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Übersicht > Unterhaltung > Kinofilme > Horror > Ghost Ship

    >> Vor- und Nachteile / Bewertung



Ein echt klasse Film???
Bericht wurde 1820 mal gelesen Produktbewertung:  gut
Bericht wurde 2 mal kommentiert Berichtbewertung: 

Die Story:
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Die ist im Grunde recht schnell erzählt: Kapitän Murphy (Gabriel Byrne, „End Of Days“, „Stigmata“, „Staatsfeind Nr. 1“, „Der Mann mit der eisernen Maske“, „Fräulein Smillas Gespür für Schnee“, „Am Ende der Gewalt“, „Die üblichen Verdächtigen“, „Excalibur“, u.a. – Mensch, der hat ja schon richtig viel gemacht...) & seine Crew, dargestellt von Julianna Margulies („Die Nebel von Avalon“, „Emergency Room“), Isiaah Washington („Romeo Must Die“, „Out Of Sight“), Ron Eldard („Black Hawk Down“, „Sleepers“, „Deep Impact“, „Emergency Room“), Karl Urban („Der Herr der Ringe – Die Zwei Türme“, „Der Herr der Ringe – Die Rückkehr des Königs“), verdienen sich ihren Lebensunterhalt durch das Bergen von Schiffen mit ihrem schon etwas betagteren Schlepper „Arctic Warrior“.

Gerade eigentlich erst von einer außergewöhnlich erfolgreichen Bergungsfahrt zurückgekehrt und im Grunde nicht mehr voll einsatzfähig erhalten sie ein verlockendes, ein allzu verlockendes Angebot: Ein junger Pilot (Desmond Harrington, „We Were Soldiers“, „Unterwegs mit Jungs“, „The Hole“, „Johanna von Orleans“) berichtet ihnen, er habe in der Bering-Sea, weit abseits jeglicher Schifffahrtsrouten, mehrmals einen Ozeanriesen gesichtet, der auf keinen seiner Funksprüche reagiert hätte. Diese Nachricht weckt selbstverständlich das Interesse von Kapitän & Besatzung, denn nach internationalem Seerecht fällt alles, was in internationalen Gewässern gefunden wird, dem Finder – und wie es aussieht scheint es sich bei dem Schiff um ein verschollenes Exemplar gar nicht unbedeutender Größe zu handeln – Der Wert könnte Millionen betragen!

Also rafft sich die Crew nach kurzem Überlegen auf und beginnt ihre Fahrt ins Ungewisse, in Begleitung des naiven und in Sachen Seefahrt unerfahrenen Entdeckers namens Ferriman. Das Objekt der Begierde wird auch ohne größere Zwischenfälle erreicht, abgesehen von Ferrimans Seekrankheit & seinen (eher erfolglosen) Versuchen, Epps (Julianna Margulies), die einzige Frau an Bord anzubaggern. Doch als man vor Ort eintrifft, ist die Überraschung enorm: Bei dem gefundenen Schiff handelt es sich um das Wrack des italienischen Luxusliners „Antonia Graza“, zu dem 1962 ohne jegliche Vorwarnung und ohne Hinweise auf die Hintergründe jeder Kontakt abriss und seither als verschollen galt. Die Fahrt scheint sich also in hohem Maße zu rentieren, vorausgesetzt es gelingt, den Ozeanriesen rechtzeitig freizuschleppen, denn durch ein Leck riesigen Ausmaßes ist dabei, zum Sinken des Schiffes zu führen.

Als die Mannschaft nun zum ersten Mal das Deck des Schiffes betritt, beginnen seltsame und bedrohliche Geschehnisse ihren Lauf zu nehmen. Doch das soll nur der Anfang sein, der Anfang grausiger Geschehnisse, die eng mit den einstigen Geschehnissen an Bord des Luxusdampfers kurz vor dessen Verschwinden verwoben sind. Nur langsam werden diese Geheimnisse gelüftet und jedes Stückchen Klarheit fordert auf der anderen Seite ihre Opfer...


Die Umsetzung:
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Das soll’s fürs Erste mal mit der Handlung gewesen sein, denn schließlich sollte man ja auch nicht zu viel verraten, gerade bei einem Horrorfilm. Andererseits muss man bei einem Horrorfilm aber auch nicht allzu viel erzählen, denn schließlich sind in diesem Genre die meisten Geschichten ja bereits erzählt worden und wer in einen solchen Film geht, weiß eigentlich genau, was er von einem solchen Film – gerade auch in punkto Handlung & Storyline – zu erwarten hat...

So kann man die in die Story von „Ghost Ship“ eingeflossenen Elemente durchaus als eine Mischung alt-bewährter Stilmittel des Horrorfilmes bezeichnen, als eine Mischung aus „Shining“ (v.a. in in Bezug auf die Rückblenden), „House On Haunted Hill“ und einem Schuss von Ridley Scotts „Alien“. Nicht schlecht, aber eben auch nicht gerade revolutionär neu.
Doch was hat der Film sonst noch zu bieten? Die Besetzung schlägt sich meiner Meinung nach recht wacker (allen voran Gabriel Byrne und Julianna Margulies, aber auch die kleine Emily Browning als Katie), auch wenn die Rollen eben – fast schon als genre-typisch zu bezeichnen – etwas zu stereotyp & klischéelastig ausgelegt sind.

