man nämlich etwas mehr Chancen, nicht nur Touristen in dem Kaffeehaus anzutreffen. Gerade das Plausch-Verhalten der Einheimischen, deren Kleidung und Gehabe sind - durch den Augenwinkel betrachtet - sehenswert. Genauso wie für die Wiener wahrscheinlich wir Touristen ein lustiges Anschauuungsobjekt sind. Und nicht vergessen: Unter den kellnern ist eine Rangordnung (auch schon an der Kleidung zu sehen) auszumachen. Man merkt genau, wer dort das Sagen hat, wer neu ist oder wer wohl schon ein paar Jahre im Sacher arbeitet.
Ruhig die anderen Räume anschauen
Nach einer halben Stunde wird es meistens Zeit, den anderen Wartenden eine Chance zu geben. Doch bevor man sich die Garderobe zurück holt, sollte der Sacher-Besucher noch einen Blick in die anderen Räume und Flure werfen. Dieser Blick wurde schlielich mit den hohen Preisen für Sacher-Torte und Melange mit bezahlt. Es hängen interessante Meisterwerke an den Wänden, in Vitrinen sind auf Fluren imposante Exponate zu sehen. Auf mich hat das viel interessanter gewirkt als im Museum.
Fazit: Ein Besuch im Sacher in Wien muss sein. Aber wenn er teuer ist.
Geschrieben am: 11. May 2003, 17:10 von: oexel
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