Dazu kommt eine gute & meist recht passende Musikuntermalung (teils klassisch, teils mit heftigen Metal-Klängen – Der Sound liegt übrigens in hochwertigem DZS vor, wobei man das Kino-DTS-Format nicht mit dem im Heimkinobereich verwechseln darf!), die ebenfalls dafür sorgte, dass der Film doch einige recht positive Eindrücke bei mir hinterlassen hat.
Auch bei den Masken und den Effekten hat man sich einige Mühe gegeben, die sich im Ergebnis ausgezahlt haben – bei den Effekten gilt dies zumindest bei den meisten, leider nicht bei allen...

Doch zu einen wirklich großen Film reicht es bei „Ghost Ship“ dennoch leider nicht – Wie allzu oft, ist es auch hier so, dass eine im Grunde nicht schlechte Film-Idee durch eine nur mäßige Umsetzung in Form eines eher schwachen Drehbuches (stammt ebenfalls von , nicht ausgereizt wurde – Da wäre doch deutlich mehr drin gewesen, meiner Meinung nach jedenfalls, aber mich fragt ja niemand...

Dazu trägt v.a. das Fehlen von wirklichen Schockeffekten (Aber die braucht’s ja gar nicht mal unbedingt) bzw. einem subtilen Grauen, das sich nicht mal durch blutige Szenen manifestieren muss – deswegen schaut man sich einen Horrorfilm ja schließlich an – bei: Anfangs erzeugt der Film schon noch so etwas wie einen milden Schauer und ein, zweimal zuckt man auch zusammen, aber nur anfangs. Gegen später lässt dies aber immer mehr nach, wo es doch normalerweise genau umgekehrt sein sollte.

Wenigstens kann man dem Film einen gewissen Hang zur Ironie nicht absprechen (Das bezieht sich jetzt v.a. auf die „Traumschiff“-ähnliche Eingangssequenz). Allerdings ist das Ende meiner bescheidenen Ansicht zufolge, sehr schwach ausgefallen – Ein schwacher Anfang & ein starkes Ende wäre mir lieber gewesen...


Sonstiges:
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Der Film läuft in zwei verschiedenen Fassungen in den deutschen Kinos (geschnitten in einer FSK16-Fassung und ungeschnitten in einer Version ab 18 – über die Unterschiede ist mir nichts bekannt...). Allerdings kann ich selber nicht einmal sagen, welche Fassung des Films ich gesehen habe, aber ich geh’ gefühlsmäßig mal davon aus, dass es sich da wohl eher um die 16er-Ausgabe gehandelt hat. Kleine Info am Rande: In Frankreich ist die (ungeschnittene!) Fassung ab 12 und in Spanien ab 13 freigegeben, in den USA dagegen (selbstverständlich) als „Rated-R“. Die Lauflänge beträgt knapp 91 Minuten, zumindest die der internationalen Fassung...

Als Produzenten betätigten sich bei diesem Film auch zwei nicht ganz Unbekannte des Faches, nämlich Action-Produktions-Spezialist Joel Silver (Produziert(e) u.a. „Matrix“ sowie die kommenden Sequels, außerdem „Stirb Langsam 1 & 2“, „Nur 48 Stunden“, „Fair Game“, „Romeo Must Die“, „Dungeons & Dragons“ oder auch „Passwort: Swordfish“ und die „Lethal Weapon“-Reihe) und der Regisseur Robert Zemeckis („Contact“, „Schatten der Wahrheit“, „Cast Away“, „Forrest Gump“, „Zurück in die Zukunft I-III“, „Flasches Spiel mit Roger Rabbit“), der ebenfalls schon die Horror-Streifen „House On Haunted Hill“ (Die Neuauflage, nicht die Urfassung!) und „13 Geister“ produzierte, weshalb „Ghost Ship“ auch in den Previews meist mit diesen verglichen wurde. (Da fand ich diesen Film dann aber doch deutlich besser als „Haunted Hill“ – aber das gehört jetzt ja eigentlich schon ins Fazit...)


Mein persönliches Fazit:
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Also, egal was jetzt manche, die den Bericht hier gelesen (oder den Film selbst gesehen) haben, von mir denken werden, ich sag’ jetzt einfach mal der Film war sehenswert und durchaus unterhaltsam. Im Gegensatz zu manch anderem angeblich super-duper-tollen Film, bei dem ich dann aber aus dem Gähnen nicht mehr rausgekommen bin, hat es dieser Film trotz der Storyschwächen doch irgendwie geschafft, mein Interesse am Voranschreiten der Handlung aufrechtzuerhalten.
Was da sicher mitreingespielt hat, war dass der Film nicht wie es zur Zeit eben im Trend zu sein scheint, versucht hat, die Story auf mindestens zwei Stunden oder mehr auszudehnen, obwohl sie es nicht hergibt...
Und egal ob mich jetzt manche (kommentarmäßig) steinigen werden oder nicht, ich sag’ bzw. schreib’ jetzt einfach mal, das „Ghost Ship“ von mir jetzt ganze vier Sterne erhält, zwar nur knapp, aber immerhin.
Natürlich war ich eine ganze Weile am Überlegen, ob der Film das wirklich verdient hat, aber nachdem mir all die wirklich faden und / oder schlecht gemachten Streifen vom Schlage eines „Ich weiß, was du letzten Sommer getan hast“, „Flashback“ oder ähnlichem, wieder in den Sinn gekommen sind, bin ich mir doch recht sicher, dass „Ghost Ship“ das so verdient hat.



Geschrieben am: 07. Mar 2003, 12:56   von: pitbull_7



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